{"id":30339,"date":"2026-05-14T12:38:43","date_gmt":"2026-05-14T10:38:43","guid":{"rendered":"https:\/\/factorialhr.com\/blog\/?p=30339"},"modified":"2026-07-09T09:29:37","modified_gmt":"2026-07-09T07:29:37","slug":"lohnnebenkosten","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/factorialhr.de\/blog\/lohnnebenkosten\/","title":{"rendered":"So berechnen Sie die Lohnnebenkosten f\u00fcr Arbeitgeber"},"content":{"rendered":"<p>F\u00fcr viele Personalverantwortliche sind die <strong>Lohnnebenkosten (Arbeitgeber)<\/strong> nur eine un\u00fcbersichtliche Aufz\u00e4hlung von Beitr\u00e4gen und komplizierte Berechnungen. Dabei machen sie typischerweise 21 bis 25 Prozent des Bruttolohns aus und setzen sich aus verschiedenen Abgaben zusammen.<\/p>\n<p>In diesem Artikel besch\u00e4ftigen wir uns damit, welche <strong>Lohnnebenkosten<\/strong> Arbeitgeber zu leisten haben, wie sie berechnet werden und wie Unternehmen diese sogar senken k\u00f6nnen.<\/p>\n<h2 id=\"das-wichtigste-in-kurze\">Das Wichtigste in K\u00fcrze:<\/h2>\n<ul>\n<li><strong>Lohnnebenkosten<\/strong> sind <strong>alle Kosten, die Arbeitgeber zus\u00e4tzlich zum <a href=\"https:\/\/factorialhr.de\/blog\/bruttogehalt\/\" target=\"_self\" rel=\"noopener\">Bruttogehalt<\/a> ihrer Mitarbeitenden<\/strong> zahlen m\u00fcssen.<\/li>\n<li>Sie umfassen haupts\u00e4chlich Sozialversicherungsbeitr\u00e4ge (Kranken-, Renten-, Arbeitslosen- und Pflegeversicherung), Unfallversicherung sowie die Umlagen U1\u2013U3.<\/li>\n<li>In Deutschland betragen die <strong>Lohnnebenkosten 2026 typischerweise 21 bis 25 Prozent des Bruttolohns<\/strong>. Der SV-Anteil liegt bei rund 21 Prozent. Umlagen und Berufsgenossenschaftsbeitr\u00e4ge kommen je nach Branche und Krankenkasse hinzu.<\/li>\n<\/ul>\n<p>Disclaimer: Aus SEO-Gr\u00fcnden verzichten wir in diesem Artikel auf das Gendern des Wortes <em>\u201eArbeitgeber\u201c. <\/em>Es sind alle Geschlechter mitgemeint.<\/p>\n<div><div class=\"factorial-banner inline-banner banner-freebie category-lohn-und-gehalt-im-unternehmen\"\n    data-banner-id=\"164284\"\n    data-banner-type=\"freebie\"\n    data-category=\"Lohn und Gehalt im Unternehmen\">\n    <div class=\"banner-content\">\n        <div class=\"banner-text\">\n                            <h4>Excel: Personalkosten-Rechner 2026<\/h4>\n            \n                            <p>Wie viel kosten Ihre Mitarbeitenden?\r\n\r\nMit dieser Excel-Tabelle k\u00f6nnen Sie ganz unkompliziert Ihre Personalkosten berechnen.<\/p>\n            \n                            <a href=\"https:\/\/factorialhr.de\/vorlagen\/personalkosten-rechner\"\n                    class=\"factorial-cta-button not-prose freebie\" data-cta=\"freebie\" data-cta-position=\"inline-banner\">\n                    Kostenlos herunterladen                <\/a>\n                    <\/div>\n\n        <div class=\"banner-image no-image\">\n            <img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/factorialhr.de\/blog\/app\/plugins\/factorial-utilities\/assets\/images\/banners\/inline\/backgrounds\/default_image.svg\" class=\"not-prose\" \/>\n        <\/div>\n    <\/div>\n<\/div><\/div>\n<p>Nach <a href=\"https:\/\/www.destatis.de\/DE\/Presse\/Pressemitteilungen\/2026\/04\/PD26_148_624.html\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Angaben von Destatis<\/a> zahlten Unternehmen des produzierenden Gewerbes und des Dienstleistungsbereichs in Deutschland im Jahr 2025 durchschnittlich 45,00 Euro je geleisteter Arbeitsstunde. Gem\u00e4\u00df Destatis, das sind rund 29 Prozent mehr als der EU-Durchschnitt von 34,90 Euro. Die Lohnnebenkosten sind dabei ein wesentlicher Bestandteil dieser Gesamtarbeitskosten.