{"id":147438,"date":"2025-01-17T14:21:04","date_gmt":"2025-01-17T12:21:04","guid":{"rendered":"https:\/\/factorialhr.com\/blog\/?p=147438"},"modified":"2025-10-20T13:30:31","modified_gmt":"2025-10-20T11:30:31","slug":"buchhaltung","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/factorialhr.de\/blog\/buchhaltung\/","title":{"rendered":"Buchhaltung: Erkl\u00e4rung, Aufgaben &#038; Abwicklung"},"content":{"rendered":"<p class=\"p1\">Unabh\u00e4ngig davon, ob Sie freiberuflich t\u00e4tig sind oder ein gro\u00dfes Unternehmen f\u00fchren \u2013 in Deutschland unterliegen alle Selbstst\u00e4ndigen der gesetzlichen Verpflichtung, eine <strong>ordnungsgem\u00e4\u00dfe <\/strong><a href=\"https:\/\/factorialhr.de\/blog\/buchungssaetze\/\">Buchf\u00fchrung<\/a> zu betreiben. Dabei gilt: Je gr\u00f6\u00dfer das Unternehmen, desto umfangreicher wird in der Regel auch der Buchhaltungsaufwand.<\/p>\n<p>Gerade f\u00fcr diejenigen, die sich bisher noch nicht intensiv mit Buchhaltung besch\u00e4ftigt haben, kann dieses Thema komplex und \u00fcberw\u00e4ltigend wirken. Deshalb erkl\u00e4ren wir im Folgenden die wichtigsten Begriffe und Aufgaben, geben einen \u00dcberblick \u00fcber den Ablauf der Buchhaltung und zeigen auf, wie spezielle <a href=\"https:\/\/sevdesk.de\/buchhaltungssoftware\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Buchhaltungssoftware<\/a> Sie in Ihrer Arbeit enorm unterst\u00fctzen kann.<\/p>\n<h2>Key Facts<\/h2>\n<ol>\n<li>Die <strong>Buchhaltung erfasst alle finanziellen Transaktionen eines Unternehmens.<\/strong><\/li>\n<li>Man unterscheidet die <strong>einfache Buchf\u00fchrung<\/strong> (vor allem f\u00fcr kleine Unternehmen) und die <strong>doppelte Buchf\u00fchrung,<\/strong> die komplexer ist.<\/li>\n<li>Laut einer <strong>Studie setzen bereits 80 Prozent der befragten Unternehmen in Deutschland auf die Digitalisierung ihrer Buchhaltung,<\/strong> beispielsweise \u00fcber eine Buchhaltungssoftware bzw. HR-Software.<\/li>\n<\/ol>\n<div class=\"factorial-banner inline-banner banner-freebie category-unternehmensvorschriften-gesetze\"\n    data-banner-id=\"164284\"\n    data-banner-type=\"freebie\"\n    data-category=\"Unternehmensvorschriften &amp; Gesetze\">\n    <div class=\"banner-content\">\n        <div class=\"banner-text\">\n                            <h4>Excel: Personalkosten-Rechner 2026<\/h4>\n            \n                            <p>Wie viel kosten Ihre Mitarbeitenden?\r\n\r\nMit dieser Excel-Tabelle k\u00f6nnen Sie ganz unkompliziert Ihre Personalkosten berechnen.<\/p>\n            \n                            <a href=\"https:\/\/factorialhr.de\/vorlagen\/personalkosten-rechner\"\n                    class=\"factorial-cta-button not-prose freebie\" data-cta=\"freebie\" data-cta-position=\"inline-banner\">\n                    Kostenlos herunterladen                <\/a>\n                    <\/div>\n\n        <div class=\"banner-image no-image\">\n            <img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/factorialhr.de\/blog\/app\/plugins\/factorial-utilities\/assets\/images\/banners\/inline\/backgrounds\/default_image.svg\" class=\"not-prose\" \/>\n        <\/div>\n    <\/div>\n<\/div>\n<h2>Was ist Buchhaltung? \u2013 Definition<\/h2>\n<p>Die <a href=\"https:\/\/sevdesk.de\/ratgeber\/buchhaltung-finanzen\/buchhaltung\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Buchhaltung<\/a> fungiert als das finanzielle Ged\u00e4chtnis eines Unternehmens. Sie ist Teil des Rechnungswesens einer Firma. Alle finanziellen Transaktionen und Vorg\u00e4nge, die innerhalb eines Unternehmens anfallen, werden hier systematisch erfasst und dokumentiert. Das k\u00f6nnen z. B. die Einnahmen und Ausgaben in einem Betrieb sein oder auch die L\u00f6hne f\u00fcr die Besch\u00e4ftigten.<\/p>\n<h3>Was ist der Zweck von Buchhaltung?<\/h3>\n<p>Die Buchhaltung dient zum einen dazu, die finanzielle Lage des Betriebs stets im Blick zu haben. Zum anderen wird mit einer korrekten Buchhaltung sichergestellt, dass gesetzliche Pflichten und Anforderungen, wie beispielsweise das Abf\u00fchren von Steuern und Sozialversicherungsabgaben, eingehalten werden.<\/p>\n<p><a name=\"abgrenzung\"><\/a><\/p>\n<h2>Abgrenzung zu anderen Begriffen<\/h2>\n<p>Im Zusammenhang mit der Buchhaltung fallen oft weitere, \u00e4hnliche Begriffe, die aber nicht deckungsgleich sind. Schauen wir uns im Folgenden die Unterschiede genauer an.<\/p>\n<h3>Buchhaltung und Buchf\u00fchrung \u2013 was ist der Unterschied?