Zum Inhalt gehen
Software Vergleich

Beste Bewerbermanagement-Software 2026 – Bewerbermanagementsysteme im Vergleich

·
5 Minuten Lesezeit
Sie wollen ihre workflows optimieren?
Die Lösung für alle Ihre HR-Prozesse und mehr. Factorial ist Ihre All-in-One-Software. Alle Funktionen, die Sie brauchen
Verfasst von

Die Erwartungen im Recruiting-Prozess sind aufseiten der Bewerber*innen wie auch auf Arbeitgeberseite hoch. Um diesen Anforderungen gerecht zu werden, greifen Unternehmen gerne auf Bewerbermanagement-Software zurück. Doch welche Recruiting-Software ist 2026 die beste? Wir haben für Sie recherchiert und helfen Ihnen bei der Entscheidung: Factorial, Tellent Recruitee, softgarden, Personio und d.vinci im Vergleich.

Für Eilige: Bewerbermanagement-Software im Vergleich

Bewerbermanagement-Funktion Factorial Tellent Recruitee Personio softgarden d.vinci
Multiposting
Reporting/Analysen
KI-Empfehlungen ⚠️
KI-Agent
Stellenanzeigen-Editor ⚠️
CV-Parsing/-Screening
Resume-Suche
Resume Database
konfigurierbare Bewerberpipeline

⚠️

Kommentare
ATS
Automatisierung/Workflows ⚠️
Karriereseite
Talentpool ⚠️
DSGVO-konform
SOC2-Zertifikat
Interviewplaner/Kalender
Video-Interview ⚠️ ⚠️ ⚠️
Einbindung in HR-Software
Preis ab 99 €/Jahr + 2 €/Mitarbeitender und Monat (inklusive HR Basisfunktionen & Onboarding) ab 301 €/Monat (ohne HR, Preis steigt mit Unternehmensgröße) nicht kommuniziert (auf Anfrage) ab 1.504,30 €/Jahr Bewerbermanagement ab 785 €/Monat, Onboarding ab 1020 €/Monat, extra Karriereseiten-Tool ab 399 €/Monat

Welche Anforderungen sollte eine Bewerbermanagement-Software erfüllen?

Moderne Bewerbermanagement-Systeme dienen dazu, den Recruiting-Prozess effizienter zu gestalten, indem Abläufe automatisiert und strukturiert werden. Sie ermöglichen eine schnelle und transparente Kommunikation mit den Bewerber*innen und helfen Recruiter*innen, den Überblick zu behalten.

Die Candidate Experience soll verbessert werden, ohne jedoch ein persönliches Kennenlernen der Kandidat*innen zu vernachlässigen. Funktionen, die eine gute Bewerbermanagement-Software mindestens abdecken sollte:

  • Erstellung und Veröffentlichung von Stellenanzeigen
  • Saubere Erfassung und Organisation von Bewerbungen (CV-Parsing etc.)
  • Konfigurierbare Workflows und Automatisierungen in der Bewerberkommunikation
  • Planungs- und Kollaborationsmöglichkeiten (Kalender, Kommentare etc.)
  • Analysefunktionen (Auswertung von KPIs wie Time-to-Hire etc.)
  • Datensicherheit und Einhaltung der DSGVO
  • Integrationen mit anderen Tools

1. Factorial

Das Bewerbermanagement-Tool von Factorial ist eine starke Lösung für KMUs wie auch größere Unternehmen, die ihr Recruiting professionell aufsetzen und gleichzeitig HR-Prozesse in einem System bündeln möchten.

Das Tool bietet eine intuitive Software mit nutzerfreundlicher Bedienoberfläche und zentrale ATS-Funktionen (Applicant Tracking System)wie Multiposting, eine strukturierte Bewerberpipeline sowie CV-Screening.

Factorial verfügt über KI-gestützte Automatisierungen und einen modernen KI-Agenten (One), welcher smarte Empfehlungen gibt und eine individuelle Datenanalyse ermöglicht.

 

Außerdem können Sie in Factorial Ihre Interviews planen, Erinnerungen und To-dos setzen und in Echtzeit mit Beteiligten kollaborieren. Recruiter*innen können eine anpassbare Karriereseite erstellen, Stellen auch intern ausschreiben und Kandidat*innen in einem Talentpool hinterlegen.

