Geschäftsreisen gehören zum Alltag in vielen Unternehmen. In diesem Zusammenhang entstehen oft Kosten, die im normalen Arbeitsalltag so nicht anfallen würden: die Reisekosten. Für eine transparente und standardisierte Regelung der Abläufe rund um die Buchung sowie Budgets empfiehlt sich die Erstellung einer Reisekostenrichtlinie. Was diese genau ist und was sie beinhalten sollte, erklären wir im Folgenden.
Wichtige Fakten
- Eine Reisekostenrichtlinie ist ein unternehmensinternes Dokument, das verbindlich regelt, welche Ausgaben bei Geschäftsreisen erstattet werden, in welcher Höhe und nach welchem Verfahren – und schafft damit Rechtssicherheit gemäß § 670 BGB für alle Beteiligten.
- Gemäß der VDR-Geschäftsreiseanalyse 2026 wurden in Deutschland im Jahr 2026 insgesamt 116,1 Millionen Geschäftsreisen unternommen – ein Anstieg von 8,3 Prozent gegenüber dem Vorjahr, während die durchschnittlichen Kosten pro Reise um 4,8 Prozent auf 418 Euro sanken.
- Gleichzeitig haben laut VDR-Geschäftsreiseanalyse 2026 noch 72 Prozent der deutschen Unternehmen Formate wie Bleisure Travel und Workation nicht in ihren Reiserichtlinien verankert – ein erhebliches rechtliches Risiko bei Haftung, Versicherung und Arbeitsrecht.
- Nach Angaben der VDR-Geschäftsreiseanalyse 2026 erzielen Unternehmen mit strukturiertem Reisekostenmanagement Einsparungen von 6 bis 10 Prozent – bei einem deutschen Marktvolumen von 48,6 Milliarden Euro entspricht das einem jährlichen Potenzial von rund 3,9 Milliarden Euro.
Was ist eine Reisekostenrichtlinie und wozu dient sie?
Definition und Zweck
Bei einer Reisekostenrichtlinie handelt es sich um ein Dokument, in dem der Umgang und die Regeln eines Unternehmens in Bezug auf Geschäftsreisen und die mit ihnen auftretenden Kosten festgelegt sind. Da während einer Dienstreise häufig Kosten entstehen, die Beschäftigte zunächst vorstrecken, regelt eine Reisekostenrichtlinie, unter welchen Bedingungen und in welchem Umfang die Erstattung der Reisekosten erfolgt sowie wie der Ablauf dafür gestaltet ist.
Der Zweck einer Reisekostenrichtlinie ist also vor allem:
- Transparenz für alle Beteiligten schaffen.
- Klare Vorgaben definieren, um Missbrauch zu vermeiden.
- Den Aufwand bei der Bearbeitung der Reisekostenabrechnung zu minimieren.
- Prozesse standardisieren.
Unterschied zur Reiserichtlinie
Die Reisekostenrichtlinie regelt ausschließlich finanzielle Aspekte (Budgets, Erstattungen, Abrechnungsprozesse). Die umfassendere Reiserichtlinie deckt den gesamten Reiseprozess ab – von Buchungsverfahren über Notfallkontakte bis zu Verhaltensregeln.
Ist eine Reisekostenrichtlinie mitbestimmungspflichtig?
In Betrieben mit Betriebsrat ist bei der Einführung einer Reisekostenrichtlinie Vorsicht geboten: Regelungen, die den Zeitpunkt der Auszahlung von Reisekosten oder die Vergütungsstruktur berühren, können ein Mitbestimmungsrecht gemäß § 87 Abs. 1 Nr. 4 und Nr. 10 BetrVG auslösen. Reine Pauschbetragsregelungen – also die Festlegung, bis zu welcher Höhe Kosten steuerfrei erstattet werden – sind hingegen nach ständiger Rechtsprechung des Bundesarbeitsgerichts nicht mitbestimmungspflichtig. In der Praxis empfiehlt sich dennoch eine frühzeitige Abstimmung mit dem Betriebsrat, um Konflikte zu vermeiden und die Richtlinie rechtssicher einzuführen, am besten in Form einer Betriebsvereinbarung.