<\/h3>\n<p>Die Begriffe Buchhaltung und Buchf\u00fchrung werden oft synonym verwendet, sind aber nicht identisch. Mit dem Begriff <strong>Buchhaltung<\/strong> wird vor allem die <strong>organisatorische Einheit eines Unternehmens<\/strong> bezeichnet, die f\u00fcr die Buchf\u00fchrung verantwortlich ist. Es geht dabei also mehr um die konkrete Abteilung \u2013 das B\u00fcro sozusagen, in dem die Buchhalter*innen arbeiten.<\/p>\n<p>Als <strong>Buchf\u00fchrung<\/strong> hingegen bezeichnt man einen <strong>konkreten Teil der Aufgaben, die im Rahmen der Buchhaltung zu erledigen sind.<\/strong> Hierzu geh\u00f6ren die einzelnen Arbeitsschritte wie die Bilanzierung oder das Buchen von Rechnungen. Die Buchhaltung ist jedoch viel gr\u00f6\u00dfer als die blo\u00dfe Buchf\u00fchrung. Beispielsweise geh\u00f6rt zur Buchhaltung auch die Berechnung und die Erstellung der <a href=\"https:\/\/factorialhr.de\/blog\/lohnabrechnung\/\">Lohn- und Gehaltsabrechnung<\/a>. Diese ist aber kein Teil der Buchf\u00fchrung.<\/p>\n<h3>Lohnbuchhaltung<\/h3>\n<p>Die <a href=\"https:\/\/factorialhr.de\/blog\/lohnbuchhaltung\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">Lohnbuchhaltung<\/a> ist also ebenso ein Teilgebiet der Buchhaltung. Dieser Bereich befasst sich ausschlie\u00dflich mit der Berechnung und Verwaltung von L\u00f6hnen und Geh\u00e4ltern.<\/p>\n<h3>Rechnungswesen<\/h3>\n<p>Das Rechnungswesen ist dagegen ein sehr umfassender Begriff. Es beschreibt alle Prozesse, die mit der Erfassung, Verarbeitung und Analyse der Finanzen eines Unternehmens zu tun haben. Zum Rechnungswesen geh\u00f6ren beispielsweise auch Elemente wie Planung und Analyse. Dies kann sich z. B. auf die Analyse, Interpretation und Ableitung von Ma\u00dfnahmen aus Finanzkennzahlen beziehen.<\/p>\n<p><a name=\"teilbereiche\"><\/a><\/p>\n<h2>Teilbereiche der Buchhaltung und ihre Aufgaben<\/h2>\n<p>Im Weiteren werfen wir einen Blick auf die einzelnen Kernbereiche der Buchhaltung.<\/p>\n<h3>Finanzbuchhaltung<\/h3>\n<p>Dieser Teilbereich k\u00fcmmert sich darum, dass alle <strong>finanziellen Gesch\u00e4ftsvorf\u00e4lle erfasst und dokumentiert<\/strong> werden. Alle Transaktionen wie Lohn\u00fcberweisungen oder Wareneink\u00e4ufe werden im System eingetragen.<\/p>\n<h3>Lohnbuchhaltung<\/h3>\n<p>Wie bereits weiter oben beschrieben, geht es in diesem Bereich um die <strong>korrekte Berechnung, Erstellung und Buchung der L\u00f6hne und Geh\u00e4lter<\/strong> von Angestellten.<\/p>\n<p>Hierzu geh\u00f6rt beispielsweise auch das korrekte Abf\u00fchren von <a href=\"https:\/\/factorialhr.de\/blog\/sozialversicherung\/\">Sozialversicherungsbeitr\u00e4gen<\/a> oder auch die An- und Abmeldung von Mitarbeitenden.<\/p>\n<h3>Debitoren- und Kreditorenbuchhaltung<\/h3>\n<p>Die Debitorenbuchhaltung befasst sich mit allen <strong>Forderungen gegen\u00fcber Kund*innen (Debitor*innen).<\/strong> Das hei\u00dft also beispielsweise das Begleichen von offenen Rechnungen (unbezahlte Rechnungen) einzufordern oder auch Mahnungen zu versenden.<\/p>\n<p>Bei der Kreditorenbuchhaltung ist es genau umgekehrt. Hier werden die <strong>offenen Zahlungen, die der Betrieb<\/strong> noch an Lieferant*innen o.\u00a0\u00e4. <strong>zu<\/strong> <strong>leisten<\/strong> hat, \u00fcberwacht und durchgef\u00fchrt. Rechnungen werden gebucht und bezahlt.<\/p>\n<h3>Anlagenbuchhaltung<\/h3>\n<p>Hierbei geht es um die <strong>F\u00fchrung, Abschreibung und Bewertung von betrieblichen Anlageng\u00fctern.<\/strong> Dazu geh\u00f6ren beispielsweise Maschinen, Geb\u00e4ude oder Fahrzeuge.<\/p>\n<p>Bei der Anlagenbuchhaltung geht es vor allem darum, den Wertverlust dieser Anlagen \u00fcber die Jahre korrekt abzubilden. Das nennt man Abschreibung.<\/p>\n<h3>Kosten- und Leistungsrechnung<\/h3>\n<p>Die Kosten- und Leistungsrechnung (KLR) dient dazu, die <strong>Kosten eines Unternehmens zu erfassen, zu analysieren und zuzuordnen.<\/strong> Mithilfe der KLR k\u00f6nnen Unternehmen beispielsweise die Kosten pro Produkt ermitteln, Engp\u00e4sse identifizieren und Entscheidungen \u00fcber Preise, Produktion und Investitionen treffen.<\/p>\n<h3>Bilanzbuchhaltung<\/h3>\n<p>Dieser Teilbereich befasst sich mit der <strong>Erstellung und Analyse der Bilanz sowie der Gewinn- und Verlustrechnung (GuV).<\/strong> Sie sorgt daf\u00fcr, dass alle finanziellen Transaktionen eines Unternehmens korrekt verbucht werden. Au\u00dferdem wird in der Bilanzbuchhaltung der Jahresabschluss vorbereitet und erstellt.<\/p>\n<h3>Aufgaben: Was macht ein*e Buchhalter*in?<\/h3>\n<p>Die <a href=\"https:\/\/web.arbeitsagentur.de\/berufenet\/beruf\/7693\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">Buchhalter*innen<\/a> in einem Betrieb sind f\u00fcr die Erledigung all dieser Aufgaben zust\u00e4ndig. Es ist gar nicht so einfach, die einzelnen Aufgaben zu beschreiben. Sie sind vielf\u00e4ltig und h\u00e4ngen stark von der Gr\u00f6\u00dfe und Branche des Unternehmens ab. W\u00e4hrend es in gr\u00f6\u00dferen Betrieben oft mehrere Buchhalter*innen mit spezialisierten F\u00e4higkeiten und Know-how gibt, wie zum Beispiel Lohnbuchhalter*innen oder Steuerfachangestellte, kann es in kleineren Betrieben sein, dass nur eine Person f\u00fcr alle Aufgaben zust\u00e4ndig ist oder der*die Vorgesetzte die Buchhaltung selbst erledigt.