{"id":129395,"date":"2025-12-22T15:15:24","date_gmt":"2025-12-22T13:15:24","guid":{"rendered":"https:\/\/factorialhr.com\/blog\/?p=129395"},"modified":"2026-01-12T10:20:04","modified_gmt":"2026-01-12T08:20:04","slug":"vaterschaftsurlaub","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/factorialhr.de\/blog\/vaterschaftsurlaub\/","title":{"rendered":"Vaterschaftsurlaub 2026 \u2013 Kommt da noch was?"},"content":{"rendered":"<p>Wie familienfreundlich ist die Arbeitswelt 2026 wirklich?<\/p>\n<p>Stand Januar 2026: Das zuvor geplante Familienstartzeitgesetz ist unter der neuen Regierung vorerst gestoppt und nicht im Koalitionsvertrag enthalten. Ein richtungsweisendes Gerichtsurteil gew\u00e4hrt Bundesbeamten zwar theoretisch einen direkten Anspruch aus EU-Recht, doch f\u00fcr die Privatwirtschaft fehlt weiterhin eine gesetzliche Grundlage. Doch was bedeutet die Blockade f\u00fcr die Praxis und welche Rechte haben V\u00e4ter aktuell? Wir kl\u00e4ren alle Fragen in diesem Artikel.<\/p>\n<h2>Gesetzliche Grundlagen<\/h2>\n<ol>\n<li>\n<p data-path-to-node=\"2,0,0\">Das <strong>Familienstartzeitgesetz<\/strong> wurde unter der <strong>neuen Regierung vorerst gestoppt<\/strong> und ist <strong>2026 nicht im Koalitionsvertrag<\/strong> enthalten.<\/p>\n<\/li>\n<li>\n<p data-path-to-node=\"2,1,0\">W\u00e4hrend Bundesbeamte teils erfolgreiche Klagen auf Basis von EU-Recht f\u00fchren, haben <strong>Angestellte in der Privatwirtschaft<\/strong> weiterhin <strong>keinen gesetzlichen Anspruch<\/strong> auf die <strong>10-t\u00e4gige bezahlte Freistellung.<\/strong><\/p>\n<\/li>\n<li>\n<p data-path-to-node=\"2,2,0\">Die Freistellung nach der Geburt erfolgt 2026 f\u00fcr V\u00e4ter weiterhin ausschlie\u00dflich \u00fcber die gesetzliche Elternzeit oder durch individuelle, freiwillige Regelungen der Arbeitgebenden.<\/p>\n<\/li>\n<\/ol>\n<div class=\"factorial-banner inline-banner banner-freebie category-unternehmensvorschriften-gesetze\"\n    data-banner-id=\"164293\"\n    data-banner-type=\"freebie\"\n    data-category=\"Unternehmensvorschriften &amp; Gesetze\">\n    <div class=\"banner-content\">\n        <div class=\"banner-text\">\n                            <h4>Vorlage: Urlaubsplaner 2026<\/h4>\n            \n                            <p>Haben Sie alle Urlaubszeiten im Blick? 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Wenn also online bisher von Vaterschaftsurlaub geredet wird, meinen viele eigentlich die <a href=\"https:\/\/factorialhr.de\/blog\/elternzeit\/\">Elternzeit<\/a>, die V\u00e4ter oder gleichgestellte zweite Elternteile nehmen k\u00f6nnen.<\/p>\n<p>Vaterschaftsurlaub ist in Deutschland bisher<strong> nicht gesetzlich geregelt<\/strong>. Aktuell ist das lediglich die umgangssprachliche Bezeichnung f\u00fcr die <a href=\"https:\/\/factorialhr.de\/blog\/freistellung\/\">Freistellung<\/a> des Vaters\/dem zweiten Elternteil nach der Geburt des Kindes. Eine <strong>Freistellung rund um die Geburt<\/strong> ist derzeit entweder kurzzeitig \u00fcber <a href=\"https:\/\/verdi-bub.de\/wissen\/praxistipps\/freistellung-und-verguetungspflicht-bei-voruebergehender-arbeitsverhinderung\">\u00a7 616 BGB\/Tarifvertrag<\/a> (z. B. TV\u00f6D: 1 Tag) oder \u00fcber die <strong data-start=\"1499\" data-end=\"1513\" data-is-only-node=\"\">Elternzeit <\/strong>m\u00f6glich, welche in Textform sp\u00e4testens 7 Wochen zuvor bei den Arbeitgebenden angemeldet werden muss.<\/p>\n<p>Die <strong>Elternzeit<\/strong> ist ein gesetzlich geregelter Anspruch, der beiden Elternteilen (Mutter und Vater) sowie Adoptiveltern und Lebenspartner*innen zusteht. Sie erm\u00f6glicht eine Freistellung von der Arbeit zur Betreuung des Kindes und kann bis zu drei Jahre pro Elternteil dauern. Die Elternzeit kann flexibel in mehreren Abschnitten genommen werden und ist grunds\u00e4tzlich<strong> unbezahlt.<\/strong> Es besteht jedoch die M\u00f6glichkeit, Elterngeld zu beantragen, dessen H\u00f6he einkommensabh\u00e4ngig ist.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"alignnone size-full wp-image-176847\" src=\"https:\/\/factorialhr.de\/wp-content\/uploads\/2025\/12\/12101843\/vaterschaftsurlaub-def.webp\" alt=\"vaterschaftsurlaub\" width=\"1249\" height=\"808\" srcset=\"https:\/\/factorialhr.de\/wp-content\/uploads\/2025\/12\/12101843\/vaterschaftsurlaub-def.webp 1249w, https:\/\/factorialhr.de\/wp-content\/uploads\/2025\/12\/12101843\/vaterschaftsurlaub-def-300x194.webp 300w, https:\/\/factorialhr.de\/wp-content\/uploads\/2025\/12\/12101843\/vaterschaftsurlaub-def-1024x662.webp 1024w, https:\/\/factorialhr.de\/wp-content\/uploads\/2025\/12\/12101843\/vaterschaftsurlaub-def-768x497.webp 768w\" sizes=\"(max-width: 1249px) 100vw, 1249px\" \/><\/p>\n<h2>Aktueller Stand: Wann tritt das Gesetz Vaterschaftsurlaub in Kraft?