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Transkript

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Studium, Arbeit und Mutterschaft: Wie bringt man das alles unter einen Hut?

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Tja, ich glaube, das Geheimrezept dafür ist tatsächlich die innere Überzeugung und die eigene Haltung, auch hier wieder.

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In meinem Fall ist es so, ich kann jetzt nur von mir sprechen.

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Ich bin generell ein Mensch, der sehr zielorientiert ist, sehr leistungsorientiert ist und sehr wissbegierig ist.

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Und für mich ist es immer schon mein ganzes Leben wichtig gewesen, ständig und stetig zu lernen.

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Deswegen habe ich auch einige Ausbildungen gemacht, auch berufsbegleitend ein Studium gemacht, um mich weiterzuentwickeln.

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Und wenn man ein Ziel vor Augen hat und das Ziel erreichen möchte und der Effort und Input klar ist, dann geht man einfach leichter und schneller den Weg.

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Und das fällt wahrscheinlich Menschen leichter, die leistungs- und zielorientiert sind, so wie ich, als Menschen, die das vielleicht nicht so in ihrer Werte-DNA haben.

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Was das Thema Mutterschaft betrifft, für mich ist Familie wahnsinnig wichtig, für mich sind meine Kinder wahnsinnig wichtig.

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Und dennoch bin ich sicherlich eine Mutter, die auch Beruf sehr stark als Fokus hat, weil einfach Beruf für mich Berufung ist und nicht nur Beruf und ich das, was ich mache, sehr, sehr, sehr gern mache und mit gutem Gewissen mache.

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Und da liegt der Unterschied.Es geht immer darum: Was sind meine persönlichen Ziele?

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Womit identifiziere ich mich?Was mache ich aus einem guten Gewissen heraus?

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Wie ist dazu mein Bauchgefühl?Wie stehe ich dazu?

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Und dann gelingt das einfach leichter, das Ganze zu kombinieren.

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Wenngleich es auch notwendig ist, natürlich Abstriche zu machen.

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Das ist keine Frage.Und was es auch braucht, speziell jetzt, wenn man Kinder hat und Familie hat und Karriere und Familie vereinbaren möchte, ist ein starkes Netzwerk.

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Also das ist meine Erfahrung und mein Erfolgsrezept sicher.

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Ich hatte immer Unterstützung in der Familie.Ich hatte immer ein starkes Netzwerk.

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Ich hatte immer Eltern und Großeltern, die sehr viel unterstützt haben und sehr viel kompensiert haben.

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Ich war in der glücklichen Situation und das ist etwas, was aus meiner Sicht auch wirklich notwendig ist, weil wenn man weiß, dass die Kinder gut versorgt sind, geht man auch mit einem ganz anderen