<\/p>\n<p><strong>Zu den klassischen Aufgaben geh\u00f6ren:<\/strong><\/p>\n<ul>\n<li>Buchf\u00fchrung<\/li>\n<li>Erstellung von Abschl\u00fcssen (Jahresabschluss, Gewinn- und Verlustrechnung)<\/li>\n<li>Kontierung von Belegen (Das hei\u00dft, jeder Gesch\u00e4ftsvorgang dem richtigen Gesch\u00e4ftskonto zugeordnet wird.)<\/li>\n<li>Rechnungspr\u00fcfung und -verbuchung<\/li>\n<li>Verwaltung von Forderungen und Verbindlichkeiten<\/li>\n<li>Steuerabwicklung (Berechnung und Abf\u00fchrung an das Finanzamt. Die wichtigsten Steuern in diesem Zusammenhang sind: Umsatzsteuer, Vorsteuer, Gewerbesteuer, Einkommenssteuer, K\u00f6rperschaftssteuer)<\/li>\n<li>Lohnbuchhaltung<\/li>\n<li>Aufbereitung von Zahlen und Erstellen von Berichten f\u00fcr Analyse, Planung und Controlling<\/li>\n<\/ul>\n<p><strong>Was verdienen Buchhalter*innen?<\/strong><\/p>\n<p>Aktuell liegt das Gehalt von Buchhalter*innen durchschnittlich bei 40.000 Euro brutto im Jahr.<br \/>\n<a name=\"buchf\u00fchrungspflicht\"><\/a><\/p>\n<h2>Was bedeutet Buchf\u00fchrungspflicht?<\/h2>\n<p>Die Buchhaltung ist nichts Freiwilliges. Je nach Rechtsform und Umsatz eines Unternehmens hat ein Unternehmen unterschiedliche Buchf\u00fchrungspflichten. Es kann also sein, dass ein Unternehmen entweder lediglich eine einfache Buchf\u00fchrung machen muss oder aber zur doppelten Buchf\u00fchrung verpflichtet ist.<\/p>\n<p>Die Buchf\u00fchrungspflicht h\u00e4ngt dabei von diesen Faktoren ab:<\/p>\n<ul>\n<li>Welche <strong>Rechtsform <\/strong>hat die Firma?<\/li>\n<li>Welchen <strong>Umsatz <\/strong>erzielt das Unternehmen? Grundlage hierf\u00fcr ist der Jahres\u00fcberschuss und der Jahresumsatz.<\/li>\n<li>Besteht eine Eintragung im <strong>Handelsregister<\/strong>?<\/li>\n<\/ul>\n<h3>Doppelte Buchf\u00fchrung und einfache Buchhaltung \u2013 was hei\u00dft das?<\/h3>\n<p>Grunds\u00e4tzlich wird in der Buchf\u00fchrung zwischen einfacher und doppelter Buchf\u00fchrung unterschieden. Was bedeutet das genau?<\/p>\n<p><strong>Einfache Buchf\u00fchrung<\/strong><\/p>\n<p>Die einfache Buchf\u00fchrung ist, wie der Name schon sagt, eine vereinfachte Art der Buchf\u00fchrung. Hier werden <strong>nur die Einnahmen und Ausgaben des Unternehmens<\/strong> erfasst. Diese werden in der Einnahmen\u00fcberschussrechnung (<a href=\"https:\/\/sevdesk.de\/ratgeber\/buchhaltung-finanzen\/euer\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">E\u00dcR<\/a>) gegen\u00fcbergestellt. Davon ausgehend erfolgt die Gewinnermittlung.<\/p>\n<p>Diese Methode wird also vor allem bei kleinen Betrieben oder aber auch Freelancer*innen angewendet.<\/p>\n<p><strong>Doppelte Buchf\u00fchrung<\/strong><\/p>\n<p>Bei der doppelten Buchf\u00fchrung werden<strong> alle Gesch\u00e4ftsvorf\u00e4lle auf zwei Konten erfasst.<\/strong> Jeder Gesch\u00e4ftsvorfall zeichnet sich dabei durch einen Soll- und einen Haben-Aspekt aus. Wird ein Konto im Soll belastet, wird es im anderen als Haben gutgeschrieben. Diese Methode sorgt daf\u00fcr, dass die Bilanz immer ausgeglichen ist, da jede Transaktion sowohl eine Zunahme als auch eine Abnahme von Werten verursacht.<\/p>\n<p>Ein Beispiel: Nehmen wir an, ein Unternehmen kauft ein Tablet f\u00fcr 1.000 \u20ac.<\/p>\n<p>Ein Konto, beispielsweise das Verm\u00f6genskonto des Unternehmens, wird dann mit 1.000 \u20ac belastet, da das Unternehmen nun einen Computer mehr hat. Es gibt also einen Zugewinn (Soll). Gleichzeitig wird aus einem anderen Konto, beispielsweise der Kasse, 1.000 \u20ac abgezogen. Die Kasse wird im Haben verringert.<\/p>\n<h3>Welche Unternehmen sind zur doppelten Buchf\u00fchrung verpflichtet?<\/h3>\n<p>In Deutschland sind folgende Unternehmen zur doppelten Buchf\u00fchrung verpflichtet:<\/p>\n<ul>\n<li><strong>Kommanditgesellschaften (KG)<\/strong><\/li>\n<li><strong>Offene Handelsgesellschaften (OHG)<\/strong><\/li>\n<li><strong>Aktiengesellschaften (AG)<\/strong><\/li>\n<li><strong>Gesellschaften mit beschr\u00e4nkter Haftung (GmbH)<\/strong><\/li>\n<li><strong>Gesellschaft mit beschr\u00e4nkter Haftung &amp; Compagnie Kommanditgesellschaft (GmbH &amp; Co. KG)<\/strong><\/li>\n<\/ul>\n<p>Dar\u00fcber hinaus sind Betriebe, die im Handelsregister eingetragen sind, auch zu einer solchen verpflichtet, sofern sie ein bestimmtes Einkommen \u00fcberschreiten.