<\/h2>\n<p data-path-to-node=\"4\">Die Einf\u00fchrung einer zweiw\u00f6chigen bezahlten Vaterschaftszeit (Familienstartzeit), auf die sich die vorherige Ampel-Koalition urspr\u00fcnglich geeinigt hatte, ist <b data-path-to-node=\"4\" data-index-in-node=\"158\">vorerst gescheitert<\/b>. Ein im M\u00e4rz 2023 vorgelegter Referentenentwurf wurde aufgrund von Unstimmigkeiten \u00fcber die Finanzierung nie verabschiedet.<\/p>\n<p data-path-to-node=\"5\">Mit dem Regierungswechsel Ende 2025 hat sich die Priorit\u00e4t verschoben: Im aktuellen <a href=\"https:\/\/www.bundesregierung.de\/breg-de\/aktuelles\/koalitionsvertrag-2025-2340970\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Koalitionsvertrag<\/a> <b data-path-to-node=\"5\" data-index-in-node=\"74\">(Stand Januar 2026)<\/b> ist die Familienstartzeit nicht mehr enthalten. W\u00e4hrend Teile der Politik die Freistellung weiterhin fordern, lehnt die aktuelle Regierungsspitze eine zus\u00e4tzliche finanzielle Belastung f\u00fcr Unternehmen ab.<\/p>\n<p data-path-to-node=\"6\">Damit bleibt die Frage nach der Umsetzung offen, obwohl eine <b data-path-to-node=\"6\" data-index-in-node=\"61\">EU-Richtlinie<\/b> zu diesem Thema bereits seit 2019 existiert:<\/p>\n<h3>Umsetzung der EU-Richtlinie f\u00fcr mehr Familienfreundlichkeit \u2013 Referentenentwurf<\/h3>\n<p>Die geplante Regelung ist eine direkte Umsetzung der <a href=\"https:\/\/eur-lex.europa.eu\/legal-content\/de\/ALL\/?uri=CELEX%3A32019L1158\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">EU-Richtlinie 2019\/1158<\/a> aus dem Jahr 2019. Diese soll die <a href=\"https:\/\/factorialhr.de\/blog\/work-life-integration\/\">Vereinbarkeit von Familie und Beruf<\/a> verbessern und die Vater-Kind-Bindung st\u00e4rken. <strong>Sie verpflichtet die Mitgliedstaaten,<\/strong> V\u00e4tern oder gleichgestellten zweiten Elternteilen eine<strong> bezahlte Vaterschaftszeit von mindestens zehn Tagen zu gew\u00e4hren. <\/strong>Deutschland als EU-Mitgliedstaat <strong>h\u00e4tte die Richtlinie eigentlich schon bis Sommer 2022 umsetzen sollen.<\/strong> Da die Bundesregierung dies allerdings noch nicht getan hat, hat die Europ\u00e4ische Kommission bereits ein Vertragsverletzungsverfahren gegen die Bundesrepublik eingeleitet. Dennoch bleibt es bei einer Verz\u00f6gerung der tats\u00e4chlichen Umsetzung des bezahlten Vaterschaftsurlaubs.<\/p>\n<h3>Politische Blockade: Warum die Familienstartzeit scheitert<\/h3>\n<p class=\"font-claude-response-body break-words whitespace-normal leading-[1.7]\">Die Familienstartzeit stand bereits im Ampel-Koalitionsvertrag 2021\u20132025. Ein fertiger Referentenentwurf des Bundesfamilienministeriums lag seit M\u00e4rz 2023 vor \u2013 wurde jedoch nie verabschiedet. Der Hauptstreitpunkt: die Finanzierung.<\/p>\n<p class=\"font-claude-response-body break-words whitespace-normal leading-[1.7]\">Die FDP blockierte das Vorhaben innerhalb der Ampel-Koalition und stellte sich auf die Seite der Arbeitgeberverb\u00e4nde. Diese argumentierten mit angeblicher \u00dcberlastung der Unternehmen, obwohl die Mehrkosten pro Arbeitnehmenden bei nur etwa 10 Euro pro Jahr l\u00e4gen (umlagefinanziert wie Mutterschaftsgeld).<\/p>\n<p class=\"font-claude-response-body break-words whitespace-normal leading-[1.7]\">Im neuen Koalitionsvertrag von SPD und Union (2025) fehlt die Familienstartzeit komplett. W\u00e4hrend die SPD die Regelung weiterhin bef\u00fcrwortet, lehnt die Union sie als \u201ezus\u00e4tzliche Belastung f\u00fcr Unternehmen&#8220; ab. CDU-Familienpolitikerin Silvia Breher pl\u00e4diert stattdessen f\u00fcr eine Weiterentwicklung bestehender Instrumente wie Elterngeld.<\/p>\n<p><b data-path-to-node=\"1,0\" data-index-in-node=\"0\">Tipp:<\/b> Mit der <a href=\"https:\/\/factorialhr.de\/\">HR-Software von Factorial<\/a> stellen Sie sicher, dass alle Ihre Gesch\u00e4ftsprozesse \u2013 einschlie\u00dflich der Rechte und Pflichten Ihrer Mitarbeitenden wie <a href=\"https:\/\/factorialhr.de\/blog\/mutterschutz\/\">Mutterschutz<\/a> oder Elternzeit \u2013 rechtskonform eingehalten und umgesetzt werden. Da die gesetzliche Lage zum Vaterschaftsurlaub 2026 weiterhin unklar bleibt, hilft Ihnen unser Tool dabei, individuelle betriebliche Regelungen und Fristen fehlerfrei zu verwalten.