<\/p>\n<h2 id=\"was-sind-lohnnebenkosten-definition-und-uberblick\">Was sind Lohnnebenkosten? Definition und \u00dcberblick<\/h2>\n<p><strong>Lohnnebenkosten<\/strong> fallen durch die Gehaltszahlungen an die Arbeitnehmenden an. Unterteilt werden sie in gesetzliche, variable und freiwillige Lohnnebenkosten. Sie bestehen haupts\u00e4chlich aus den Sozialversicherungsbeitr\u00e4gen. Zur <a href=\"https:\/\/factorialhr.de\/blog\/sozialversicherung\/\" target=\"_self\" rel=\"noopener\">Sozialversicherung<\/a> z\u00e4hlen:<\/p>\n<ul>\n<li>die Rentenversicherung<\/li>\n<li>die Arbeitslosenversicherung<\/li>\n<li>die gesetzliche Krankenversicherung<\/li>\n<li>die gesetzliche Unfallversicherung<\/li>\n<\/ul>\n<p>Arbeitgeber zahlen diese Abgaben sofort an die Versicherungstr\u00e4ger.<\/p>\n<p>Diese Kosten k\u00f6nnen Sie als Arbeitgeber in Ihrer Steuererkl\u00e4rung absetzen. Die <strong>Lohnnebenkosten<\/strong> sind in der <a href=\"https:\/\/factorialhr.de\/blog\/lohnabrechnung\/\" target=\"_self\" rel=\"noopener\">Gehaltsabrechnung<\/a> der Arbeitnehmenden nicht aufgef\u00fchrt. Sie werden nur in der internen <a href=\"https:\/\/factorialhr.de\/blog\/buchhaltung\/\" target=\"_self\" rel=\"noopener\">Buchhaltung<\/a> des Arbeitgebers aufgezeichnet.<\/p>\n<p>W\u00e4hrend das Gehalt oder der <a href=\"https:\/\/factorialhr.de\/blog\/lohn\/\" target=\"_self\" rel=\"noopener\">Lohn<\/a> als direkte Arbeitskosten bezeichnet werden, werden die <strong>Lohnnebenkosten<\/strong> auch als Personalzusatzkosten bezeichnet und z\u00e4hlen zu den indirekten Arbeitskosten. Darunter fallen Ausgaben, die zus\u00e4tzlich zum Bruttolohn des Arbeitnehmenden anfallen.<\/p>\n<h3>Was sind Umlage 1, 2 und 3?<\/h3>\n<p>Neben den Sozialversicherungsbeitr\u00e4gen und der Unfallversicherung zahlen Unternehmen auch noch drei Beitr\u00e4ge f\u00fcr Umlagen. Unternehmen werden bei U1 und U2 von der gesetzlichen Krankenkasse, bei U3 von der Agentur f\u00fcr Arbeit unterst\u00fctzt.<\/p>\n<ul>\n<li><strong>Umlage 1 (U1):<\/strong> Die gesetzlichen Krankenkassen zahlen, wenn Mitarbeitende erkranken, einen Teil des Entgelts weiter. Unternehmen mit <strong>bis zu 30<\/strong> Mitarbeitenden (gem\u00e4\u00df den Anrechnungsregeln des UAG) sind zur Teilnahme verpflichtet. Teilzeitkr\u00e4fte werden dabei anteilig ber\u00fccksichtigt. Nicht jede Person z\u00e4hlt als voller Kopf.<\/li>\n<li><strong>Umlage 2 (U2):<\/strong> Wenn Arbeitnehmende in den Mutterschutz gehen, \u00fcbernehmen die gesetzlichen Krankenkassen alle Bez\u00fcge. Alle Unternehmen sind zur Teilnahme an der Umlage 2 verpflichtet.<\/li>\n<li><strong>Umlage 3 (U3):<\/strong> Die Agentur f\u00fcr Arbeit springt ein, wenn Arbeitgeber Insolvenz beantragen m\u00fcssen. L\u00f6hne und Geh\u00e4lter der Mitarbeitenden werden dann f\u00fcr drei weitere Monate gezahlt.<\/li>\n<\/ul>\n<p>Die Nebenkosten, die Unternehmen f\u00fcr Besch\u00e4ftigte zahlen, betragen 2026 typischerweise 21 bis 25 Prozent des Bruttolohns. Der reine SV-Anteil liegt bei rund 21 Prozent. Umlagen (U1, U2, U3) und Berufsgenossenschaftsbeitr\u00e4ge kommen je nach Branche und Krankenkasse hinzu. Der durchschnittliche Zusatzbeitrag zur Krankenversicherung betr\u00e4gt 2026 gem\u00e4\u00df GKV-Spitzenverband 2,9 Prozent (AG-Anteil: 1,45 Prozent). Einzelne Kassen k\u00f6nnen zwischen etwa 2,5 und 3,5 Prozent verlangen.<\/p>\n<p>Besch\u00e4ftigte kosten das Unternehmen oft mehr, als auf den ersten Blick sichtbar wird. Um die genauen <a href=\"https:\/\/factorialhr.de\/blog\/personalkosten\/\" target=\"_self\" rel=\"noopener\">Personalkosten<\/a> berechnen zu k\u00f6nnen, sollten Personalverantwortliche die aktuellen Beitragss\u00e4tze kennen und gegebenenfalls eine <a href=\"https:\/\/factorialhr.de\/\" target=\"_self\" rel=\"noopener\">HR-Software<\/a> verwenden, die den \u00dcberblick erleichtert.<\/p>\n<p>\u27a1\ufe0f\ufe0f Verwalten<a href=\"https:\/\/factorialhr.de\/lohn-und-gehaltsabrechnung\" target=\"_self\" rel=\"noopener\">\u00a0Sie die Lohn- und Gehaltsabrechnungen mit Factorial \u2013 jetzt kostenlos testen!<\/a><\/p>\n<div class=\"factorial-banner inline-banner banner-freebie category-lohn-und-gehalt-im-unternehmen\"\n    data-banner-id=\"164315\"\n    data-banner-type=\"freebie\"\n    data-category=\"Lohn und Gehalt im Unternehmen\">\n    <div class=\"banner-content\">\n        <div class=\"banner-text\">\n                            <h4>Payroll Kit<\/h4>\n            \n                            <p>Dieses Kit bietet alles Wichtige zur Lohn- &amp; Gehaltsabrechnung. 