<\/p>\n<p>Im Handelsregister eingetragene Kaufleute (<strong>d.h. Gewerbetreibende bzw. Einzelunternehmer*innen<\/strong>), die folgende Grenze unterschreiten, m\u00fcssen laut <a href=\"https:\/\/www.gesetze-im-internet.de\/hgb\/__241a.html\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">\u00a7\u00a0241 HGB<\/a> keine doppelte Buchf\u00fchrung durchf\u00fchren:<\/p>\n<p>Kaufleute, die an zwei aufeinanderfolgenden Gesch\u00e4ftsjahren nicht mehr als jeweils 800.000 Euro Umsatzerl\u00f6se und jeweils 80.000 Euro Jahres\u00fcberschuss aufweisen.<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/factorialhr.de\/blog\/freie-mitarbeiter\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\"><strong>Freiberufler*innen<\/strong><\/a> sind g\u00e4nzlich von der Buchf\u00fchrungspflicht befreit. Auch f\u00fcr <strong>Kleinunternehmer*innen<\/strong> gelten besondere Regelungen. Diese d\u00fcrfen sowieso maximal nur 50.000 Gewinn im Jahr erzielen, um weiterhin als Kleinunternehmer*innen zu gelten. Das bedeutet, dass sie nicht zur doppelten Buchf\u00fchrung verpflichtet sind.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"alignnone size-full wp-image-149493\" src=\"https:\/\/factorialhr.de\/wp-content\/uploads\/2025\/01\/17132118\/Buchfuhrungspflicht-scaled.webp\" alt=\"Buchf\u00fchrungspflicht\" width=\"2560\" height=\"2197\" srcset=\"https:\/\/factorialhr.de\/wp-content\/uploads\/2025\/01\/17132118\/Buchfuhrungspflicht-scaled.webp 2560w, https:\/\/factorialhr.de\/wp-content\/uploads\/2025\/01\/17132118\/Buchfuhrungspflicht-300x257.webp 300w, https:\/\/factorialhr.de\/wp-content\/uploads\/2025\/01\/17132118\/Buchfuhrungspflicht-1024x879.webp 1024w, https:\/\/factorialhr.de\/wp-content\/uploads\/2025\/01\/17132118\/Buchfuhrungspflicht-768x659.webp 768w, https:\/\/factorialhr.de\/wp-content\/uploads\/2025\/01\/17132118\/Buchfuhrungspflicht-1536x1318.webp 1536w, https:\/\/factorialhr.de\/wp-content\/uploads\/2025\/01\/17132118\/Buchfuhrungspflicht-2048x1757.webp 2048w\" sizes=\"(max-width: 2560px) 100vw, 2560px\" \/><a name=\"grunds\u00e4tze\"><\/a><\/p>\n<h2>Die Grunds\u00e4tze ordnungsgem\u00e4\u00dfer Buchf\u00fchrung (GoB)<\/h2>\n<p>Grunds\u00e4tzlich gilt, dass Betriebe die Buchhaltung nicht einfach irgendwie f\u00fchren k\u00f6nnen.Stattdessen gibt es ein detailliertes Regelwerk, das es einzuhalten gilt. Dieses Regelwerk hei\u00dft Grunds\u00e4tze ordnungsgem\u00e4\u00dfer Buchf\u00fchrung (GoB) und dort wird genau festgelegt, wie Betriebe Belege organisieren, dokumentieren und aufbewahren m\u00fcssen.<\/p>\n<p><strong>Wichtige Grunds\u00e4tze der GoB:<\/strong><\/p>\n<ul>\n<li><strong>Nachvollziehbarkeit und Nachpr\u00fcfbarkeit: <\/strong>Die Gesch\u00e4ftsvorg\u00e4nge m\u00fcssen nachvollziehbar und \u00fcberpr\u00fcfbar sein.<\/li>\n<li><strong>Vollst\u00e4ndigkeit: <\/strong>Alle Gesch\u00e4ftsvorg\u00e4nge sind l\u00fcckenlos zu dokumentieren.<\/li>\n<li><strong>Richtigkeit: <\/strong>Die Buchungen m\u00fcssen korrekt sein, also richtig verbucht sein, und zwar sowohl formal (wie sie in der Buchhaltung selbst erfasst sind) als auch \u201ereal\u201c (wie sie tats\u00e4chlich vorgenommen wurden).<\/li>\n<li><strong>Zeitgerechte Buchung: <\/strong>Vorf\u00e4lle m\u00fcssen zeitnah erfasst werden. Die Chronologie ist dabei einzuhalten.<\/li>\n<li><strong>Ordnung: <\/strong>Aufzeichnungen m\u00fcssen klar gegliedert und \u00fcbersichtlich sein, sodass Dritte, wie beispielsweise Wirtschaftspr\u00fcfer*innen oder das Finanzamt sich leicht einen \u00dcberblick verschaffen k\u00f6nnen.<\/li>\n<li><strong>Belegpflicht: <\/strong>Eine Buchung ben\u00f6tigt den dazugeh\u00f6rigen Beleg.<\/li>\n<li><strong>Aufbewahrungspflicht: <\/strong>Es gilt eine gesetzliche Aufbewahrungspflicht von 6 bzw. 10 Jahren. Dies ist in <a href=\"https:\/\/www.gesetze-im-internet.de\/hgb\/__257.html\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">\u00a7 257 HGB<\/a> festgelegt.<\/li>\n<li><strong>Unver\u00e4nderbarkeit:<\/strong> Einmal get\u00e4tigte Buchungen k\u00f6nnen nicht r\u00fcckg\u00e4ngig gemacht werden.<\/li>\n<\/ul>\n<p>Hinzu kommen die Grunds\u00e4tze zur ordnungsm\u00e4\u00dfigen F\u00fchrung und Aufbewahrung von B\u00fcchern, Aufzeichnungen und Unterlagen in elektronischer Form sowie zum Datenzugriff (<a href=\"https:\/\/ao.bundesfinanzministerium.de\/ao\/2023\/Anhaenge\/BMF-Schreiben-und-gleichlautende-Laendererlasse\/Anhang-64\/inhalt.html\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">GoBD<\/a>). Diese werden nat\u00fcrlich mit der zunehmenden Verwendung <strong>digitaler Software in der Buchhaltung<\/strong> und der Digitalisierung von Finanztransaktionen immer wichtiger.