Was die Softwarelösung aus unserer Sicht zur besten macht: Das Bewerbermanagement von Factorial ist Teil einer HR-Software, welche individuell auf Unternehmensbedürfnisse angepasst werden kann. Bewerberdaten werden DSGVO-konform gespeichert und können direkt für weitere Personalmanagement-Features wie das Onboarding, Unternehmensorganigramm und die digitale Personalakte weiterverwendet werden.

Das ist ein erheblicher Vorteil gegenüber anderen e-Recruiting Softwarelösungen, bei denen Recruiting und HR häufig in getrennten Tools stattfinden.

Wie’s in der Plattform aussieht? Hier ein kleiner Einblick.

ATS product screen

2. Tellent Recruitee

Tellent Recruitee ist eine umfangreiche Lösung zur Personalbeschaffung, Bewerberverwaltung und (Pre-)Onboarding. Die Plattform ist auf Kollaboration ausgelegt und bietet Hiring Manager*innen verschiedene Kommunikations- und Feedbackmöglichkeiten.

Recruitee unterstützt Easy Apply mit One-Click-Bewerbungen und Whatsapp-Hiring. Mit dem No-code Career Page Builder können HR-Teams personalisierte Karriereseiten in kurzer Zeit bauen.

Bewerberpipelines sind im Gegensatz zu Factorial nur eingeschränkt anpassbar: Recruitee arbeitet mit vordefinierten Pipeline-Stages und Templates, deren Umfang planabhängig ist. Mit der e-Recruiting Software lassen sich Video-Links für Bewerbungsgespräche z.B. via MS Teams oder Zoom erstellen. Anwender*innen können aber auch auf das eigene Tool „Recruitee Meet“ zurückgreifen.

3. Personio

Personio ist ein All-in-One-Anbieter und verfügt über eine Recruiting-Software, die in die HR-Plattform integriert ist.

Wie in Factorial sind Analysedaten zu Recruiting KPIs auf einem Dashboard einsehbar. Zentrale ATS-Funktionen wie Multiposting, Vorlagen und strukturierte Feedbackprozesse sind verfügbar. CV-Parsing ist ebenfalls integriert und überträgt Basisdaten aus Lebensläufen in Kandidatenprofile.

Im Vergleich fehlen z. B. native Video-Interviews und für bestimmte Anpassungen sind teilweise HTML-Know-how nötig. Zu beachten ist, dass Personio vorrangig für den europäischen Markt ausgelegt ist – internationale Standards wie z.B. SOC2 sollten vorab geprüft werden. Außerdem berichten einige Nutzer*innen von vielen manuellen Schritten trotz Automatisierung und weniger individuellen Anpassungsoptionen.

4. softgarden

Die Bewerbermanagement-Software softgarden ist eine intuitive Lösung zur Personalsuche und Onboarding für KMUs sowie große Unternehmen.

Wie bei anderen Anbietern auch gibt es ein Dashboard mit Reports und starken Analysefunktionen zu Kennzahlen wie Time-to-Hire und Kanal-Performance. Das Candidate Management ist gut ausgebaut, mit Workflow-Automatisierungen, Tracking und Bewerberfeedback. Mit „softgarden Videointerviews“ ist ein eigener Besprechungsraum für Bewerbungsgespräche geschaffen.

Der Funktionsumfang der Recruiting-Software ist groß, jedoch muss beachtet werden, dass viele Features erst ab fortgeschritteneren Preismodellen verfügbar sind. Talent Pools, KI-Unterstützung für E-Mail- und Texterstellung oder der persönliche Support für Nutzer*innen werden erst ab dem Pro-Plan gewährleistet.

Weitere sinnvolle Funktionen wie etwa Mitarbeiterempfehlungen und Integrationen wie API müssen extra dazugebucht werden oder sind nur ab dem teuren Elite-Plan erhältlich.

5. d.vinci

d.vinci besteht aus drei separat erhältlichen Produkten: Bewerbermanagement, Onboarding und Karriereseiten.

