Transkript
B2B-Erfahrung in der Gastronomie
Auf welcher Weise hilft Ihnen die B2B Erfahrung in Ihrer aktuellen Tätigkeit?
Was mir geholfen hat ist nicht eine bestimmte Erfahrung im B2B sondern die Erfahrung in Leitung, Management und Verwaltung.
Sei es im Verkauf von Nelken, Kartoffeln oder Lebensmittel ist man zuständig für Teamleitung, Management und Verhandlung mit Lieferanten.
Und das ist fast alles das Gleiche.Der Gastro-Bereich hat seine Eigenheiten aber letztlich ist es leichter mit einen unterstützenden Team zu arbeiten was sich in der Gastronomie auskennt.
Man kann sich da leicht anpassen.Unabhängig vom Bereich gibt es viele Ähnlichkeiten.
Damit meine ich z.B. ein Team zu leiten,Probleme zu lösen und Anweisungen zu geben.
Die Verhandlung mit Lieferanten, sei es für ein B2B-Unternehmen oder ein Restaurant, bleibt weiterhin eine Verhandlung.
Management bleibt Management. Man muss eine ordentliche Buchhaltung führen.
Man sollte Anbieter rechtzeitig zahlen und eng mit der Buchhaltung zusammenarbeiten.
Es ist alles das Gleiche.Bezüglich den Lieferanten, wird die Arbeit mit dem Küchenchef aufgeteilt.
Er kümmert sich um die Lebensmittelhändler.Wir arbeiten mit zwei Gemüsegärtnern, einer ist im südlichen Teil von Madrid und der andere im nördlichen, abgesehen von vielen anderen.
Beispielsweise gibt es ein Anbieter der sich auf Kräuter spezialisiert und es gibt welche die das Übliche bereitstellen.
Normalerweise sind es Produkte ...Sowohl Frischware als auch Produkte die nicht frisch sind, sondern abgepackte Lebensmittel.
Der Chef geht auch zum Fleischhändler, also zum Metzger und zum Fischhändler.
Die Lieferanten mit denen ich Kontakt halte sind die Weinhändler.
Die Kommunikation erfolgt meist durch die Anbieter, die sich bei mir melden.
Zu Beginn wurden drei ausgewählt, mit denen eine Verkostung stattfand.
Bei neuen Weinen kommen sie auf mich zu.Momentan habe ich etwa zehn Weinanbieter.
Drei bis vier davon sind Hauptanbieter.Und andere bringen mir ein bis zwei Weinsorten mit.
Es ist ganz angenehm mit den Lieferanten kontakt zu halten weil wir Weinproben machen und über Qualitätsprodukte reden.
Ich pflege auch den Kontakt mit den Lieferanten die ich dazugeholt habe.
Zum Beispiel, den Kabeljau- oder Seelachshändler, oder wie das auch heißt, aus dem Guide Michelin, der uns das Produkt direkt zuliefert.
Die kontaktierten uns als wir in den Guide Michelin aufgenommen wurden.
Ich habe auch einen Freund der Kaviar verkauft und der uns beliefert.
Ich bestelle und verhandle die Preise mit ihm und kriege einen Freundschaftspreis.
Das gleiche gilt auch für meinen Champagnehändler, d.h mein Hauptanbieter.
Er ist ein enger Freund der seit langem Champagne importiert.
Der Kontakt ist also unkompliziert und unproblematisch.
Kommt der Wein aus Spanien oder Frankreich?Wir haben französiche, spanische und einige italienische, südafrikanische und kalifornische Weine.
Aber unsere Kunden wollen prinzipiell französichen Wein.
Drei Viertel sind französisch, ein Viertel spanisch.
Weil wir ein französiches Haute Cuisine Restaurant in Madrid sind.
Infolgedessen, kommen die Leute zu uns um Gerichte der französichen Küche auszuprobieren, in der oft französische Weine dazu serviert werden.
