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IT-Management

Die 6 besten MDM-Softwarelösungen für Apple-Geräte im Jahr 2026

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13 Minuten Lesezeit
HR auf der einen Seite, IT auf der anderen?
Verwalten Sie Geräte, Lizenzen und Sicherheit an einem Ort. Synchronisiert mit den Ein- und Austritten Ihres Teams. Entdecken Sie Factorial IT
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Die NIS2-Richtlinie hat die Anforderungen an die Cybersicherheit für Tausende mittelständische Unternehmen in Europa deutlich verschärft. Seit Dezember 2026 ist das NIS2-Umsetzungsgesetz (NIS2UmsuCG) in Deutschland in Kraft, das rund 29.500 Unternehmen in 18 Sektoren zu nachweisbarem Risikomanagement verpflichtet. Nachvollziehbarkeit der Endpunkte, dokumentierte Zugriffskontrollen, Reaktionsprotokolle bei Vorfällen und die Fähigkeit, all das mit prüffähigen Nachweisen zu belegen, sind erforderlich. Die Bußgelder können bis zu 10 Millionen Euro betragen. Die Verantwortung liegt direkt bei der Geschäftsführung.

Gleichzeitig gewinnt Apple in den Geräteflotten der Unternehmen weiter an Bedeutung: MacBooks in Produktteams, iPhones im Vertrieb, iPads im Außendienst. Diese Geräte mit generischen Werkzeugen oder Excel-Tabellen zu verwalten, ist keine Option mehr. Sie benötigen ein MDM, das die Besonderheiten von macOS, iOS und iPadOS abdeckt, regulatorische Vorgaben wie NIS2 und DSGVO erfüllt und Ihr IT-Team nicht mit manuellen Konfigurationsaufgaben überlastet. Der globale MDM-Markt wächst laut Fortune Business Insights mit einer jährlichen Rate von 22,80 %, was deutlich macht, wie zentral diese Technologie für moderne Unternehmens-IT geworden ist.

In diesem Artikel analysieren wir die 6 besten MDM-Lösungen für Apple-Geräte im Jahr 2026: Was sie bieten, was sie unterscheidet und welche Einschränkungen Sie kennen sollten, bevor Sie sich entscheiden.

Wichtige Fakten

  • Die beste MDM-Lösung für Apple-Geräte in europäischen Unternehmen ist Factorial IT: Sie verbindet Zero-Touch-Deployment für macOS, iOS und iPadOS mit nativer HRIS-Integration und EU-Dateninfrastruktur und ist damit die einzige Lösung in diesem Vergleich, die IT-Lifecycle-Automatisierung direkt aus der Personalabteilung heraus steuert.
  • Wachsender Markt: Der globale MDM-Markt wurde 2026 auf rund 15,75 Milliarden US-Dollar beziffert und soll laut Fortune Business Insights bis 2026 auf 20,44 Milliarden US-Dollar anwachsen. Das jährliche Wachstum beträgt 22,80 %.
  • Regulatorischer Druck: Seit Dezember 2026 ist das NIS2-Umsetzungsgesetz (NIS2UmsuCG) in Deutschland in Kraft. Rund 29.500 Unternehmen sind betroffen und müssen gemäß den Anforderungen des Bundesamts für Sicherheit in der Informationstechnik nachweisbare Endpunktkontrolle, Zugriffsmanagement und Vorfallsmeldeprozesse implementieren.
  • Konkreter Nutzen: Unternehmen, die MDM-Lösungen mit automatisierter Geräte-Compliance einsetzen, reduzieren Sicherheitsvorfälle durch unbefugten Zugriff nachweislich. Dies ist ein zentrales Kriterium für die NIS2-Konformität, bei der Bußgelder bis zu 10 Millionen Euro oder 2 % des weltweiten Jahresumsatzes drohen.