E-Recruiting-Teams können eine Karriereseite im eigenen CD erstellen, sich an Vorlagen für Design und Text bedienen und mit HTML-/CSS-Kenntnissen auch weitere individuelle Anpassungen durchführen. Ein AI-Agent ist hier ebenfalls integriert.

Das Bewerbermanagement-Tool umfasst unter anderem Personalanforderungen für die Stellensuche, und beliebig viele Aussschreibungen. Zwar profitieren Anwender*innen von vielen Vorlagen und vordefinierten Workflows, im Vergleich zu anderen Softwarelösungen erweist sich die Bedienung und Individualisierung jedoch als weniger flexibel und intuitiv.

Im Onboarding-Tool sieht es ähnlich aus: Grundlegende Tasks wie das Hochladen von Bewerberunterlagen und das Zuweisen von To-dos lassen sich einfach lösen und reichen für kleinere Unternehmen womöglich aus – fortgeschrittenere Funktionen oder auch der Analyse-Tab haben allerdings nicht allzu viel Tiefe oder sind kompliziert in der Bedienung.

Fazit: Welche Recruiting-Software ist die beste?

Welche der vorgestellten e-Recruiting-Softwarelösungen die beste Wahl für Ihr Unternehmen ist, hängt natürlich von Ihren individuellen Bedürfnissen ab. Wenn Sie verschiedene Tools für Ihre HR-Prozesse nutzen und lediglich nach einem Anbieter für Personalbeschaffung suchen, könnte beispielsweise softgarden eine gute Lösung sein. Insgesamt effizienter und kostengünstiger fahren Sie jedoch mit einer All-in-One-Lösung wie Factorial, die das gesamte Personalmanagement in einer einzigen Plattform abwickelt.

Bevor Sie eine endgültige Entscheidung treffen, empfehlen wir folgende Schritte:

  • Sprechen Sie mit Ihren Mitarbeitenden: Tauschen Sie sich mit dem Team aus, denn Ihre Mitarbeitenden werden mit dem Tool zurechtkommen müssen. Außerdem können Sie wichtige Insights gewinnen, welche Funktionen gebraucht werden und welche Erfahrung mit Bewerbermanagement-Software Ihr Personal vielleicht in einer früheren Beschäftigung gemacht hat.
  • Checken Sie Bewertungen auf seriösen Vergleichsseiten wie Trusted, OMR Reviews oder Capterra.
  • Vereinbaren Sie eine Demo oder testen Sie das Produkt kostenlos! Die beste Möglichkeit, ein Gefühl für die Bedienung und Nutzeroberfläche zu bekommen. Bei Factorial werden Sie von unseren Produktexpert*innen ausführlich beraten und erhalten Antworten auf alle Ihre Fragen.

Hinweis:

Die auf dieser Seite dargestellten Informationen basieren auf öffentlich zugänglichen Quellen. Die Vergleiche zwischen Factorial und anderen Anbietern dienen ausschließlich der Veranschaulichung der jeweiligen Softwarefunktionen, Preisgestaltung und Funktionalitäten. Alle Angaben zu Funktionen, Preisen und Integrationen können sich jederzeit ohne vorherige Ankündigung ändern. Factorial übernimmt keine Haftung für die Richtigkeit, Vollständigkeit oder Aktualität der bereitgestellten Informationen. Wir empfehlen, die jeweiligen Anbieter direkt zu kontaktieren, um die genauesten und aktuellsten Informationen zu erhalten. Alle gesetzlichen Vorschriften des spanischen Wettbewerbs- und Werberechts werden von uns vollständig eingehalten. Falls Sie Bedenken haben, können Sie uns gerne kontaktieren. Die dargestellten Vergleiche stellen keine abschließende Bewertung oder Empfehlung für einen Anbieter dar, sondern dienen ausschließlich als Informationsquelle.

Als Content Managerin bei Factorial verbindet Antonia Grübl fundiertes Know-how in HR-Kommunikation mit einem Gespür für aktuelle Entwicklungen in der Arbeitswelt. Sie übersetzt komplexe Zusammenhänge in Inhalte, die wirken – für HR-Teams, Führungskräfte und Entscheider*innen. Ihr Ziel: Orientierung geben, die Digitalisierung begleiten und New Work greifbar machen.