Welche Vorteile bringt eine Reisekostenrichtlinie für Ihr Unternehmen?
Gesetzliche Grundlage: Nach § 670 BGB haben Beschäftigte grundsätzlich Anspruch auf Erstattung ihrer Reisekosten. Die Erstellung einer Reisekostenrichtlinie ist zwar keine Pflicht, schafft aber Rechtssicherheit für beide Seiten. Unternehmen legen darin fest, welche Kosten in welchem Umfang erstattet werden. Steuerrechtlich gilt: Die steuerfreie Erstattung von Verpflegungsmehraufwendungen richtet sich nach § 9 Abs. 4a EStG. Die aktuellen Pauschbeträge werden jährlich vom Bundesministerium der Finanzen (BMF) veröffentlicht. Übernehmen Unternehmen die Reisekosten nicht, können Beschäftigte diese in ihrer Einkommensteuererklärung als Werbungskosten geltend machen.
Für Betriebe – und das sind immerhin die meisten –, die die Reisekosten ihrer Beschäftigten erstatten und regelmäßig Reisekostenabrechnungen durchführen, lohnt sich das einmalige Erstellen einer Reisekostenrichtlinie. Denn so werden diese Prozesse optimiert: Die für die Abrechnung der Reisekosten zuständigen Personen müssen nicht jedes Mal erneut nachschauen, welche Regelungen eigentlich gelten – also beispielsweise, bis zu welcher Höhe die Kosten erstattet werden –, da diese Informationen übersichtlich in der Reisekostenrichtlinie festgehalten sind.
Insbesondere wenn die Reisekostenrichtlinie online einsehbar ist, können Mitarbeitende auf Geschäftsreisen jederzeit darauf zugreifen. So wissen diese stets, welche Kosten aktuell in welcher Höhe übernommen werden.
Welche Verpflegungspauschalen gelten 2026?
Für die Reisekostenrichtlinie sind die aktuellen steuerfreien Pauschbeträge gemäß § 9 Abs. 4a EStG maßgeblich. Das Bundesministerium der Finanzen (BMF) hat die Inlandspauschalen für 2026 unverändert gelassen:
| Abwesenheitsdauer | Verpflegungspauschale (Inland) |
|---|---|
| Mehr als 8 Stunden (inkl. An- und Abreisetag) | 14 € |
| 24 Stunden (voller Reisetag) | 28 € |
Werden Mahlzeiten vom Unternehmen gestellt, ist die Pauschale zu kürzen: um 20 % für das Frühstück (5,60 €) und um jeweils 40 % für Mittag- oder Abendessen (11,20 €). Für Auslandsdienstreisen gelten länderspezifische Pauschalen, die das Bundesministerium der Finanzen (BMF) zum 1. Januar 2026 für rund 40 Länder neu festgesetzt hat. Die Richtlinie sollte diese Beträge explizit ausweisen und regelmäßig aktualisiert werden. Der Verpflegungsmehraufwand spielt dabei eine zentrale Rolle.
Die VDR-Geschäftsreiseanalyse 2026 zeigt: Drei Viertel der deutschen Unternehmen setzen KI bereits in der Reisekostenabrechnung ein – und fast ebenso viele nutzen sie bei der Pflege ihrer Reiserichtlinien. Gleichzeitig stellt die Analyse fest, dass die seit 2020 unveränderten Verpflegungspauschalen die realen Kosten nicht mehr vollständig abdecken. Für Unternehmen, die ihre Reisekostenrichtlinie aktuell halten und Prozesse konsequent digitalisieren, ergibt sich daraus ein messbarer Wettbewerbsvorteil.
Diese Anforderungen lassen sich ideal mit der HR-Software von Factorial umsetzen: Durch die Kombination des KI-Assistenten One, der Fragen zu Limits und Vorgaben sofort beantwortet, mit den umfassenden Expenses-Funktionen (wie der KI-gestützten Texterkennung und der automatisierten Regelprüfung), wird der gesamte Prozess von der Buchung bis zur Erstattung vollständig digitalisiert.
Was muss eine Reisekostenrichtlinie beinhalten?