<\/p>\n<p>Die GoBD sind Regeln f\u00fcr eine ordnungsgem\u00e4\u00dfe und <strong>nachvollziehbare Buchf\u00fchrung in elektronischer Form.<\/strong> Hier sind beispielsweise Aspekte enthalten, wann und wie Dokumente eingescannt werden d\u00fcrfen oder auch welche Regeln es hinsichtlich Signaturen gibt.<br \/>\n<a name=\"b\u00fccher\"><\/a><\/p>\n<h2>B\u00fccher in der Buchhaltung<\/h2>\n<p>In der doppelten Buchf\u00fchrung werden sogenannte B\u00fccher erforderlich. In diesen B\u00fcchern werden alle Gesch\u00e4ftsvorf\u00e4lle chronologisch erfasst. Fr\u00fcher wurden dazu physische B\u00fccher verwendet. Heutzutage werden sie jedoch fast ausschlie\u00dflich in digitaler Form gef\u00fchrt, zunehmend vor allem in Buchhaltungssoftware (mehr dazu am Ende des Textes).<\/p>\n<p>Es gibt drei Arten von B\u00fcchern:<\/p>\n<h3><strong>Grundbuch (Journal)<\/strong><\/h3>\n<p>Hier werden alle Gesch\u00e4ftsvorf\u00e4lle in chronologischer Reihenfolge mit einer eigenen Nummer erfasst. Dabei muss jeder Eintrag zwingend die folgenden Angaben enthalten:<\/p>\n<ul>\n<li>Datum<\/li>\n<li>Buchungstext<\/li>\n<li>Betr\u00e4ge<\/li>\n<li>Konten (Soll und Haben)<\/li>\n<li>Verweis zum Beleg<\/li>\n<li style=\"list-style-type: none;\"><\/li>\n<\/ul>\n<h3><strong>Hauptbuch<\/strong><\/h3>\n<p>Das Hauptbuch sammelt alle Gesch\u00e4ftsvorg\u00e4nge aus dem Grundbuch, doch statt in chronologischer Reihenfolge werden sie hier nach Konten sortiert. Ein Konto kann man sich dabei wie einen Ordner vorstellen, in dem \u00e4hnliche Buchungen zusammengefasst werden. Das k\u00f6nnen zum Beispiel Kategorien wie \u201eForderungen\u201c oder \u201eWarenbestand\u201c sein.<\/p>\n<p>Beispiel: Ein Unternehmen hat in einem Monat folgende Gesch\u00e4ftsvorf\u00e4lle.<\/p>\n<ol>\n<li>Barverkauf von Waren f\u00fcr <strong>1.000 \u20ac.<\/strong><\/li>\n<li>Warenkauf auf Rechnung (also noch nicht bezahlt) f\u00fcr <strong>600 \u20ac.<\/strong><\/li>\n<li>Bank\u00fcberweisung der Miete f\u00fcr das B\u00fcro: <strong>500 \u20ac.<\/strong><\/li>\n<\/ol>\n<p>Im Grundbuch w\u00fcrden die Vorf\u00e4lle chronologisch so aussehen:<\/p>\n<table>\n<colgroup>\n<col \/>\n<col \/>\n<col \/>\n<col \/>\n<col \/><\/colgroup>\n<tbody>\n<tr>\n<th colspan=\"1\" rowspan=\"1\">Datum<\/th>\n<th colspan=\"1\" rowspan=\"1\">Buchungstext<\/th>\n<th colspan=\"1\" rowspan=\"1\">Soll<\/th>\n<th colspan=\"1\" rowspan=\"1\">Haben<\/th>\n<th colspan=\"1\" rowspan=\"1\">Betrag<\/th>\n<\/tr>\n<tr>\n<td colspan=\"1\" rowspan=\"1\">10.11.2024<\/td>\n<td colspan=\"1\" rowspan=\"1\">Barverkauf von Waren<\/td>\n<td colspan=\"1\" rowspan=\"1\">Kasse<\/td>\n<td colspan=\"1\" rowspan=\"1\">Umsatz<\/td>\n<td colspan=\"1\" rowspan=\"1\">1.000 \u20ac<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td colspan=\"1\" rowspan=\"1\">16.11.2024<\/td>\n<td colspan=\"1\" rowspan=\"1\">Warenkauf auf Rechnung<\/td>\n<td colspan=\"1\" rowspan=\"1\">Wareneinkauf<\/td>\n<td colspan=\"1\" rowspan=\"1\">Verbindlichkeiten<\/td>\n<td colspan=\"1\" rowspan=\"1\">600 \u20ac<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td colspan=\"1\" rowspan=\"1\">19.11.2024<\/td>\n<td colspan=\"1\" rowspan=\"1\">Mietzahlung per \u00dcberweisung<\/td>\n<td colspan=\"1\" rowspan=\"1\">Miete<\/td>\n<td colspan=\"1\" rowspan=\"1\">Bank<\/td>\n<td colspan=\"1\" rowspan=\"1\">500 \u20ac<\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<p>Im Hauptbuch w\u00fcrden die Aufzeichnungen allerdings anders aussehen. Hier w\u00fcrden die drei Posten nicht chronologisch, sondern nach Konten sortiert notiert werden. Das w\u00fcrde dann so aussehen:<\/p>\n<p><strong>Konto: Kasse<\/strong><\/p>\n<table style=\"border-collapse: collapse; width: 100%; height: 48px;\">\n<tbody>\n<tr style=\"height: 24px;\">\n<td style=\"width: 50%; height: 24px;\"><strong>Soll<\/strong><\/td>\n<td style=\"width: 50%; height: 24px;\"><strong>Haben<\/strong><\/td>\n<\/tr>\n<tr style=\"height: 24px;\">\n<td style=\"width: 50%; height: 24px;\">1000 \u20ac<\/td>\n<td style=\"width: 50%; height: 24px;\">&#8211;<\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<p><strong>Konto: Umsatz<\/strong><\/p>\n<table style=\"border-collapse: collapse; width: 100%; height: 48px;\">\n<tbody>\n<tr style=\"height: 24px;\">\n<td style=\"width: 50%; height: 24px;\"><strong>Soll<\/strong><\/td>\n<td style=\"width: 50%; height: 24px;\"><strong>Haben<\/strong><\/td>\n<\/tr>\n<tr style=\"height: 24px;\">\n<td style=\"width: 50%; height: 24px;\">&#8211;<\/td>\n<td style=\"width: 50%; height: 24px;\">1000 \u20ac<\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<p><strong>Konto: Wareneinkauf<\/strong><\/p>\n<table style=\"border-collapse: collapse; width: 100%;\">\n<tbody>\n<tr>\n<td style=\"width: 50%;\"><strong>Soll<\/strong><\/td>\n<td