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IT-Management

Die 6 besten MDM-Softwarelösungen für Apple-Geräte im Jahr 2026

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10 Minuten Lesezeit
HR auf der einen Seite, IT auf der anderen?
Verwalten Sie Geräte, Lizenzen und Sicherheit an einem Ort. Synchronisiert mit den Ein- und Austritten Ihres Teams. Entdecken Sie Factorial IT
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Die NIS2-Richtlinie hat die Anforderungen an die Cybersicherheit für Tausende mittelständische Unternehmen in Europa deutlich verschärft. Nachvollziehbarkeit der Endpunkte, dokumentierte Zugriffskontrollen, Reaktionsprotokolle bei Vorfällen und die Fähigkeit, all das mit prüffähigen Nachweisen zu belegen. Die Bußgelder können bis zu 10 Millionen Euro betragen – und die Verantwortung liegt direkt bei der Geschäftsführung.

Gleichzeitig gewinnt Apple in den Geräteflotten der Unternehmen weiter an Bedeutung: MacBooks in Produktteams, iPhones im Vertrieb, iPads im Außendienst. Diese Geräte mit generischen Tools oder Excel-Tabellen zu verwalten, ist keine Option mehr. Sie brauchen ein MDM, das die Besonderheiten von macOS, iOS und iPadOS abdeckt und Ihnen hilft, regulatorische Vorgaben einzuhalten, ohne Ihr IT-Team zu überlasten.

In diesem Artikel analysieren wir die 6 besten MDM-Lösungen für Apple-Geräte im Jahr 2026: Was sie bieten, was sie unterscheidet und welche Einschränkungen Sie kennen sollten, bevor Sie sich entscheiden.

Vergleichstabelle: Die besten MDM-Lösungen für Apple

Software Ideal für Apple-Plattformen Zero-Touch BYOD HRIS Daten
Factorial IT Gemischte Flotten mit IT-HR-Automatisierung macOS, iOS, iPadOS + Windows, Linux, Android ✅ Ja ✅ Ja ✅ Nativ EU
Iru (ehemals Kandji) Apple-first mit fortgeschrittener Automatisierung macOS, iOS, iPadOS, tvOS + Windows, Android ✅ Ja ✅ Ja ⚠️ Eingeschränkt Überwiegend USA
Jamf Pro Reine Apple-Umgebungen mit granularer Steuerung macOS, iOS, iPadOS, tvOS ✅ Ja ✅ Ja ⚠️ Eingeschränkt EU-Region verfügbar
Mosyle Apple-first mit begrenztem Budget macOS, iOS, iPadOS, tvOS, watchOS ✅ Ja ✅ Ja ❌ Nein Überwiegend USA
NinjaOne IT-Teams mit RMM, die Apple ergänzen macOS, iOS + Windows, Linux, Android ✅ Ja ✅ Ja ❌ Nein EU-Region verfügbar
Hexnode UEM Schnelle Deployments mit vorgefertigten Vorlagen macOS, iOS, iPadOS, tvOS + Windows, Android, Linux, ChromeOS ✅ Ja ✅ Ja ⚠️ Eingeschränkt EU-Region verfügbar

1. Factorial IT

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Ideal für: wachsende europäische Unternehmen, die Apple-Geräte zusammen mit Windows und Linux verwalten und den Lebenszyklus jedes Geräts über die Personalabteilung steuern möchten – nicht über manuelle IT-Tickets.

Factorial IT beschränkt sich nicht auf die isolierte Verwaltung von Apple-Endpunkten. Der Ansatz ist ein anderer: Jedes Gerät wird mit dem Mitarbeiterprofil im HRIS verknüpft, sodass eine Neueinstellung, ein Abteilungswechsel oder ein Austritt automatisch die richtige Konfiguration, die passenden Apps, Berechtigungen und – falls nötig – die Löschung des Geräts auslöst.

Für Apple-Flotten bedeutet das konkret: Das MacBook des neuen Mitarbeitenden kommt beim ersten Start fertig konfiguriert an, und das iPhone des ausscheidenden Vertriebsmitarbeitenden wird gesperrt, ohne dass die IT eine Konsole öffnen muss.