Als Reisekosten werden alle Ausgaben bezeichnet, die im Zusammenhang mit einer geschäftlichen Reise entstehen. Dazu gehören zum Beispiel Verpflegungs-, Fahrt- und Übernachtungskosten.
Die Reisekostenrichtlinie sollte folgende Punkte enthalten:
1. Beantragung und Planung von Geschäftsreisen
Sie sollten festlegen, welche Prozesse und Abläufe gelten, wenn Mitarbeitende eine Geschäftsreise beantragen. Wer ist dafür zuständig? Erfolgt der Antrag online oder muss ein Formular händisch ausgefüllt werden? Wie lange im Voraus muss eine solche Reise beantragt werden? Können die Geschäftsreisenden ihre Flüge und Unterkünfte selbst buchen, oder gibt es hierfür eine zuständige Person? Erfolgt die Buchung über eine sogenannte Travel-Management-Plattform?
Außerdem sollte festgelegt werden, wer über die Abwesenheit aufgrund einer Geschäftsreise informiert werden muss, bis wann dies zu erfolgen hat und wie mit Überstunden und allgemein der Arbeitszeit in diesem Zusammenhang umgegangen wird.
(Dieser erste Teil ist streng genommen bereits Teil der umfangreicheren Reiserichtlinie. Da die Übergänge aber fließend sind und auch bereits in der Planung und Buchung die Frage der Kosten berührt wird, nehmen wir diesen Punkt hier auf.)
Ausgabenkategorien
An dieser Stelle listen Sie auf, welche Ausgaben Ihr Unternehmen den Geschäftsreisenden erstattet. Sie sollten also definieren, welche maximale Höhe und welche Bedingungen für die verschiedenen Ausgaben gelten. Sollte beispielsweise, wenn möglich, die Anfahrt mit dem Zug einem Flug vorgezogen werden? Wie hoch darf ein Zugticket bzw. ein Flug maximal kosten?
Zu den verschiedenen Ausgabenkategorien, deren Inhalte Sie definieren sollten, gehören:
- Transport-/Anfahrtskosten: Flüge, Bahn- und Taxifahrten, Anreise mit dem eigenen Auto, Anreise mit dem Firmenwagen, eventuell Mietwagen vor Ort.
- Unterkunft: Gibt es Budgetlimits für die Übernachtungskosten?
- Verpflegungsmehraufwendungen: Spesen, wie beispielsweise Restaurantbesuche.
- Auslandsreisen: Welches Budget gilt hier?
- Reisenebenkosten: Hierzu gehören erstattungsfähige Nebenkosten wie Parkgebühren oder Trinkgelder.
Kommunikations- und Reisenebenkosten
Neben den klassischen Ausgabenkategorien sollte die Reisekostenrichtlinie auch Regelungen zu Kommunikationskosten enthalten: Sind beruflich veranlasste Telefon- und Internetkosten während der Reise erstattungsfähig? Gilt dies auch für Roaming-Gebühren bei Auslandsreisen? Ebenso empfiehlt sich eine klare Regelung zu Visagebühren, Reiseversicherungen und Impfkosten bei Auslandsdienstreisen, da diese Positionen häufig zu Unklarheiten führen.
Nicht erstattungsfähige Ausgaben
Explizit sollten Sie in der Reiserichtlinie außerdem die Ausgaben nennen, die nicht erstattungsfähig sind. Das können beispielsweise persönliche Ausgaben wie Shopping, Wellness oder Ausflüge sein. Ebenso können Upgrades wie ein Flug in der ersten Klasse oder ein Hotelzimmer-Upgrade ausgeschlossen werden. Dazu können auch alkoholische Getränke gehören, sofern die Reiserichtlinien des Betriebs den Konsum von Alkohol während Geschäftsreisen für die Reisenden nicht erlauben.
Ablauf der Rückerstattung
Schließlich sollte in der Richtlinie auch eine Übersicht über die Regelungen zur Rückerstattung nicht fehlen. Also: Wo konkret können die Reisenden ihre Rechnungen einreichen? Müssen sie überhaupt Rechnungen einreichen, oder werden die Kosten pauschal abgerechnet? Gibt es eine HR-Software, wie bereits oben am Beispiel von Factorial vorgestellt, über die Mitarbeitende ihre Ausgaben ganz einfach notieren und Rechnungen ggf. hochladen können? Gibt es eine Frist, bis wann die Rechnungen vorliegen müssen?