<\/p>\n<div class=\"factorial-banner inline-banner banner-freebie category-unternehmensvorschriften-gesetze\"\n    data-banner-id=\"174763\"\n    data-banner-type=\"freebie\"\n    data-category=\"Unternehmensvorschriften &amp; Gesetze\">\n    <div class=\"banner-content\">\n        <div class=\"banner-text\">\n                            <h4>Compliance &amp; Datenschutz 2026<\/h4>\n            \n                            <p>Stellen Sie sicher, dass Ihre Personalprozesse rechtskonform sind! 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Ein Bundesbeamter erhielt r\u00fcckwirkend zehn Tage verg\u00fcteten Vaterschaftsurlaub zugesprochen, da Deutschland die Richtlinie nicht fristgerecht bis August 2022 umgesetzt hatte. Das Gericht stellte fest, dass weder Elternzeit noch Elterngeld die zehnt\u00e4gige bezahlte Freistellung ersetzen, da Elterngeld erst ab zwei Monaten Bezugsdauer gew\u00e4hrt wird.<\/p>\n<p class=\"font-claude-response-body break-words whitespace-normal leading-[1.7]\">Wichtig: Das <strong>Urteil ist nicht rechtskr\u00e4ftig<\/strong> \u2013 der Bund hat Berufung eingelegt. Zudem existiert ein gegenteiliges <a href=\"https:\/\/dejure.org\/dienste\/vernetzung\/rechtsprechung?Gericht=LG%20Berlin%20II&amp;Datum=01.04.2025&amp;Aktenzeichen=26%20O%20133%2F24\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Urteil des Landgerichts Berlin vom April 2025<\/a>, das die deutschen Regelungen als ausreichend bewertet.<\/p>\n<p class=\"font-claude-response-body break-words whitespace-normal leading-[1.7]\">F\u00fcr Arbeitnehmende in der Privatwirtschaft gilt: Sie k\u00f6nnen sich nicht direkt auf die EU-Richtlinie berufen, da diese nur im Verh\u00e4ltnis zwischen B\u00fcrger*innen und Staat unmittelbar wirkt. Allenfalls k\u00f6nnten Staatshaftungsanspr\u00fcche bestehen.<\/p>\n<h3 class=\"font-claude-response-body break-words whitespace-normal leading-[1.7]\">Was bedeutet das f\u00fcr Bundesbeamte?<\/h3>\n<p class=\"font-claude-response-body break-words whitespace-normal leading-[1.7]\">Bundesbeamte, die nach dem 2. August 2022 Vater geworden sind, k\u00f6nnen auf Grundlage des VG K\u00f6ln-Urteils zehn Tage Vaterschaftsurlaub beantragen. Expert*innen empfehlen:<\/p>\n<ul class=\"[li_&amp;]:mb-0 [li_&amp;]:mt-1.5 [li_&amp;]:gap-1.5 [&amp;:not(:last-child)_ul]:pb-1 [&amp;:not(:last-child)_ol]:pb-1 list-disc flex flex-col gap-2 pl-8 mb-3\">\n<li class=\"whitespace-normal break-words pl-2\">Schriftlichen Antrag bei der Personalstelle einreichen<\/li>\n<li class=\"whitespace-normal break-words pl-2\">Explizit auf EU-Richtlinie 2019\/1158 und VG K\u00f6ln-Urteil verweisen<\/li>\n<li class=\"whitespace-normal break-words pl-2\">Bei Ablehnung Widerspruch einlegen und rechtliche Schritte pr\u00fcfen<\/li>\n<\/ul>\n<p class=\"font-claude-response-body break-words whitespace-normal leading-[1.7]\">Achtung: Da das Urteil nicht rechtskr\u00e4ftig ist und Berufungsverfahren laufen, besteht Rechtsunsicherheit. Die endg\u00fcltige Kl\u00e4rung durch das Oberverwaltungsgericht M\u00fcnster steht noch aus.<\/p>\n<h2>FAQ: Welche rechtlichen Regelungen gelten f\u00fcr Vaterschaftsurlaub und Elterngeld?<\/h2>\n<h3>Ist der Vaterschaftsurlaub 2026 beschlossen?<\/h3>\n<p>Nein. Das Familienstartzeitgesetz ist <b data-path-to-node=\"4\" data-index-in-node=\"93\">nicht beschlossen<\/b> und wird von der aktuellen Regierung vorerst nicht weiterverfolgt. Es gibt f\u00fcr Angestellte in der Privatwirtschaft weiterhin keinen gesetzlichen Anspruch auf eine bezahlte Freistellung nach der Geburt. Lediglich Bundesbeamte k\u00f6nnen sich derzeit auf ein (noch nicht rechtskr\u00e4ftiges) Urteil des VG K\u00f6ln berufen.<\/p>\n<h3><b data-path-to-node=\"5\" data-index-in-node=\"0\">Wie lange sollte der Vaterschaftsurlaub laut EU-Vorgabe dauern?<\/b><\/h3>\n<p>Die EU-Richtlinie 2019\/1158 sieht eine bezahlte Freistellung von <b data-path-to-node=\"5\" data-index-in-node=\"129\">mindestens 10 Arbeitstagen<\/b> vor. Der veraltete deutsche Referentenentwurf sah ebenfalls zwei Wochen (10 Arbeitstage) vor, dieser wird jedoch aktuell nicht umgesetzt.<\/p>\n<h3><strong><b data-path-to-node=\"6\" data-index-in-node=\"0\">Vaterschaftsurlaub \u2013 Wer w\u00fcrde zahlen?<\/b> <\/strong><\/h3>\n<p>Nach dem urspr\u00fcnglichen Konzept sollten Arbeitgebenden den \u201ePartnerschaftslohn\u201c auszahlen und \u00fcber ein Umlageverfahren (\u00e4hnlich wie beim Mutterschaftsgeld) erstattet bekommen. Da das Gesetz jedoch gestoppt wurde, gibt es keine Verpflichtung zur <a href=\"https:\/\/factorialhr.de\/blog\/lohnfortzahlung\/\">Lohnfortzahlung<\/a>. Aktuell erhalten V\u00e4ter nur dann Geld, wenn sie Elterngeld beziehen oder Arbeitgebende freiwillig Sonderurlaub gew\u00e4hrt.