Welche MDM-Lösung passt zu Ihrer Apple-Flotte? Ein Vergleich 2026

Software Ideal für Apple-Plattformen Zero-Touch BYOD HRIS Daten
Factorial IT Gemischte Flotten mit IT-HR-Automatisierung macOS, iOS, iPadOS + Windows, Linux, Android ✅ Ja ✅ Ja ✅ Nativ EU
Iru (ehemals Kandji) Apple-first mit fortgeschrittener Automatisierung macOS, iOS, iPadOS, tvOS + Windows, Android ✅ Ja ✅ Ja ⚠️ Eingeschränkt Überwiegend USA
Jamf Pro Reine Apple-Umgebungen mit granularer Steuerung macOS, iOS, iPadOS, tvOS ✅ Ja ✅ Ja ⚠️ Eingeschränkt EU-Region verfügbar
Mosyle Apple-first mit begrenztem Budget macOS, iOS, iPadOS, tvOS, watchOS ✅ Ja ✅ Ja ❌ Nein Überwiegend USA
NinjaOne IT-Teams mit RMM, die Apple ergänzen macOS, iOS + Windows, Linux, Android ✅ Ja ✅ Ja ❌ Nein EU-Region verfügbar
Hexnode UEM Schnelle Deployments mit vorgefertigten Vorlagen macOS, iOS, iPadOS, tvOS + Windows, Android, Linux, ChromeOS ✅ Ja ✅ Ja ⚠️ Eingeschränkt EU-Region verfügbar

Wie wählen Sie die richtige MDM-Lösung für Apple-Geräte aus?

Bevor Sie eine Entscheidung treffen, sollten Sie fünf Kriterien prüfen:

  1. Betriebssystem-Mix: Verwalten Sie ausschließlich Apple-Geräte oder auch Windows- und Linux-Endpunkte? Reine Apple-MDMs bieten eine tiefere Plattformintegration, erfordern jedoch ein zweites Werkzeug für gemischte Flotten.
  2. Datenhaltung und DSGVO: Für Unternehmen in Deutschland ist entscheidend, ob die Infrastruktur des Anbieters in der EU betrieben wird. NIS2 und DSGVO verlangen eine nachweisbare Kontrolle über den Speicherort personenbezogener Daten.
  3. HR-IT-Integration: Wenn Onboarding und Offboarding automatisiert ablaufen sollen, benötigen Sie eine Lösung, die Gerätekonfigurationen direkt aus dem Personalinformationssystem steuert, nicht über manuelle IT-Tickets.
  4. Skalierbarkeit und Preismodell: Prüfen Sie, ob das Lizenzmodell (pro Gerät, pro Nutzerprofil oder Pauschalpreis) mit Ihrem Wachstum skaliert und ob erweiterte Sicherheitsfunktionen in den Basistarifen enthalten sind.
  5. Support-Zeiten: Für europäische Unternehmen ist Support zu mitteleuropäischen Geschäftszeiten ein relevantes Kriterium, insbesondere bei Anbietern mit überwiegend US-amerikanischer Infrastruktur.

1. Factorial IT – Beste Gesamtlösung für europäische Unternehmen

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Ideal für: wachsende europäische Unternehmen, die Apple-Geräte zusammen mit Windows und Linux verwalten und den Lebenszyklus jedes Geräts über die Personalabteilung steuern möchten und nicht über manuelle IT-Tickets.

Factorial IT beschränkt sich nicht auf die isolierte Verwaltung von Apple-Endpunkten. Der Ansatz ist ein anderer: Jedes Gerät wird mit dem Mitarbeitendenprofil im HRIS verknüpft, sodass eine Neueinstellung, ein Abteilungswechsel oder ein Austritt automatisch die richtige Konfiguration, die passenden Apps, Berechtigungen und, falls nötig, die Löschung des Geräts auslöst.

Für Apple-Flotten bedeutet das konkret: Das MacBook des neuen Mitarbeitenden kommt beim ersten Start fertig konfiguriert an. Das iPhone des ausscheidenden Vertriebsmitarbeitenden wird gesperrt, ohne dass die IT eine Konsole öffnen muss.

Factorial IT speichert Daten und betreibt seine Infrastruktur in der EU. Das ist ein entscheidender Vorteil für Unternehmen, die unter das NIS2-Umsetzungsgesetz fallen und gegenüber dem Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik nachweisen müssen, dass ihre IT-Lieferkette den deutschen und europäischen Datenschutzanforderungen entspricht.