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Die meisten Abgaben teilen sich Arbeitgeber und Arbeitnehmende, einige weichen auch voneinander ab. Die folgende \u00dcbersicht zeigt, wie sich der Anteil der Arbeitgeber an den <strong>Lohnnebenkosten<\/strong> seit 2022 ver\u00e4ndert hat:<\/p>\n<table>\n<tbody>\n<tr>\n<td><strong>Lohnnebenkosten<\/strong><\/td>\n<td><strong>2022<\/strong><\/td>\n<td><strong>2023<\/strong><\/td>\n<td><strong>2024<\/strong><\/td>\n<td><strong>2025<\/strong><\/td>\n<td><strong>2026<\/strong><\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td><strong>Krankenversicherung<\/strong><\/td>\n<td>7,30 %<\/td>\n<td>7,30 %<\/td>\n<td>7,30 %<\/td>\n<td>7,30 %<\/td>\n<td>7,30 %<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td><strong>Zusatzbeitrag (KV)<\/strong><\/td>\n<td>0,65 %<\/td>\n<td>0,80 %<\/td>\n<td>0,85 %<\/td>\n<td>1,25 %<\/td>\n<td>1,45 %<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td><strong>Rentenvers. (allg.)<\/strong><\/td>\n<td>9,30 %<\/td>\n<td>9,30 %<\/td>\n<td>9,30 %<\/td>\n<td>9,30 %<\/td>\n<td>9,30 %<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td><strong>Rentenvers. (Knappschaft)<\/strong><\/td>\n<td>15,40 %<\/td>\n<td>15,40 %<\/td>\n<td>15,40 %<\/td>\n<td>15,40 %<\/td>\n<td>15,40 %<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td><strong>Arbeitslosenvers.<\/strong><\/td>\n<td>1,20 %<\/td>\n<td>1,30 %<\/td>\n<td>1,30 %<\/td>\n<td>1,30 %<\/td>\n<td>1,30 %<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td><strong>Pflegevers. (Bund)<\/strong><\/td>\n<td>1,525 %<\/td>\n<td>1,70 %<\/td>\n<td>1,70 %<\/td>\n<td>1,80 %<\/td>\n<td>1,80 %<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td><strong>Pflegevers. (Sachsen)<\/strong><\/td>\n<td>1,025 %<\/td>\n<td>1,20 %<\/td>\n<td>1,20 %<\/td>\n<td>1,30 %<\/td>\n<td>1,30 %<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td><strong>Insolvenzgeld (U3)<\/strong><\/td>\n<td>0,09 %<\/td>\n<td>0,06 %<\/td>\n<td>0,06 %<\/td>\n<td>0,15 %<\/td>\n<td>0,15 %<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td><strong>Umlage U1 &amp; U2<\/strong><\/td>\n<td>individuell<\/td>\n<td>individuell<\/td>\n<td>individuell<\/td>\n<td>individuell<\/td>\n<td>individuell je Kasse<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td><strong>Unfallvers. (BG)<\/strong><\/td>\n<td>individuell<\/td>\n<td>individuell<\/td>\n<td>individuell<\/td>\n<td>individuell<\/td>\n<td>individuell je BG<\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<p><strong>Hinweis:<\/strong> Der Zusatzbeitrag von durchschnittlich 2,9 % (AG-Anteil: 1,45 %) ist ein gesetzlich festgelegter Durchschnittswert gem\u00e4\u00df \u00a7 242a SGB V. Einzelne Krankenkassen k\u00f6nnen davon abweichen. Die Spanne reicht 2026 von etwa 2,5 bis 3,5 Prozent. Die <a href=\"https:\/\/www.bmas.de\/DE\/Service\/Gesetze-und-Gesetzesvorhaben\/sozialversicherungs-rechengroessenverordnung-2026.html\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Sozialversicherungsrechengr\u00f6\u00dfen-Verordnung<\/a> 2026 trat am 1. Januar 2026 in Kraft und basiert auf einer bundesweiten Lohnentwicklung von 5,16 Prozent im Jahr 2024, wie das Bundesministerium f\u00fcr Arbeit und Soziales mitteilt.<\/p>\n<h2 id=\"welche-lohnnebenkosten-muss-das-unternehmen-zahlen\">Welche Lohnnebenkosten muss das Unternehmen zahlen?<\/h2>\n<h3>Gesetzliche Lohnnebenkosten Arbeitgeber<\/h3>\n<p>Wie hoch fallen eigentlich die <strong>Lohnnebenkosten f\u00fcr Arbeitgeber<\/strong> aus? F\u00fcr jeden Besch\u00e4ftigten fallen Sozialversicherungsbeitr\u00e4ge an, die durchschnittlich circa 21 Prozent des Bruttogehalts ausmachen.<\/p>\n<p>F\u00fcr einen Teil der SV-Beitr\u00e4ge kommt der Arbeitnehmende auf, f\u00fcr den anderen der Arbeitgeber. Der Arbeitgeber \u00fcbernimmt dabei bei fast allen Abgaben die H\u00e4lfte der f\u00e4lligen Kosten. Eine Ausnahme bildet die Unfallversicherung. Hier \u00fcbernimmt der Arbeitgeber die Beitr\u00e4ge vollst\u00e4ndig.