{"id":70686,"date":"2026-08-11T10:06:01","date_gmt":"2026-08-11T08:06:01","guid":{"rendered":"https:\/\/factorialhr.com\/blog\/?p=70686"},"modified":"2026-08-11T10:04:43","modified_gmt":"2026-08-11T08:04:43","slug":"aufhebungsvertrag","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/factorialhr.de\/blog\/aufhebungsvertrag\/","title":{"rendered":"Aufhebungsvertrag: Das sollten Sie wissen"},"content":{"rendered":"<p>Personalabbau und strukturelle Ver\u00e4nderungen geh\u00f6ren zum HR-Alltag. Wenn einzelne Mitarbeitende nicht mehr optimal zur Besetzung passen, steht Arbeitgebende vor der Wahl: ordentliche K\u00fcndigung oder Aufhebungsvertrag. Die Vereinbarung bietet Schnelligkeit und Flexibilit\u00e4t, erfordert aber rechtssichere Gestaltung und kluges Verhandeln. In diesem Artikel zeigen wir Ihnen, wie Sie einen Aufhebungsvertrag richtig formulieren, was Sie beim Angebot beachten m\u00fcssen und worauf es bei der Verhandlung ankommt. Am Ende finden Sie eine kostenlose Vorlage.<\/p>\n<h2>Das Wichtigste in K\u00fcrze:<\/h2>\n<ol>\n<li>Ein Aufhebungsvertrag <strong>beendet das Arbeitsverh\u00e4ltnis einvernehmlich<\/strong> und kann Unternehmen eine flexible Alternative zur K\u00fcndigung bieten.<\/li>\n<li>Er erm\u00f6glicht einen <strong>frei vereinbaren Beendigungszeitpunkt<\/strong>, muss aber schriftlich abgeschlossen und fair verhandelt werden.<\/li>\n<li>Eine <strong>Abfindung ist gesetzlich nicht vorgeschrieben<\/strong>, in der Praxis jedoch h\u00e4ufig die Grundlage f\u00fcr eine erfolgreiche Einigung.<\/li>\n<\/ol>\n<div class=\"factorial-banner inline-banner banner-other category-dokumentenmanagement\"\n    data-banner-id=\"176124\"\n    data-banner-type=\"other\"\n    data-category=\"Dokumentenmanagement\">\n    <div class=\"banner-content\">\n        <div class=\"banner-text\">\n                            <h4>Muster: Aufhebungsvertrag<\/h4>\n            \n                            <p>Laden Sie sich Ihre kostenlose Vorlage f\u00fcr einen Aufhebungsvertrag einfach direkt herunter!<\/p>\n            \n                            <a href=\"https:\/\/4960096.fs1.hubspotusercontent-na1.net\/hubfs\/4960096\/DACH%20Marketing\/Aufhebungsvertrag_Muster_Factorial.docx\"\n                    class=\"factorial-cta-button not-prose freebie\" data-cta=\"other\" data-cta-position=\"inline-banner\">\n                    Kostenlos herunterladen                <\/a>\n                    <\/div>\n\n        <div class=\"banner-image no-image\">\n            <img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/factorialhr.de\/blog\/app\/plugins\/factorial-utilities\/assets\/images\/banners\/inline\/backgrounds\/default_image.svg\" class=\"not-prose\" \/>\n        <\/div>\n    <\/div>\n<\/div>\n<h2>Was ist ein Aufhebungsvertrag? Definition f\u00fcr Arbeitgebende<\/h2>\n<p>Ein Aufhebungsvertrag ist eine einvernehmliche Vereinbarung zur Beendigung des <a href=\"https:\/\/factorialhr.de\/blog\/ruhendes-arbeitsverhaeltnis\/\">Arbeitsverh\u00e4ltnisses<\/a> zwischen Arbeitgebenden und Arbeitnehmenden. Er stellt eine Alternative zur <a href=\"https:\/\/factorialhr.de\/blog\/kuendigung\/\">K\u00fcndigung<\/a> dar und ist im Gegensatz zu dieser einvernehmlich, nicht einseitig. Manchmal ist eine <a href=\"https:\/\/factorialhr.de\/blog\/ordentliche-kuendigung\/\">ordentliche K\u00fcndigung<\/a> schlichtweg nicht m\u00f6glich, beispielsweise aufgrund eines Sonderk\u00fcndigungsschutzes wie bei Schwangerschaft, <a href=\"https:\/\/factorialhr.de\/blog\/kuendigung-waehrend-elternzeit\/\">Elternzeit<\/a> oder <a href=\"https:\/\/factorialhr.de\/blog\/schwerbehindertengesetz\/\">Schwerbehinderung<\/a>. In diesem Fall erweist sich der Aufhebungsvertrag durch Arbeitgebende als wertvolles HR-Instrument, wenn eine regul\u00e4re K\u00fcndigung an Grenzen st\u00f6\u00dft und flexibles <a href=\"https:\/\/factorialhr.de\/blog\/personalmanagement\/\">Personalmanagement<\/a> gefragt ist.<\/p>\n<h3>Aufhebungsvertrag vs. K\u00fcndigung: der Unterschied<\/h3>\n<p>Bei personalwirtschaftlichen Entscheidungen stehen HR-Verantwortliche oft vor der Frage: <b data-path-to-node=\"2\" data-index-in-node=\"89\">Warum ist ein Aufhebungsvertrag besser als eine K\u00fcndigung?<\/b> W\u00e4hrend beide Instrumente das Arbeitsverh\u00e4ltnis beenden, <strong>unterscheiden sie sich in ihrer rechtlichen Natur fundamental:<\/strong> Der Aufhebungsvertrag basiert stets auf beidseitigem Einverst\u00e4ndnis und erfordert weder einen K\u00fcndigungsgrund noch eine Betriebsratsanh\u00f6rung, w\u00e4hrend die einseitige K\u00fcndigung \u2013 vor allem von Arbeitgeberseite \u2013 an strenge gesetzliche Vorgaben gebunden ist.<\/p>\n<table dir=\"ltr\" style=\"width: 100.277%; height: 477px;\" border=\"1\" cellspacing=\"0\" cellpadding=\"0\" data-sheets-root=\"1\" data-sheets-baot=\"1\" data-sheets-original-selection=\"A2:C9\" data-sheets-named-table-range=\"A2:C9\" data-sheets-named-table=\"{&quot;1&quot;:{&quot;1&quot;:{&quot;1&quot;:{&quot;4&quot;:{&quot;1&quot;:2,&quot;2&quot;:3500116}},&quot;2&quot;:{&quot;4&quot;:{&quot;1&quot;:2,&quot;2&quot;:16777215}},&quot;3&quot;:1,&quot;4&quot;:{&quot;4&quot;:{&quot;1&quot;:2,&quot;2&quot;:16185593}},&quot;5&quot;:1}},&quot;2&quot;:&quot;Tabelle1&quot;,&quot;3&quot;:[{&quot;1&quot;:0,&quot;2&quot;:1,&quot;3&quot;:{&quot;2&quot;:2},&quot;4&quot;:3}],&quot;5&quot;:{&quot;1&quot;:62,&quot;3&quot;:0,&quot;4&quot;:1,&quot;5&quot;:0,&quot;6&quot;:0,&quot;7&quot;:0}}\">\n<colgroup>\n<col width=\"145\" \/>\n<col width=\"300\" \/>\n<col width=\"300\" \/><\/colgroup>\n<tbody>\n<tr>\n<td><strong>Kriterium<\/strong><\/td>\n<td><strong>Aufhebungsvertrag<\/strong><\/td>\n<td><strong>K\u00fcndigung<\/strong><\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td><strong>Einverst\u00e4ndnis<\/strong><\/td>\n<td>Ist <strong>zwingend auf beiden Seiten<\/strong> erforderlich.<\/td>\n<td>Ist <strong>einseitig<\/strong>; die <strong>Zustimmung<\/strong> der Gegenseite ist <strong>nicht n\u00f6tig<\/strong>.<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td><strong>K\u00fcndigungsfrist<\/strong><\/td>\n<td>Ist <strong>v\u00f6llig frei verhandelbar<\/strong> und kann auch eine sofortige Beendigung beinhalten.<\/td>\n<td>Die <strong>gesetzlichen oder vertraglichen Fristen<\/strong> nach <a href=\"https:\/\/www.gesetze-im-internet.de\/bgb\/__622.html\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">\u00a7 622 BGB<\/a> m\u00fcssen zwingend eingehalten werden.<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td><strong>K\u00fcndigungsschutz<\/strong><\/td>\n<td><strong>Greift<\/strong> grunds\u00e4tzlich <strong>nicht<\/strong>, da es sich um eine <strong>einvernehmliche L\u00f6sung<\/strong> handelt.<\/td>\n<td>Der <b data-path-to-node=\"4,1,2,0\" data-index-in-node=\"4\">allgemeine <\/b><a href=\"https:\/\/factorialhr.de\/blog\/betriebszugehoerigkeit\/\">K\u00fcndigungsschutz<\/a> (nach dem KSchG) sowie der <b data-path-to-node=\"4,1,2,0\" data-index-in-node=\"59\">besondere Sonderk\u00fcndigungsschutz<\/b> (z. B. bei Schwangerschaft oder Schwerbehinderung) m\u00fcssen strikt beachtet werden.<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td><strong>Betriebsrat<\/strong><\/td>\n<td>Eine Beteiligung oder Anh\u00f6rung des Betriebsrats ist <strong>nicht erforderlich.<\/strong><\/td>\n<td>Die Anh\u00f6rung des Betriebsrats nach <a href=\"https:\/\/www.gesetze-im-internet.de\/betrvg\/__102.html\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">\u00a7 102 BetrVG<\/a> ist zwingend vorgeschrieben, <b data-path-to-node=\"2,1,2,0\" data-index-in-node=\"77\">sofern die K\u00fcndigung von den Arbeitgebenden ausgeht<\/b>.<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td><strong>K\u00fcndigungsgrund<\/strong><\/td>\n<td>Es muss <strong>kein K\u00fcndigungsgrund<\/strong> vorliegen.<\/td>\n<td>Ein K\u00fcndigungsgrund ist <b data-path-to-node=\"2,1,2,0\" data-index-in-node=\"24\">nur bei einer arbeitgeberseitigen K\u00fcndigung<\/b> (und bei Anwendbarkeit des <a href=\"https:\/\/www.gesetze-im-internet.de\/kschg\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">KSchG<\/a>) zwingend n\u00f6tig; eine Eigenk\u00fcndigung der Arbeitnehmenden ist grundlos m\u00f6glich.