Wichtigste Funktionen

  • Zero-Touch-Deployment über ABM: Macs, iPhones und iPads werden mit dem Apple Business Manager verknüpft und konfigurieren sich beim ersten Start automatisch. Sicherheitsprofile, Apps und Unternehmenszugangsdaten werden bereits angewendet.
  • App-Verteilung über Apple VPP: Veröffentlichung und Zuweisung von App-Store-Anwendungen an Apple-Geräte über die Konsole, segmentiert nach Team, Rolle oder Standort.
  • FileVault mit zentraler Schlüsselverwahrung: Pflicht-Festplattenverschlüsselung unter macOS mit sicherer Aufbewahrung der Wiederherstellungsschlüssel, für die IT zugänglich, ohne Risiko eines Datenverlusts.
  • Einheitliche Sicherheitsrichtlinien: Passwörter, Systembeschränkungen, Zertifikate, WLAN- und VPN-Konfigurationen werden zentral verwaltet und an den wichtigsten Compliance-Frameworks ausgerichtet.
  • Flotteninventar in Echtzeit: Sofortige Transparenz über installierte Software, Versionen, Hardwarespezifikationen jedes Geräts und dessen Konformität mit aktiven Richtlinien.
  • Automatische Schwachstellenerkennung (CVE): Abgleich der auf Apple-Geräten vorhandenen Software mit öffentlichen Schwachstellendatenbanken zur Identifikation gefährdeter Endpunkte.
  • Verwaltung von Betriebssystem-Updates: Erzwungene macOS- und iOS-Updates mit konfigurierbaren Wartungsfenstern und Überwachung des Patch-Status.
  • Remote-Befehle: Sperren, vollständiges Löschen, Lokalisieren, Neustart und Skriptausführung über die Konsole für jedes Apple-Gerät der Flotte.
  • IT-HR-Lifecycle-Automatisierung: Wenn die Personalabteilung eine Neueinstellung oder einen Austritt erfasst, werden das Apple-Gerät, SaaS-Lizenzen und Unternehmenszugänge automatisch bereitgestellt oder entzogen.
  • Integrierte SaaS-Lizenzverwaltung: Zentrale Übersicht darüber, wer welches Werkzeug nutzt und wie viele Lizenzen aktiv sind, über dieselbe Plattform, die auch die Geräte verwaltet.
  • Daten und Infrastruktur werden in der EU betrieben, einschließlich Support zu europäischen Geschäftszeiten.

Was Factorial IT unterscheidet

In den meisten MDM-Lösungen sind das Apple-Gerät und die Person, die es nutzt, getrennte Einheiten, die über manuelle Prozesse verbunden werden. Factorial IT beseitigt diese Trennung: Das Gerät ist ein Attribut des Mitarbeitendenprofils, genauso wie die E-Mail-Adresse oder die Position.

Wenn die Personalabteilung dieses Profil ändert, übernimmt das Gerät automatisch die neuen Richtlinien, Apps und Zugriffsrechte. Für ein IT-Team, das bisher Onboarding und Offboarding über vier verschiedene Konsolen organisiert hat, bedeutet das eine grundlegend neue Arbeitsweise.

Einschränkungen

  • Kein tvOS -Support. Falls Sie Apple TVs im Unternehmen verwalten, benötigen Sie ein ergänzendes Werkzeug.
  • Der Katalog an Konnektoren zu SIEM, Ticketing und Drittanbietertools wächst kontinuierlich, erreicht aber noch nicht den Umfang etablierterer Lösungen.
  • Das volle Potenzial entfaltet sich, wenn Factorial IT zusammen mit dem Factorial HRIS eingesetzt wird. Als eigenständiges MDM erfüllt es seinen Zweck, doch die Lifecycle-Automatisierung im Zusammenspiel mit der Personalabteilung bildet das Alleinstellungsmerkmal.

2. Iru (ehemals Kandji) – Apple-first mit fortgeschrittener Automatisierung

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Ideal für: Apple-first-Organisationen, die eine fortgeschrittene Verwaltung mit nativer Automatisierung suchen und beginnen, Windows- oder Android-Geräte in ihre Flotte aufzunehmen.

Iru wurde 2026 als Kandji gegründet und konzentrierte sich ausschließlich auf Apple. Im Oktober 2026 erfolgte die Umbenennung, die Erweiterung auf Windows und Android sowie die Entwicklung zu einer einheitlichen Plattform, die über reines MDM hinausgeht. Trotz dieser Erweiterung bleibt die Apple-Verwaltungs-Engine eine der ausgereiftesten am Markt.

