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Performance Management

Ishikawa-Diagramm erstellen: Vorlagen und Beispiele

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8 Minuten Lesezeit
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Wenn Probleme im Unternehmen auftreten, liegt die Ursache selten bei einem einzigen Faktor. Das Ishikawa-Diagramm erstellen zu können bedeutet, Ursachen, strukturiert zu visualisieren und gezielte Lösungen zu entwickeln. Dieser Artikel erklärt Aufbau, Methodik und Anwendung des Ursache-Wirkungs-Diagramms – inklusive Vorlage.

Wichtige Fakten

  • Das Ishikawa-Diagramm – auch Fischgräten-Diagramm oder Ursache-Wirkungs-Diagramm genannt – ist eines der sieben grundlegenden Qualitätswerkzeuge und dient der strukturierten Identifikation von Problemursachen.
  • Das Ishikawa-Diagramm gehört zu den Standardwerkzeugen der Qualitätsmanagementsysteme nach ISO9001.
  • Forschende nutzten eine modifizierte Variante zur Ursachenanalyse von Beinahe-Fehlern in Intensivstationen – ein Beleg für die Methode weit über die Fertigungsindustrie hinaus.
  • Die Kombination des Ishikawa-Diagramms mit der 5-Why-Methode gilt als bewährtes Verfahren in der Ursachenanalyse (Root Cause Analysis). Während das Diagramm alle möglichen Ursachenkategorien strukturiert, ermöglicht die 5-Why-Methode das systematische Durchdringen jeder einzelnen Ursache bis zur Grundursache.

Was ist ein Ishikawa-Diagramm und wofür wird es eingesetzt?

Ursachenanalyse

Ein Ishikawa-Diagramm ist eine Methode zur visuellen Darstellung der Ursachen eines Problems. Mithilfe des Ishikawa-Diagramms können die verschiedenen Faktoren identifiziert werden, die zu bestimmten Wirkungen führen.

Beim Ishikawa-Diagramm geht es darum, die Zusammenhänge aller Auslöser, die zu bestimmten Ergebnissen oder dem Ist-Zustand führen, grafisch darzustellen.

Bedeutung und Namensherkunft

Werkzeug im Qualitätsmanagement

Das Ishikawa-Diagramm stammt aus dem Bereich des Qualitätsmanagements. Es verdankt seinen Namen seinem Erfinder Kaoru Ishikawa, einem japanischen Wissenschaftler und Vater der japanischen Qualitätskontrolle. Kaoru Ishikawa entwickelte zahlreiche Werkzeuge zur Qualitätskontrolle.

Das Ishikawa-Diagramm erarbeitete er in den 1940er-Jahren als Werkzeug zur Analyse von Qualitätsproblemen in der Produktion. Er benutzte es, um die verschiedenen Faktoren zu identifizieren und zu visualisieren, die zu einem Produktfehler führen können.

Das Ursache-Wirkungs-Diagramm gehört zu den sieben grundlegenden Qualitätswerkzeugen (Q7), die Kaoru Ishikawa in seinem Standardwerk „Guide to Quality Control“ beschrieb. Die American Society for Quality (ASQ) bestätigt, dass das Fischgräten-Diagramm bis heute zu den meistgenutzten Werkzeugen im Qualitätsmanagement zählt.

Werkzeug zur Ursachensuche

Die Anwendung des Ishikawa-Diagramms ist weit verbreitet in der Fertigungsindustrie und der Produktion. Es wird mittlerweile auch in anderen Bereichen, wie beispielsweise im administrativen Bereich oder Projektmanagement, eingesetzt.

Das Ishikawa-Diagramm ist auch als Ursache-Wirkungs-Diagramm bekannt. Ein weiterer Name des Diagramms ist Fischgräten-Diagramm bzw. Fischgrät-Diagramm. Diesen verdankt es seiner grafischen Darstellung, die einer Fischgräte ähnelt.

Ziel des Ursache-Wirkungs-Diagramms: Fehlerursachen und deren Wirkungen

Mit dem Ishikawa-Diagramm sollen Problemursachen identifiziert und analysiert werden, um eine geeignete Lösung zu entwickeln. Dazu werden zunächst Haupteinflussfaktoren und Hauptursachen ausgemacht, bevor dann die verschiedenen Nebenursachen eines Problems oder Sachverhalts herausgestellt werden.