<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td><strong>Abfindung<\/strong><\/td>\n<td>Ist frei verhandelbar; es besteht <strong>kein automatischer gesetzlicher Anspruch.<\/strong><\/td>\n<td>Es gibt <b data-path-to-node=\"3,1,2,0\" data-index-in-node=\"8\">keinen generellen gesetzlichen <\/b><a href=\"https:\/\/factorialhr.de\/blog\/wann-muss-arbeitgeber-keine-abfindung-zahlen\/\">Abfindungsanspruch<\/a>; ein Anspruch entsteht (au\u00dfer bei speziellen Sonderregeln) meist nur durch Verhandlungen oder einen gerichtlichen Vergleich.<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td><strong>Sperrzeit (Arbeitslosengeld\/ALG)<\/strong><\/td>\n<td><b>Kann eintreten<\/b>, da Arbeitnehmende aktiv an der Aufl\u00f6sung des Arbeitsverh\u00e4ltnisses mitwirken.<\/td>\n<td>Droht bei einer arbeitgeberseitigen K\u00fcndigung meist nicht \u2013 <b data-path-to-node=\"2,1,2,0\" data-index-in-node=\"60\">kann aber unter Umst\u00e4nden eintreten, wenn die K\u00fcndigung vom Arbeitnehmenden selbst ausgesprochen wird<\/b>.<\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<h2>M\u00fcssen Arbeitgebende einem Aufhebungsvertrag zustimmen?<\/h2>\n<p>Der Kern eines Aufhebungsvertrags ist, dass er stets <strong>freiwillig und zweiseitig<\/strong> ist. Das bedeutet: Weder Arbeitgebende noch Arbeitnehmende sind gezwungen, einem Aufhebungsvertrag zuzustimmen. Daraus folgt auch, dass Arbeitgebende nicht verpflichtet sind, dem Wunsch von Besch\u00e4ftigten nach einem Aufhebungsvertrag nachzukommen. Im Umkehrschluss sind auch Arbeitnehmende frei und k\u00f6nnen ablehnen, wenn das Unternehmen ihnen einen Vertrag anbietet \u2013 etwa als Alternative zu einer K\u00fcndigung, die rechtlich sonst kaum m\u00f6glich w\u00e4re.<\/p>\n<h3>K\u00f6nnen Arbeitgebende einen Aufhebungsvertrag ablehnen oder verweigern?<\/h3>\n<p data-path-to-node=\"3\"><b data-path-to-node=\"3\" data-index-in-node=\"0\">Ja<\/b> \u2014 es gibt<strong> keinen gesetzlichen Anspruch<\/strong> auf einen Aufhebungsvertrag. Wenn Arbeitgebende den Aufhebungsvertrag ablehnen oder Arbeitgebende verweigern, einen Aufhebungsvertrag auszustellen, kann das verschiedene Ursachen haben. Dazu geh\u00f6ren z. B.<\/p>\n<ul>\n<li class=\"font-claude-response-body whitespace-normal break-words pl-2\"><strong>Wahrung laufender Fristen:<\/strong> Die Arbeitskraft wird bis zum Ablauf der regul\u00e4ren <a href=\"https:\/\/factorialhr.de\/blog\/kuendigungsfrist\/\">K\u00fcndigungsfrist<\/a> ben\u00f6tigt.<\/li>\n<li class=\"font-claude-response-body whitespace-normal break-words pl-2\"><strong>Pr\u00e4zedenzf\u00e4lle:<\/strong> Es sollen keine Nachahmer*innen in der Belegschaft provoziert werden.<\/li>\n<li class=\"font-claude-response-body whitespace-normal break-words pl-2\"><strong>Kostenkontrolle:<\/strong> Abfindungskosten sollen vermieden oder gesteuert werden.<\/li>\n<\/ul>\n<p data-path-to-node=\"3\"><b data-path-to-node=\"3\" data-index-in-node=\"231\">Was tun, wenn Arbeitgebende dem Aufhebungsvertrag nicht zustimmen<\/b>? Als Alternative bleibt Besch\u00e4ftigten meist nur die eigene ordentliche K\u00fcndigung.<\/p>\n<p data-path-to-node=\"3\"><div class=\"factorial-banner inline-banner banner-other category-dokumentenmanagement\"\n    data-banner-id=\"164356\"\n    data-banner-type=\"other\"\n    data-category=\"Dokumentenmanagement\">\n    <div class=\"banner-content\">\n        <div class=\"banner-text\">\n                            <h4>Vorlage: Ordentliche K\u00fcndigung<\/h4>\n            \n                            <p>Eine faire K\u00fcndigung geh\u00f6rt zu moderner F\u00fchrung \u2013 klar, transparent &amp; respektvoll. Nutzen Sie diese Vorlage f\u00fcr einen professionellen Prozess.<\/p>\n            \n                            <a href=\"https:\/\/4960096.fs1.hubspotusercontent-na1.net\/hubfs\/4960096\/DACH%20Marketing\/Vorlage_ordentliche_Ku%CC%88ndigung%20NEW25.docx\"\n                    class=\"factorial-cta-button not-prose freebie\" data-cta=\"other\" data-cta-position=\"inline-banner\">\n                    Kostenlos herunterladen                <\/a>\n                    <\/div>\n\n        <div class=\"banner-image no-image\">\n            <img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/factorialhr.de\/blog\/app\/plugins\/factorial-utilities\/assets\/images\/banners\/inline\/backgrounds\/default_image.svg\" class=\"not-prose\" \/>\n        <\/div>\n    <\/div>\n<\/div><\/p>\n<h3>Arbeitgebende bieten einen Aufhebungsvertrag an \u2013 so gehen Sie vor<\/h3>\n<p data-path-to-node=\"8\">Viele Vorgesetzte fragen sich, wie konkret es funktioniert, einen Aufhebungsvertrag anzubieten. In unserem Schritt-f\u00fcr-Schritt-Leitfaden erkl\u00e4ren wir die genaue Vorgehensweise:<\/p>\n<ol start=\"1\" data-path-to-node=\"9\">\n<li>\n<p data-path-to-node=\"9,0,0\"><b data-path-to-node=\"9,0,0\" data-index-in-node=\"0\">Vorbereitung:<\/b> Kl\u00e4ren Sie intern den Grund, warum ein Aufhebungsvertrag einer K\u00fcndigung vorgezogen werden soll \u2013 das kann beispielsweise eine einvernehmliche Umstrukturierung oder die Vermeidung eines langwierigen K\u00fcndigungsschutzprozesses sein.<\/p>\n<\/li>\n<li>\n<p data-path-to-node=\"9,1,0\"><b data-path-to-node=\"9,1,0\" data-index-in-node=\"0\">Gespr\u00e4chsf\u00fchrung:<\/b> Suchen Sie das aktive, pers\u00f6nliche Gespr\u00e4ch mit den jeweiligen Besch\u00e4ftigten und legen Sie die Gr\u00fcnde transparent sowie wertsch\u00e4tzend dar.<\/p>\n<\/li>\n<li>\n<p data-path-to-node=\"9,2,0\"><b data-path-to-node=\"0,0,0\" data-index-in-node=\"0\">Bedenkzeit einr\u00e4umen:<\/b> R\u00e4umen Sie den Besch\u00e4ftigten einige Tage Bedenkzeit ein. Zwar sieht das Gesetz keine Pflicht daf\u00fcr vor, jedoch verlangt das vom Bundesarbeitsgerichts gepr\u00e4gte Gebot des fairen Verhandelns (<a href=\"https:\/\/www.bundesarbeitsgericht.de\/entscheidung\/6-azr-75-18\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Az.: 6 AZR 75\/18<\/a>) einen fairen Umgang bei der Verhandlung und Unterzeichnung des Vertrages ohne unfaire Druckaus\u00fcbung.<\/p>\n<\/li>\n<li>\n<p data-path-to-node=\"9,3,0\"><b data-path-to-node=\"9,3,0\" data-index-in-node=\"0\">Angebot schriftlich fixieren:<\/b> Verfassen Sie den Vertragstext, der von beiden Seiten unterschrieben werden muss. Nutzen Sie dazu <a href=\"https:\/\/factorialhr.de\/\">KI-Plattformen wie Factorial<\/a>, um diesen Vorbereitungsprozess und den <a href=\"https:\/\/factorialhr.de\/blog\/offboarding\/\">Offboarding<\/a>-Workflow digital zu steuern.<\/p>\n<\/li>\n<\/ol>\n<p style=\"padding-left: 40px;\" data-path-to-node=\"9,3,0\"><strong>Wichtig:<\/strong> Nach <a href=\"https:\/\/www.gesetze-im-internet.de\/bgb\/__623.html\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">\u00a7 623 BGB<\/a> ist die <a href=\"https:\/\/factorialhr.de\/blog\/elektronische-signatur\/\">elektronische Signatur<\/a> ausgeschlossen; der Entwurf muss zwingend ausgedruckt und <b data-path-to-node=\"9,3,0\" data-index-in-node=\"343\">eigenh\u00e4ndig mit Stift auf Papier<\/b> unterzeichnet werden.<\/p>\n<p data-path-to-node=\"9,3,0\"><div class=\"factorial-banner inline-banner banner-other category-dokumentenmanagement\"\n    data-banner-id=\"174584\"\n    data-banner-type=\"other\"\n    data-category=\"Dokumentenmanagement\">\n    <div class=\"banner-content\">\n        <div class=\"banner-text\">\n                            <h4>Offboarding Kit 2026<\/h4>\n            \n                            <p>Gestalten Sie den Austritt von Mitarbeitenden transparent &amp; effizient. Lizenzen, Wissenssicherung, Feedback \u2013 mit diesem Kit denken Sie an alles!<\/p>\n            \n                            <a href=\"https:\/\/4960096.fs1.hubspotusercontent-na1.net\/hubfs\/4960096\/DACH%20Marketing\/FREEBIE%20Offboarding%20Kit%2025.pdf\"\n                    class=\"factorial-cta-button not-prose freebie\" data-cta=\"other\" data-cta-position=\"inline-banner\">\n                    Kostenlos herunterladen                <\/a>\n                    <\/div>\n\n        <div class=\"banner-image no-image\">\n            <img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/factorialhr.de\/blog\/app\/plugins\/factorial-utilities\/assets\/images\/banners\/inline\/backgrounds\/default_image.svg\" class=\"not-prose\" \/>\n        <\/div>\n    <\/div>\n<\/div><\/p>\n<h3>K\u00f6nnen Arbeitgebende einen Aufhebungsvertrag zur\u00fcckziehen?