Wichtigste Funktionen

  • Zero-Touch-Provisioning mit Apple Business Manager: Apple-Geräte werden direkt nach dem Auspacken mit Apps, Sicherheitseinstellungen und Unternehmensrichtlinien konfiguriert, ohne dass die IT das Gerät berühren muss.
  • Blueprints mit visueller Konfigurationsdarstellung: Ein proprietäres System, das Richtlinien, Apps und Einstellungen in einem visuellen Ablauf organisiert und Konflikte zwischen Konfigurationen vor dem Deployment erkennt.
  • Auto-Apps-Bibliothek mit über 300 Anwendungen: Ein kuratierter Katalog von Geschäftsanwendungen für macOS und Windows mit automatischer Installation und Aktualisierung, ohne manuelles Packaging.
  • Über 120 Sicherheitskontrollen per Mausklick: Compliance-Einstellungen für macOS und iOS, die auf anderen Plattformen Skripte oder manuelle Konfigurationsprofile erfordern.
  • Vollständiger Support für Declarative Device Management (DDM): Native Unterstützung des Apple-Protokolls, das die Verwaltung an das Gerät delegiert und so die Anwendung von Richtlinien beschleunigt.
  • Integriertes EDR: Bedrohungserkennung und -reaktion mit autonomer Eindämmung, ohne einen zusätzlichen Sicherheitsanbieter beauftragen zu müssen.
  • Schwachstellenmanagement mit autonomem Patching: Transparenz über CVE-exponierte Software und KI-gestützte automatische Behebung.
  • Workforce Identity mit passwortlosem SSO: Hardware-gestützte Passkey-Authentifizierung, die die Abhängigkeit von externen Identity-Providern für die Mac-Anmeldung eliminiert.

Was Iru unterscheidet

Was Iru von anderen Apple-MDMs abhebt, ist die Tiefe der Automatisierung in Kombination mit einer zugänglichen Oberfläche. Während andere Lösungen ein vergleichbares Maß an Anpassungsmöglichkeiten bieten, setzen sie umfassendes technisches Fachwissen voraus.

Konfigurationen, die auf anderen Plattformen Skripte und XML-Profile erfordern, werden hier mit einem Klick umgesetzt. Durch die Integration von EDR, Identität und Compliance unter einem einzigen Agenten verringert Iru die Anzahl der parallel erforderlichen Werkzeuge für das IT-Team.

Einschränkungen

  • Preise nur auf Anfrage, ohne öffentliche Preisliste. Iru veröffentlicht keine Standardtarife; Interessierte müssen ein individuelles Angebot einholen.
  • Die plattformübergreifenden Funktionen (Windows und Android) sind noch relativ neu. Diese sind zwar verfügbar, erreichen jedoch noch nicht die Reife der Apple-Verwaltung, die über Jahre hinweg entwickelt wurde.
  • Infrastruktur überwiegend in den USA. Für europäische Unternehmen mit strengen Anforderungen an die Datenhaltung (NIS2, DSGVO) sollte dies vor einer Entscheidung überprüft werden.

3. Jamf Pro – Granulare Kontrolle für reine Apple-Umgebungen

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Ideal für: Unternehmen mit einer reinen Apple-Flotte, die ein Höchstmaß an Kontrolle und Individualisierung über macOS, iOS, iPadOS und tvOS benötigen.

Jamf entwickelt seit über zwei Jahrzehnten Lösungen für das Apple-Ökosystem. Diese Erfahrung spiegelt sich wider: ein umfangreicher Konfigurationskatalog für macOS, eine solide Integration mit dem Apple Business Manager und eine aktive Community (Jamf Nation), in der Administrierende Skripte und Lösungen für gängige Probleme teilen.

Wenn Ihre Flotte ausschließlich aus Apple-Geräten besteht und Sie eine granulare Steuerung benötigen, die von Kernel-Extensions bis zu FileVault-Richtlinien mit institutioneller Schlüsselverwahrung reicht, ist Jamf der Maßstab, an dem sich andere messen müssen.