Sonder- und Ausnahmeregelungen
Unter Umständen kann es sinnvoll sein, in der Richtlinie gesonderte Bedingungen für Führungskräfte festzulegen. Diese haben oft höhere Budgets und dürfen, gerade wenn sie häufig reisen, beispielsweise in der ersten Klasse fliegen oder höherwertige Unterkünfte buchen, um den Reisekomfort und die Effizienz bei Geschäftsreisen zu erhöhen.
Auch Regelungen zu Auslandsreisen können unter diesem Punkt festgelegt werden.
Sanktionen
Schließlich sollten Sie auflisten, was im Falle von Zuwiderhandlungen geschieht.
Bleisure Travel und Workation: Neue Herausforderungen für die Reisekostenrichtlinie
Die Verbindung von Dienstreise und privaten Reiseanteilen – bekannt als Bleisure Travel – ist in der Unternehmenspraxis längst etabliert. Dennoch haben laut VDR-Geschäftsreiseanalyse 2026 noch 72 Prozent der deutschen Unternehmen diese Formate nicht in ihren Reiserichtlinien verankert. Das schafft erhebliche Graubereiche bei Haftung, Versicherung und arbeitsrechtlichen Anforderungen. Eine tragfähige Reisekostenrichtlinie sollte daher ausdrücklich regeln:
- Welche Kosten bei einer Verlängerung der Dienstreise um private Tage erstattet werden
- Wie die Arbeitszeit bei Workation-Formaten erfasst und vergütet wird
- Welche Versicherungsdeckung bei gemischten Reisen gilt
Welche digitalen Lösungen helfen, Fehler im Reisekostenabrechnungsprozess zu reduzieren?
Um Fehler wie manuelle Rechenfehler, vergessene Belege oder die Anwendung veralteter Pauschalsätze zu vermeiden, setzen Unternehmen heute auf spezialisierte HR-Software. Moderne Lösungen wie Factorial reduzieren den administrativen Aufwand erheblich und senken die Bearbeitungszeit pro Abrechnung von über 30 Minuten auf unter 5 Minuten.
- Automatisierte Prozesse: Mitarbeitende scannen Belege einfach per App mit KI-gestützter Texterkennung. Die Software füllt Felder automatisch aus und ordnet Kategorien sowie Buchhaltungskonten direkt zu.
- Echtzeit-Compliance & Intelligente Regeln: Das System prüft Ausgaben sofort gegen hinterlegte Richtlinien. Intelligente Regeln stoppen Vorgabenverstöße automatisch, bevor Geld verloren geht. Mehrstufige Genehmigungsabläufe sorgen für volle Kontrolle.
- Integrierte Spesenpauschalen: Factorial automatisiert die offiziellen Vorgaben des Bundesministeriums der Finanzen (BMF). Die für 2026 gültigen Pauschbeträge (z. B. 14 € / 28 € im Inland) sowie Mahlzeitenkürzungen werden basierend auf den Reisedaten automatisch berechnet.
- Auswertung und Berichtswesen: Ein Echtzeit-Dashboard gibt Transparenz über alle Kostenmuster. Unternehmen können Budgets steuern, Warnmeldungen filtern und Daten direkt in ERP- oder Buchhaltungssysteme exportieren.
- Effiziente Erstattung: Die Auszahlung erfolgt beschleunigt über SEPA-Überweisungen oder durch die direkte Anbindung an die Lohnabrechnung.
Laut VDR-Geschäftsreiseanalyse 2026 erzielen Unternehmen mit strukturiertem Reisekostenmanagement Einsparungen von 6 bis 10 Prozent. Bei einem deutschen Marktvolumen von 48,6 Milliarden Euro entspricht das einem jährlichen Einsparpotenzial von rund 3,9 Milliarden Euro. Vollintegrierte Plattformen, die Buchung, Genehmigung und Abrechnung in einem System vereinen, sind dabei ein zentraler Hebel.