<\/h3>\n<p data-path-to-node=\"1\">Grunds\u00e4tzlich gilt: Solange noch keine beidseitigen Unterschriften vorliegen, ist das Dokument nicht g\u00fcltig. Das bedeutet, dass Arbeitgebende einen Aufhebungsvertrag zur\u00fcckziehen k\u00f6nnen, da es sich bis zur Einigung lediglich um ein unverbindliches Angebot handelt.<\/p>\n<p data-path-to-node=\"2\">Ist der Vertrag hingegen von beiden Seiten unterschrieben, gibt es kein einseitiges R\u00fccktrittsrecht mehr. Nach den allgemeinen Vorschriften des B\u00fcrgerlichen Gesetzbuches (<a href=\"https:\/\/www.gesetze-im-internet.de\/bgb\/__145.html\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">\u00a7\u00a7 145 ff. BGB<\/a>) ist ein ordnungsgem\u00e4\u00df geschlossener Vertrag grunds\u00e4tzlich bindend. Ziehen Arbeitgebende den Aufhebungsvertrag nachtr\u00e4glich einseitig zur\u00fcck, ist das rechtlich ausgeschlossen. Eine nachtr\u00e4gliche Aufl\u00f6sung ist dann nur \u00fcber sehr enge gesetzliche Ausnahmen \u2013 wie etwa eine erfolgreiche Anfechtung wegen arglistiger T\u00e4uschung nach <a href=\"https:\/\/www.gesetze-im-internet.de\/bgb\/__123.html\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\"><b data-path-to-node=\"2\" data-index-in-node=\"515\">\u00a7<\/b> 123 BGB<\/a> \u2013 oder durch eine neue, einvernehmliche Vereinbarung m\u00f6glich.<\/p>\n<h2><strong>Wann ist ein Aufhebungsvertrag wirksam?<\/strong><\/h2>\n<p>K\u00f6nnen Aufhebungsvertr\u00e4ge auch m\u00fcndlich formuliert werden? Und welche anderen Regelungen m\u00fcssen Unternehmen einhalten, damit der Vertrag wirksam ist?<\/p>\n<ul>\n<li><b data-path-to-node=\"3,0,0\" data-index-in-node=\"0\">Zwingende Schriftform:<\/b> Im Gegensatz zu einer einseitigen K\u00fcndigung beruht ein Aufhebungsvertrag stets auf der gegenseitigen \u00dcbereinkunft beider Parteien, das Arbeitsverh\u00e4ltnis zu beenden. Eine gesetzliche Vorgabe ist gem\u00e4\u00df <a class=\"ng-star-inserted\" href=\"https:\/\/www.gesetze-im-internet.de\/bgb\/__623.html\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\" data-hveid=\"0\" data-ved=\"0CAAQ_4QMahgKEwi20LDY0ouWAxUAAAAAHQAAAAAQjxQ\">\u00a7 623 BGB<\/a> die Schriftform. Wie bei einer K\u00fcndigung gilt auch hier, dass nur die eigenh\u00e4ndige Unterschrift auf einem Blatt Papier z\u00e4hlt. Aufhebungsvertr\u00e4ge per E-Mail, Fax oder SMS sind nicht wirksam.<\/li>\n<li><b data-path-to-node=\"3,1,0\" data-index-in-node=\"0\"><span class=\"citation-41 citation-end-41\">Gebot fairen Verhandelns: <\/span><\/b><span class=\"citation-41 citation-end-41\">Gebot fairen Verhandelns: Geben Sie Besch\u00e4ftigten eine angemessene Bedenkzeit, bevor Sie den Vertrag unterzeichnen. Laut <\/span><span class=\"citation-41 citation-end-41\"><a class=\"underline underline underline-offset-2 decoration-1 decoration-current\/40 hover:decoration-current focus:decoration-current\" href=\"https:\/\/dejure.org\/dienste\/vernetzung\/rechtsprechung?Gericht=BAG&amp;Datum=16.01.1992&amp;Aktenzeichen=2%20AZR%20412\/91\">Urteil des Bundesarbeitsgerichts<\/a> ist ein Aufhebungsvertrag ohne Bedenkzeit unwirksam. Das <a class=\"underline underline underline-offset-2 decoration-1 decoration-current\/40 hover:decoration-current focus:decoration-current\" href=\"https:\/\/www.bundesarbeitsgericht.de\/presse\/aufhebungsvertrag-gebot-fairen-verhandelns\/\">Gebot fairen Verhandelns<\/a> verbietet psychische Drucksituationen, die freie Entscheidungen unm\u00f6glich machen.Das l\u00e4sst sich aber vor Gericht oft schwer nachweisen.<\/span><\/li>\n<li><b data-path-to-node=\"3,2,0\" data-index-in-node=\"0\"><span class=\"citation-38 citation-end-38\">Widerrufs- und Anfechtungsm\u00f6glichkeiten:<\/span><\/b> Ein Widerrufsrecht existiert gesetzlich nicht. Eine Korrektur ist nach der Unterschrift im engen Rahmen nur \u00fcber eine Anfechtung \u2013 zum Beispiel wegen eines wesentlichen Irrtums nach <a class=\"ng-star-inserted\" href=\"https:\/\/www.gesetze-im-internet.de\/bgb\/__119.html\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\" data-hveid=\"0\" data-ved=\"0CAAQ_4QMahgKEwi20LDY0ouWAxUAAAAAHQAAAAAQ-xQ\">\u00a7 119 BGB<\/a> \u2013 m\u00f6glich.<\/li>\n<\/ul>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Dass formale oder inhaltliche Fehler im Vertrag f\u00fcr Unternehmen schnell teuer werden k\u00f6nnen, zeigt die aktuelle Rechtsprechung (<a href=\"https:\/\/dejure.org\/dienste\/vernetzung\/rechtsprechung?Gericht=LAG%20K%F6ln&amp;Datum=19.11.2025&amp;Aktenzeichen=4%20SLa%20276%2F25\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">LAG K\u00f6ln, Urteil vom 19.11.2025, Az. 4 SLa 276\/25<\/a>). Wer sich im Vertrag irrt, muss den vereinbarten Betrag in der Regel trotzdem zahlen, da eine nachtr\u00e4gliche Korrektur unzul\u00e4ssig ist. Pr\u00fcfen Sie den Vertrag daher unbedingt vor der Unterschrift.<\/p>\n<h2>Vorteile und Nachteile eines Aufhebungsvertrags f\u00fcr Arbeitgebende<\/h2>\n<p>Wenn Unternehmen \u00fcber eine einvernehmliche Trennung nachdenken, stellt sich meistens die Frage: Was bringt Arbeitgebenden ein solcher Schritt im Vergleich zu einer klassischen K\u00fcndigung? Eine genaue Abw\u00e4gung der Vor- und Nachteile zeigt, wann sich eine solche Vereinbarung f\u00fcr das Unternehmen lohnt.<\/p>\n<table dir=\"ltr\" style=\"width: 101.692%; height: 409px;\" border=\"1\" cellspacing=\"0\" cellpadding=\"0\" data-sheets-root=\"1\" data-sheets-baot=\"1\" data-sheets-original-selection=\"A2:B6\" data-sheets-named-table-range=\"A2:B6\" data-sheets-named-table=\"{&quot;1&quot;:{&quot;1&quot;:{&quot;1&quot;:{&quot;4&quot;:{&quot;1&quot;:2,&quot;2&quot;:3500116}},&quot;2&quot;:{&quot;4&quot;:{&quot;1&quot;:2,&quot;2&quot;:16777215}},&quot;3&quot;:1,&quot;4&quot;:{&quot;4&quot;:{&quot;1&quot;:2,&quot;2&quot;:16185593}},&quot;5&quot;:1}},&quot;2&quot;:&quot;Tabelle1&quot;,&quot;3&quot;:[{&quot;1&quot;:0,&quot;2&quot;:1,&quot;3&quot;:{&quot;2&quot;:2},&quot;4&quot;:2}],&quot;5&quot;:{&quot;1&quot;:62,&quot;3&quot;:0,&quot;4&quot;:1,&quot;5&quot;:0,&quot;6&quot;:0,&quot;7&quot;:0}}\">\n<colgroup>\n<col width=\"236\" \/>\n<col width=\"300\" \/><\/colgroup>\n<tbody>\n<tr>\n<td style=\"width: 31.8391%;\"><strong>Vorteil<\/strong><\/td>\n<td style=\"width: 67.931%;\"><strong>Erkl\u00e4rung<\/strong><\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td style=\"width: 31.8391%;\"><strong>Frei w\u00e4hlbarer Beendigungszeitpunkt<\/strong><\/td>\n<td style=\"width: 67.931%;\">Da die Vertragsparteien das Ende v\u00f6llig frei vereinbaren, greifen die gesetzlichen K\u00fcndigungsfristen nach <a href=\"https:\/\/www.gesetze-im-internet.de\/bgb\/__622.html\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">\u00a7 622 BGB<\/a> hier nicht. Das schafft maximale Flexibilit\u00e4t.<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td style=\"width: 31.8391%;\"><strong>Kein K\u00fcndigungsgrund erforderlich<\/strong><\/td>\n<td style=\"width: 67.931%;\">Es m\u00fcssen keine komplexen sozialen Rechtfertigungen erbracht werden. Weder der allgemeine noch ein besonderer K\u00fcndigungsschutz stehen im Weg.<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td style=\"width: 31.8391%;\"><strong>Keine Betriebsratsanh\u00f6rung<\/strong><\/td>\n<td style=\"width: 67.931%;\">Anders als bei einer Arbeitgeberk\u00fcndigung ist eine vorherige Anh\u00f6rung des <a href=\"https:\/\/factorialhr.de\/blog\/betriebsrat\/\">Betriebsrats<\/a>\u00a0nach <a href=\"https:\/\/www.gesetze-im-internet.de\/betrvg\/__102.html\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">\u00a7 102 BetrVG<\/a> nicht erforderlich.<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td style=\"width: 31.8391%;\"><strong>Kein K\u00fcndigungsschutzprozess<\/strong><\/td>\n<td style=\"width: 67.931%;\">Das Risiko eines langwierigen und oft belastenden Arbeitsgerichtsverfahrens entf\u00e4llt, was eine schnelle, diskrete und planbare Beendigung erm\u00f6glicht.<\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<h3>Welche Nachteile hat ein Aufhebungsvertrag?