<\/p>\n<p>Die Beitr\u00e4ge werden direkt vom Arbeitgeber an die Versicherungstr\u00e4ger \u00fcberwiesen, auch die der Arbeitnehmenden. Diese werden direkt vom Bruttogehalt abgezogen und einbehalten. Sie sind dann in der monatlichen Gehaltsabrechnung aufgelistet. Das gilt auch im Falle einer <a href=\"https:\/\/factorialhr.de\/blog\/lohnfortzahlung\/\" target=\"_self\" rel=\"noopener\">Lohnfortzahlung<\/a>.<\/p>\n<p>Die <strong>Lohnnebenkosten<\/strong> setzen sich folgenderma\u00dfen zusammen:<\/p>\n<ol>\n<li>Arbeitgeberbeitr\u00e4ge zur Sozialversicherung: Kranken-, Renten- und Arbeitslosenversicherung sowie die Pflege- und Unfallversicherung.<\/li>\n<li>Kosten f\u00fcr berufsbedingte Aus- und <a href=\"https:\/\/factorialhr.de\/blog\/mitarbeiter-weiterbildung\/\" target=\"_self\" rel=\"noopener\">Weiterbildung<\/a><\/li>\n<li>Sonstiger Kostenaufwand bzw. freiwillige Leistungen: Berufsbekleidung, Anwerbungskosten, Umzugskosten, Kosten f\u00fcr Fort- und Weiterbildungen, <a href=\"https:\/\/factorialhr.de\/blog\/urlaubsgeld\/\" target=\"_self\" rel=\"noopener\">Urlaubsgeld<\/a>, <a href=\"https:\/\/factorialhr.de\/blog\/weihnachtsgeld-2023\/\" target=\"_self\" rel=\"noopener\">Weihnachtsgeld<\/a>, Sachzuwendungen<\/li>\n<li>Steuern auf die Lohnsumme beziehungsweise die Angestelltenzahl<\/li>\n<\/ol>\n<p>Bei den Sozialversicherungsbeitr\u00e4gen handelt es sich um Kosten, die monatlich anfallen. Die weiteren <strong>Lohnnebenkosten<\/strong> f\u00fcr berufsbedingte Aus- und Weiterbildung, sonstiger Kostenaufwand und Steuern auf die Lohnsumme sind keine monatlichen Fixkosten und k\u00f6nnen entfallen.<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/factorialhr.de\/lohn-und-gehaltsabrechnung\" target=\"_self\" rel=\"noopener\">\u27a1\ufe0f Konfigurieren Sie automatische Zulagen f\u00fcr Mitarbeitende, damit Sie dies nicht immer manuell durchf\u00fchren m\u00fcssen.<\/a><\/p>\n<h3>Wie wirken sich die Beitragsbemessungsgrenzen 2026 auf die Lohnnebenkosten aus?<\/h3>\n<p>H\u00f6here Geh\u00e4lter und h\u00f6here L\u00f6hne bedeuten nicht automatisch h\u00f6here Abgaben. Die Beitragsbemessungsgrenzen begrenzen den Arbeitgeberanteil bei den <strong>Lohnnebenkosten<\/strong>. Sie legen fest, bis zu welcher Einkommensh\u00f6he Sozialversicherungsbeitr\u00e4ge gezahlt werden m\u00fcssen. F\u00fcr den Teil des Bruttolohns, der \u00fcber dieser Grenze liegt, muss der Arbeitgeber keine Sozialversicherungsbeitr\u00e4ge zahlen.<\/p>\n<p>Das soll sicherstellen, dass Mitarbeitende auch in gut bezahlten Positionen f\u00fcr Arbeitgeber attraktiv bleiben.<\/p>\n<p>Die Beitragsbemessungsgrenzen werden j\u00e4hrlich angepasst. Seit 2025 gilt in der Renten- und Arbeitslosenversicherung bundesweit ein einheitlicher Wert. Die fr\u00fchere Unterscheidung zwischen alten und neuen Bundesl\u00e4ndern ist entfallen. Auch zwischen der gesetzlichen Kranken- und Pflegeversicherung sowie der Renten- und Arbeitslosenversicherung bestehen unterschiedliche Grenzwerte. Die Bundesregierung legt diese Werte j\u00e4hrlich per Sozialversicherungsrechengr\u00f6\u00dfen-Verordnung fest:<\/p>\n<ul>\n<li><strong>Gesetzliche Kranken- und Pflegeversicherung 2026:<\/strong> 69.750 Euro im Jahr (5.812,50 Euro monatlich).<\/li>\n<li><strong>Gesetzliche Renten- und Arbeitslosenversicherung 2026:<\/strong> 101.400 Euro im Jahr (8.450 Euro monatlich). Die Unterscheidung zwischen alten und neuen Bundesl\u00e4ndern ist seit 2025 in der Rentenversicherung entfallen. Es gilt bundesweit ein einheitlicher Wert.<\/li>\n<\/ul>\n<p><strong>Versicherungspflichtgrenze 2026:<\/strong> Besch\u00e4ftigte, deren Bruttogehalt die Versicherungspflichtgrenze von 77.400 Euro j\u00e4hrlich (6.450 Euro monatlich) \u00fcbersteigt, k\u00f6nnen sich privat krankenversichern. F\u00fcr Unternehmen entf\u00e4llt in diesem Fall der h\u00e4lftige Beitrag zur gesetzlichen Krankenversicherung. Stattdessen ist ein Arbeitgeberzuschuss zur privaten Krankenversicherung von maximal 508,59 Euro monatlich zu leisten.