Wichtigste Funktionen

  • Zero-Touch-Deployment über ABM: Macs, iPhones und iPads werden mit dem Apple Business Manager verknüpft und konfigurieren sich beim ersten Start automatisch – mit Sicherheitsprofilen, Apps und Unternehmens-Zugangsdaten bereits angewandt.
  • App-Verteilung über Apple VPP: Veröffentlichung und Zuweisung von App-Store-Anwendungen an Apple-Geräte über die Konsole, segmentiert nach Team, Rolle oder Standort.
  • FileVault mit zentraler Schlüsselverwahrung: Pflicht-Festplattenverschlüsselung unter macOS mit sicherer Aufbewahrung der Wiederherstellungsschlüssel, für die IT zugänglich ohne Risiko eines Datenverlusts.
  • Einheitliche Sicherheitsrichtlinien: Passwörter, Systembeschränkungen, Zertifikate, WLAN- und VPN-Konfigurationen werden zentral verwaltet und an den wichtigsten Compliance-Frameworks ausgerichtet.
  • Flotteninventar in Echtzeit: Sofortige Transparenz über installierte Software, Versionen, Hardware-Spezifikationen jedes Geräts und dessen Konformität mit aktiven Richtlinien.
  • Automatische Schwachstellenerkennung (CVE): Abgleich der auf Apple-Geräten vorhandenen Software mit öffentlichen Schwachstellendatenbanken zur Identifikation gefährdeter Endpunkte.
  • Verwaltung von Betriebssystem-Updates: Erzwungene macOS- und iOS-Updates mit konfigurierbaren Wartungsfenstern und Überwachung des Patch-Status.
  • Remote-Befehle: Sperren, vollständiges Löschen, Lokalisieren, Neustart und Skriptausführung über die Konsole für jedes Apple-Gerät der Flotte.
  • IT-HR-Lifecycle-Automatisierung: Wenn die Personalabteilung eine Neueinstellung oder einen Austritt erfasst, werden das Apple-Gerät, SaaS-Lizenzen und Unternehmenszugänge automatisch bereitgestellt oder entzogen.
  • Integrierte SaaS-Lizenzverwaltung: Zentrale Übersicht darüber, wer welches Tool nutzt und wie viele Lizenzen aktiv sind – über dieselbe Plattform, die auch die Geräte verwaltet.
  • Daten und Infrastruktur werden in der EU betrieben, inklusive Support zu europäischen Geschäftszeiten.

Was Factorial IT unterscheidet

In den meisten MDM-Lösungen sind das Apple-Gerät und die Person, die es nutzt, getrennte Einheiten, die über manuelle Prozesse verbunden werden. Factorial IT beseitigt diese Trennung: Das Gerät ist ein Attribut des Mitarbeiterprofils – genauso wie die E-Mail-Adresse oder die Position.

Wenn die Personalabteilung dieses Profil ändert, übernimmt das Gerät automatisch die neuen Richtlinien, Apps und Zugriffsrechte. Für ein IT-Team, das bisher Onboarding und Offboarding über vier verschiedene Konsolen orchestriert hat, bedeutet das eine grundlegend neue Arbeitsweise.

Einschränkungen

  • Kein tvOS-Support. Wenn Sie Apple TVs im Unternehmen verwalten, benötigen Sie ein ergänzendes Tool.
  • Der Katalog an Konnektoren zu SIEM, Ticketing und Drittanbieter-Tools wächst kontinuierlich, erreicht aber noch nicht den Umfang etablierterer Lösungen.
  • Das volle Potenzial entfaltet sich, wenn Factorial IT zusammen mit dem Factorial HRIS eingesetzt wird. Als eigenständiges MDM erfüllt es seinen Zweck, aber Sie verpassen das, was es wirklich besonders macht: die Lifecycle-Automatisierung im Zusammenspiel mit der Personalabteilung.

2. Iru (ehemals Kandji)

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Ideal für: Apple-first-Organisationen, die eine fortgeschrittene Verwaltung mit nativer Automatisierung suchen und beginnen, Windows- oder Android-Geräte in ihre Flotte aufzunehmen.

Iru wurde 2019 als Kandji gegründet – ausschließlich auf Apple fokussiert. Im Oktober 2025 erfolgte die Umbenennung, die Erweiterung auf Windows und Android sowie die Entwicklung zu einer einheitlichen Plattform, die über reines MDM hinausgeht. Trotz dieser Erweiterung bleibt die Apple-Verwaltungs-Engine eine der ausgereiftesten am Markt.