<\/h3>\n<p><span style=\"font-weight: 400;\">Aufhebungsvertr\u00e4ge haben allerdings nicht nur Vor-, sondern auch die folgenden Nachteile: <\/span><\/p>\n<table dir=\"ltr\" style=\"width: 100.073%; height: 527px;\" border=\"1\" cellspacing=\"0\" cellpadding=\"0\" data-sheets-root=\"1\" data-sheets-baot=\"1\" data-sheets-original-selection=\"A2:B6\" data-sheets-named-table-range=\"A2:B6\" data-sheets-named-table=\"{&quot;1&quot;:{&quot;1&quot;:{&quot;1&quot;:{&quot;4&quot;:{&quot;1&quot;:2,&quot;2&quot;:3500116}},&quot;2&quot;:{&quot;4&quot;:{&quot;1&quot;:2,&quot;2&quot;:16777215}},&quot;3&quot;:1,&quot;4&quot;:{&quot;4&quot;:{&quot;1&quot;:2,&quot;2&quot;:16185593}},&quot;5&quot;:1}},&quot;2&quot;:&quot;Tabelle1&quot;,&quot;3&quot;:[{&quot;1&quot;:0,&quot;2&quot;:1,&quot;3&quot;:{&quot;2&quot;:2},&quot;4&quot;:2}],&quot;5&quot;:{&quot;1&quot;:62,&quot;3&quot;:0,&quot;4&quot;:1,&quot;5&quot;:0,&quot;6&quot;:0,&quot;7&quot;:0}}\">\n<colgroup>\n<col width=\"221\" \/>\n<col width=\"300\" \/><\/colgroup>\n<tbody>\n<tr>\n<td style=\"width: 28.8214%;\"><strong>Nachteil<\/strong><\/td>\n<td style=\"width: 70.9452%;\"><strong>Erkl\u00e4rung<\/strong><\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td style=\"width: 28.8214%;\"><strong>Kostenfaktor Abfindung<\/strong><\/td>\n<td style=\"width: 70.9452%;\">Da ein Aufhebungsvertrag auf Freiwilligkeit beruht, ist als entscheidender Anreiz f\u00fcr die Mitarbeitenden meist eine finanzielle Abfindung f\u00e4llig.<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td style=\"width: 28.8214%;\"><strong>Erh\u00f6hte Verhandlungsposition<\/strong><\/td>\n<td style=\"width: 70.9452%;\">Da Arbeitnehmende wissen, dass der Vertrag nur mit ihrer Zustimmung zustande kommt, treibt dies die Forderungen oft in die H\u00f6he \u2013 insbesondere, wenn dem Betrieb andernfalls nur eine rechtlich riskante K\u00fcndigung bleibt.<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td style=\"width: 28.8214%;\"><strong>K\u00fcrzerer Nachbesetzungszeitraum<\/strong><\/td>\n<td style=\"width: 70.9452%;\">L\u00e4sst sich das Ausscheiden kurzfristig vereinbaren, entsteht im Personalbereich h\u00e4ufig akuter Zeitdruck, ad\u00e4quaten Ersatz zu finden.<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td style=\"width: 28.8214%;\"><strong>Keine einseitige Erzwingbarkeit<\/strong><\/td>\n<td style=\"width: 70.9452%;\">Die Zustimmung der*des Besch\u00e4ftigten ist zwingend vorausgesetzt. Der Vertrag kommt nur zustande, wenn beide Seiten freiwillig unterschreiben.<\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<h2>Pflichten von Arbeitgebenden beim Aufhebungsvertrag &amp; Checkliste<\/h2>\n<h3 class=\"font-claude-response-body break-words whitespace-normal\" dir=\"ltr\"><strong>Hinweispflicht &amp; Informationspflicht Arbeitgebende<\/strong><\/h3>\n<p class=\"font-claude-response-body break-words whitespace-normal\" dir=\"ltr\">Neben der Vertragsgestaltung selbst m\u00fcssen Arbeitgebende Informations- und Hinweispflichten erf\u00fcllen. Diese ergeben sich aus der R\u00fccksichtnahmepflicht (<a href=\"https:\/\/www.gesetze-im-internet.de\/bgb\/__241.html\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">\u00a7 241 Abs. 2 BGB<\/a>) und dem Gebot von Treu und Glauben (<a href=\"https:\/\/www.gesetze-im-internet.de\/bgb\/__242.html\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">\u00a7 242 BGB<\/a>). Der Grund: Ein Aufhebungsvertrag kann f\u00fcr Besch\u00e4ftigte weitreichende Folgen haben.\u00a0Arbeitgebende m\u00fcssen auf Risiken wie die Arbeitsagentur-Meldepflicht, eine drohende Sperrzeit beim Arbeitslosengeld (<a href=\"https:\/\/www.gesetze-im-internet.de\/sgb_3\/__159.html\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">\u00a7 159 SGB III<\/a>) oder den m\u00f6glichen Wegfall der <a href=\"https:\/\/factorialhr.de\/blog\/betriebliche-altersvorsorge\/\">betriebliche Altersvorsorge<\/a> (bAV) hinweisen, d\u00fcrfen aber keine eigene Steuer- oder Sozialberatung leisten.<\/p>\n<p class=\"font-claude-response-body break-words whitespace-normal\" dir=\"ltr\"><strong>Wichtig:<\/strong> Laut dem grundlegenden Urteil des Bundesarbeitsgerichts zur Hinweispflicht (<a href=\"https:\/\/dejure.org\/dienste\/vernetzung\/rechtsprechung?Gericht=BAG&amp;Datum=17.10.2000&amp;Aktenzeichen=3%20AZR%20605\/99\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">BAG, Urteil, Az. 3 AZR 605\/99<\/a>) bleibt ein Aufhebungsvertrag<strong> selbst bei einem Hinweismangel<\/strong> <b data-path-to-node=\"2\" data-index-in-node=\"194\">voll wirksam<\/b> \u2013 der Job kommt nicht zur\u00fcck. Es k\u00f6nnen dem Unternehmen jedoch<b data-path-to-node=\"2\" data-index-in-node=\"270\"> Schadensersatzanspr\u00fcche <\/b>(etwa f\u00fcr den Ausgleich von Sperrzeit-Nachteilen) drohen.<\/p>\n<p dir=\"ltr\">Mit einer Hinweisklausel im Vertrag k\u00f6nnen Sie die Beweislast umkehren: Sie dokumentieren, dass die Mitarbeitenden aufgekl\u00e4rt wurden. Dann k\u00f6nnen diese nicht sp\u00e4ter behaupten, nichts davon gewusst zu haben.<\/p>\n<h3 class=\"font-claude-response-body break-words whitespace-normal\" dir=\"ltr\"><strong>Checkliste: Das m\u00fcssen Sie dokumentieren<\/strong><\/h3>\n<ul class=\"contains-task-list\" dir=\"ltr\">\n<li class=\"task-list-item\"><strong>Meldepflicht:<\/strong> Hinweis zur Arbeitsuchendmeldung bei der Agentur f\u00fcr Arbeit.<\/li>\n<li class=\"task-list-item\"><strong>Betriebliche Altersvorsorge:<\/strong> Aufkl\u00e4rung \u00fcber den Wegfall von Anspr\u00fcchen aus der Betriebsrente.<\/li>\n<li class=\"task-list-item\"><strong>Beratungsgrenzen einhalten:<\/strong> Keine detaillierte Steuer- oder Sozialversicherungsberatung geben \u2013 Haftungsrisiken vermeiden. Stattdessen an Arbeitsagentur oder Steuerberater*innen verweisen.<\/li>\n<li class=\"task-list-item\"><strong>Sperrzeit-Schutz:<\/strong> Beendigungsgrund klar und rechtssicher formulieren. Vertraglich festhalten, dass der Aufhebungsvertrag beispielsweise eine vom Arbeitgebenden ansonsten drohende betriebsbedingte K\u00fcndigung abwendet (bei gleichzeitiger Abfindung) \u2013 das hilft, eine Sperrzeit bei der Agentur f\u00fcr Arbeit zu verhindern.<\/li>\n<li class=\"task-list-item\"><strong>Hinweisklausel:<\/strong> Best\u00e4tigung der Aufkl\u00e4rung im Vertrag festhalten.<\/li>\n<\/ul>\n<div class=\"factorial-banner inline-banner banner-other category-dokumentenmanagement\"\n    data-banner-id=\"174763\"\n    data-banner-type=\"other\"\n    data-category=\"Dokumentenmanagement\">\n    <div class=\"banner-content\">\n        <div class=\"banner-text\">\n                            <h4>Compliance &amp; Datenschutz 2026<\/h4>\n            \n                            <p>Stellen Sie sicher, dass Ihre Personalprozesse rechtskonform sind! 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Dies ist f\u00fcr beide Seiten von Interesse. Im Vertrag sollten die folgenden Fragen beantwortet werden:<\/p>\n<ul style=\"list-style-type: disc;\">\n<li><strong>Beendigungszeitpunkt: <\/strong>Wann soll das Arbeitsverh\u00e4ltnis enden?<\/li>\n<li><strong>Beendigungsgrund:<\/strong> Welchen wichtigen Grund gibt es f\u00fcr die Beendigung des Arbeitsverh\u00e4ltnisses? Beispielsweise k\u00f6nnte das Arbeitsverh\u00e4ltnis auf Wunsch der Arbeitgebenden oder Arbeitnehmenden enden, oder aus betriebsbedingten Gr\u00fcnden.<\/li>\n<li><strong>Freistellung: <\/strong>Wird der*die Angestellte freigestellt? Bestimmen Sie, ob Angestellte von der Arbeit freigestellt werden oder bis zu einem gewissen Zeitpunkt weiterarbeiten.<\/li>\n<li><strong>Resturlaub: <\/strong>Welche Regelungen gelten bzgl. <a href=\"https:\/\/factorialhr.de\/blog\/erholungsurlaub\/\">Urlaub<\/a>? Sollte der Beendigungszeitpunkt zwischen dem 1. Juli und 31. Dezember liegen, k\u00f6nnen Angestellte den ganzen Jahresurlaub beanspruchen.<\/li>\n<li><strong>Verg\u00fctungsfortzahlung: <\/strong>Welche Regelung gilt bzgl. Gehaltsfortzahlung? Dazu geh\u00f6ren beispielsweise auch Urlaubsgeld, \u00dcberstundenauszahlung etc.<\/li>\n<li><strong>Abfindung: <\/strong>Soll eine Abfindung gezahlt werden?