<\/p>\n<p>Die Anhebung der Beitragsbemessungsgrenzen 2026 f\u00fchrt insbesondere bei h\u00f6heren Geh\u00e4ltern zu sp\u00fcrbaren Mehrkosten. Mitarbeitende mit 8.500 Euro Bruttogehalt zahlen beispielsweise auf das gesamte Gehalt Renten- und Arbeitslosenversicherungsbeitr\u00e4ge (Grenze: 8.450 Euro monatlich), w\u00e4hrend bei der Krankenversicherung nur bis 5.812,50 Euro Beitr\u00e4ge f\u00e4llig werden. F\u00fcr Arbeitgeber entstehen dadurch bei Geh\u00e4ltern \u00fcber den Beitragsbemessungsgrenzen progressive Kostenstrukturen.<\/p>\n<p><strong>Schwerbehindertenabgabe (Ausgleichsabgabe):<\/strong> Unternehmen mit durchschnittlich 20 oder mehr Arbeitspl\u00e4tzen sind gem\u00e4\u00df \u00a7 154 SGB IX verpflichtet, mindestens f\u00fcnf Prozent ihrer Stellen mit schwerbehinderten Menschen zu besetzen. Wird diese Quote nicht erf\u00fcllt, f\u00e4llt eine Ausgleichsabgabe nach \u00a7 160 SGB IX an. Ab dem Erhebungsjahr 2025 betr\u00e4gt sie je unbesetztem Pflichtarbeitsplatz monatlich zwischen 155 und 815 Euro, abh\u00e4ngig von der Erf\u00fcllungsquote. Die Abgabe ist bis zum 31. M\u00e4rz des Folgejahres an das zust\u00e4ndige Inklusionsamt zu \u00fcberweisen. F\u00fcr die Personalkosten-Kalkulation ist dieser Posten insbesondere bei gr\u00f6\u00dferen Unternehmen relevant.<\/p>\n<h2 id=\"wie-berechnet-man-die-lohnnebenkosten-rechenbeispiel-2026\">Wie berechnet man die Lohnnebenkosten? Rechenbeispiel 2026<\/h2>\n<p>Gibt es f\u00fcr die Lohnnebenkosten Beispiele? Um die <strong>Lohnnebenkosten berechnen<\/strong> zu k\u00f6nnen, ben\u00f6tigen Sie die folgenden Daten:<\/p>\n<ul>\n<li>Das Bruttogehalt des Besch\u00e4ftigten<\/li>\n<li>Die Lohnsteuerklasse der Besch\u00e4ftigten<\/li>\n<li>Das Bundesland<\/li>\n<li>Die Kirchensteuerpflicht der Besch\u00e4ftigten<\/li>\n<li>ob Besch\u00e4ftigte Kinderfreibetr\u00e4ge geltend machen k\u00f6nnen<\/li>\n<\/ul>\n<p>Wir berechnen die Lohnnebenkosten anhand eines Beispiels:<\/p>\n<p>Eine Arbeitskraft hat ein Bruttogehalt von 2.900 Euro am Standort D\u00fcsseldorf. Die Person ist 29 Jahre alt, ledig und kinderlos. Sie ist gesetzlich bei der Krankenkasse X versichert. Die Umlages\u00e4tze betragen 0,9 Prozent f\u00fcr Umlage U1 und 0,29 Prozent f\u00fcr die Umlage U2.<\/p>\n<p>Daraus lassen sich die Lohnnebenkosten wie folgt berechnen:<\/p>\n<table>\n<tbody>\n<tr>\n<td><strong>Position<\/strong><\/td>\n<td><strong>Beitragssatz (2026)<\/strong><\/td>\n<td><strong>Betrag in Euro<\/strong><\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td><strong>Krankenversicherung<\/strong><\/td>\n<td>7,30 %<\/td>\n<td>211,70 \u20ac<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td><strong>Zusatzbeitrag (KV)<\/strong><\/td>\n<td>1,45 %<\/td>\n<td>42,05 \u20ac<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td><strong>Pflegeversicherung (Bund)<\/strong><\/td>\n<td>1,80 %<\/td>\n<td>52,20 \u20ac<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td><strong>Rentenversicherung (allg.)<\/strong><\/td>\n<td>9,30 %<\/td>\n<td>269,70 \u20ac<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td><strong>Arbeitslosenversicherung<\/strong><\/td>\n<td>1,30 %<\/td>\n<td>37,70 \u20ac<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td><strong>Umlage U1<\/strong><\/td>\n<td>0,90 %<\/td>\n<td>26,10 \u20ac<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td><strong>Umlage U2<\/strong><\/td>\n<td>0,29 %<\/td>\n<td>8,41 \u20ac<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td><strong>Insolvenzgeldumlage (U3)<\/strong><\/td>\n<td>0,15 %<\/td>\n<td>4,35 \u20ac<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td><strong>\u2014<\/strong><\/td>\n<td>\u2014<\/td>\n<td>\u2014<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td><strong>Gesamtsumme (AG-Anteil)<\/strong><\/td>\n<td>652,21 \u20ac<\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<p>Folglich betragen die monatlichen Lohnnebenkosten 652,21 Euro. Das entspricht etwa 22,5 Prozent des Bruttogehalts von 2.900 Euro. <strong>Hinweis:<\/strong> In diesem Beispiel wurden durchschnittliche Umlages\u00e4tze verwendet. Die tats\u00e4chlichen Kosten k\u00f6nnen je nach Krankenkasse und Berufsgenossenschaft abweichen. Nicht enthalten sind Berufsgenossenschaftsbeitr\u00e4ge (branchenabh\u00e4ngig) sowie eine etwaige Ausgleichsabgabe nach \u00a7 160 SGB IX. Das Arbeitgeberbrutto bel\u00e4uft sich damit auf 3.552,21 Euro.