Wichtigste Funktionen

  • PreStage Enrollments mit Apple Business Manager: Automatisierte Einrichtung ab dem ersten Start des Geräts, mit Profilen, Einschränkungen und Unternehmensanwendungen, die automatisch angewendet werden.
  • Dynamische Smart Groups: Automatische Segmentierung der Flotte anhand von Inventarkriterien. Auf Basis dieser Kriterien werden Richtlinien ohne administratives Eingreifen ausgelöst.
  • Self Service für Mitarbeitende: Self-Service-Portal, über das Mitarbeitende von der IT freigegebene Anwendungen installieren können, ohne Tickets und ohne das technische Team einbinden zu müssen.
  • Hochgranulare Konfigurationsprofile: Kontrolle über nahezu jeden nativen Parameter von macOS und iOS, einschließlich System-Extensions und erweiterter Netzwerkeinstellungen.
  • Patch-Management für Drittanbieteranwendungen: Automatisierte Versionsverfolgung und Update-Verteilung gängiger Programme ohne manuellen Aufwand.
  • FileVault-Management mit institutionellem Escrow: Erzwungene Festplattenverschlüsselung unter macOS mit sicherer Verwahrung der Wiederherstellungsschlüssel über die Konsole.
  • Jamf Protect (Zusatzmodul): Endpoint-Bedrohungserkennung speziell für macOS, mit Verhaltensanalyse und kontinuierlicher Compliance-Prüfung.
  • Jamf Connect (Zusatzmodul): Unternehmensweite Identitäts- und Passwortverwaltung mit Anbindung an Cloudanbieter wie Okta, Azure AD und Google Cloud Identity.

Was Jamf Pro unterscheidet

Der Grad an Kontrolle über die Besonderheiten von macOS und iOS ist am Markt selten zu finden. Komplexe Bereitstellungsabläufe, die bei anderen Lösungen maßgeschneiderte Skripte erfordern, können bei Jamf oft über eine einzelne Konfigurationsoption umgesetzt werden.

Einschränkungen

  • Ausschließlich Apple. Keine Verwaltung von Windows, Linux oder Android. Unternehmen mit gemischten Flotten benötigen zwingend ein zweites MDM. Dies erhöht die Konsolenanzahl, die Lizenzkosten und die operative Komplexität.
  • Die Gesamtkosten sind erheblich, besonders für Unternehmen mit weniger als 200 Geräten.
  • Die Verwaltung von Jamf Pro erfordert spezialisiertes technisches Wissen, was für kleine IT-Teams oder solche mit hoher Fluktuation eine Herausforderung darstellen kann.

4. Mosyle – Apple-MDM mit integrierter Sicherheit und wettbewerbsfähigem Preis

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Ideal für: Apple-first-Unternehmen und Bildungseinrichtungen, die ein leistungsfähiges MDM mit integrierter Sicherheit und nativer Automatisierung suchen.

Mosyle entstand im Bildungsbereich und wurde von dort in den Unternehmensmarkt erweitert, ohne seinen Kern zu verlieren: Werkzeuge, die ausschließlich für Apple entwickelt wurden, native Automatisierung und ein Preismodell, das den übrigen Markt herausfordert. Mosyle hat sich als eine der beliebtesten Alternativen etabliert, wenn es um ein vollständiges Apple-MDM zu einem wettbewerbsfähigen Preis geht.

Wichtigste Funktionen

  • Vollständiges Zero-Touch-Deployment über ABM: Apple-Geräte werden beim ersten Start automatisch registriert, konfiguriert und mit Anwendungen ausgestattet, ohne Eingriff des IT-Teams.
  • Next-Gen-Antivirus für macOS: Mac-spezifischer Schutz mit maschinellem Lernen zur Erkennung. Die Lösung ist nativ in die Plattform integriert und benötigt keine zusätzlichen Agenten.
  • KI-gestütztes automatisiertes Zero Trust: Kontinuierliche Überprüfung des Geräte- und Nutzerprofilstatus vor der Gewährung von Zugriff auf Unternehmensressourcen, mit automatischer Abhilfe bei Abweichungen.
  • Mosyle Auth 2 für SSO unter macOS: Steuerung des Mac-Anmeldebildschirms mit Authentifizierung über den Identitätsanbieter des Unternehmens (Google Workspace, Microsoft 365, Okta u. a.).
  • Umfangreicher macOS-App-Katalog: Automatisierte Verteilung und Installation von App-Store-Anwendungen über Apple VPP sowie ein eigener Katalog für PKG- und DMG-Pakete mit automatischem Patching.
  • AlScript (Scripting mit generativer KI): Ermöglicht Administrierenden, in natürlicher Sprache zu beschreiben, was sie benötigen, und ausführbare macOS-Skripte zu erhalten.
  • Privilegienverwaltung mit Admin On-Demand: Temporäre Erhöhung der Administrationsberechtigungen unter macOS, wenn diese benötigt werden, mit vollständiger Sitzungsprotokollierung für Auditzwecke.
  • Automatisiertes Hardening und Compliance: Vorgefertigte Vorlagen, die auf den wichtigsten Sicherheitsbenchmarks (CIS, NIST) basieren und kontinuierlich angewendet sowie überprüft werden.