<\/li>\n<li><strong>R\u00fcckgabe Firmeneigentum: <\/strong>Wann wird Firmeneigentum (Laptop, <a href=\"https:\/\/factorialhr.de\/blog\/firmenwagen-privatnutzung\/\">Dienstwagen<\/a>, Handy, Schl\u00fcssel, etc.) zur\u00fcckgegeben? Listen Sie die firmeneigenen Artikel auf und geben Sie ein Datum f\u00fcr die R\u00fcckgabe an.<\/li>\n<li style=\"font-weight: 400;\" aria-level=\"1\"><span style=\"font-weight: 400;\"><strong>Qualifiziertes <\/strong><a href=\"https:\/\/factorialhr.de\/blog\/arbeitszeugnis\/\">Arbeitszeugnis<\/a>: <\/span>Wann wird ein qualifiziertes Arbeitszeugnis \u00fcbergeben?<\/li>\n<\/ul>\n<p>Holen Sie sich auf jeden Fall die rechtliche Unterst\u00fctzung eines Anwalts f\u00fcr Arbeitsrecht dazu, damit Sie auf der sicheren Seite sind.<\/p>\n<h2><strong>Formulierungsbeispiele f\u00fcr einen Aufhebungsvertrag<\/strong><\/h2>\n<p>Es ist immer besser, \u201ezu viel\u201c in einem Vertrag festzuhalten, als etwas Wichtiges zu vergessen. Wir geben Ihnen einige Formulierungsbeispiele mit an die Hand.<\/p>\n<h3>Aufhebungsvertrag Formulierung<\/h3>\n<ul>\n<li><strong>Beendigung des Arbeitsverh\u00e4ltnisses:<\/strong><\/li>\n<\/ul>\n<p style=\"padding-left: 40px;\"><em>Hiermit heben die beiden Parteien das bestehende Arbeitsverh\u00e4ltnis vom XX.XX.20XX sowie alle anderen Zusatzvereinbarungen zum XX.XX.20XX auf.\u00a0 <\/em><\/p>\n<ul>\n<li><strong>Freistellung &amp; Gehaltsfortzahlung:<\/strong><\/li>\n<\/ul>\n<p style=\"padding-left: 40px;\"><em>Der Arbeitnehmer X wird vom Arbeitgeber ab dem XX.XX.20XX bis zum Beendigungszeitpunkt von der Arbeit freigestellt. Bis zum Beendigungszeitpunkt erh\u00e4lt der Arbeitnehmer sein monatliches Gehalt in H\u00f6he von X EUR brutto. Dar\u00fcber hinaus bestehen keine weiteren Zahlungsanspr\u00fcche. <\/em><\/p>\n<ul>\n<li><strong>Abfindung: <\/strong><\/li>\n<\/ul>\n<p style=\"padding-left: 40px;\"><em>Der Arbeitgeber zahlt dem Arbeitnehmer als Ausgleich f\u00fcr den Verlust des Arbeitsplatzes eine Abfindung in H\u00f6he von X EUR brutto. Diese wird gemeinsam mit der letzten Gehaltsabrechnung ausbezahlt.<\/em><\/p>\n<ul>\n<li><strong>R\u00fcckgabe von Firmeneigentum:<\/strong><\/li>\n<\/ul>\n<p style=\"padding-left: 40px;\"><em>Der Arbeitnehmer \u00fcbergibt dem Arbeitgeber am XX.XX.20XX alle firmeneigene Gegenst\u00e4nde und Unterlagen. Dazu geh\u00f6ren unter anderem: <\/em><em>Laptop (Marke, Modell, Seriennummer), Mobiltelefon (Marke, Modell, Seriennummer), Firmenschl\u00fcssel, Dienstwagen (Marke, Modell), &#8230;<\/em><\/p>\n<ul>\n<li><strong>Zeugnis:<\/strong><\/li>\n<\/ul>\n<p style=\"padding-left: 40px;\"><em>Der Arbeitgeber stellt dem Arbeitnehmer zum XX.XX.20XX ein qualifiziertes Arbeitszeugnis aus. Die Leistung des Arbeitnehmers wird mit der Note \u201esehr gut \/ gut \/ befriedigend \/ ausreichend\u201d beurteilt.<\/em><\/p>\n<div class=\"factorial-banner inline-banner banner-freebie category-dokumentenmanagement\"\n    data-banner-id=\"164340\"\n    data-banner-type=\"freebie\"\n    data-category=\"Dokumentenmanagement\">\n    <div class=\"banner-content\">\n        <div class=\"banner-text\">\n                            <h4>Vorlage: Qualifiziertes Arbeitszeugnis<\/h4>\n            \n                            <p>Downloaden, anpassen, fertig. \r\n\r\nErstellen Sie zeiteffizient ein professionelles, qualifiziertes Arbeitszeugnis f\u00fcr Ihre Besch\u00e4ftigten.<\/p>\n            \n                            <a href=\"https:\/\/4960096.fs1.hubspotusercontent-na1.net\/hubfs\/4960096\/DACH%20Marketing\/Factorial_Qualifiziertes_Arbeitszeugnis_Vorlage%20NEW25.docx\"\n                    class=\"factorial-cta-button not-prose freebie\" data-cta=\"freebie\" data-cta-position=\"inline-banner\">\n                    Kostenlos herunterladen                <\/a>\n                    <\/div>\n\n        <div class=\"banner-image no-image\">\n            <img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/factorialhr.de\/blog\/app\/plugins\/factorial-utilities\/assets\/images\/banners\/inline\/backgrounds\/default_image.svg\" class=\"not-prose\" \/>\n        <\/div>\n    <\/div>\n<\/div>\n<h2>Abfindung bei Aufhebungsvertrag durch Arbeitgebenden<\/h2>\n<p>Einen gesetzlichen Anspruch auf eine Abfindung bei einem Aufhebungsvertrag durch Arbeitgebende gibt es grunds\u00e4tzlich nicht. Dennoch bieten Unternehmen diesen finanziellen Anreiz h\u00e4ufig an \u2013 insbesondere, wenn der Ansto\u00df von ihnen ausgeht. Denn warum sollten Besch\u00e4ftigte einen Aufhebungsvertrag freiwillig unterschreiben, wenn dadurch Nachteile wie eine Sperrzeit beim Arbeitslosengeld drohen? Die Abfindung dient daher als entscheidender Ausgleich und Verhandlungsgrundlage. Die vereinbarte Summe sollte im Vertrag unbedingt schriftlich fixiert werden, um rechtssicher zu sein.<\/p>\n<h3>Wie hoch sollte die Abfindung sein?<\/h3>\n<p class=\"font-claude-response-body break-words whitespace-normal\" dir=\"ltr\">Wie viel Geld bekommt man bei einem Aufhebungsvertrag? Da es keinen gesetzlichen Anspruch auf eine Abfindung gibt, orientieren sich Arbeitgebende bei der Festlegung h\u00e4ufig an einer Faustformel. Diese lehnt sich an <a href=\"https:\/\/www.gesetze-im-internet.de\/kschg\/__1a.html\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">\u00a7 1a Abs. 2 KSchG<\/a> an, wo bei <a href=\"https:\/\/factorialhr.de\/blog\/betriebsbedingte-kuendigung\/\">betriebsbedingten K\u00fcndigungen<\/a> ein halbes Monatsgehalt pro Besch\u00e4ftigungsjahr vorgesehen ist. Diesen Richtwert nutzen Arbeitgebende\u00a0meist auch freiwillig als Verhandlungsgrundlage.<\/p>\n<p class=\"font-claude-response-body break-words whitespace-normal\" dir=\"ltr\"><strong>Beispielrechnung:<\/strong><br \/>\n6 Jahre <a href=\"https:\/\/factorialhr.de\/blog\/betriebszugehoerigkeit\/\">Betriebszugeh\u00f6rigkeit<\/a> \u00d7 (3.000 \u20ac Brutto \u00d7 0,5) = 9.000 Euro Abfindung<\/p>\n<p class=\"font-claude-response-body break-words whitespace-normal\" dir=\"ltr\">Eine angemessene Abfindung hilft zudem dabei, die Nachteile einer eventuellen Arbeitslosengeld-Sperrzeit f\u00fcr die Besch\u00e4ftigten abzufedern, was ein zus\u00e4tzlicher Anreiz f\u00fcr Besch\u00e4ftigte sein kann.<\/p>\n<p><strong>Wichtig im Zusammenhang mit der Arbeitsagentur:<\/strong> Die Agentur pr\u00fcft bei einer Abfindung oft die sogenannte Regelabfindungsgrenze von genau 0,5 Monatsgeh\u00e4ltern pro Besch\u00e4ftigungsjahr. Bleibt die Abfindung in diesem Rahmen (oder liegt darunter) und wird eine drohende betriebsbedingte K\u00fcndigung abgewendet, verzichtet die Agentur bei der Pr\u00fcfung meist auf eine harte Einzelfallpr\u00fcfung, was das Risiko einer Sperrzeit verringert.<\/p>\n<h3>Versteuerung der Abfindung (F\u00fcnftelregelung)<\/h3>\n<p>Wenn im Falle eines Aufhebungsvertrages eine Abfindung gezahlt wird, muss diese versteuert werden. Sozialversicherungsbeitr\u00e4ge m\u00fcssen nicht gezahlt werden, au\u00dfer Arbeitnehmende sind freiwillig krankenversichert. Dann m\u00fcssen nach der Auszahlung der Abfindung noch die Beitr\u00e4ge zu Kranken- und Pflegeversicherung nachgezahlt werden.<\/p>\n<p>Steuererm\u00e4\u00dfigungen k\u00f6nnen sich im Rahmen der F\u00fcnftelregelung positiv auf die Abfindungen auszahlen. Mit dem folgenden Rechenbeispiel k\u00f6nnen Sie die F\u00fcnftelregelung leicht nachvollziehen:<\/p>\n<table style=\"border-collapse: collapse; width: 100%;\">\n<tbody>\n<tr>\n<td style=\"width: 100%;\">Die Steuerbeamt*innen errechnen die Summe aus dem Jahreseinkommen und einem F\u00fcnftel der Abfindung und rechnet den darauf entfallenden Steuerbetrag aus:<\/p>\n<ul>\n<li>Jahreseinkommen = 26.000 Euro<\/li>\n<li>Abfindung = 10.000 Euro<\/li>\n<li>+Ein F\u00fcnftel der Abfindung= 2000 Euro<\/li>\n<li>= 28.000 Euro Gesamt<\/li>\n<li>= 4.424 Euro Steuerbetrag<\/li>\n<\/ul>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td style=\"width: 100%;\">Im n\u00e4chsten Schritt berechnen die Steuerbeamt*innen, wie hoch der Steuerbetrag auf das Jahreseinkommen ohne Abfindung ausfallen w\u00fcrde:<\/p>\n<ul>\n<li>Jahreseinkommen = 26.000 Euro<\/li>\n<li>= 3.845 Euro Steuerbetrag<\/li>\n<\/ul>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td style=\"width: 100%;\">Nun ziehen die Steuerbeamt*innen die Differenz aus den beiden Betr\u00e4gen und verf\u00fcnffacht das Ergebnis:<\/p>\n<ul>\n<li>Steuerbetrag + Abfindung = 4.424 Euro<\/li>\n<li>Steuerbetrag &#8211;\u00a0 Abfindung = 3.845 Euro<\/li>\n<li>Differenz = 579 Euro<\/li>\n<li>Differenz * 5 = 2.895 Euro<\/li>\n<\/ul>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td style=\"width: 100%;\">Die Steuerbeamt*innen z\u00e4hlt nun die 2.895 Euro f\u00fcr die Abfindung und die 3.845 Euro Einkommensteuer zusammen.