<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/factorialhr.de\/lohn-und-gehaltsabrechnung\" target=\"_self\" rel=\"noopener\">\u27a1\ufe0f Wir zentralisieren Prozesse auf einer Plattform, die die Kommunikation vereinfacht und eine <strong>Gehaltsabrechnung online<\/strong> erm\u00f6glicht. Lernen Sie Factorial kennen. <\/a><\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/factorialhr.de\/wp-content\/uploads\/2025\/09\/30182333\/general-dashboard-screen-1024x651.webp\" srcset=\"https:\/\/factorialhr.de\/wp-content\/uploads\/2025\/09\/30182333\/general-dashboard-screen-1024x651.webp 1024w, https:\/\/factorialhr.de\/wp-content\/uploads\/2025\/09\/30182333\/general-dashboard-screen-300x191.webp 300w, https:\/\/factorialhr.de\/wp-content\/uploads\/2025\/09\/30182333\/general-dashboard-screen-768x488.webp 768w, https:\/\/factorialhr.de\/wp-content\/uploads\/2025\/09\/30182333\/general-dashboard-screen-1536x976.webp 1536w, https:\/\/factorialhr.de\/wp-content\/uploads\/2025\/09\/30182333\/general-dashboard-screen.webp 1800w\" alt=\"general dashboard screen\" width=\"1024\" height=\"651\" \/><\/p>\n<h3><strong>Arbeitgeberbrutto berechnen <strong>mit einem Gehaltsrechner f\u00fcr Arbeitgeber<\/strong><\/strong><\/h3>\n<p>Um das Arbeitgeberbrutto zu berechnen, addieren Sie die Summe der Lohnnebenkosten zum Bruttogehalt des Arbeitnehmenden.<\/p>\n<p>Im oben genannten Beispiel w\u00e4ren es also <strong>2.900 Euro + 652,21 Euro<\/strong>.<\/p>\n<p>Das Arbeitgeberbrutto betr\u00e4gt demnach <strong>3.552,21 Euro<\/strong>.<\/p>\n<p>Um die gesamten Personalkosten festzustellen, m\u00fcssen Sie f\u00fcr jeden Besch\u00e4ftigten das Arbeitgeberbrutto berechnen.<\/p>\n<p>M\u00f6chten Sie die Mitarbeiterkosten berechnen? Suchen Sie nach einem Brutto-Netto-Rechner? Nutzen Sie einfach diesen <a href=\"https:\/\/www.nettolohn.de\/rechner\/gehaltsrechner-fuer-arbeitgeber.html\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">Lohnnebenkosten-Rechner<\/a>.<\/p>\n<h3>Werkstudierende und Praktika<\/h3>\n<p>Solange Studierende die gesetzlich vorgeschriebenen 20 Stunden pro Woche w\u00e4hrend des Semesters arbeiten, fallen nur die Abgaben f\u00fcr die Rentenversicherung an. Diese betragen derzeit 9,3 Prozent f\u00fcr Arbeitgeber und Werkstudierende. In den Semesterferien d\u00fcrfen die Studierenden auch mehr arbeiten.<\/p>\n<p>Wenn die Studierenden mehr als 20 Stunden pro Woche arbeiten, werden weitere Abgaben vom Gehalt abgezogen.<\/p>\n<p>Bei Praktika sieht es etwas anders aus. Hier muss die Art des Praktikums unterschieden werden. Die H\u00f6he der Lohnnebenkosten richtet sich nach der Art des Praktikums:<\/p>\n<ul>\n<li>Schulpraktika und vorgeschriebene Praktika w\u00e4hrend der Studienzeit sind versicherungsfrei.<\/li>\n<li>Bei Praktika, die vor oder nach der Studienzeit gemacht werden und verpflichtend sind, muss nach dem Gehalt unterschieden werden.<\/li>\n<li>Bei einem freiwilligen Praktikum mit Verg\u00fctung besteht Versicherungspflicht. Die Praktikumsstelle ist als sozialversicherungspflichtiges Besch\u00e4ftigungsverh\u00e4ltnis zu behandeln.<\/li>\n<li>Bei einem freiwilligen Praktikum ohne Gehalt ist dies versicherungsfrei nur f\u00fcr 3 Monate erlaubt.<\/li>\n<\/ul>\n<h3><strong>Geringf\u00fcgig Besch\u00e4ftigte<\/strong><\/h3>\n<p>F\u00fcr <a href=\"https:\/\/factorialhr.de\/blog\/minijob\/\" target=\"_self\" rel=\"noopener\">geringf\u00fcgig Besch\u00e4ftigte<\/a> muss der Arbeitgeber einige Abgaben leisten, Arbeitnehmende selbst allerdings nur 3,6 Prozent in die Rentenversicherung einzahlen.