Was Mosyle unterscheidet

Das Preis-Leistungs-Verhältnis macht Mosyle besonders attraktiv. Die Plattform bietet einen vollständigen Funktionsumfang für Apple, der MDM, Sicherheit, Identität und Compliance in einer einzigen Lösung umfasst, ohne Funktionen einzuschränken.

Der Ansatz: Automatisierung und native Integration mit den Apple-Frameworks ersetzen die manuelle Konfiguration. Die Tatsache, dass Antivirus, Zero Trust und Privilegienverwaltung ohne kostenpflichtige Zusatzmodule enthalten sind, vereinfacht sowohl die Architektur als auch die Kostenstruktur.

Einschränkungen

  • Ausschließlich Apple. Keine Verwaltung von Windows, Linux oder Android. Das zwingt Unternehmen mit heterogenen Flotten zum Betrieb eines zweiten Verwaltungssystems.
  • Die Nutzercommunity und die öffentliche Dokumentation sind vergleichsweise überschaubar.
  • Infrastruktur und Daten überwiegend in den USA gehostet. Für europäische Unternehmen, die hohe Anforderungen an die Datenhaltung haben (NIS2, DSGVO), sollte dies vor Vertragsabschluss überprüft werden.
  • Obwohl die Oberfläche funktional ist, melden einige Nutzende, dass bestimmte erweiterte Optionen nicht besonders intuitiv gestaltet sind.

5. NinjaOne – RMM-Plattform mit integrierter Apple-Geräteverwaltung

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Ideal für: IT-Teams, die NinjaOne bereits als RMM einsetzen und die Verwaltung von Apple-Geräten ergänzen möchten, ohne eine weitere Konsole im Arbeitsalltag zu verwenden.

NinjaOne entstand als Remote-Management-Plattform (RMM) für Windows-Server und -Endgeräte und hat seine Funktionen nach und nach auf macOS, iOS und den MDM-Bereich ausgeweitet. Für Teams, die NinjaOne bereits nutzen, ist die Ergänzung um Apple-Geräteverwaltung in derselben Konsole eine sinnvolle Erweiterung, sodass ein weiteres Werkzeug im Systemaufbau entfällt.

Wichtigste Funktionen

  • Automatisiertes Patching für macOS: Aktualisierung des Betriebssystems und der Anwendungen mit konfigurierbaren Richtlinien pro Gerätegruppe und festgelegten Wartungsfenstern.
  • Software-Deployment auf Mac: Verteilung von PKG-Paketen und benutzerdefinierten Skripten mit Installationsüberprüfung und automatischen Wiederholungsversuchen bei Fehlern.
  • Fortgeschrittenes Scripting aus dem RMM-Modul: Ausführung von Bash- und Shell-Skripten auf der gesamten macOS-Flotte mit Planung wiederkehrender Aufgaben.
  • Echtzeit-Monitoring von Apple-Geräten: Konfigurierbare Alarme zu Hardwarestatus, Speicherauslastung, macOS-Version und Sicherheitslage.
  • Integrierter Remote-Zugriff (NinjaOne Remote): Direkte Verbindung zu jedem Mac der Flotte für technischen Support, ohne zusätzliche Werkzeuge installieren zu müssen.
  • MDM-Verwaltung für iOS-Geräte: Anmeldung, Konfigurationsprofile, Einschränkungen und Remote-Befehle für unternehmenseigene iPhones und iPads über dieselbe Plattform.
  • Automatisches Hardware- und Software-Inventar: Vollständige Übersicht über installierte Anwendungen, Versionen und Konfiguration jedes Apple-Geräts, inklusive Änderungsverlauf.
  • Einheitliche Multi-OS-Konsole: Verwaltung von Apple, Windows und Linux über eine einzige Oberfläche. Dies ist für Teams vorteilhaft, die gemischte Flotten administrieren.