In welchen Bereichen wird das Ishikawa-Diagramm eingesetzt?

Das Ishikawa-Diagramm wird in einer Vielzahl von Branchen und Funktionsbereichen eingesetzt. Die wichtigsten Anwendungsfelder im Überblick:

  • Qualitätsmanagement und Produktion: Identifikation von Fertigungsfehlern und Prozessabweichungen. Dies ist der klassische Einsatzbereich seit den 1940er-Jahren.
  • Projektmanagement: Analyse von Projektrisiken, Verzögerungen und Kommunikationsproblemen innerhalb von Teams.
  • Verwaltung und HR: Untersuchung organisatorischer Probleme wie hoher Fluktuation, mangelnder Zufriedenheit der Mitarbeitenden oder ineffizienter Prozesse.
  • Gesundheitswesen: Ursachenanalyse von Behandlungsfehlern und Sicherheitsvorfällen.
  • Risikomanagement: Vorausschauende Identifikation potenzieller Fehlerquellen, bevor Probleme eintreten.
  • Kontinuierlicher Verbesserungsprozess (KVP): Im Rahmen von Lean Management und Kaizen wird das Ishikawa-Diagramm zur kontinuierlichen Prozessoptimierung eingesetzt.

Wie ist das Ishikawa-Diagramm aufgebaut? Die 4M-, 6M- und 8M-Methode

Aufbau des Ishikawa-Diagramms

Das Ishikawa-Diagramm besteht aus einem horizontalen Hauptpfeil, der auf das zu analysierende Problem oder die Wirkung hinweist. Auf diesen Hauptpfeil laufen mehrere Haupteinflussfaktoren zu, wie beispielsweise Mensch, Maschine, Material, Methode, Milieu und Messung.

Unter jeder Haupteinflussgröße sind spezifische Ursachen als Verzweigungen eingezeichnet, die die möglichen Gründe für das Problem weiter detaillieren.

Die 4M und 8M im Ishikawa-Diagramm

Die verschiedenen Ursachen beziehungsweise Einflussgrößen wurden ursprünglich in vier Hauptkategorien eingeteilt. Dabei handelt es sich um vordefinierte Kategorien für mögliche Ursachen, die helfen können, alle relevanten Faktoren zu berücksichtigen und so die Grundursache eines Problems zu finden.

Zunächst wurden die Ursachen vier Rubriken zugeordnet, später jedoch auf acht Kategorien erweitert.

Die 4M-Methode:

  • Material: Qualität der verwendeten Materialien, falsche Materialauswahl, Materialfehler.
  • Maschine: Technische Fehler an Maschinen und Anlagen, falsche Einstellungen, unzureichende Wartung.
  • Mensch: Fehler des Personals, mangelnde Ausbildung, unzureichende Motivation.
  • Methode: Ungeeignete Arbeitsmethoden, ineffiziente Prozesse, falsche Verfahren.

Die 6M-Methode: Der Praxisstandard

In der betrieblichen Praxis hat sich die 6M-Methode als Standard etabliert. Sie ergänzt die vier ursprünglichen Kategorien um zwei weitere:

  • Milieu (Mit- oder Umwelt): Umgebungsbedingungen, Unternehmenskultur, wirtschaftliche Rahmenbedingungen.
  • Messung: Ungenaue Messungen, fehlerhafte Datenerfassung, unzureichende Datenauswertung.

Die 6M-Methode deckt die häufigsten Ursachenkategorien in Fertigungs- und Dienstleistungsunternehmen ab und bildet die Grundlage der meisten verfügbaren Ishikawa-Diagramm-Vorlagen.

Die 8M-Methode:

Insbesondere für komplexere Probleme kann es sinnvoll sein, die Kategorien zu erweitern. Für solche Fälle wurden die vier Ms durch die folgenden vier Kategorien ergänzt:

  • Management: Managementfehler, unzureichende Planung, mangelhafte Kommunikation.
  • Milieu (Mit- oder Umwelt): Umgebungsbedingungen, Umwelteinflüsse, ungeeignete Arbeitsumgebung, Unternehmenskultur, wirtschaftliche Rahmenbedingungen.
  • Messung: Ungenaue Messungen, fehlerhafte Datenerfassung, unzureichende Datenauswertung.
  • Money (Geld): Kostendruck, Budgetkürzungen, falsche Investitionsentscheidungen.