<\/p>\n<p>Behalten Sie mit Factorial die An- und <a href=\"https:\/\/factorialhr.de\/blog\/fehlzeitenmanagement\/\">Abwesenheiten<\/a> einschlie\u00dflich Elternzeit und Sonderurlaub im Blick \u2013 mit dem <a href=\"https:\/\/factorialhr.de\/blog\/zeitmanagement\/\">Zeitmanagement von Factorial<\/a>.<\/p>\n<p><iframe src=\"\/\/www.youtube.com\/embed\/qMVpdZndkiQ\" width=\"560\" height=\"314\" allowfullscreen=\"allowfullscreen\" data-mce-fragment=\"1\"><\/iframe><\/p>\n<h3>Muss der Vaterschaftsurlaub beantragt werden?<\/h3>\n<p>Da es 2026 keine gesetzliche Grundlage f\u00fcr einen \u201eVaterschaftsurlaub\u201c gibt, kann er auch nicht beantragt werden. Wer nach der Geburt zu Hause bleiben m\u00f6chte, muss stattdessen <b data-path-to-node=\"7\" data-index-in-node=\"221\">Elternzeit<\/b> beantragen. Diese unterliegt einer strengen Anmeldefrist von <b data-path-to-node=\"7\" data-index-in-node=\"293\">7 Wochen<\/b> vor Beginn.<\/p>\n<h3>Wann kommen die 2 Wochen Vaterschaftsurlaub?<\/h3>\n<p>Ein konkretes Datum f\u00fcr die Einf\u00fchrung der zweiw\u00f6chigen Familienstartzeit gibt es Stand Dezember 2025 nicht. Im Koalitionsvertrag von SPD und Union ist die Regelung nicht enthalten. Die Union lehnt die arbeitgeberfinanzierte Variante ab, w\u00e4hrend die SPD weiterhin daf\u00fcr pl\u00e4diert. Expert*innen rechnen fr\u00fchestens mit einer Umsetzung in der n\u00e4chsten Legislaturperiode \u2013 falls \u00fcberhaupt. Das EU-Vertragsverletzungsverfahren gegen Deutschland l\u00e4uft weiter.<\/p>\n<h3>Wie viele Tage bekommt der Vater frei bei Geburt?<\/h3>\n<p>Dar\u00fcber hinaus ist es bislang \u00fcblich, dass Arbeitgebende ihren Arbeitnehmenden im Anschluss an die Geburt eines Kindes <a href=\"https:\/\/factorialhr.de\/blog\/sonderurlaub\/\">Sonderurlaub<\/a> gew\u00e4hren. Derzeit gibt es in Deutschland allerdings kein bundeseinheitliches Gesetz zum Sonderurlaub bei Geburt f\u00fcr V\u00e4ter. Lediglich in einigen Bundesl\u00e4ndern und in Tarifvertr\u00e4gen ist ein solcher Sonderurlaub geregelt.<\/p>\n<p>Regelungen in den Bundesl\u00e4ndern: In den meisten Bundesl\u00e4ndern haben V\u00e4ter Anspruch auf ein bis drei Tage Sonderurlaub bei der Geburt ihres Kindes.<\/p>\n<p>Regelungen in Tarifvertr\u00e4gen: Viele Tarifvertr\u00e4ge sehen ebenfalls Sonderurlaub f\u00fcr V\u00e4ter bei Geburt vor. Die Dauer des Sonderurlaubs kann in den Tarifvertr\u00e4gen jedoch stark variieren.<\/p>\n<h3>Wie viele Tage Vaterschaftsurlaub gibt es?<\/h3>\n<ul>\n<li><strong>Gesetzlich:<\/strong> 0 Tage (keine bundeseinheitliche Regelung)<\/li>\n<li><strong>Nach Referentenentwurf (nicht beschlossen):<\/strong> 10 Arbeitstage = 2 Wochen<\/li>\n<li><strong>EU-Richtlinie 2019\/1158 fordert:<\/strong> Mindestens 10 Arbeitstage<\/li>\n<li><strong>F\u00fcr Bundesbeamte (VG K\u00f6ln):<\/strong> 10 Tage (Urteil nicht rechtskr\u00e4ftig)<\/li>\n<li><strong>Tarifvertraglich:<\/strong> 1-3 Tage je nach Tarifvertrag<\/li>\n<\/ul>\n<p><script type=\"application\/ld+json\">\n{\n  \"@context\": \"https:\/\/schema.org\",\n  \"@type\": \"FAQPage\",\n  \"mainEntity\": [{\n    \"@type\": \"Question\",\n    \"name\": \"Ist der Vaterschaftsurlaub 2026 beschlossen?\",\n    \"acceptedAnswer\": {\n      \"@type\": \"Answer\",\n      \"text\": \"Nein. Das Familienstartzeitgesetz ist nicht beschlossen und wird von der aktuellen Regierung vorerst nicht weiterverfolgt. Es gibt f\u00fcr Angestellte in der Privatwirtschaft weiterhin keinen gesetzlichen Anspruch auf eine bezahlte Freistellung nach der Geburt. Lediglich Bundesbeamte k\u00f6nnen sich derzeit auf ein (noch nicht rechtskr\u00e4ftiges) Urteil des VG K\u00f6ln berufen.\"\n    }\n  },{\n    \"@type\": \"Question\",\n    \"name\": \"Wie lange sollte der Vaterschaftsurlaub laut EU-Vorgabe dauern?\",\n    \"acceptedAnswer\": {\n      \"@type\": \"Answer\",\n      \"text\": \"Die EU-Richtlinie 2019\/1158 sieht eine bezahlte Freistellung von mindestens 10 Arbeitstagen vor. 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Die Union lehnt die arbeitgeberfinanzierte Variante ab, w\u00e4hrend die SPD weiterhin daf\u00fcr pl\u00e4diert. Expert*innen rechnen fr\u00fchestens mit einer Umsetzung in der n\u00e4chsten Legislaturperiode \u2013 falls \u00fcberhaupt. Das EU-Vertragsverletzungsverfahren gegen Deutschland l\u00e4uft weiter.\"\n    }\n  },{\n    \"@type\": \"Question\",\n    \"name\": \"Wie viele Tage bekommt der Vater frei bei Geburt?\",\n    \"acceptedAnswer\": {\n      \"@type\": \"Answer\",\n      \"text\": \"Dar\u00fcber hinaus ist es bislang \u00fcblich, dass Arbeitgebende ihren Arbeitnehmenden im Anschluss an die Geburt eines Kindes Sonderurlaub gew\u00e4hren. Derzeit gibt es in Deutschland allerdings kein bundeseinheitliches Gesetz zum Sonderurlaub bei Geburt f\u00fcr V\u00e4ter. Lediglich in einigen Bundesl\u00e4ndern und in Tarifvertr\u00e4gen ist ein solcher Sonderurlaub geregelt.