Transkript
DEN ROLLENWECHSEL ZU ÜBERLEBEN
Wow! Ein Ball.„Von „Spielerin“ zu „Präsidentin“:Wie wirkt sich der Rollenwechsel aus?“ Das bringt mich zu einem Vergleich,und zwar, ein Beispiel zu geben.
Ein Beispiel dafür, wie sich die Rolle verändert.
Zum Beispiel, wie verändert sich die Rolle im Fußball?
Man kann als Spieler anfangen.Man steht auf dem Feld mit seinen Mitspielern und rennt dem Ball hinterher, um ein Ziel zu erreichen.
Das ist der Vergleich dazu, wie es ist, ein Kundenbetreuer zu sein., das heißt, ein IC oder ein SDR.
Oder selbst als Manager eines kleines Teams treibt man wirklich voran und läuft einem Ziel hinterher.
Wir alle laufen, Achtung, einem Ziel hinterher,aber das wäre eher auf individueller Ebene.
Irgendwann steigt man dann vielleicht zum Trainer dieses Teams auf.
Also, das wäre der Vergleich zu einem Teamleiter oder einem Manager.
Schließlich trainiert man ein Team, um ein Ziel zu erreichen.
Man strebt ein Ziel an, aber jetzt sieht man es aus einer anderen Perspektive.
Aber man geht immer noch mit den Spielern in die Umkleide, bist immer noch bei ihnen.
Man genießt jedes Spiel, jedes Tor, jeden Sieg,und feiert mit ihnen in der Umkleide.
Und wenn man weiter wächst,wird man sozusagen der Präsident des Fußballvereins.
Und dann sieht man alles anders.Vielleicht sitzt man jetzt auf der Tribüne,mit anderen Profilen zusammen, wie VCs (Risikokapital), Lieferanten,die dort sitzen und zuschauen, wie die anderen spielen.
Und je mehr man wächst,desto mehr entfernt man sich vom Spielfeld.
In die diesem Fall, könnte ich sagen, vom Schlachtfeld.
Und das bedeutet,dass man sich im strategischen Bereich befindet.
Dann verpasst man wirklich Teil des Spaßes und man muss lernen, den anderen Teil zu genießen.
Besonders, wenn man vorher erst mal rumgespielt hat.
Und ich glaube, ich würde einfach diesen Vergleich ziehen.
Und das bringt man vielleicht dazu, sich als Führungskraft einsamer zu fühlen,weil der Fokus stärker darauf liegt, die beste Strategie zu überlegen,um dieses Spiel zu gewinnen, und nicht nur das, sondern auch die Liga,die Champions League oder was auch immer nötig ist.
Aber man bleibt trotzdem ein bisschen isolierter und etwas einsamer.
Aber wenn man lernt, diesen Teil zu genießen,merkt man am Ende, dass man auch im strategischen Bereich etwas beiträgt.
Und man trägt unglaublich viel bei.Gibt es einen anderen Weg, wie du trotz der Einsamkeit als Leiterin deine persönliche Motivation finden kannst?
Wie motiviere ich mich selbst,um dieses Gefühl der Einsamkeit irgendwie zu vermeiden?
Na ja, ich übertreibe wirklich ein bisschen.Aber ich glaube eigentlich, dass viele Führungskräfte das so empfinden,obwohl sie es nicht ausdrücken wollen,denn schließlich begleiten dich andere Führungskräfte der Organisation.
Das ist sehr hilfreich.Ich glaube, dass wir alle zum Teil dasselbe fühlen.
Und wir bilden untereinander auch ein richtiges gutes Team.
Und man lernt, diesen Teil zu genießen.Aber dann für mich, da ich eine Person bin, wie ich vorher schon gesagt habe,die es sehr schätzt, dem Team nahe zu sein,und die Menschen sehr mag,gehe auf sie zu und versuche, gemeinsame Momente zu finden.
Wenn sie Mittag essen, setze ich mich mit ihnen.Wenn sie einen Kaffee trinken,begleite ich sie.
Ich nähe mich, ich nähe mich den Menschen und unterhalte mich mit ihnen.
Ich versuche sie zuzuhören, sie persönlich kennenzulernen und herauszufinden, was ihnen gefällt, was sie motiviert und begeistert.
Weil ich glaube, dass es sehr wichtig ist,also, dein Team gut zu kennen. Und das gefällt mir.