style=\"width: 50%;\"><strong>Haben<\/strong><\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td style=\"width: 50%;\">600 \u20ac<\/td>\n<td style=\"width: 50%;\">&#8211;<\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<p><strong>Konto: Verbindlichkeiten<\/strong><\/p>\n<table style=\"border-collapse: collapse; width: 100%;\">\n<tbody>\n<tr>\n<td style=\"width: 50%;\"><strong>Soll<\/strong><\/td>\n<td style=\"width: 50%;\"><strong>Haben<\/strong><\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td style=\"width: 50%;\">&#8211;<\/td>\n<td style=\"width: 50%;\">600 \u20ac<\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<p><strong>Konto: Miete<\/strong><\/p>\n<table style=\"border-collapse: collapse; width: 100%; height: 48px;\">\n<tbody>\n<tr style=\"height: 24px;\">\n<td style=\"width: 50%; height: 24px;\"><strong>Soll<\/strong><\/td>\n<td style=\"width: 50%; height: 24px;\"><strong>Haben<\/strong><\/td>\n<\/tr>\n<tr style=\"height: 24px;\">\n<td style=\"width: 50%; height: 24px;\">500 \u20ac<\/td>\n<td style=\"width: 50%; height: 24px;\"><\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<p><strong> Konto: Bank<\/strong><\/p>\n<table style=\"border-collapse: collapse; width: 100%; height: 48px;\">\n<tbody>\n<tr style=\"height: 24px;\">\n<td style=\"width: 50%; height: 24px;\"><strong>Soll<\/strong><\/td>\n<td style=\"width: 50%; height: 24px;\"><strong>Haben<\/strong><\/td>\n<\/tr>\n<tr style=\"height: 24px;\">\n<td style=\"width: 50%; height: 24px;\">&#8211;<\/td>\n<td style=\"width: 50%; height: 24px;\">500 \u20ac<\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<p>Das Hauptbuch bildet die Grundlage f\u00fcr die Erstellung des Jahresabschlusses.<\/p>\n<h3><strong>Nebenbuch<\/strong><\/h3>\n<p>Ein Nebenbuch kann man sich wie eine Art Notizbuch f\u00fcr das Hauptbuch darstellen. Das bedeutet, dass hier zu den im Hauptbuch gef\u00fchrten Buchungen detaillierte Informationen zu finden sind. Typische Nebenb\u00fccher sind beispielsweise das Lohnbuch (f\u00fcr L\u00f6hne und Geh\u00e4lter) oder auch das Warenbuch (f\u00fcr Warenein- und ausg\u00e4nge).<br \/>\n<a name=\"konten\"><\/a><\/p>\n<h2>Konten in der Buchhaltung<\/h2>\n<p>Neben den B\u00fcchern sind auch die verschiedenen Konten der Buchf\u00fchrung von gro\u00dfer Bedeutung. Wir haben bereits gesehen, dass einige Unternehmen zur doppelten Buchf\u00fchrung verpflichtet sind. In diesem Zusammenhang sind sie auch verpflichtet, verschiedene Konten f\u00fcr ihre Gesch\u00e4ftsvorf\u00e4lle zu f\u00fchren. Ein Konto funktioniert dabei wie eine Tabelle, die jeweils in Haben und Soll aufgeteilt ist.<\/p>\n<h3>Haben und Soll \u2013 was bedeutet das?<\/h3>\n<p>Die Begriffe \u201eHaben\u201c und \u201eSoll&#8220; bilden das Grundger\u00fcst der Konten, sorgen aber oft f\u00fcr Verwirrung. Wichtig ist, dass sie <strong>nichts<\/strong> mit der Bedeutung der Verben \u201ehaben\u201c und \u201esollen\u201c zu tun haben.<\/p>\n<p>Unter Soll versteht man in der Buchhaltung alle Forderungen gegen\u00fcber den Kund*innen. Das Soll steht immer auf der linken Seite und bezeichnet also den Betrag, den die Kund*innen an das Unternehmen zahlen m\u00fcssen bzw. gezahlt haben.<\/p>\n<p>Der Begriff Haben bezieht sich dagegen auf die Verbindlichkeiten des Unternehmens selbst, also das, was das Unternehmen zahlen muss. Das k\u00f6nnen zum Beispiel Mieten f\u00fcr R\u00e4umlichkeiten sein, aber auch Forderungen von Lieferant*innen.<\/p>\n<h3>Aktiv- und Bestandskonten<\/h3>\n<p>Grunds\u00e4tzlich lassen sich Konten in der Buchhaltung in zwei Kategorien einteilen, n\u00e4mlich in<\/p>\n<ul>\n<li><strong>Bestandskonten<\/strong> und<\/li>\n<li><strong>Erfolgskonten<\/strong><\/li>\n<\/ul>\n<p><strong>Bestandskonten<\/strong> zeigen den aktuellen Stand von Verm\u00f6gen und Verbindlichkeiten des Unternehmens an. Das Bestandskonto wird dabei noch einmal in zwei Unterkonten unterteilt, in ein Aktiv- und ein Passivkonto. Diese werden auch Aktiva und Passiva genannt.<\/p>\n<p>In Aktivkonten werden die Verm\u00f6genswerte des Betriebs erfasst, w\u00e4hrend in Passivkonten die Verbindlichkeiten des Unternehmens angezeigt werden.<\/p>\n<p>Beispiele f\u00fcr aktive Bestandskonten:<\/p>\n<ul>\n<li>Kasse (Bargeldbestand)<\/li>\n<li>Bank (Guthaben auf dem Bankkonto des Unternehmens)<\/li>\n<li>Forderungen (beispielsweise von Lieferant*innen)<\/li>\n<li>Warenbestand (Wert der im Lager bestehenden Waren)<\/li>\n<\/ul>\n<p>Beispiele f\u00fcr passive Bestandskonten sind:<\/p>\n<ul>\n<li>Darlehen<\/li>\n<li>Verbindlichkeiten<\/li>\n<li>R\u00fcckstellungen<\/li>\n<\/ul>\n<p><strong>Erfolgskonten<\/strong> dagegen bilden die Grundlage f\u00fcr die sp\u00e4tere Gewinn- und Verlustrechnung. Hier werden keine Verm\u00f6gens- und Schuldenwerte wie in den Bestandskonten abgebildet, sondern stattdessen Aufwendungen und Ertr\u00e4ge erfasst.