Tipp: Diese Kategorien sind nicht zwingend erforderlich. Sie können bei Bedarf auch eigene Sektionen nutzen. Die Kategorien dienen als Vorlage und haben sich als nützlich bei der Erstellung des Ishikawa-Diagramms erwiesen.

Ishikawa-Diagramm erstellen: Schritt-für-Schritt-Anleitung mit Vorlage

Beispiel Ishikawa-Diagramm

Nachfolgend wird eine Vorlage eines Ishikawa-Diagramms gezeigt. Anhand eines Beispiels wird der Aufbau und die Erstellung des Ursache-Wirkungs-Diagramms erläutert.

Ishikawa-Diagramm Beispiel

Ishikawa-Diagramm erstellen: Welche Werkzeuge eignen sich?

Ein Ishikawa-Diagramm lässt sich mit verschiedenen Werkzeugen erstellen. Sowohl analoge Varianten auf einem Whiteboard als auch digitale Lösungen sind möglich:

  • Auf Papier oder Whiteboard: Geeignet für spontane Team-Workshops. Keine Vorkenntnisse erforderlich.
  • Microsoft Excel: Über Formen und Textfelder kann ein Fischgrätendiagramm manuell erstellt werden. Kostenlose Vorlagen sind online verfügbar.
  • Microsoft PowerPoint oder Word: Geeignet für Präsentationen. Das Diagramm wird über die Formenbibliothek unter „Einfügen“ erstellt.
  • Digitale Kollaborationstools: Plattformen mit integrierten Ishikawa-Vorlagen ermöglichen die gleichzeitige Bearbeitung durch verteilte Teams in Echtzeit.

Hinweis: Factorial unterstützt Teams dabei, Prozesse und Aufgaben zentral zu dokumentieren und Verantwortlichkeiten klar zuzuweisen. So lassen sich die im Ishikawa-Diagramm identifizierten Maßnahmen direkt in den Arbeitsalltag überführen.

1. Problem formulieren

Zunächst muss das Problem oder die Probleme identifiziert und formuliert werden. Das Problem wird entlang des Hauptpfeils im Fischgrätendiagramm eingetragen.

Beispiel: In diesem Fall besteht die Herausforderung eines bestimmten Teams einer Firmenabteilung darin, dass die Reklamationsquote bei Online-Bestellungen sehr hoch ist. Das Team möchte ermitteln, warum das der Fall ist. Um die Fehlerursachen zu finden, erstellt es ein Ursache-Wirkungs-Diagramm.

2. Bestimmung der Haupteinflussfaktoren

Im nächsten Schritt werden die Haupteinflussgrößen, die auf das Problem wirken, ermittelt. Diese werden mit senkrechten Pfeilen, die auf den Hauptpfeil zulaufen, markiert.

Beispiel: In diesem Fall handelt es sich um die Haupteinflussgrößen Material, Maschine, Mensch, Methode, Money und Milieu.

3. Welche Ursachen gibt es noch beim Ishikawa-Diagramm?

Die Ursachensuche stellt das Kernstück beim Ursache-Wirkungs-Diagramm dar. Dies ist auch der Teil, der am meisten Zeit benötigt.

Für jede Haupteinflussgröße werden nun die verschiedenen primären Gründe identifiziert und notiert. Manchmal können primäre Ursachen wie schlechter Kundenservice weitere Auslöser, sogenannte sekundäre Ursachen, haben. Grund für den schlechten Kundenservice kann beispielsweise eine unzureichende Bezahlung, schlechte Arbeitsmaterialien oder auch ein unangenehmes Raumklima im Büro sein.

4. Vertiefung und Überprüfung

In diesem Schritt wird das Diagramm als Ganzes noch einmal überprüft. Häufig werden auf den zweiten Blick weitere Ursachen erkennbar, die noch ergänzt werden können.

5. Problemanalyse und Lösungssuche

Ist das Ishikawa-Diagramm vollständig, können die Einflussfaktoren analysiert und bewertet werden. Für die verschiedenen Ursachen kann jetzt nach Lösungen gesucht werden.