<\/p>\n<p>Regelungen in den Bundesl\u00e4ndern: In den meisten Bundesl\u00e4ndern haben V\u00e4ter Anspruch auf ein bis drei Tage Sonderurlaub bei der Geburt ihres Kindes.<\/p>\n<p>Regelungen in Tarifvertr\u00e4gen: Viele Tarifvertr\u00e4ge sehen ebenfalls Sonderurlaub f\u00fcr V\u00e4ter bei Geburt vor. Die Dauer des Sonderurlaubs kann in den Tarifvertr\u00e4gen jedoch stark variieren.\"\n    }\n  },{\n    \"@type\": \"Question\",\n    \"name\": \"Wie viele Tage Vaterschaftsurlaub gibt es?\",\n    \"acceptedAnswer\": {\n      \"@type\": \"Answer\",\n      \"text\": \"Gesetzlich: 0 Tage (keine bundeseinheitliche Regelung)\nNach Referentenentwurf (nicht beschlossen): 10 Arbeitstage = 2 Wochen\nEU-Richtlinie 2019\/1158 fordert: Mindestens 10 Arbeitstage\nF\u00fcr Bundesbeamte (VG K\u00f6ln): 10 Tage (Urteil nicht rechtskr\u00e4ftig)\nTarifvertraglich: 1-3 Tage je nach Tarifvertrag\"\n    }\n  }]\n}\n<\/script><\/p>\n<h2><strong>Was V\u00e4ter jetzt schon tun k\u00f6nnen: Elternzeit beantragen<\/strong><\/h2>\n<p>Voraussetzungen und Anspruch:<\/p>\n<ul>\n<li>Beide Elternteile haben Anspruch auf <strong>bis zu 3 Jahre Elternzeit pro Kind.<\/strong><\/li>\n<li>Die Elternzeit kann<strong> flexibel in bis zu drei Abschnitten<\/strong> genommen werden.<\/li>\n<li>Eltern k\u00f6nnen auch <strong>zeitgleich oder abwechselnd<\/strong> in Elternzeit gehen.<\/li>\n<li>Der Anspruch besteht<strong> unabh\u00e4ngig von der Dauer der Besch\u00e4ftigung.<\/strong><\/li>\n<\/ul>\n<p>Das muss bei der Antragstellung beachtet werden:<\/p>\n<ul>\n<li>Die Elternzeit muss <strong>schriftlich beim Arbeitgebenden beantragt<\/strong> werden. Ein Formular ist dabei nicht vorgeschrieben.<\/li>\n<li>Die <strong>Antragsfrist betr\u00e4gt 7 Wochen<\/strong> vor dem gew\u00fcnschten Beginn der Elternzeit.<\/li>\n<\/ul>\n<p>Wie sieht es mit der Bazahlung w\u00e4hrend der Elternzeit aus?<\/p>\n<ul>\n<li>W\u00e4hrend der Elternzeit besteht <strong>kein Lohnanspruch.<\/strong><\/li>\n<li><strong>Elterngeld<\/strong> kann beantragt werden.<\/li>\n<\/ul>\n<p>In einem weiteren Artikel auf unserem Factorial-Blog haben wir besonders f\u00fcr Arbeitgebende alles Wissenswerte rund um die <a href=\"https:\/\/factorialhr.de\/blog\/elternzeit\/\">Elternzeit<\/a> in Deutschland zusammengefasst.<\/p>\n<p>Bei der Elternzeit und damit der <a href=\"https:\/\/factorialhr.de\/blog\/kinderbetreuungszuschuss\/\">Kinderbetreuung<\/a> klaffen die Zahlen noch weit auseinander. Laut <a href=\"https:\/\/www.destatis.de\/DE\/Presse\/Pressemitteilungen\/2025\/03\/PD25_112_22922.html\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Statistischem Bundesam<\/a>t lag der V\u00e4teranteil beim Elterngeld 2024 bei 25,8 Prozent \u2013 erstmals seit Jahren leicht r\u00fcckl\u00e4ufig (2023: 26,2 Prozent). Die Elternzeitquote bei V\u00e4tern betrug 2024 nur 1,8 Prozent. Ebenso unterscheiden sich die in Anspruch genommenen Monate stark zwischen den Geschlechtern. W\u00e4hrend Frauen durchschnittlich 14,8 Monate in Anspruch nehmen, sind es bei den M\u00e4nnern nur 3,8 Monate.<\/p>\n<div class=\"factorial-newsletter-widget\"><div class='fac-newsletter-banner ' id=\"newsletter-section\">\n  <div class='fac-newsletter-banner__content'>\n    <div class=\"fac-newsletter-banner_heading-container\">\n      <h4 class='fac-newsletter-banner__title'>Aktuelle Einblicke in Management, F\u00fchrung und Team-Entwicklung<\/h4>    <\/div>\n    <form class=\"fac-newsletter-banner__form\">\n      <div class=\"fac-newsletter-banner__input-button-container\">\n        <label for=\"newsletter-input\" class=\"fac-newsletter-banner__container\">\n          <div class=\"fac-newsletter-banner__input-wrapper\">\n            <div class=\"fac-newsletter-banner__icon\">\n              <svg xmlns=\"http:\/\/www.w3.org\/2000\/svg\" width=\"24\" height=\"24\" viewBox=\"0 0 24 24\" class=\"fac-newsletter-banner__icon-svg\">\n                <path d=\"M4 8a2 2 0 0 1 2-2h12a2 2 0 0 1 2 2v8a2 2 0 0 1-2 2H6a2 2 0 0 1-2-2V8Zm12.586 0H7.414l3.879 3.879a1 1 0 0 0 1.414 0L16.586 8ZM6 9.414V16h12V9.414l-3.879 3.879a3 3 0 0 1-4.242 0L6 9.414Z\"><\/path>\n              <\/svg>\n            <\/div>\n            <input id=\"newsletter-input\" class=\"fac-newsletter-banner__input\" type=\"email\" required name=\"api_qualification_entry[contact_email]\" placeholder=\"E-Mail-Adresse\">\n            <input\n              type=\"hidden\"\n              name=\"api_qualification_entry[subscribed_to_factorial_newsletter]\"\n              