<\/p>\n<p>F\u00fcr Minijobbende gilt seit 1. Januar 2026 eine Verdienstgrenze von 603 Euro monatlich (bei Mindestlohn 13,90 Euro). F\u00fcr diese Besch\u00e4ftigten gelten besondere Regelungen bei den Sozialversicherungsbeitr\u00e4gen.<\/p>\n<p>Unternehmen zahlen die folgenden Abgaben:<\/p>\n<ul>\n<li>13 Prozent in die Krankenversicherung<\/li>\n<li>15 Prozent in die Rentenversicherung<\/li>\n<li>Unter Umst\u00e4nden zahlen Unternehmen noch in die Umlagen 1\u20133 ein.<\/li>\n<\/ul>\n<p><strong>Hinweis zur Minijob-Grenze:<\/strong> Die Geringf\u00fcgigkeitsgrenze ist gem\u00e4\u00df \u00a7 8 Abs. 1a SGB IV dynamisch an den gesetzlichen Mindestlohn gekoppelt. Zum 1. Januar 2026 stieg sie auf 603 Euro monatlich, da der Mindestlohn auf 13,90 Euro pro Stunde angehoben wurde. F\u00fcr Unternehmen bedeutet dies: Steigt der Mindestlohn, erh\u00f6ht sich automatisch auch die Minijob-Grenze. Damit steigt die Bemessungsgrundlage f\u00fcr die pauschalen Abgaben. Geringf\u00fcgig Besch\u00e4ftigte k\u00f6nnen zudem auf Antrag von der Rentenversicherungspflicht befreit werden (\u00a7 6 Abs. 1b SGB VI).<\/p>\n<h2 id=\"ubergangsbereich-midijobs-2026-was-gilt-fur-lohnnebenkosten\">\u00dcbergangsbereich (Midijobs) 2026: Was gilt f\u00fcr Lohnnebenkosten?<\/h2>\n<p>Der \u00dcbergangsbereich (fr\u00fcher Gleitzone) umfasst 2026 Verdienste von 603,01 Euro bis 2.000 Euro monatlich. In diesem Bereich steigen die Sozialversicherungsbeitr\u00e4ge f\u00fcr Arbeitnehmende gleitend an. Arbeitgeber zahlen den vollen Beitragssatz.<\/p>\n<p>F\u00fcr Besch\u00e4ftigte im sogenannten <a href=\"https:\/\/factorialhr.de\/blog\/midijob\/\" target=\"_self\" rel=\"noopener\">Midijob<\/a> bedeutet dies niedrigere Sozialabgaben bei gleichzeitig vollen Rentenanspr\u00fcchen.<\/p>\n<p>F\u00fcr Arbeitgeber gilt: Die Lohnnebenkosten entsprechen den regul\u00e4ren S\u00e4tzen. Es gibt keine Erm\u00e4\u00dfigungen. Der \u00dcbergangsbereich ist besonders interessant f\u00fcr Teilzeitkr\u00e4fte und bietet eine Alternative zum Minijob mit besserer sozialer Absicherung.<\/p>\n<h2 id=\"wie-lassen-sich-lohnnebenkosten-legal-senken\">Wie lassen sich Lohnnebenkosten legal senken?<\/h2>\n<p>Um die Lohnnebenkosten zu senken, k\u00f6nnen Sie steuerfreie oder pauschal besteuerte Leistungs- und Sachzuwendungen nutzen.<\/p>\n<p>Leistungs- und Sachzuwendungen sind Erg\u00e4nzungen zum regul\u00e4ren Gehalt. Darunter fallen beispielsweise steuerfreie Sachbez\u00fcge bis 50 Euro monatlich gem\u00e4\u00df \u00a7 8 Abs. 2 Satz 11 EStG, Zusch\u00fcsse zur Kinderbetreuung (\u00a7 3 Nr. 33 EStG, unbegrenzt f\u00fcr nicht schulpflichtige Kinder), Gesundheitsf\u00f6rderungsma\u00dfnahmen bis 600 Euro j\u00e4hrlich (\u00a7 3 Nr. 34 EStG) sowie Jobticket-Zusch\u00fcsse (\u00a7 3 Nr. 15 EStG). Diese Leistungen sind steuer- und sozialversicherungsfrei, sofern sie zus\u00e4tzlich zum ohnehin geschuldeten Arbeitslohn gew\u00e4hrt werden.<\/p>\n<p>Lohnnebenkosten fallen auf diese Leistungen nicht an. Arbeitnehmende erhalten diese in voller H\u00f6he, da sie nicht oder nur pauschal besteuert werden.<\/p>\n<p>Nat\u00fcrlich k\u00f6nnen Arbeitgeber Mitarbeitende nicht nur in Gutscheinen und \u00e4hnlichen Leistungen entlohnen. Dennoch stellen sie eine willkommene Erg\u00e4nzung in Gehaltsverhandlungen dar.<\/p>\n<p><strong>Betriebliche Altersvorsorge (bAV):<\/strong><\/p>\n<p>F\u00fcr 2026 k\u00f6nnen Beitr\u00e4ge zur <a href=\"https:\/\/factorialhr.de\/blog\/betriebliche-altersvorsorge\/\" target=\"_self\" rel=\"noopener\">betrieblichen Altersvorsorge<\/a> bis zu 8.112 Euro j\u00e4hrlich (8 Prozent der Beitragsbemessungsgrenze der allgemeinen Rentenversicherung von 101.400 Euro) steuerfrei in Pensionskassen, Pensionsfonds oder Direktversicherungen eingezahlt werden (\u00a7 3 Nr. 63 EStG). Davon sind 4.056 Euro (4 Prozent der Beitragsbemessungsgrenze) auch sozialversicherungsfrei. Durch die Entgeltumwandlung reduzieren sich die Lohnnebenkosten f\u00fcr beide Seiten.<\/p>\n<p>Wichtig: Der gesetzliche Arbeitgeberzuschuss von 15 % auf umgewandelte Betr\u00e4ge muss seit 2022 gezahlt werden. Er senkt dennoch die Gesamtlohnnebenkosten des Arbeitgebers.