Ishikawa-Diagramm und 5-Why-Methode: Eine wirkungsvolle Kombination

Für eine tiefergehende Ursachenanalyse empfiehlt sich die Kombination des Ishikawa-Diagramms mit der 5-Why-Methode. Das Vorgehen ist dabei zweistufig:

  1. Das Ishikawa-Diagramm strukturiert zunächst alle potenziellen Ursachenkategorien und gibt dem Team einen vollständigen Überblick.
  2. Für jede identifizierte Hauptursache wird anschließend die 5-Why-Methode angewendet. Durch fünfmaliges Fragen „Warum?“ gelangt das Team zur eigentlichen Grundursache.

Diese Kombination ist besonders in der Fehleranalyse nach ISO 9001 und im Lean Management verbreitet. Die American Society for Quality (ASQ) empfiehlt den kombinierten Einsatz beider Methoden für eine robuste Root Cause Analysis.

Vor- und Nachteile des Ishikawa-Diagramms

Ishikawa-Diagramm: Vorteile

Visuelle Darstellung: Das Ishikawa-Diagramm bietet eine übersichtliche und gut verständliche Darstellung der Ursachen eines Problems.

Einfachheit: Die Erstellung des Diagramms erfordert keine speziellen Kenntnisse oder Werkzeuge. Es kann unkompliziert erstellt werden.

Flexibilität: Das Ursache-Wirkungs-Diagramm lässt sich an die eigenen Bedürfnisse anpassen. Je nach Branche oder Bereich können unterschiedliche Haupteinflussgrößen zur Visualisierung und Analyse des Problems verwendet werden.

Systematische Analyse: Die Methode hilft, alle möglichen Ursachen eines Problems systematisch zu erfassen und zu analysieren. Zusammenhänge, die vorher nicht bekannt waren, werden auf diese Weise aufgedeckt.

Teamarbeit: Das Ishikawa-Diagramm eignet sich besonders für die Arbeit im Team oder zwischen Abteilungen. Auf diese Weise können verschiedene Perspektiven und Ursachen eingebracht werden, was zur Vollständigkeit der Analyse beiträgt.

Ishikawa-Diagramm: Nachteile

Komplexität: Bei komplexen Problemen kann das Diagramm schnell unübersichtlich werden.

Fehlende Berücksichtigung von Wechselwirkungen: Das Diagramm berücksichtigt nicht immer die Wechselwirkungen zwischen den einzelnen Ursachen.

Häufige Fehler beim Erstellen eines Ishikawa-Diagramms

Auch bei der Anwendung dieser Methode gibt es typische Stolpersteine, die die Qualität der Analyse beeinträchtigen können:

  • Symptome statt Ursachen eintragen: Ein häufiger Fehler ist die Verwechslung von Symptomen (z. B. „hohe Fehlerquote“) mit den eigentlichen Ursachen. Das Diagramm sollte ausschließlich Ursachen enthalten.
  • Alleinige Bearbeitung: Das Diagramm ist nur im Team vollständig nutzbar. Qualitätsmanagementsysteme nach ISO 9001 verlangen die Einbindung der Personen, die den jeweiligen Prozess täglich ausführen.
  • Fehlende Priorisierung: Nach der Erstellung sollten die identifizierten Ursachen bewertet und priorisiert werden, etwa nach Häufigkeit, Schwere oder Behebungsaufwand.
  • Kein Maßnahmenplan: Das Diagramm ist ein Analysewerkzeug, kein Lösungsplan. Die Ergebnisse müssen in konkrete Maßnahmen überführt werden.
  • Fehlende Verknüpfung mit dem kontinuierlichen Verbesserungsprozess (KVP): Das Ishikawa-Diagramm entfaltet seinen Nutzen insbesondere in Verbindung mit anschließenden Optimierungsmaßnahmen im Rahmen des KVP.

Weitere Methoden

Das Ishikawa-Diagramm ist eine von mehreren Methoden zur systematischen Problemanalyse. Ergänzende Verfahren sind zum Beispiel die Stärken-Schwächen-Analyse oder die SWOT-Analyse. Die SWOT-Analyse liefert ein umfassenderes Bild, da sie neben Stärken und Schwächen auch externe Risiken und Chancen berücksichtigt. Für die Ursachenanalyse auf Prozessebene empfiehlt sich außerdem die Kombination mit der 5-Why-Methode oder der FMEA (Fehlermöglichkeits- und Einflussanalyse).