value=\"true\" \/>\n            <input type=\"hidden\" name=\"api_qualification_entry[gdpr_tos]\" value=\"true\" \/>\n            <input type=\"hidden\" name=\"api_qualification_entry[iso_country]\" value=\"de\" \/>\n            <input type=\"hidden\" name=\"locale\" value=\"de\" \/>\n            <input type=\"hidden\" name=\"api_qualification_entry[marketing_form_campaign]\" value=\"blog_newsletter\" \/>\n          <\/div>\n          <div class=\"fac-newsletter-banner__button-wrapper fac-newsletter-banner__button-wrapper--desktop\">\n            <button type=\"submit\" class=\"fac-newsletter-banner__button\">\n              <span>Subscribe<\/span>\n            <\/button>\n          <\/div>\n        <\/label>\n        <div class=\"fac-newsletter-banner__button-wrapper fac-newsletter-banner__button-wrapper--mobile\">\n          <button type=\"submit\" class=\"fac-newsletter-banner__button\">\n            <span>Subscribe<\/span>\n          <\/button>\n        <\/div>\n      <\/div>\n      <p class='fac-newsletter-banner__consent'>\n        Mit Eingabe Ihrer E-Mail-Adresse und Klick auf &quot;Abonnieren&quot; stimmen Sie dem Erhalt von Newslettern und Marketing-E-Mails von EVERYDAY SOFTWARE, S.L. (Factorial) zu. In unserer <a href='\/datenschutz'>Datenschutzerkl\u00e4rung<\/a> finden Sie Informationen zur Datennutzung, Ihren DSGVO-Rechten und zum Widerruf Ihrer Einwilligung.      <\/p>\n    <\/form>\n  <\/div>\n  <div class='fac-newsletter-banner_feedback fac-newsletter-banner-is-hidden'>\n    <h4 class='fac-newsletter-banner_feedback__title'>Anmeldung erfolgreich!<\/h4>    <p class='fac-newsletter-banner_feedback__subtitle'>Bleiben Sie informiert! Ab jetzt finden Sie die wichtigsten News direkt in Ihrem Postfach!<\/p>\n  <\/div>\n  <div class='fac-newsletter-banner_error fac-newsletter-banner-is-hidden'>\n    <p class='text-sm text-red-600'>Etwas ist schief gelaufen. Bitte versuchen Sie es erneut.<\/p>\n  <\/div>\n<\/div>\n\n\n<script>\n  {\n    let eventCategory = \"newsletter-banner\"\n    let formNewsletter = document.querySelector(\".fac-newsletter-banner__form\");\n    let newsletterContainer = formNewsletter.closest(\".fac-newsletter-banner__content\");\n    let feedbackNewsletter = document.querySelector(\".fac-newsletter-banner_feedback\");\n    let errorNewsletter = document.querySelector(\".fac-newsletter-banner_error\");\n    let marketingFormCampaign = formNewsletter.querySelector(\n      'input[name=\"api_qualification_entry[marketing_form_campaign]\"]'\n    ).value\n    const submitButton = formNewsletter.querySelector(\"button[type='submit']\");\n\n    if (formNewsletter) {\n      const callback = (entries, observer) => {\n        entries.forEach((entry) => {\n          if (entry.isIntersecting) {\n            window.GoogleAnalytics.trackEvent({\n              action: 'viewed_newsletter_form',\n              category: eventCategory,\n              label: marketingFormCampaign,\n              isoCode: \"de\"\n            })\n          }\n        });\n      };\n      const observer = new IntersectionObserver(callback, {});\n      observer.observe(document.querySelector(\".fac-newsletter-banner\"));\n\n      formNewsletter.onsubmit = (e) => {\n        if (formNewsletter.checkValidity()) {\n          e.preventDefault();\n          submitButton.disabled = true\n\n          window.onSubscribeNewsletter({\n            onSuccess: () => {\n              newsletterContainer.classList.add('fac-newsletter-banner-is-hidden');\n              feedbackNewsletter.classList.add('fac-newsletter-banner-is-visible');\n              errorNewsletter.classList.remove('fac-newsletter-banner-is-visible');\n              errorNewsletter.classList.add('fac-newsletter-banner-is-hidden');\n            },\n            onError: (e) => {\n              console.error(\"error\", e);\n              errorNewsletter.classList.remove('fac-newsletter-banner-is-hidden');\n              errorNewsletter.classList.add('fac-newsletter-banner-is-visible');\n              submitButton.disabled = false;\n            },\n            eventCategory\n          })(e);\n        }\n      };\n    }\n  }\n<\/script>\n\n<\/div>\n<h3>Elterngeld beantragen: So geht&#8217;s<\/h3>\n<p>Das Elterngeld ist eine finanzielle Leistung, die Eltern nach der Geburt eines Kindes beantragen k\u00f6nnen. Es soll sie in den ersten Lebensmonaten des Kindes finanziell unterst\u00fctzen und ihnen die M\u00f6glichkeit geben, sich der Erziehung und Betreuung ihres Kindes zu widmen.<\/p>\n<p>Elterngeld kann<\/p>\n<ul>\n<li>w\u00e4hrend des Mutterschutzes<\/li>\n<li>w\u00e4hrend der Elternzeit<\/li>\n<li>in Kombination von Mutterschutz und Elternzeit<\/li>\n<\/ul>\n<p>beantragt werden.