<\/p>\n<p>Erfolgskonten werden dementsprechend in Aufwands- und Ertragskonten unterteilt. Aufwandskonten erfassen dabei Aufwendungen, die das Unternehmen hat. Diese mindern das Eigenkapital. Ertragskonten zeigen Einnahmen und Gewinne an.<\/p>\n<p>Beispiele f\u00fcr Aufwandskonten:<\/p>\n<ul>\n<li>Personalkosten<\/li>\n<li>Mietkosten<\/li>\n<li>Abschreibungen<\/li>\n<\/ul>\n<p>Beispiele f\u00fcr Ertragskonten:<\/p>\n<ul>\n<li>Umsatzerl\u00f6se<\/li>\n<li>Zinsertr\u00e4ge<\/li>\n<\/ul>\n<h3>Kontenrahmen und Kontenplan<\/h3>\n<p>Um diesem Chaos eine Struktur zu geben, gibt es den Kontenrahmen. Er bildet sozusagen das<strong> Ger\u00fcst f\u00fcr die Kontenstruktur der Unternehmen.<\/strong> F\u00fcr verschiedene Branchen und Unternehmenstypen gibt es unterschiedliche Kontenrahmen. Ein Kontenrahmen ist quasi eine Vorlage, die Unternehmen dann auf ihr eigenes Unternehmen, auf ihren individuellen Kontenplan \u00fcbertragen k\u00f6nnen.<\/p>\n<p>Der <strong>Kontenrahmen<\/strong> ist die allgemeine Struktur m\u00f6glicher Konten, der <strong>Kontenplan<\/strong> die individuelle Auswahl eines Unternehmens aus diesem Rahmen.<\/p>\n<p>Warum sind <strong>standardisierte Kontenrahmen<\/strong> sinnvoll? Wozu, werden Sie sich fragen? Ein standardisierter Kontenrahmen dient insbesondere der <strong>Vergleichbarkeit von Unternehmen<\/strong> der gleichen Branche. Das ist vor allem f\u00fcr Banken oder Investor*innen wichtig, die so die Gesch\u00e4ftszahlen der Unternehmen untereinander besser gegen\u00fcberstellen k\u00f6nnen. Auch f\u00fcr das Finanzamt oder Wirtschaftspr\u00fcfer*innen ist ein standardisierter Kontenrahmen von Vorteil. Er schafft Transparenz und Vergleichbarkeit.<\/p>\n<p>In Deutschland gibt es verschiedene Kontorahmen, die von Wirtschaftsverb\u00e4nden oder Softwareunternehmen entwickelt wurden. Besonders bekannte Kontorahmen sind:<\/p>\n<ul>\n<li><strong>Standardkontorahmen (SRK):<\/strong> Diese werden in Deutschland von DATEV vorgegeben. Sie sind einer der meistgenutzten Kontorahmen. Insbesondere SRK 03 und SRK 04 werden h\u00e4ufig verwendet.<\/li>\n<li><strong>Industriekontorahmen (IRK):<\/strong> Dieser Kontorahmen ist speziell f\u00fcr Industrieunternehmen konzipiert.<\/li>\n<\/ul>\n<p><a name=\"auslagern\"><\/a><\/p>\n<h2>Buchhaltung auslagern oder selber durchf\u00fchren?<\/h2>\n<p>Viele Unternehmer*innen stehen irgendwann vor der Frage, ob sie die Buchhaltung selbst durchf\u00fchren oder doch lieber an Spezialist*innen auslagern sollen. Wann sich was lohnt, erkl\u00e4ren wir im folgenden Abschnitt.<\/p>\n<h3>Eigene Buchhaltung: Vor- und Nachteile<\/h3>\n<p>Mit einer eigenen Buchhaltung behalten Sie die volle Kontrolle \u00fcber Ihre eigenen Aktivit\u00e4ten und Finanzen und haben immer einen \u00dcberblick dar\u00fcber, was passiert und wo Sie stehen. Au\u00dferdem m\u00fcssen Sie keine zus\u00e4tzlichen Kosten f\u00fcr die Bezahlung externen Dienstleistenden aufwenden.<\/p>\n<p>Allerdings erfordert die eigene Buchhaltung nat\u00fcrlich sehr viel Zeit und Ressourcen. Zeit, die Sie f\u00fcr ihr eigentliches Gesch\u00e4ft besser gebrauchen k\u00f6nnten. Au\u00dferdem ist die Buchhaltung, wie Sie bereits an diesen Artikel sehen, der nur einen kleinen Ausschnitt der Buchhaltung veranschaulicht hat, ein sehr komplexes Thema. Fehler k\u00f6nnen schnell entstehen. Damit alles korrekt ist, braucht es ein enormes Fachwissen und auch ein st\u00e4ndiges Update, da sich Gesetzeslagen \u00e4ndern k\u00f6nnen.<\/p>\n<p>Tipp: Nat\u00fcrlich werden auch immer wieder Kurse angeboten, in denen Unternehmer*innen die Grundkenntenisse der Buchhaltung erwerben k\u00f6nnen.<\/p>\n<h3>Buchhaltung auslagern: Vor- und Nachteile<\/h3>\n<p>Ganz klarer Vorteil: Durch die Auslagerung der Buchhaltung sparen Sie eine Menge Zeit. Zeit, die Sie stattdessen f\u00fcr andere Unternehmensaufgaben nutzen k\u00f6nnen. Au\u00dferdem haben Sie die Gewissheit, dass sich wirklich Profis um Ihre Buchhaltung k\u00fcmmern und Fehler vermieden oder minimiert werden. Allerdings kann die Beauftragung von externen Dienstleistenden mit h\u00f6heren Kosten verbunden sein, als wenn die Buchhaltung im Unternehmen selbst erledigt wird. Gleichzeitig k\u00f6nnen Sie sicher sein, dass externe Dienstleistenden immer die neueste Software benutzen und auf dem neuesten Stand sind.<\/p>\n<p>Au\u00dferdem geben sie nat\u00fcrlich Kontrolle ab. Externen Dienstleister*innen werden interne Betriebsabl\u00e4ufe \u00fcbermittelt. Die Auslagerung kann zu Verz\u00f6gerungen f\u00fchren und schafft Abh\u00e4ngigkeiten.