Was NinjaOne unterscheidet

Für IT-Teams, die regelmäßig zwischen Windows-Server-Wartung, VPN-Fehlerbehebung auf einem MacBook und Einrichtung eines iPhones für neue Mitarbeitende wechseln, reduziert eine einzige Konsole deutlich den operativen Aufwand.

NinjaOne beansprucht nicht, in puncto Apple-Verwaltung mit spezialisierten Lösungen gleichzuziehen. Die RMM-Herkunft verschafft jedoch Vorteile bei Scripting, Patch-Automatisierung und proaktivem Monitoring, die viele reine MDM-Lösungen nicht bieten. Die Verwaltung von Apple-Geräten ist hier Teilaspekt, nicht der Hauptfokus.

Einschränkungen

  • Die Apple-spezifischen MDM-Funktionen sind weniger umfassend als bei spezialisierten Lösungen.
  • Keine Anbindung an HR-Systeme.
  • Der Support für tvOS und iPadOS in Spezialfällen (Kiosk-Modus, geteilte Geräte) ist eingeschränkter als bei Apple-first-Plattformen.

6. Hexnode UEM – Plattformübergreifendes MDM mit gestaffelten Preistarifen

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Ideal für: IT-Teams, die Apple-Flotten neben anderen Betriebssystemen verwalten und ein kostengünstiges, schnell konfigurierbares MDM mit vorgefertigten Vorlagen für unkomplizierte Bereitstellungen suchen.

Hexnode deckt macOS, iOS, iPadOS, tvOS sowie Windows, Android, Linux und ChromeOS ab. Das Besondere ist allerdings nicht nur die Breite, sondern der pragmatische Ansatz: eine Bibliothek vorgefertigter Richtlinienvorlagen, die eine funktionsfähige Apple-Konfiguration in wenigen Minuten ermöglichen – auch mit kleinem IT-Team.

Wichtigste Funktionen

  • Automatisierte Geräteanmeldung mit Apple Business Manager: Direkte Anbindung an ABM, sodass Macs, iPhones und iPads sich beim ersten Start automatisch mit Profilen, Anwendungen und Einschränkungen konfigurieren.
  • App-Verteilung über Apple VPP: Lizenzzuweisung und stille Installation von App-Store-Anwendungen auf Geräte oder Nutzergruppen, auch privater B2B-Anwendungen.
  • Vorgefertigte Richtlinienvorlagen für Apple: Konfigurationen für gängige Szenarien wie iPhone-BYOD, iPad im Kiosk-Modus oder Mac im Unternehmen, die Bereitstellungszeit und Konfigurationsfehler deutlich reduzieren.
  • Kiosk-Sperrung für iOS, iPadOS und tvOS: Einzelapp- oder Multi-App-Modus mit gefiltertem Browser und Kontrolle über Hardwarefunktionen wie Kamera, AirDrop und physische Tasten.
  • Erzwungene Festplattenverschlüsselung mit FileVault-Verwaltung: Obligatorische Verschlüsselung unter macOS mit Verwaltung der Wiederherstellungsschlüssel über die Konsole.
  • Geofencing und standortbasierte Richtlinien: Automatische Anwendung von Konfigurationen und Einschränkungen auf Apple-Geräte je nach geografischem Standort. Das ist besonders für Flotten mit mobilen Mitarbeitenden nützlich.
  • Integrierte Fernunterstützung (Remote View und Remote Control): Fehlerbehebung direkt über die Konsole, ohne zusätzliche Werkzeuge nutzen zu müssen.
  • Fünf Preisstufen ab 2,20 $/Gerät/Monat (MDM Essentials) bis 4,70 $/Gerät/Monat (UEM Essentials): Eine gestaffelte Struktur, die es ermöglicht, die Ausgaben an die tatsächlichen Anforderungen des Teams anzupassen. Erweiterte Sicherheitsfunktionen wie FileVault-Management und Patch-Management für macOS sind ab dem Tarif UEM Essentials verfügbar. Bei jährlicher Abrechnung ist ein Rabatt von 10 % möglich.