<\/p>\n<h4><strong>H\u00f6he des Elterngeldes: <\/strong><\/h4>\n<p>Die H\u00f6he des Elterngeldes richtet sich nach dem Nettoeinkommen der Eltern. Es betr\u00e4gt zwischen 65 % und 100 % des Nettoeinkommens, mindestens 300 Euro und h\u00f6chstens 1.800 Euro pro Monat.<\/p>\n<h3><strong>Wie lange kann Elterngeld beantragt werden?<\/strong><\/h3>\n<p>Das Elterngeld muss<strong> sp\u00e4testens drei Monate nach der Geburt<\/strong>\u00a0bei der zust\u00e4ndigen <strong>Elterngeldstelle<\/strong> beantragt werden (je nach Bundesland unterschiedlich organisiert, z. B. Jugendamt, Landesbeh\u00f6rde).<\/p>\n<p>Folgende Unterlagen werden in der Regel ben\u00f6tigt:<\/p>\n<ul>\n<li data-start=\"3354\" data-end=\"3446\">Ausgef\u00fcllter <strong data-start=\"3367\" data-end=\"3387\">Elterngeldantrag<\/strong><\/li>\n<li data-start=\"3451\" data-end=\"3483\"><strong data-start=\"3451\" data-end=\"3480\">Geburtsurkunde des Kindes<\/strong><\/li>\n<li data-start=\"3488\" data-end=\"3553\"><strong data-start=\"3488\" data-end=\"3511\">Einkommensnachweise<\/strong><\/li>\n<li data-start=\"3558\" data-end=\"3632\"><strong data-start=\"3558\" data-end=\"3615\">Bescheinigung der Krankenkasse \u00fcber Mutterschaftsgeld<\/strong><\/li>\n<li data-start=\"3637\" data-end=\"3715\">ggf. Bescheinigung des Arbeitgebers \u00fcber den Zuschuss zum Mutterschaftsgeld<\/li>\n<\/ul>\n<p>Au\u00dferdem gibt es verschiedene Modelle des Elterngeldes:<\/p>\n<h4>Basiselterngeld:<\/h4>\n<p>Das Basiselterngeld ist das Standardmodell des Elterngeldes und richtet sich nach dem Nettoeinkommen der Eltern. Es betr\u00e4gt zwischen 65 % und 100 % des Nettoeinkommens, mindestens 300 Euro und h\u00f6chstens 1.800 Euro pro Monat. Das Basiselterngeld kann bis zu 12 Monate in Anspruch genommen werden.<\/p>\n<h4><strong>Elterngeld Plus: <\/strong><\/h4>\n<p data-path-to-node=\"12\">Das Elterngeld Plus ist ein Modell, das Eltern finanziell unterst\u00fctzt, die nach der Geburt ihre <a href=\"https:\/\/factorialhr.de\/blog\/monatliche-arbeitszeit-tabelle\/\">Arbeitszeit<\/a> reduzieren oder l\u00e4nger Unterst\u00fctzung erhalten m\u00f6chten. Ein Monat Basiselterngeld entspricht zwei Monaten Elterngeld Plus. Die H\u00f6he betr\u00e4gt monatlich zwischen <b data-path-to-node=\"12\" data-index-in-node=\"282\">150 Euro und 900 Euro<\/b>. Es kann \u2013 je nach Aufteilung \u2013 bis zu 28 Monate (f\u00fcr Alleinerziehende) bzw. in Kombination mit dem Partnerschaftsbonus sogar bis zum <b data-path-to-node=\"12\" data-index-in-node=\"438\">32. Lebensmonat<\/b> des Kindes bezogen werden.<\/p>\n<ul data-path-to-node=\"13\">\n<li>\n<p data-path-to-node=\"13,0,0\"><b data-path-to-node=\"13,0,0\" data-index-in-node=\"0\">Voraussetzung:<\/b> W\u00e4hrend des Bezugs darf die Arbeitszeit <b data-path-to-node=\"13,0,0\" data-index-in-node=\"55\">32 Wochenstunden<\/b> nicht \u00fcberschreiten. Eine Erwerbst\u00e4tigkeit ist jedoch keine Pflicht.<\/p>\n<\/li>\n<li>\n<p data-path-to-node=\"13,1,0\"><b data-path-to-node=\"13,1,0\" data-index-in-node=\"0\">Vorteil:<\/b> Es lohnt sich besonders bei <a href=\"https:\/\/factorialhr.de\/blog\/teilzeit-in-elternzeit\/\">Teilzeitarbeit<\/a>, da das Elterngeld Plus trotz Zuverdienst oft in gleicher H\u00f6he weitergezahlt wird wie ohne Job (w\u00e4hrend das Basiselterngeld gek\u00fcrzt w\u00fcrde).<\/p>\n<\/li>\n<li>\n<p data-path-to-node=\"13,2,0\"><b data-path-to-node=\"13,2,0\" data-index-in-node=\"0\">Einkommensgrenze 2026:<\/b> F\u00fcr Geburten ab dem 01.04.2025 entf\u00e4llt der Anspruch komplett, wenn das zu versteuernde Jahreseinkommen der Eltern <b data-path-to-node=\"13,2,0\" data-index-in-node=\"138\">175.000 Euro<\/b> \u00fcbersteigt.<\/p>\n<\/li>\n<li>\n<p data-path-to-node=\"13,3,0\"><b data-path-to-node=\"13,3,0\" data-index-in-node=\"0\">Achtung:<\/b> Ein gleichzeitiger Bezug von Basiselterngeld durch beide Eltern ist f\u00fcr maximal einen Monat in den ersten 12 Lebensmonaten m\u00f6glich.<\/p>\n<\/li>\n<\/ul>\n<h4><strong>Partnerschaftsbonus:<\/strong><\/h4>\n<p data-path-to-node=\"3\">Der Partnerschaftsbonus bietet Eltern jeweils <b data-path-to-node=\"3\" data-index-in-node=\"46\">2, 3 oder 4 zus\u00e4tzliche Monate<\/b> Elterngeld Plus. Er kann in Anspruch genommen werden, wenn beide Elternteile gleichzeitig in Teilzeit arbeiten, um sich die Kinderbetreuung partnerschaftlich zu teilen.