Was sind die 7 M-Faktoren im Ishikawa-Diagramm?

Die Frage nach den 7 M-Faktoren taucht in der Praxis häufig auf. Tatsächlich gibt es keine einheitlich festgelegte „7M-Version“. Die Anzahl der M-Kategorien variiert abhängig vom jeweiligen Anwendungskontext:

  • Die 4M-Methode (Material, Maschine, Mensch, Methode) ist der historische Ausgangspunkt.
  • Die 6M-Methode ergänzt Milieu und Messung. Sie ist der Praxisstandard in Fertigungs- und Dienstleistungsunternehmen.
  • Die 8M-Methode fügt Management und Money (Geld) hinzu. Sie ist geeignet für komplexe, unternehmensweite Problemstellungen.

Manche Quellen nennen eine „7M-Variante“, die je nach Branche unterschiedlich zusammengestellt wird. Entscheidend ist nicht die genaue Anzahl der Kategorien, sondern dass alle relevanten Einflussbereiche für das konkrete Problem abgedeckt sind. Die American Society for Quality (ASQ) betont, dass das Diagramm flexibel an den jeweiligen Anwendungsfall angepasst werden sollte.

Wo finde ich kostenlose Vorlagen für ein Ishikawa-Diagramm?

Um ein Ishikawa-Diagramm zu erstellen, stehen verschiedene kostenlose Vorlagen zur Verfügung:

  • Word-Vorlage: Über die Formenbibliothek unter „Einfügen“ lässt sich ein Fischgrätendiagramm manuell erstellen. Alternativ sind fertige Word-Vorlagen zum kostenlosen Download auf verschiedenen Plattformen verfügbar.
  • PowerPoint-Vorlage: PowerPoint bietet keine integrierte Ishikawa-Vorlage. Das Diagramm wird über Formen und Linien im Register „Einfügen“ erstellt. Fertige PowerPoint-Vorlagen sind ebenfalls kostenlos erhältlich.
  • Excel-Vorlage: In Excel lassen sich Formen, Linien und Textfelder kombinieren. Kostenlose Excel-Vorlagen für das Fischgrätendiagramm sind online verfügbar.

Factorial bietet Teams eine zentrale Plattform, auf der Prozessdokumentationen, Aufgaben und Verantwortlichkeiten strukturiert verwaltet werden können. So lassen sich die Ergebnisse einer Ishikawa-Analyse direkt in operative Maßnahmen überführen.

FAQ

Wie erstelle ich ein Ishikawa-Diagramm?

Definieren Sie zuerst das Problem als „Fischkopf“. Identifizieren Sie dann die Hauptursachenkategorien (z. B. die 8 Ms) als Hauptgräten. Anschließend sammeln Sie im Team mögliche Einzelursachen für jede Kategorie und tragen diese als kleinere Gräten ein, um die Zusammenhänge visuell darzustellen und zu analysieren.

Was sind die 7 M-Faktoren im Ishikawa-Diagramm?

Die gängigsten Kategorien, oft als 8M-Methode bezeichnet, sind Mensch, Maschine, Material, Methode, Management, Milieu (Umwelt), Messung und Money (Geld). Diese Faktoren dienen als Ausgangspunkt, um die Ursachen eines Problems systematisch zu analysieren, können aber je nach Kontext angepasst werden.

Wo finde ich Vorlagen für ein Ishikawa-Diagramm?

Vorlagen für Ishikawa-Diagramme sind online weit verbreitet und können oft kostenlos heruntergeladen werden. Sie lassen sich auch einfach mit gängiger Büro- oder Präsentationssoftware selbst erstellen, da der simple Aufbau aus einem Hauptpfeil und abzweigenden „Gräten“ keine speziellen Tools erfordert.

Julia Lehmann ist Schriftstellerin, Philosophin, Künstlerin und Übersetzerin. Seit über drei Jahren setzt sie sich intensiv mit aktuellen Entwicklungen im Bereich Human Resources und der Arbeitswelt auseinander. Mit ihrem interdisziplinären Hintergrund analysiert sie Themen wie Unternehmenskultur, Führung, Wandel in der Arbeitsorganisation und rechtliche Rahmenbedingungen – und liefert dabei Impulse, die sowohl in Fachkreisen als auch in der unternehmerischen Praxis Anklang finden.