Wichtigste Funktionen

  • Zero-Touch-Provisioning mit Apple Business Manager: Apple-Geräte werden direkt nach dem Auspacken mit Apps, Sicherheitseinstellungen und Unternehmensrichtlinien konfiguriert – ohne dass die IT das Gerät anfassen muss.
  • Blueprints mit visueller Konfigurationsdarstellung: Ein proprietäres System, das Richtlinien, Apps und Einstellungen in einem visuellen Ablauf organisiert und Konflikte zwischen Konfigurationen vor dem Deployment erkennt.
  • Auto-Apps-Bibliothek mit über 300 Anwendungen: Ein kuratierter Katalog von Business-Apps für macOS und Windows mit automatischer Installation und Aktualisierung – ohne manuelles Packaging.
  • Über 120 Sicherheitskontrollen per Mausklick: Compliance-Einstellungen für macOS und iOS, die auf anderen Plattformen Skripte oder manuelle Konfigurationsprofile erfordern.
  • Vollständiger Support für Declarative Device Management (DDM): Native Unterstützung des Apple-Protokolls, das die Verwaltung an das Gerät selbst delegiert und so die Richtlinienanwendung beschleunigt.
  • Integriertes EDR: Bedrohungserkennung und -reaktion mit autonomer Eindämmung, ohne einen zusätzlichen Sicherheitsanbieter beauftragen zu müssen.
  • Schwachstellenmanagement mit autonomem Patching: Transparenz über CVE-exponierte Software und KI-gestützte automatische Behebung.
  • Workforce Identity mit passwortlosem SSO: Hardware-gestützte Passkey-Authentifizierung, die die Abhängigkeit von externen Identity-Providern für die Mac-Anmeldung eliminiert.

Was Iru unterscheidet

Was Iru von anderen Apple-MDMs abhebt, ist die Tiefe der Automatisierung in Kombination mit einer zugänglichen Oberfläche. Während andere Lösungen ein vergleichbares Maß an Anpassungsmöglichkeiten bieten, setzen sie fundiertes technisches Fachwissen voraus.

Konfigurationen, die auf anderen Plattformen Skripte und XML-Profile erfordern, werden hier mit einem Klick erledigt. Und durch die Integration von EDR, Identität und Compliance unter einem einzigen Agenten reduziert Iru die Anzahl der Tools, die ein IT-Team parallel betreiben muss.

Einschränkungen

  • Preise nur auf Anfrage, ohne öffentliche Preisliste.
  • Die plattformübergreifenden Funktionen (Windows und Android) sind noch relativ neu. Zwar funktionsfähig, erreichen sie aber noch nicht die Reife der Apple-Verwaltung, die über Jahre hinweg entwickelt wurde.
  • Infrastruktur überwiegend in den USA. Für europäische Unternehmen mit strengen Anforderungen an die Datenhaltung (NIS2, DSGVO) sollte dieser Punkt vor einer Entscheidung geprüft werden.

3. Jamf Pro

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Ideal für: Unternehmen mit einer reinen Apple-Flotte, die ein Höchstmaß an Kontrolle und Individualisierung über macOS, iOS, iPadOS und tvOS benötigen.

Jamf entwickelt seit über zwei Jahrzehnten Lösungen für das Apple-Ökosystem, und diese Erfahrung zeigt sich: ein umfangreicher Konfigurationskatalog für macOS, eine solide Integration mit dem Apple Business Manager und eine aktive Community (Jamf Nation), in der Administratoren Skripte und Lösungen für gängige Probleme teilen.

Wenn Ihre Flotte ausschließlich aus Apple-Geräten besteht und Sie eine granulare Steuerung benötigen, die von Kernel Extensions bis zu FileVault-Richtlinien mit institutioneller Schlüsselverwahrung reicht, ist Jamf der Maßstab, an dem sich die anderen messen lassen müssen.