<\/p>\n<ul data-path-to-node=\"4\">\n<li>\n<p data-path-to-node=\"4,0,0\"><b data-path-to-node=\"4,0,0\" data-index-in-node=\"0\">Arbeitszeitkorridor:<\/b> Beide Elternteile m\u00fcssen im Durchschnitt des Lebensmonats zwischen <b data-path-to-node=\"4,0,0\" data-index-in-node=\"88\">24 und 32 Wochenstunden<\/b> arbeiten. (Fr\u00fcher lag die Untergrenze bei 25 Stunden, das wurde flexibler gestaltet).<\/p>\n<\/li>\n<li>\n<p data-path-to-node=\"4,1,0\"><b data-path-to-node=\"4,1,0\" data-index-in-node=\"0\">H\u00f6he:<\/b> Da der Bonus in Form von Elterngeld Plus gew\u00e4hrt wird, betr\u00e4gt er zwischen <b data-path-to-node=\"4,1,0\" data-index-in-node=\"81\">150 Euro und 900 Euro<\/b> pro Monat und Elternteil.<\/p>\n<\/li>\n<li>\n<p data-path-to-node=\"4,2,0\"><b data-path-to-node=\"4,2,0\" data-index-in-node=\"0\">Alleinerziehende:<\/b> Sie haben ebenfalls Anspruch auf die vollen 4 Bonusmonate, sofern sie allein zwischen 24 und 32 Stunden arbeiten.<\/p>\n<\/li>\n<li>\n<p data-path-to-node=\"4,3,0\"><b data-path-to-node=\"4,3,0\" data-index-in-node=\"0\">Einkommensgrenze 2026:<\/b> Der Anspruch auf den Bonus (wie auf das gesamte Elterngeld) entf\u00e4llt, wenn das zu versteuernde Jahreseinkommen der Eltern <b data-path-to-node=\"4,3,0\" data-index-in-node=\"159\">175.000 Euro<\/b> \u00fcbersteigt (G\u00fcltig f\u00fcr Geburten ab 1. April 2025).<\/p>\n<\/li>\n<\/ul>\n<p>Weitere Informationen zum Thema Elterngeld sowie der aktuelle Stand bez\u00fcglich der Anpassung der Einkommensgrenzen finden Sie auch auf der Seite des <a href=\"https:\/\/www.bmfsfj.de\/bmfsfj\/service\/gesetze\/vereinbarkeitsrichtlinienumsetzungsgesetz-vrug-198236\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Ministeriums f\u00fcr Familie, Senioren, Frauen und Jugend<\/a>.<\/p>\n<h2>Das sollten Arbeitgebende 2026 zum Vaterschaftsurlaub wissen<\/h2>\n<p data-path-to-node=\"3\">Da das Familienstartzeitgesetz vorerst gestoppt wurde, besteht <b data-path-to-node=\"3\" data-index-in-node=\"63\">keine gesetzliche Pflicht<\/b> f\u00fcr Arbeitgebende, eine bezahlte 10-t\u00e4gige Freistellung zu gew\u00e4hren. Die Finanzierung \u00fcber ein Umlageverfahren (\u00e4hnlich dem Mutterschaftsgeld) ist 2026 nicht in Kraft.<\/p>\n<p data-path-to-node=\"4\">Unternehmen k\u00f6nnen die \u201eFamilienstartzeit\u201c jedoch <b data-path-to-node=\"4\" data-index-in-node=\"50\">freiwillig<\/b> als Benefit einf\u00fchren, um die <a href=\"https:\/\/factorialhr.de\/blog\/mitarbeiterbindung\/\">Mitarbeiterbindung<\/a> zu st\u00e4rken. In diesem Fall sollte die Freistellung nicht auf den Jahresurlaub angerechnet werden.<\/p>\n<p>\ud83d\udc49 <strong>Tipp:<\/strong> Hilfreich f\u00fcr Ihre Mitarbeitenden ist, wenn Sie Regelungen in Ihrem Unternehmen bez\u00fcglich Sonderurlaub, Vaterschaftsurlaub und Co. auch in Ihrem <a href=\"https:\/\/factorialhr.de\/blog\/mitarbeiterhandbuch\/\" rel=\"noopener noreferrer\">Mitarbeiterhandbuch<\/a> aufnehmen. So sind Ihre Mitarbeitenden gleich informiert und wissen, was zu tun ist!<\/p>\n<div class=\"factorial-banner inline-banner banner-freebie category-unternehmensvorschriften-gesetze\"\n    data-banner-id=\"164283\"\n    data-banner-type=\"freebie\"\n    data-category=\"Unternehmensvorschriften &amp; Gesetze\">\n    <div class=\"banner-content\">\n        <div class=\"banner-text\">\n                            <h4>Vorlage: Mitarbeiterhandbuch<\/h4>\n            \n                            <p>Diese anpassbare Vorlage bietet Ihren Mitarbeitenden Orientierung und ist eine zentrale Informationsquelle im Onboarding-Prozess.<\/p>\n            \n                            <a href=\"https:\/\/factorialhr.de\/vorlagen\/mitarbeiterhandbuch-vorlage-download\"\n                    class=\"factorial-cta-button not-prose freebie\" data-cta=\"freebie\" data-cta-position=\"inline-banner\">\n                    Kostenlos herunterladen                <\/a>\n                    <\/div>\n\n        <div class=\"banner-image no-image\">\n            <img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/factorialhr.de\/blog\/app\/plugins\/factorial-utilities\/assets\/images\/banners\/inline\/backgrounds\/default_image.svg\" class=\"not-prose\" \/>\n        <\/div>\n    <\/div>\n<\/div>\n<p><!-- end HubSpot Call-to-Action Code --><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Wie familienfreundlich ist die Arbeitswelt 2026 wirklich? Stand Januar 2026: Das zuvor geplante Familienstartzeitgesetz ist unter der neuen Regierung vorerst gestoppt und nicht im Koalitionsvertrag enthalten. Ein richtungsweisendes Gerichtsurteil gew\u00e4hrt Bundesbeamten zwar theoretisch einen direkten Anspruch aus EU-Recht, doch f\u00fcr die Privatwirtschaft fehlt weiterhin eine gesetzliche Grundlage. 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