<\/p>\n<p>Insgesamt muss Arbeitnehmer X\u00a0 6.740 Euro an Steuern zahlen.<\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<p>Lohnt sich das f\u00fcr Besch\u00e4ftigte \u00fcberhaupt? Hier kann nur klar JA gesagt werden. Ohne diese Regelung w\u00fcrde der Arbeitnehmer X Steuern auf 36.000 Euro zahlen und kommt damit auf einen Betrag von 6.906 Euro. Bei der Anwendung der F\u00fcnftelregelung werden also 166 Euro gespart.<\/p>\n<p>Bei der Auszahlung einer Abfindung im Rahmen eines Aufhebungsvertrags ist eine pr\u00e4zise steuerliche Erfassung unerl\u00e4sslich. Mit der Lohnabrechnungs-Software von Factorial wickeln Sie Sonderzahlungen wie Abfindungen fehlerfrei und vollautomatisch ab.<\/p>\n<p><iframe title=\"Lohnabrechnung automatisieren mit Factorial &amp; DATEV \u2013 einfach, sicher &amp; digital\" width=\"500\" height=\"281\" src=\"https:\/\/www.youtube.com\/embed\/EKoOooUfOR4?feature=oembed\" frameborder=\"0\" allow=\"accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share\" referrerpolicy=\"strict-origin-when-cross-origin\" allowfullscreen><\/iframe><\/p>\n<h2>Aufhebungsvertrag und Arbeitslosengeld: Sperrzeit vermeiden<\/h2>\n<p class=\"query-text-line ng-star-inserted\">Wer einen Aufhebungsvertrag als Arbeitgebender anbietet, sollte die sozialrechtlichen Konsequenzen f\u00fcr den Mitarbeitenden kennen. Die Bundesagentur f\u00fcr Arbeit kann eine Sperrzeit verh\u00e4ngen \u2013 das hei\u00dft, bis zu 12 Wochen lang wird kein Arbeitslosengeld gezahlt. Diese Regelung ist im Sozialgesetzbuch (<a href=\"https:\/\/www.gesetze-im-internet.de\/sgb_3\/__159.html\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">\u00a7159 SGB III<\/a>) verankert.<\/p>\n<p class=\"font-claude-response-body break-words whitespace-normal\" dir=\"ltr\">Die Sperrzeit kann auf 6 Wochen reduziert werden, wenn:<\/p>\n<ul class=\"[li_&amp;]:mb-0 [li_&amp;]:mt-1 [li_&amp;]:gap-1 [&amp;:not(:last-child)_ul]:pb-1 [&amp;:not(:last-child)_ol]:pb-1 list-disc flex flex-col gap-1 pl-8 mb-3 print:block print:space-y-1\" dir=\"ltr\">\n<li class=\"font-claude-response-body whitespace-normal break-words pl-2\">das Arbeitsverh\u00e4ltnis ohnehin 12 Wochen nach dem Ereignis geendet h\u00e4tte, das zur K\u00fcndigung gef\u00fchrt h\u00e4tte, oder<\/li>\n<li class=\"font-claude-response-body whitespace-normal break-words pl-2\">die Sperrzeit eine besondere H\u00e4rte f\u00fcr die Besch\u00e4ftigten bedeuten w\u00fcrde.<\/li>\n<\/ul>\n<p class=\"font-claude-response-body break-words whitespace-normal\" dir=\"ltr\">Entscheidend ist die <strong>Begr\u00fcndung des Aufhebungsvertrags<\/strong> im Vertrag selbst. Wurde der Aufhebungsvertrag von den Besch\u00e4ftigten selbst veranlasst, ruht der Leistungsanspruch. Melden die Arbeitnehmenden die Beendigung versp\u00e4tet, kann eine Sperrzeit von einer Woche verh\u00e4ngt werden.<\/p>\n<p class=\"font-claude-response-body break-words whitespace-normal\" dir=\"ltr\"><strong>Keine Sperrzeit droht in diesen F\u00e4llen:<\/strong><\/p>\n<ul class=\"[li_&amp;]:mb-0 [li_&amp;]:mt-1 [li_&amp;]:gap-1 [&amp;:not(:last-child)_ul]:pb-1 [&amp;:not(:last-child)_ol]:pb-1 list-disc flex flex-col gap-1 pl-8 mb-3 print:block print:space-y-1\" dir=\"ltr\">\n<li class=\"font-claude-response-body whitespace-normal break-words pl-2\">Es besteht ein wichtiger Grund \u2013 beispielsweise h\u00e4tte ohnehin eine betriebsbedingte K\u00fcndigung gedroht.<\/li>\n<li class=\"font-claude-response-body whitespace-normal break-words pl-2\">Die K\u00fcndigungsfrist wurde eingehalten.<\/li>\n<li class=\"font-claude-response-body whitespace-normal break-words pl-2\">Eine Abfindung wird gezahlt, die nicht h\u00f6her als ein halbes Monatsgehalt (Brutto) pro Besch\u00e4ftigungsjahr ist.<\/li>\n<\/ul>\n<h2>Sonderf\u00e4lle des Aufhebungsvertrags<\/h2>\n<p>In manchen F\u00e4llen, wie der Krankheit eines Angestellten, kann es kompliziert sein, einen Aufhebungsvertrag zu veranlassen. Auch wenn sich Mitarbeitende noch in der Probezeit oder in der Ausbildung befinden, k\u00f6nnen sich die Rahmenbedingungen eines Aufhebungsvertrags deutlich vom Standardfall unterscheiden.<\/p>\n<h3>In der Probezeit<\/h3>\n<p>Ein Aufhebungsvertrag in der <a href=\"https:\/\/factorialhr.de\/blog\/probezeit\/\">Probezeit<\/a> kommt h\u00e4ufig zum Einsatz, wenn Manager*innen sich hinsichtlich der F\u00e4higkeiten der Angestellten noch nicht sicher sind. Hier kann ein Aufhebungsvertrag mit Auslauffrist eine L\u00f6sung sein: Das Arbeitsverh\u00e4ltnis wird nicht sofort beendet, sondern die Probezeit wird um einen vereinbarten Zeitraum verl\u00e4ngert. Beide Seiten haben dann die M\u00f6glichkeit, in Ruhe zu pr\u00fcfen, ob die Zusammenarbeit passt \u2013 ohne das Risiko eines langfristigen Engagements.<\/p>\n<h3>In der Ausbildung<\/h3>\n<p>Im Ausbildungsverh\u00e4ltnis gibt es ohne wichtigen Grund kein ordentliches K\u00fcndigungsrecht (<a href=\"https:\/\/www.gesetze-im-internet.de\/bbig_2005\/__22.html\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">\u00a7 22 BBiG<\/a>). Deshalb bietet der Aufhebungsvertrag eine M\u00f6glichkeit, wenn die Zusammenarbeit nicht funktioniert \u2013 etwa wenn Auszubildende einen anderen Weg einschlagen m\u00f6chten oder beide Seiten unzufrieden sind. Wichtig: Ein Aufhebungsvertrag funktioniert nur mit beidseitiger Zustimmung. Ohne diese freiwillige Vereinbarung ist die Beendigung nicht m\u00f6glich.<\/p>\n<h3>Bei Krankheit<\/h3>\n<p data-path-to-node=\"1\">Ein Aufhebungsvertrag bei Krankheit ist ein \u00e4u\u00dferst sensibles Thema. F\u00fcr Unternehmen bringt er zwar Vorteile wie den schnellen Wegfall von <a href=\"https:\/\/factorialhr.de\/blog\/entgeltfortzahlungsgesetz\/\">Entgeltfortzahlungen<\/a> oder Schutzvorschriften, f\u00fcr erkrankte Angestellte birgt er jedoch massive Risiken.<\/p>\n<p data-path-to-node=\"2\">Wer w\u00e4hrend der Krankschreibung unterschreibt, verliert nicht nur seinen Arbeitsplatz, sondern riskiert in diesem Zusammenhang eine harte Sperrzeit von bis zu 12 Wochen. Da die Agentur f\u00fcr Arbeit solche Vertr\u00e4ge bei gesundheitlichen Gr\u00fcnden besonders streng pr\u00fcft, l\u00e4sst sich eine Sperrzeit in der Regel nur dann sicher vermeiden, wenn das Arbeitsamt im Vorfeld best\u00e4tigt, dass eine gesundheitlich bedingte Weiterbesch\u00e4ftigung ohnehin unm\u00f6glich war (idealerweise gest\u00fctzt durch ein entsprechendes medizinisches Attest).<\/p>\n<h2>Fazit:\u00a0 Aufhebungsvertrag als Arbeitgebender rechtssicher gestalten<\/h2>\n<p data-path-to-node=\"0\">Zusammenfassend gesehen ist der Aufhebungsvertrag also ein \u00e4u\u00dferst flexibles Instrument im Personalmanagement, das insbesondere dann wertvoll ist, wenn klassische Wege wie die ordentliche K\u00fcndigung an Grenzen sto\u00dfen. Dennoch muss ein solcher Vertrag mit gr\u00f6\u00dfter Sorgfalt vorbereitet und aufgesetzt werden, da Fehler sowohl f\u00fcr Arbeitgebende (z. B. durch Schadensersatzforderungen) als auch f\u00fcr Arbeitnehmende (etwa durch eine drohende Sperrzeit) schwerwiegende Konsequenzen nach sich ziehen k\u00f6nnen.<\/p>\n<p data-path-to-node=\"1\">Damit ein Aufhebungsvertrag den Arbeitgebenden\u00a0rechtssicher gelingt, sind zwingende Voraussetzungen wie die <strong>Freiwilligkeit beider Parteien<\/strong>, eine<strong> transparente Verhandlungsf\u00fchrung<\/strong> und die <strong>strikte Einhaltung der gesetzlichen Schriftform<\/strong> essenziell. Da ein Aufhebungsvertrag f\u00fcr Arbeitnehmende zudem einen finanziellen Anreiz erfordert, sollte eine angemessene Abfindung proaktiv thematisiert werden. Vorgesetzten\u00a0bietet diese Vereinbarung so die Chance auf eine diskrete und planbare Trennung.