Wichtigste Funktionen

  • PreStage Enrollments mit Apple Business Manager: Automatisierte Einrichtung ab dem ersten Start des Geräts, mit Profilen, Einschränkungen und Unternehmens-Apps, die nahtlos angewandt werden.
  • Dynamische Smart Groups: Automatische Segmentierung der Flotte anhand von Inventarkriterien, die Richtlinien ohne Eingriff des Administrators auslösen.
  • Self Service für Mitarbeitende: Self-Service-Portal, über das Mitarbeitende von der IT freigegebene Apps installieren können – ohne Tickets und ohne das technische Team einbinden zu müssen.
  • Hochgranulare Konfigurationsprofile: Kontrolle über nahezu jeden nativen Parameter von macOS und iOS, einschließlich System-Extensions und erweiterter Netzwerkeinstellungen.
  • Patch Management für Drittanbieter-Apps: Automatisierte Versionsverfolgung und Update-Verteilung gängiger Anwendungen ohne manuellen Aufwand.
  • FileVault-Management mit institutionellem Escrow: Erzwungene Festplattenverschlüsselung unter macOS mit sicherer Verwahrung der Wiederherstellungsschlüssel über die Konsole.
  • Jamf Protect (Zusatzmodul): Endpoint-Bedrohungserkennung speziell für macOS, mit Verhaltensanalyse und kontinuierlicher Compliance-Prüfung.
  • Jamf Connect (Zusatzmodul): Unternehmensweite Identitäts- und Passwortverwaltung mit Anbindung an Cloud-Provider wie Okta, Azure AD und Google Cloud Identity.

Was Jamf Pro unterscheidet

Der Grad an Kontrolle über die Besonderheiten von macOS und iOS ist am Markt nur schwer zu erreichen. Komplexe Bereitstellungsabläufe, die bei anderen Lösungen maßgeschneiderte Skripte und kreative Workarounds erfordern, lassen sich bei Jamf oft über eine einzelne Konfigurationsoption lösen.

Einschränkungen

  • Ausschließlich Apple. Keine Verwaltung von Windows, Linux oder Android. Unternehmen mit gemischten Flotten benötigen zwingend ein zweites MDM – was Konsolen, Lizenzen und operative Komplexität verdoppelt.
  • Die Gesamtkosten sind erheblich, insbesondere für Unternehmen mit weniger als 200 Geräten.
  • Die Verwaltung von Jamf Pro erfordert spezialisiertes technisches Wissen, was für kleine IT-Teams oder solche mit hoher Fluktuation eine Herausforderung darstellen kann.

4. Mosyle

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Ideal für: Apple-first-Unternehmen und Bildungseinrichtungen, die ein leistungsfähiges MDM mit integrierter Sicherheit und nativer Automatisierung suchen.

Mosyle startete im Bildungsbereich und skalierte von dort in den Unternehmensmarkt – ohne seinen Kern zu verlieren: Werkzeuge, die ausschließlich für Apple entwickelt wurden, native Automatisierung und ein Preismodell, das den Rest des Marktes herausfordert. Mosyle hat sich als eine der beliebtesten Alternativen für alle etabliert, die ein vollständiges Apple-MDM zu einem wettbewerbsfähigen Preis suchen.

Wichtigste Funktionen

  • Vollständiges Zero-Touch-Deployment über ABM: Apple-Geräte werden beim ersten Start automatisch registriert, konfiguriert und mit Apps ausgestattet – ohne Eingriff des IT-Teams.
  • Next-Gen-Antivirus für macOS: Mac-spezifischer Schutz mit Machine-Learning-basierter Erkennung, nativ in die Plattform integriert, ohne Drittanbieter-Agenten.
  • KI-gestütztes automatisiertes Zero Trust: Kontinuierliche Überprüfung des Geräte- und Benutzerstatus vor der Gewährung von Zugriff auf Unternehmensressourcen, mit automatischer Remediation bei Abweichungen.
  • Mosyle Auth 2 für SSO unter macOS: Steuerung des Mac-Anmeldebildschirms mit Authentifizierung über den Identity Provider des Unternehmens (Google Workspace, Microsoft 365, Okta u. a.).
  • Umfangreicher macOS-App-Katalog: Automatisierte Verteilung und Installation von App-Store-Apps über Apple VPP sowie ein eigener Katalog für PKG- und DMG-Pakete mit automatischem Patching.
  • AlScript (Scripting mit generativer KI): Ermöglicht Administratoren, in natürlicher Sprache zu beschreiben, was sie benötigen, und ausführbare macOS-Skripte zu erhalten.
  • Privilegienverwaltung mit Admin On-Demand: Temporäre Erhöhung der Administrator-Rechte unter macOS, wenn der Benutzer sie benötigt, mit vollständiger Sitzungsprotokollierung für Auditzwecke.
  • Automatisiertes Hardening und Compliance: Vorgefertigte Vorlagen, die an den wichtigsten Sicherheitsbenchmarks (CIS, NIST) ausgerichtet sind und kontinuierlich angewandt und überprüft werden.