Was Hexnode UEM unterscheidet

Die Bibliothek vorgefertigter Apple-Vorlagen beschleunigt tägliche Aufgaben deutlich. Ein Arbeitsprofil für das iPhone oder einen Kiosk-Modus auf dem iPad einzurichten, dauert Minuten statt Stunden. Gerade für IT-Teams, in denen sich niemand ausschließlich der Endpunktverwaltung widmet, ist dies der Unterschied zwischen einer kurzfristigen und einer langfristigen Bereitstellung.

Einschränkungen

  • Die erweiterten Sicherheitsfunktionen (Zertifikatsverwaltung, Per-App-VPN, granulare App-Kontrolle) sind nur in den Tarifen Enterprise und Ultra verfügbar.
  • Die Integration mit HR-Systemen und IT-Service-Management-Lösungen ist eingeschränkt.
  • In den günstigeren Tarifen können die Reaktionszeiten des Supports länger ausfallen, insbesondere außerhalb der US-Geschäftszeiten.

Welche MDM-Lösung empfehlen wir für deutsche Unternehmen?

Für wachsende europäische Unternehmen, die Apple-Geräte zusammen mit Windows und Linux verwalten und dabei NIS2-Konformität nachweisen müssen, ist Factorial IT die empfohlene Gesamtlösung. Die native Verknüpfung von Geräteverwaltung und HRIS, die EU-Dateninfrastruktur und die automatisierte Lifecycle-Steuerung über die Personalabteilung machen Factorial IT zur einzigen Lösung in diesem Vergleich, die IT-Compliance und HR-Prozesse in einer Plattform vereint.

Für reine Apple-Umgebungen mit hohem Anspruch an granulare Konfiguration ist Jamf Pro der Branchenmaßstab. Für Apple-first-Teams mit begrenztem Budget bietet Mosyle ein vollständiges Funktionspaket zu wettbewerbsfähigen Konditionen. Für IT-Teams, die bereits eine RMM-Plattform betreiben und Apple-Verwaltung ergänzen möchten, ist NinjaOne die naheliegendste Erweiterung. Hexnode UEM eignet sich für plattformübergreifende Flotten mit schnellem Bedarf an Bereitstellung und klar kalkulierbaren Kosten.

Der globale MDM-Markt wächst laut Precedence Research von 12,04 Milliarden US-Dollar im Jahr 2026 auf voraussichtlich 79,81 Milliarden US-Dollar bis 2035, vor allem angetrieben durch steigende regulatorische Anforderungen und die Verbreitung mobiler Arbeitsmodelle. Wer jetzt in eine skalierbare MDM-Infrastruktur investiert, legt damit das Fundament für NIS2-Konformität und operative Effizienz.

FAQ

Welche MDM-Lösung ist die beste?

Die beste MDM-Lösung hängt von Ihren Anforderungen ab. Für Unternehmen, die IT- und HR-Prozesse nahtlos verbinden möchten, ist Factorial IT ideal. Als Teil einer All-in-one-Unternehmenssoftware verknüpft es die Geräteverwaltung direkt mit dem Lebenszyklus der Mitarbeitenden und automatisiert so das On- und Offboarding.

Welche MDM-Lösungen gibt es?

Es gibt verschiedene Arten von MDM-Lösungen. Dazu gehören spezialisierte Systeme nur für Apple-Geräte, plattformübergreifende Tools für gemischte Flotten sowie Lösungen, die tief in andere Systeme integriert sind, um Prozesse über die reine Geräteverwaltung hinaus zu automatisieren.

Wie wähle ich das richtige MDM aus?

Analysieren Sie Ihre Geräteflotte (nur Apple oder gemischt) und Ihre Sicherheitsanforderungen, wie z. B. die NIS2-Konformität. Prüfen Sie zudem, welche Automatisierungspotenziale bestehen, etwa durch eine direkte Anbindung an HR-Prozesse, und wo die Daten gehostet werden, um die DSGVO-Vorgaben zu erfüllen.

Welches MDM für Apple?

Es gibt spezialisierte MDM-Lösungen, die ausschließlich für Apple-Geräte entwickelt wurden. Für Unternehmen mit gemischten Flotten ist jedoch eine einheitliche Lösung wie Factorial IT oft effizienter, da sie macOS- und iOS-Geräte zusammen mit anderen Betriebssystemen verwaltet und direkt in HR-Prozesse integriert.

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