<\/p>\n<h3>HR-Software: Die Unterst\u00fctzung f\u00fcr ihre Buchhaltung<\/h3>\n<p>F\u00fcr viele Unternehmer*innen bedeutet die Buchhaltung regelm\u00e4\u00dfig Stress. Das liegt nicht nur daran, dass viele gesetzliche Vorgaben eingehalten werden m\u00fcssen, sondern auch daran, dass hier besonders genau gearbeitet werden muss. Fehler k\u00f6nnen gerade in diesem Teil der Buchhaltung schwerwiegende Folgen haben.<\/p>\n<p>Viele Unternehmen setzen daher mittlerweile auf digitale Unterst\u00fctzung. Laut einer Studie von <a href=\"https:\/\/kpmg.com\/de\/de\/home\/themen\/2024\/02\/studie-digitalisierung-im-rechnungswesen-2023-2024.html\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">KPMG<\/a> nutzen mittlerweile rund 80 Prozent der Unternehmen digitale Finanzprozesse und viele arbeiten mit automatisierten Systemen zur Rechnungsverarbeitung und -pr\u00fcfung.<\/p>\n<p>Die Automatisierung von Prozessen und Aufgaben der Buchhaltung spart den Unternehmen enorm viel Zeit. So verf\u00fcgt Factorial \u00fcber ein spezielles Tool f\u00fcr die <a href=\"https:\/\/factorialhr.de\/lohn-und-gehaltsabrechnung\">vorbereitende Lohnabrechnung und ist au\u00dferdem Marktplatz Schnittstellen-Partner von DATEV<\/a>. Alle f\u00fcr die Lohnabrechnung relevanten Mitarbeiterdaten werden an einer Stelle gesammelt und k\u00f6nnen sicher und problemlos mit DATEV synchronisiert werden. Dadurch entf\u00e4llt der E-Mail-Verkehr und die Lohnabrechnung wird effizienter.<\/p>\n<p>Mit Factorial haben Sie auch Ihr <a href=\"https:\/\/factorialhr.de\/spesenmanagement\">Ausgabenmanagement<\/a> einfacher im Griff.\u00a0 Dank OCR-Technologie und Firmenkarten werden Quittungen automatisch erfasst und organisiert, was das Spesenmanagement erheblich vereinfacht. Unternehmensausgaben k\u00f6nnen digital kontrolliert und genehmigt werden. Die Ausgaben werden in Echtzeit \u00fcberwacht und genehmigte Ausgaben nahtlos und fehlerfrei in die Gehaltsabrechnung integriert.<\/p>\n<p>Probieren Sie die <a href=\"https:\/\/factorialhr.de\/\">Software von Factorial<\/a> noch heute kostenlos aus.<br \/>\n<div class=\"factorial-banner inline-banner banner-demo category-unternehmensvorschriften-gesetze\"\n    data-banner-id=\"164383\"\n    data-banner-type=\"demo\"\n    data-category=\"Unternehmensvorschriften &amp; Gesetze\">\n    <div class=\"banner-content\">\n        <div class=\"banner-text\">\n                            <h4>Factorial: Die Business Management L\u00f6sung f\u00fcr Ihre Bed\u00fcrfnisse<\/h4>\n            \n                            <p>Starten Sie noch heute und heben Sie das Management Ihres Teams aufs n\u00e4chste Level!<\/p>\n            \n                            <a href=\"https:\/\/factorialhr.de\/eine-demo\"\n                    class=\"factorial-cta-button not-prose demo btn-brand\" data-cta=\"demo\" data-cta-position=\"inline-banner\">\n                    Kostenlos starten                <\/a>\n                    <\/div>\n\n        <div class=\"banner-image has-image\">\n            <img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/factorialhr.com\/wp-content\/uploads\/2025\/07\/18103431\/Laptop_screen-3.png\" class=\"not-prose\" \/>\n        <\/div>\n    <\/div>\n<\/div><br \/>\n<!-- end HubSpot Call-to-Action Code --><\/p>\n<p><!-- end HubSpot Call-to-Action Code --><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Unabh\u00e4ngig davon, ob Sie freiberuflich t\u00e4tig sind oder ein gro\u00dfes Unternehmen f\u00fchren \u2013 in Deutschland unterliegen alle Selbstst\u00e4ndigen der gesetzlichen Verpflichtung, eine ordnungsgem\u00e4\u00dfe Buchf\u00fchrung zu betreiben. Dabei gilt: Je gr\u00f6\u00dfer das Unternehmen, desto umfangreicher wird in der Regel auch der Buchhaltungsaufwand. Gerade f\u00fcr diejenigen, die sich bisher noch nicht intensiv mit Buchhaltung besch\u00e4ftigt haben, kann<a href=\"https:\/\/factorialhr.de\/blog\/buchhaltung\/\" class=\"read-more\"> [&#8230;]<\/a><\/p>\n","protected":false},"author":263,"featured_media":149446,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"_acf_changed":false,"footnotes":""},"categories":[393],"tags":[],"class_list":["post-147438","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-unternehmensvorschriften-und-gesetze"],"acf":{"topics":"payroll"},"yoast_head":"<!-- This site is optimized with the Yoast SEO Premium plugin v21.5 (Yoast SEO v21.9.1) - https:\/\/yoast.com\/wordpress\/plugins\/seo\/ -->\n<title>Buchhaltung: Erkl\u00e4rung, Aufgaben &amp; Abwicklung | Factorial<\/title>\n<meta name=\"description\" content=\"Um die Buchhaltung kommen Selbstst\u00e4ndige nicht herum. 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