<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/factorialhr.de\/lohn-und-gehaltsabrechnung\" target=\"_self\" rel=\"noopener\">\u27a1\ufe0f Unterst\u00fctzen Sie Ihre Entscheidungsfindung durch Berichte \u00fcber die Lohnabrechnung online. Mit Factorial. <\/a><\/p>\n<div>\n<h4>Die Business-Management-Software f\u00fcr Ihre Bed\u00fcrfnisse<\/h4>\n<ul>\n<li>Recruiting und Onboarding<\/li>\n<li>Unternehmenseinblicke und Dokumente<\/li>\n<li>Finanzen und Gehaltsabrechnung<\/li>\n<\/ul>\n<p><a href=\"https:\/\/factorialhr.de\/eine-demo\" target=\"_self\" rel=\"noopener\">Kostenlos starten<\/a><\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/factorialhr.de\/wp-content\/uploads\/2025\/07\/16134223\/screens-1-1.png\" alt=\"screens-1-1.png\" \/><\/p>\n<\/div>\n<h2>FAQ<\/h2>\n<h3>Wie hoch sind f\u00fcr den Arbeitgeber die Lohnnebenkosten?<\/h3>\n<p>Die Lohnnebenkosten f\u00fcr Arbeitgeber betragen in Deutschland durchschnittlich 21 bis 22 Prozent des Bruttogehalts. Dieser Satz setzt sich haupts\u00e4chlich aus den Arbeitgeberanteilen zur Sozialversicherung sowie weiteren Umlagen und Beitr\u00e4gen zusammen und kann je nach Krankenkasse leicht variieren.<\/p>\n<h3>Welche Lohnnebenkosten tr\u00e4gt der Arbeitgeber?<\/h3>\n<p>Arbeitgeber tragen ihren Anteil an den Sozialversicherungsbeitr\u00e4gen (Kranken-, Renten-, Arbeitslosen- und Pflegeversicherung). Zus\u00e4tzlich \u00fcbernehmen sie die volle Unfallversicherung sowie die Umlagen f\u00fcr Lohnfortzahlung im Krankheitsfall (U1), Mutterschutz (U2) und die Insolvenzgeldumlage (U3).<\/p>\n<h3>Wie kann ich die Lohnnebenkosten f\u00fcr Arbeitgeber berechnen?<\/h3>\n<p>Um die Lohnnebenkosten zu berechnen, addieren Sie die Arbeitgeberanteile zur Sozialversicherung und die Umlagen zum Bruttogehalt. Eine All-in-one-Unternehmenssoftware wie Factorial automatisiert diesen Prozess, minimiert Fehler und sorgt f\u00fcr eine nahtlose Lohn- und Gehaltsabrechnung.<\/p>\n<h3>Was kostet ein Angestellter bei 3000 \u20ac Brutto?<\/h3>\n<p>Bei einem Bruttogehalt von 3.000 \u20ac kommen f\u00fcr den Arbeitgeber Lohnnebenkosten von etwa 645 bis 675 \u20ac monatlich hinzu. Die Gesamtkosten f\u00fcr das Unternehmen (Arbeitgeberbrutto) belaufen sich somit auf ungef\u00e4hr 3.645 bis 3.675 \u20ac pro Monat.<\/p>\n<h3>Was kostet ein Angestellter bei 4000 \u20ac Brutto?<\/h3>\n<p>Ein Angestellter mit 4.000 \u20ac Bruttogehalt kostet den Arbeitgeber zus\u00e4tzlich etwa 880 bis 920 \u20ac an Lohnnebenkosten. Die monatlichen Gesamtkosten f\u00fcr das Unternehmen (Arbeitgeberbrutto) liegen damit bei rund 4.880 bis 4.920 \u20ac.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>F\u00fcr viele Personalverantwortliche sind die Lohnnebenkosten (Arbeitgeber) nur eine un\u00fcbersichtliche Aufz\u00e4hlung von Beitr\u00e4gen und komplizierte Berechnungen. Dabei machen sie typischerweise 21 bis 25 Prozent des Bruttolohns aus und setzen sich aus verschiedenen Abgaben zusammen. In diesem Artikel besch\u00e4ftigen wir uns damit, welche Lohnnebenkosten Arbeitgeber zu leisten haben, wie sie berechnet werden und wie Unternehmen diese<a href=\"https:\/\/factorialhr.de\/blog\/lohnnebenkosten\/\" class=\"read-more\"> [&#8230;]<\/a><\/p>\n","protected":false},"author":350,"featured_media":45382,"comment_status":"open","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"_acf_changed":false,"footnotes":""},"categories":[394],"tags":[],"class_list":["post-30339","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-lohn-und-gehalt-im-unternehmen"],"acf":{"topics":"payroll"},"yoast_head":"<!-- This site is optimized with the Yoast SEO Premium plugin v21.5 (Yoast SEO v21.9.1) - https:\/\/yoast.com\/wordpress\/plugins\/seo\/ -->\n<title>Lohnnebenkosten f\u00fcr Arbeitgeber berechnen: So geht&#039;s<\/title>\n<meta name=\"description\" content=\"Wie werden Lohnnebenkosten berechnet und welche Betr\u00e4ge m\u00fcssen Arbeitgeber eigentlich zahlen? 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