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Wie erstelle ich eine Reisekostenrichtlinie? Schritt-für-Schritt-Anleitung und Muster
Wenn Sie die oben genannten Punkte alle ausgearbeitet haben, können Sie die Reisekostenrichtlinie erstellen. Folgende Punkte sollten Sie chronologisch behandeln:
Checkliste/Vorlage
- Geltungsbereich: Für welche Mitarbeitenden, für welche Abteilungen etc. gilt die Richtlinie?
- Beantragungsregelung
- Reiseplanung
- Leitfaden zur Nutzung von Verkehrsmitteln (Verkehrsmittel, Budget etc.)
- Ablauf und Zuständigkeit der Reisebuchung
- Ablauf der Reisekostenabrechnung sowie geltende Pauschbeträge
- Sonder- und Ausnahmeregelungen
Dreimonatsfrist beachten
Ein häufig übersehener steuerrechtlicher Aspekt: Verpflegungspauschalen können gemäß § 9 Abs. 4a Satz 6 EStG nur für maximal drei Monate ununterbrochen steuerfrei gezahlt werden, wenn die Auswärtstätigkeit am selben Ort stattfindet. Nach Ablauf dieser Frist entfällt die steuerfreie Erstattung. Eine Unterbrechung von mindestens vier Wochen setzt die Frist zurück. Die Reisekostenrichtlinie sollte auf diese Regelung ausdrücklich hinweisen, insbesondere bei Projekteinsätzen oder längeren Kundenmandaten.
Muster
Als Orientierung empfehlen sich öffentlich zugängliche Mustervorlagen, etwa die Reisekostenrichtlinie der Akademienunion. Darüber hinaus stellt Factorial eine kostenlose Excel-Vorlage zur Reisekostenabrechnung bereit, die als praktische Ergänzung zur Richtlinie dient. Wichtig: Jede Vorlage sollte an die spezifischen Anforderungen des eigenen Unternehmens angepasst und rechtlich geprüft werden, bevor sie in Kraft tritt.
FAQ
Was ist eine Reisekostenrichtlinie?
Eine Reisekostenrichtlinie ist ein internes Unternehmensdokument, das verbindlich festlegt, welche Ausgaben bei Geschäftsreisen in welchem Umfang erstattet werden und wie der Abrechnungsprozess abläuft. Sie schafft Transparenz und sorgt für standardisierte, faire Abläufe für alle Mitarbeitenden.
Was muss in eine Reisekostenrichtlinie?
Eine umfassende Reisekostenrichtlinie sollte den Geltungsbereich, Genehmigungsprozesse sowie Budgets für Ausgabenkategorien wie Transport, Unterkunft und Verpflegung definieren. Zudem muss sie den Ablauf der Rückerstattung und eine Liste nicht erstattungsfähiger Kosten enthalten, um Missverständnisse zu vermeiden.
Welches Gesetz regelt Reisekosten?
Die grundlegende gesetzliche Regelung für die Erstattung von Reisekosten ist § 670 des Bürgerlichen Gesetzbuches (BGB). Dieser Paragraph begründet den Anspruch von Arbeitnehmenden auf Ersatz der notwendigen Aufwendungen, die ihnen im Rahmen einer Dienstreise entstehen.
Wie hoch ist die Dienstreisepauschale 2026?
Für Dienstreisen im Inland gelten für den Verpflegungsmehraufwand auch 2026 die Pauschalen von 14 € für eine Abwesenheit von über 8 Stunden und 28 € für volle 24 Stunden. Diese Sätze werden vom Bundesfinanzministerium festgelegt und können sich jährlich ändern.
Was gehört alles in eine Reisekostenabrechnung?
Eine Reisekostenabrechnung muss Reisedaten, den Zweck der Reise und eine lückenlose Aufstellung aller Kosten wie Fahrt, Unterkunft und Verpflegung enthalten, belegt durch die entsprechenden Rechnungen. Eine All-in-one-Unternehmenssoftware wie Factorial vereinfacht dies, indem Belege digital erfasst und Ausgaben automatisch zugeordnet werden.