Was Mosyle unterscheidet

Es ist das Preis-Leistungs-Verhältnis, das Mosyle wirklich positioniert. Die Plattform bietet einen umfassenden Funktionsumfang für Apple, der MDM, Sicherheit, Identität und Compliance in einer einzigen Lösung abdeckt – ohne eine abgespeckte Version von irgendetwas zu sein.

Der Ansatz ist ein anderer: Automatisierung und native Integration mit den Apple-Frameworks ersetzen die manuelle Konfiguration, die andere Lösungen verlangen. Und die Tatsache, dass Antivirus, Zero Trust und Privilegienverwaltung ohne kostenpflichtige Zusatzmodule enthalten sind, vereinfacht sowohl die Architektur als auch die Rechnung.

Einschränkungen

  • Ausschließlich Apple. Keine Verwaltung von Windows, Linux oder Android, was Unternehmen mit heterogenen Flotten dazu zwingt, ein zweites Verwaltungstool zu betreiben.
  • Die Nutzer-Community und die öffentliche Dokumentation sind vergleichsweise überschaubar.
  • Infrastruktur und Daten überwiegend in den USA gehostet. Für europäische Unternehmen mit strengen Anforderungen an die Datenhaltung (NIS2, DSGVO) sollte dieser Punkt vor Vertragsabschluss geprüft werden.
  • Obwohl die Oberfläche funktional ist, berichten einige Nutzer, dass bestimmte erweiterte Optionen nicht besonders intuitiv gestaltet sind.

5. NinjaOne

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Ideal für: IT-Teams, die NinjaOne bereits als RMM einsetzen und die Verwaltung von Apple-Geräten hinzufügen möchten, ohne eine weitere Konsole in ihren Arbeitsalltag zu integrieren.

NinjaOne entstand als Remote-Management-Plattform (RMM) für Windows-Server und -Endpunkte und hat seine Fähigkeiten im Laufe der Zeit auf macOS, iOS und den MDM-Bereich ausgeweitet. Für Teams, die es bereits nutzen, ist die Ergänzung um Apple-Geräteverwaltung in derselben Konsole eine natürliche Erweiterung, die ein weiteres Tool im Stack überflüssig macht.

Wichtigste Funktionen

  • Automatisiertes Patching für macOS: Aktualisierung des Betriebssystems und der Anwendungen mit konfigurierbaren Richtlinien pro Gerätegruppe und definierten Wartungsfenstern.
  • Software-Deployment auf Mac: Verteilung von PKG-Paketen und benutzerdefinierten Skripten mit Installationsüberprüfung und automatischen Wiederholungsversuchen bei Fehlern.
  • Fortgeschrittenes Scripting aus dem RMM-Modul: Ausführung von Bash- und Shell-Skripten auf der gesamten macOS-Flotte, mit Planung wiederkehrender Aufgaben.
  • Echtzeit-Monitoring von Apple-Geräten: Konfigurierbare Alarme zu Hardware-Status, Speicherauslastung, macOS-Version und Sicherheitslage.
  • Integrierter Remote-Zugriff (NinjaOne Remote): Direkte Verbindung zu jedem Mac der Flotte für technischen Support, ohne externe Tools installieren zu müssen.
  • MDM-Verwaltung für iOS-Geräte: Enrollment, Konfigurationsprofile, Einschränkungen und Remote-Befehle für unternehmenseigene iPhones und iPads von derselben Plattform aus.
  • Automatisches Hardware- und Software-Inventar: Vollständige Übersicht über installierte Anwendungen, Versionen und Konfiguration jedes Apple-Geräts, mit Änderungsverlauf.
  • Einheitliche Multi-OS-Konsole: Verwaltung von Apple, Windows und Linux über eine einzige Oberfläche – ideal für Teams, die gemischte Flotten administrieren.

Was NinjaOne unterscheidet

Für IT-Teams, die zwischen dem Patching eines Windows-Servers, der Behebung eines VPN-Problems auf einem MacBook und der Einrichtung des iPhones eines neuen Vertriebsmitarbeitenden wechseln, reduziert eine einzige Konsole die operative Reibung spürbar.