<\/p>\n<p data-path-to-node=\"2\">Damit Sie beim <a href=\"https:\/\/factorialhr.de\/blog\/offboarding\/\">Offboarding<\/a> rechtssicher bleiben, unterst\u00fctzt Sie Factorial: Mit unserer Software k\u00f6nnen Sie den Aufhebungsvertrag und alle zugeh\u00f6rigen Dokumente rechtssicher in der <a href=\"https:\/\/factorialhr.de\/blog\/digitale-personalakte\/\">digitalen Personalakte<\/a> aufsetzen, verwalten und ablegen. So steuern Sie den gesamten Prozess revisionssicher und effizient.<\/p>\n<p data-path-to-node=\"2\"><a href=\"https:\/\/factorialhr.de\/?_gl=1*8xwarm*_gcl_au*MzA4NDk4ODA5LjE3Nzk4NzE5NDM.\"><img decoding=\"async\" class=\"alignnone size-full wp-image-169682\" src=\"https:\/\/factorialhr.de\/wp-content\/uploads\/2025\/09\/30182333\/general-dashboard-screen.webp\" alt=\"general dashboard screen\" width=\"1800\" height=\"1144\" srcset=\"https:\/\/factorialhr.de\/wp-content\/uploads\/2025\/09\/30182333\/general-dashboard-screen.webp 1800w, https:\/\/factorialhr.de\/wp-content\/uploads\/2025\/09\/30182333\/general-dashboard-screen-300x191.webp 300w, https:\/\/factorialhr.de\/wp-content\/uploads\/2025\/09\/30182333\/general-dashboard-screen-1024x651.webp 1024w, https:\/\/factorialhr.de\/wp-content\/uploads\/2025\/09\/30182333\/general-dashboard-screen-768x488.webp 768w, https:\/\/factorialhr.de\/wp-content\/uploads\/2025\/09\/30182333\/general-dashboard-screen-1536x976.webp 1536w\" sizes=\"(max-width: 1800px) 100vw, 1800px\" \/><\/a><\/p>\n<h2>H\u00e4ufig gestellte Fragen und Antworten zum Aufhebungsvertrag<\/h2>\n<h3><b>M\u00fcssen Arbeitgebenden einem Aufhebungsvertrag zustimmen?<\/b><\/h3>\n<p>Nein. Arbeitgebende sind <strong>nicht verpflichtet<\/strong>, einem Aufhebungsvertrag zuzustimmen. Ein Aufhebungsvertrag kommt nur zustande, wenn <strong>beide Parteien freiwillig zustimmen<\/strong>. Sowohl Arbeitgebende als auch Arbeitnehmende k\u00f6nnen den Abschluss daher jederzeit ablehnen.<\/p>\n<h3><b>K\u00f6nnen Arbeitgebende einen Aufhebungsvertrag ablehnen?<\/b><span style=\"font-weight: 400;\">\u00a0<\/span><\/h3>\n<p><strong>Ja.<\/strong> Es <strong>besteht kein gesetzlicher Anspruch<\/strong> auf einen Aufhebungsvertrag. Lehnt das Unternehmen den Vorschlag ab, bleibt Besch\u00e4ftigten in der Regel nur die ordentliche Eigenk\u00fcndigung unter Einhaltung der K\u00fcndigungsfrist.<\/p>\n<h3><b>K\u00f6nnen Arbeitgebende Mitarbeitende zum Aufhebungsvertrag zwingen?<\/b><\/h3>\n<p><strong>Nein<\/strong>. Ein Aufhebungsvertrag ist nur wirksam, wenn beide Parteien ihn freiwillig abschlie\u00dfen. Unzul\u00e4ssiger Druck oder eine \u00dcberrumpelung versto\u00dfen gegen das aus \u00a7 241 Abs. 2 BGB abgeleitete Gebot des fairen Verhandelns und k\u00f6nnen die Wirksamkeit des Vertrags gef\u00e4hrden.<\/p>\n<h3><b>Was bringt Arbeitgebenden ein Aufhebungsvertrag?<\/b><span style=\"font-weight: 400;\">\u00a0<\/span><\/h3>\n<p>Ein Aufhebungsvertrag erm\u00f6glicht eine <strong>schnelle und flexible Beendigung des Arbeitsverh\u00e4ltnisses<\/strong>. Unternehmen k\u00f6nnen den Beendigungszeitpunkt frei vereinbaren und vermeiden h\u00e4ufig einen K\u00fcndigungsschutzprozess sowie die Anh\u00f6rung des Betriebsrats.<\/p>\n<h3><b>Warum ist ein Aufhebungsvertrag besser als eine K\u00fcndigung?<\/b><span style=\"font-weight: 400;\">\u00a0<\/span><\/h3>\n<p>Ein Aufhebungsvertrag bietet mehr Flexibilit\u00e4t als eine K\u00fcndigung, da kein K\u00fcndigungsgrund erforderlich ist und der Beendigungszeitpunkt frei vereinbart werden kann. Ob er jedoch tats\u00e4chlich die bessere L\u00f6sung ist, h\u00e4ngt jedoch vom Einzelfall ab.<\/p>\n<h3><b>Was ist ein wichtiger Grund f\u00fcr einen Aufhebungsvertrag?<\/b><span style=\"font-weight: 400;\">\u00a0<\/span><\/h3>\n<p>Typische Gr\u00fcnde sind <strong>betriebliche Umstrukturierungen<\/strong>, die <strong>Vermeidung einer K\u00fcndigungsschutzklage<\/strong> oder der <strong>Wunsch nach einer fr\u00fcheren Beendigung des Arbeitsverh\u00e4ltnisses<\/strong>. Ein gesetzlich vorgeschriebener \u201ewichtiger Grund\u201c ist f\u00fcr einen Aufhebungsvertrag jedoch nicht erforderlich.<\/p>\n<h3><b>Wann lohnt sich ein Aufhebungsvertrag f\u00fcr Unternehmen?<\/b><span style=\"font-weight: 400;\">\u00a0<\/span><\/h3>\n<p>Ein Aufhebungsvertrag lohnt sich insbesondere, wenn eine K\u00fcndigung rechtlich schwierig w\u00e4re, etwa wegen Sonderk\u00fcndigungsschutzes, oder wenn eine schnelle und einvernehmliche Trennung angestrebt wird.<\/p>\n<h3><b>Was muss im Aufhebungsvertrag stehen, damit keine Sperre beim Arbeitsamt entsteht?<\/b><span style=\"font-weight: 400;\">\u00a0<\/span><\/h3>\n<p>Der Vertrag sollte dokumentieren, dass eine <strong>betriebsbedingte K\u00fcndigung gedroht h\u00e4tte<\/strong>, die K\u00fcndigungsfrist eingehalten wird und die vereinbarte Abfindung im \u00fcblichen Rahmen liegt. Ob eine Sperrzeit verh\u00e4ngt wird, entscheidet jedoch die Agentur f\u00fcr Arbeit im Einzelfall.<\/p>\n<h3><b>Wie hoch ist die Abfindung bei einem Aufhebungsvertrag?<\/b><span style=\"font-weight: 400;\">\u00a0<\/span><\/h3>\n<p class=\"isSelectedEnd\">Da es grunds\u00e4tzlich <strong>keinen gesetzlichen Anspruch auf eine Abfindun<\/strong>g gibt, gibt es auch keine pauschale Antwort auf die Frage nach deren H\u00f6he. Allerdings <strong>orientieren sich viele Betriebe an der Regelung des \u00a7 1a Abs. 2 KSchG:<\/strong> Danach entspricht die <strong>Abfindung h\u00e4ufig einem halben Bruttomonatsgehalt pro Besch\u00e4ftigungsjahr.<\/strong><\/p>\n<p>Die tats\u00e4chliche H\u00f6he der Abfindung ist jedoch frei verhandelbar.<\/p>\n<h3><b>Muss die Abfindung versteuert werden?<\/b><span style=\"font-weight: 400;\">\u00a0<\/span><\/h3>\n<p><strong>Ja.<\/strong> Abfindungen sind grunds\u00e4tzlich<strong> steuerpflichtig<\/strong>, k\u00f6nnen aber unter bestimmten Voraussetzungen steuerlich beg\u00fcnstigt sein (z. B. durch die F\u00fcnftelregelung). Sozialversicherungsbeitr\u00e4ge fallen in der Regel nicht an.<\/p>\n<h3><b>Welche Nachteile hat ein Aufhebungsvertrag f\u00fcr Arbeitgebende?<\/b><\/h3>\n<p>Zu den Nachteilen f\u00fcr Arbeitgebende z\u00e4hlen <strong>m\u00f6gliche Abfindungskosten<\/strong>, die notwendige <strong>Zustimmung der Besch\u00e4ftigten<\/strong> und ein gegebenenfalls <strong>kurzer Zeitraum f\u00fcr die Nachbesetzung der Stelle.<\/strong><\/p>\n<h3><b>K\u00f6nnen Arbeitgebende einen Aufhebungsvertrag zur\u00fcckziehen?<\/b><span style=\"font-weight: 400;\">\u00a0<\/span><\/h3>\n<p><strong>Ja, solange<\/strong> der Aufhebungsvertrag noch <strong>nicht von beiden Parteien unterschrieben<\/strong> wurde. Nach der beiderseitigen Unterzeichnung ist er grunds\u00e4tzlich bindend und kann nur in gesetzlich geregelten Ausnahmef\u00e4llen aufgehoben oder angefochten werden.<\/p>\n<p><div class=\"factorial-newsletter-widget\"><div class='fac-newsletter-banner ' id=\"newsletter-section\">\n  <div class='fac-newsletter-banner__content'>\n    <div class=\"fac-newsletter-banner_heading-container\">\n      <h4 class='fac-newsletter-banner__title'>Aktuelle Einblicke in Management, F\u00fchrung und Team-Entwicklung<\/h4>    <\/div>\n    <form class=\"fac-newsletter-banner__form\">\n      <div class=\"fac-newsletter-banner__input-button-container\">\n        <label for=\"newsletter-input\" class=\"fac-newsletter-banner__container\">\n          <div class=\"fac-newsletter-banner__input-wrapper\">\n            <div class=\"fac-newsletter-banner__icon\">\n              <svg xmlns=\"http:\/\/www.w3.org\/2000\/svg\" width=\"24\" height=\"24\" viewBox=\"0 0 24 24\" class=\"fac-newsletter-banner__icon-svg\">\n                <path d=\"M4 8a2 2 0 0 1 2-2h12a2 2 0 0 1 2 2v8a2 2 0 0 1-2 2H6a2 2 0 0 1-2-2V8Zm12.586 0H7.414l3.879 3.879a1 1 0 0 0 1.414 0L16.586 8ZM6 9.414V16h12V9.414l-3.879 3.879a3 3 0 0 1-4.242 0L6 9.414Z\"><\/path>\n              <\/svg>\n            <\/div>\n            <input id=\"newsletter-input\" class=\"fac-newsletter-banner__input\" type=\"email\" required name=\"api_qualification_entry[contact_email]\" placeholder=\"E-Mail-Adresse\">\n            <input\n              type=\"hidden\"\n              name=\"api_qualification_entry[subscribed_to_factorial_newsletter]\"\n              value=\"true\" \/>\n            <input type=\"hidden\" name=\"api_qualification_entry[gdpr_tos]\" value=\"true\" \/>\n            <input type=\"hidden\" name=\"api_qualification_entry[iso_country]\" value=\"de\" \/>\n            <input type=\"hidden\" name=\"locale\" value=\"de\" \/>\n            <input type=\"hidden\" name=\"api_qualification_entry[marketing_form_campaign]\" value=\"blog_newsletter\" \/>\n          <\/div>\n          <div class=\"fac-newsletter-banner__button-wrapper fac-newsletter-banner__button-wrapper--desktop\">\n            <button type=\"submit\" class=\"fac-newsletter-banner__button\">\n              <span>Subscribe<\/span>\n            <\/button>\n          <\/div>\n        <\/label>\n        <div class=\"fac-newsletter-banner__button-wrapper fac-newsletter-banner__button-wrapper--mobile\">\n          <button type=\"submit\" class=\"fac-newsletter-banner__button\">\n            <span>Subscribe<\/span>\n          <\/button>\n        <\/div>\n      <\/div>\n      <p class='fac-newsletter-banner__consent'>\n        Mit Eingabe Ihrer E-Mail-Adresse und Klick auf &quot;Abonnieren&quot; stimmen Sie dem Erhalt von Newslettern und Marketing-E-Mails von EVERYDAY SOFTWARE, S.L. 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Arbeitgebende sind nicht verpflichtet, einem Aufhebungsvertrag zuzustimmen. Ein Aufhebungsvertrag kommt nur zustande, wenn beide Parteien freiwillig zustimmen. Sowohl Arbeitgebende als auch Arbeitnehmende k\u00f6nnen den Abschluss daher jederzeit ablehnen.\"\n    }\n  },{\n    \"@type\": \"Question\",\n    \"name\": \"K\u00f6nnen Arbeitgebende einen Aufhebungsvertrag ablehnen?\",\n    \"acceptedAnswer\": {\n      \"@type\": \"Answer\",\n      \"text\": \"Ja. Es besteht kein gesetzlicher Anspruch auf einen Aufhebungsvertrag. Lehnt das Unternehmen den Vorschlag ab, bleibt Besch\u00e4ftigten in der Regel nur die ordentliche Eigenk\u00fcndigung unter Einhaltung der K\u00fcndigungsfrist.\"\n    }\n  },{\n    \"@type\": \"Question\",\n    \"name\": \"K\u00f6nnen Arbeitgebende Mitarbeitende zum Aufhebungsvertrag zwingen?\",\n    \"acceptedAnswer\": {\n      \"@type\": \"Answer\",\n      \"text\": \"Nein. Ein Aufhebungsvertrag ist nur wirksam, wenn beide Parteien ihn freiwillig abschlie\u00dfen. Unzul\u00e4ssiger Druck oder eine \u00dcberrumpelung versto\u00dfen gegen das aus \u00a7 241 Abs. 2 BGB abgeleitete Gebot des fairen Verhandelns und k\u00f6nnen die Wirksamkeit des Vertrags gef\u00e4hrden.\"\n    }\n  },{\n    \"@type\": \"Question\",\n    \"name\": \"Was bringt Arbeitgebenden ein Aufhebungsvertrag?\",\n    \"acceptedAnswer\": {\n      \"@type\": \"Answer\",\n      \"text\": \"Ein Aufhebungsvertrag erm\u00f6glicht eine schnelle und flexible Beendigung des Arbeitsverh\u00e4ltnisses. Unternehmen k\u00f6nnen den Beendigungszeitpunkt frei vereinbaren und vermeiden h\u00e4ufig einen K\u00fcndigungsschutzprozess sowie die Anh\u00f6rung des Betriebsrats.\"\n    }\n  },{\n    \"@type\": \"Question\",\n    \"name\": \"Warum ist ein Aufhebungsvertrag besser als eine K\u00fcndigung?\",\n    \"acceptedAnswer\": {\n      \"@type\": \"Answer\",\n      \"text\": \"Ein Aufhebungsvertrag bietet mehr Flexibilit\u00e4t als eine K\u00fcndigung, da kein K\u00fcndigungsgrund erforderlich ist und der Beendigungszeitpunkt frei vereinbart werden kann. Ob er jedoch tats\u00e4chlich die bessere L\u00f6sung ist, h\u00e4ngt jedoch vom Einzelfall ab.\"\n    }\n  },{\n    \"@type\": \"Question\",\n    \"name\": \"Was ist ein wichtiger Grund f\u00fcr einen Aufhebungsvertrag?\",\n    \"acceptedAnswer\": {\n      \"@type\": \"Answer\",\n      \"text\": \"Typische Gr\u00fcnde sind betriebliche Umstrukturierungen, die Vermeidung einer K\u00fcndigungsschutzklage oder der Wunsch nach einer fr\u00fcheren Beendigung des Arbeitsverh\u00e4ltnisses. Ein gesetzlich vorgeschriebener \u201ewichtiger Grund\u201c ist f\u00fcr einen Aufhebungsvertrag jedoch nicht erforderlich.\"\n    }\n  },{\n    \"@type\": \"Question\",\n    \"name\": \"Wann lohnt sich ein Aufhebungsvertrag f\u00fcr Unternehmen?\",\n    \"acceptedAnswer\": {\n      \"@type\": \"Answer\",\n      \"text\": \"Ein Aufhebungsvertrag lohnt sich insbesondere, wenn eine K\u00fcndigung rechtlich schwierig w\u00e4re, etwa wegen Sonderk\u00fcndigungsschutzes, oder wenn eine schnelle und einvernehmliche Trennung angestrebt wird.\"\n    }\n  },{\n    \"@type\": \"Question\",\n    \"name\": \"Was muss im Aufhebungsvertrag stehen, damit keine Sperre beim Arbeitsamt entsteht?\",\n    \"acceptedAnswer\": {\n      \"@type\": \"Answer\",\n      \"text\": \"Der Vertrag sollte dokumentieren, dass eine betriebsbedingte K\u00fcndigung gedroht h\u00e4tte, die K\u00fcndigungsfrist eingehalten wird und die vereinbarte Abfindung im \u00fcblichen Rahmen liegt. Ob eine Sperrzeit verh\u00e4ngt wird, entscheidet jedoch die Agentur f\u00fcr Arbeit im Einzelfall.\"\n    }\n  },{\n    \"@type\": \"Question\",\n    \"name\": \"Wie hoch ist die Abfindung bei einem Aufhebungsvertrag?\",\n    \"acceptedAnswer\": {\n      \"@type\": \"Answer\",\n      \"text\": \"Da es grunds\u00e4tzlich keinen gesetzlichen Anspruch auf eine Abfindung gibt, gibt es auch keine pauschale Antwort auf die Frage nach deren H\u00f6he. Allerdings orientieren sich viele Betriebe an der Regelung des \u00a7 1a Abs. 2 KSchG: Danach entspricht die Abfindung h\u00e4ufig einem halben Bruttomonatsgehalt pro Besch\u00e4ftigungsjahr.<\/p>\n<p>Die tats\u00e4chliche H\u00f6he der Abfindung ist jedoch frei verhandelbar.\"\n    }\n  },{\n    \"@type\": \"Question\",\n    \"name\": \"Muss die Abfindung versteuert werden?\",\n    \"acceptedAnswer\": {\n      \"@type\": \"Answer\",\n      \"text\": \"Ja. Abfindungen sind grunds\u00e4tzlich steuerpflichtig, k\u00f6nnen aber unter bestimmten Voraussetzungen steuerlich beg\u00fcnstigt sein (z. B. durch die F\u00fcnftelregelung). Sozialversicherungsbeitr\u00e4ge fallen in der Regel nicht an.\"\n    }\n  },{\n    \"@type\": \"Question\",\n    \"name\": \"Welche Nachteile hat ein Aufhebungsvertrag f\u00fcr Arbeitgebende?\",\n    \"acceptedAnswer\": {\n      \"@type\": \"Answer\",\n      \"text\": \"Zu den Nachteilen f\u00fcr Arbeitgebende z\u00e4hlen m\u00f6gliche Abfindungskosten, die notwendige Zustimmung der Besch\u00e4ftigten und ein gegebenenfalls kurzer Zeitraum f\u00fcr die Nachbesetzung der Stelle.\"\n    }\n  },{\n    \"@type\": \"Question\",\n    \"name\": \"K\u00f6nnen Arbeitgebende einen Aufhebungsvertrag zur\u00fcckziehen?\",\n    \"acceptedAnswer\": {\n      \"@type\": \"Answer\",\n      \"text\": \"Ja, solange der Aufhebungsvertrag noch nicht von beiden Parteien unterschrieben wurde. Nach der beiderseitigen Unterzeichnung ist er grunds\u00e4tzlich bindend und kann nur in gesetzlich geregelten Ausnahmef\u00e4llen aufgehoben oder angefochten werden.\"\n    }\n  }]\n}\n<\/script><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Personalabbau und strukturelle Ver\u00e4nderungen geh\u00f6ren zum HR-Alltag. Wenn einzelne Mitarbeitende nicht mehr optimal zur Besetzung passen, steht Arbeitgebende vor der Wahl: ordentliche K\u00fcndigung oder Aufhebungsvertrag. Die Vereinbarung bietet Schnelligkeit und Flexibilit\u00e4t, erfordert aber rechtssichere Gestaltung und kluges Verhandeln. In diesem Artikel zeigen wir Ihnen, wie Sie einen Aufhebungsvertrag richtig formulieren, was Sie beim Angebot beachten<a href=\"https:\/\/factorialhr.de\/blog\/aufhebungsvertrag\/\" class=\"read-more\"> [&#8230;]<\/a><\/p>\n","protected":false},"author":67,"featured_media":197990,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"_acf_changed":false,"footnotes":""},"categories":[395],"tags":[],"class_list":["post-70686","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-vertraege-und-versicherungen"],"acf":{"topics":"brand-content"},"yoast_head":"<!-- This site is optimized with the Yoast SEO Premium plugin v21.5 (Yoast SEO v21.9.1) - https:\/\/yoast.com\/wordpress\/plugins\/seo\/ -->\n<title>Aufhebungsvertrag Arbeitgeber: Leitfaden | Factorial<\/title>\n<meta name=\"description\" content=\"Aufhebungsvertrag als Arbeitgeber: anbieten, formulieren, Abfindung &amp; Sperrzeit rechtssicher regeln \u2013 inkl. kostenlosem Muster. 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