NinjaOne erhebt nicht den Anspruch, bei der Apple-Verwaltung mit spezialisierten Lösungen zu konkurrieren, aber sein RMM-Erbe verschafft ihm klare Vorteile bei Scripting, Patch-Automatisierung und proaktivem Monitoring, die viele reine MDM-Lösungen nicht bieten. Es ist die Option, die am meisten Sinn ergibt, wenn die Apple-Verwaltung ein Teil des Problems ist – nicht das gesamte Problem.

Einschränkungen

  • Die Apple-spezifischen MDM-Funktionen sind weniger tiefgehend als bei spezialisierten Lösungen.
  • Keine Anbindung an HR-Systeme.
  • Der Support für tvOS und iPadOS in dedizierten Szenarien (Kiosk-Modus, geteilte Geräte) ist eingeschränkter als bei Apple-first-Plattformen.

6. Hexnode UEM

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Ideal für: IT-Teams, die Apple-Flotten neben anderen Betriebssystemen verwalten und ein günstiges, schnell konfigurierbares MDM mit vorgefertigten Vorlagen für unkomplizierte Deployments suchen.

Hexnode deckt macOS, iOS, iPadOS, tvOS sowie Windows, Android, Linux und ChromeOS ab. Was es jedoch unterscheidet, ist nicht so sehr diese Breite, sondern der pragmatische Ansatz: eine Bibliothek vorgefertigter Richtlinienvorlagen, mit der sich eine funktionsfähige Apple-Konfiguration in wenigen Minuten einrichten lässt – selbst mit einem kleinen IT-Team.

Wichtigste Funktionen

  • Automated Device Enrollment mit Apple Business Manager: Direkte Anbindung an ABM, sodass Macs, iPhones und iPads sich beim ersten Start automatisch mit Profilen, Apps und Einschränkungen konfigurieren.
  • App-Verteilung über Apple VPP: Lizenzzuweisung und stille Installation von App-Store-Anwendungen auf Geräte oder Benutzergruppen, einschließlich privater B2B-Apps.
  • Vorgefertigte Richtlinienvorlagen für Apple: Fertige Konfigurationen für gängige Szenarien wie iPhone-BYOD, iPad im Kiosk-Modus oder Mac im Unternehmen, die Deployment-Zeit und Konfigurationsfehler reduzieren.
  • Kiosk Lockdown für iOS, iPadOS und tvOS: Sperrung im Einzelapp- oder Multi-App-Modus mit gefiltertem Browser und Kontrolle über Hardware-Funktionen wie Kamera, AirDrop und physische Tasten.
  • Erzwungene Festplattenverschlüsselung mit FileVault-Verwaltung: Obligatorische Verschlüsselung unter macOS mit Verwahrung der Wiederherstellungsschlüssel über die Konsole.
  • Geofencing und standortbasierte Richtlinien: Automatische Anwendung von Konfigurationen und Einschränkungen auf Apple-Geräte je nach geografischem Standort – nützlich für Flotten mit mobilen Mitarbeitenden.
  • Integrierte Fernunterstützung (Remote View und Remote Control): Fehlerbehebung direkt über die Konsole, ohne Drittanbieter-Tools einsetzen zu müssen.
  • Fünf Preisstufen ab 1 $/Gerät/Monat: Eine gestaffelte Struktur, die es ermöglicht, die Ausgaben an die tatsächlichen Anforderungen des Teams anzupassen, ohne auf wesentliche Funktionen zu verzichten.

Was Hexnode UEM unterscheidet

Die Bibliothek vorgefertigter Apple-Vorlagen beschleunigt die täglichen Aufgaben erheblich. Ein Arbeitsprofil für das iPhone oder einen Kiosk-Modus auf dem iPad einzurichten, dauert Minuten, nicht Stunden. Für IT-Teams, in denen sich niemand ausschließlich der Endpunktverwaltung widmet, ist diese Geschwindigkeit der Unterschied zwischen einem Deployment, das heute abgeschlossen wird, und einem, das bis zum nächsten Monat liegen bleibt.

Einschränkungen

  • Die erweiterten Sicherheitsfunktionen (Zertifikatsverwaltung, Per-App-VPN, granulare App-Kontrolle) sind nur in den Tarifen Enterprise und Ultra verfügbar.
  • Die Integration mit HR-Systemen und ITSM-Tools ist eingeschränkt.
  • In den günstigeren Tarifen können die Reaktionszeiten des Supports länger ausfallen, insbesondere außerhalb der US-Geschäftszeiten.