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IT-Management

Die 6 besten MDM-Softwarelösungen für Android-Geräte im Jahr 2026

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15 Minuten Lesezeit
HR auf der einen Seite, IT auf der anderen?
Verwalten Sie Geräte, Lizenzen und Sicherheit an einem Ort. Synchronisiert mit den Ein- und Austritten Ihres Teams. Entdecken Sie Factorial IT
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Die NIS2-Richtlinie hat die Spielregeln für Tausende mittelständische Unternehmen in Europa grundlegend verändert. Nachvollziehbarkeit der Endpunkte, Zugriffskontrollen, Vorfallmanagement und vor allem die Fähigkeit, all das mit Nachweisen zu belegen. Bei Verstößen drohen Bußgelder von bis zu 10 Millionen Euro und die Verantwortung liegt direkt bei der Geschäftsleitung. In Deutschland wurde das NIS2-Umsetzungsgesetz (NIS2UmsuCG) am 6. Dezember 2025 ohne Übergangsfristen in Kraft gesetzt. Rund 29.500 Unternehmen in 18 Sektoren sind seitdem unmittelbar verpflichtet, laut Deloitte Insights. Die BSI-Registrierungsfrist lief am 6. März 2026 ab. Wer noch nicht registriert ist, riskiert einen eigenständigen Bußgeldtatbestand nach § 65 BSIG.

Android erzielte im dritten Quartal 2026 einen weltweiten Marktanteil von rund 82 % aller verkauften Smartphones, nach IDC-Daten via Statista. Es ist damit das mit Abstand dominierende Betriebssystem in Unternehmensflotten. In der Praxis bedeutet das: Die meisten Unternehmen haben Android-Smartphones und -Tablets im Einsatz, verteilt auf Außendienst, Servicetechnikfachkräfte und Remote-Teams, die täglich auf Unternehmensdaten zugreifen. Diese Flotte mit Excel-Tabellen zu verwalten ist keine Option mehr. Sie benötigen ein MDM – und zwar eines, das Android wirklich beherrscht.

In diesem Artikel analysieren wir die 6 besten MDM-Softwarelösungen für Android-Geräte im Jahr 2026 mit Funktionen, echten Unterschieden und Einschränkungen.

Wichtige Fakten: MDM-Software für Android-Geräte

  • Die beste MDM-Lösung für Android-Geräte verbindet vollständiges Android Enterprise (Work Profile, Fully Managed, Dedicated Device) mit zentraler Richtlinienverwaltung, Zero-Touch-Enrollment und – für europäische Unternehmen entscheidend – DSGVO-konformer Datenhaltung in der EU.
  • Android erzielte im dritten Quartal 2026 einen weltweiten Marktanteil von rund 82 % aller verkauften Smartphones, laut IDC-Daten via Statista. Die meisten Unternehmensflotten sind damit überwiegend Android-basiert.
  • Das NIS2-Umsetzungsgesetz (NIS2UmsuCG) gilt seit dem 6. Dezember 2025 ohne Übergangsfristen für rund 29.500 Unternehmen in Deutschland. Bußgelder nach § 65 BSIG erreichen bis zu 10 Millionen Euro oder 2 % des weltweiten Jahresumsatzes, Deloitte Insights zufolge.
  • Factorial IT ist die einzige Lösung in diesem Vergleich, die Geräteverwaltung, SaaS-Lizenzen und den Mitarbeiterlebenszyklus auf einer Plattform vereint. Infrastruktur und Support werden vollständig in Europa bereitgestellt.

Welche MDM-Software eignet sich am besten für Android-Geräte?

Software Ideal für Android Enterprise Kiosk-Modus BYOD HRIS Daten Richtpreis
Factorial IT Gemischte Flotten mit IT-HR-Lebenszyklus ✅ Managed Google Play ✅ Ja ✅ Ja ✅ Nativ EU ~5,5–7 €/Gerät/Monat
Hexnode Vorkonfigurierte Vorlagen und Android-Kioske ✅ Work Profile + Fully Managed + Dedicated ✅ Erweitert ✅ Ja ⚠️ Eingeschränkt EU-Region verfügbar Ab 2,20 $/Gerät/Monat (MDM Essentials)
Scalefusion Kioske, POS und Außendienstteams ✅ Fully Managed + Dedicated Device ✅ Erweitert ✅ Ja ❌ Nein Hauptsächlich USA Ab 2 $/Gerät/Monat (Essentials, jährliche Abrechnung)
Microsoft Intune Microsoft-365-Ökosystem ✅ Work Profile + Fully Managed ✅ Ja ✅ Ja (App Protection) ⚠️ Über Entra ID EU-Region verfügbar In M365 E3/E5 enthalten
Miradore Sehr knappes Budget ✅ Android Enterprise ✅ Basis ✅ Ja ❌ Nein EU-Region verfügbar Kostenlos (bis 50 Geräte) / Premium ab 2,75 $/Gerät/Monat / Premium+ ab 3,95 $/Gerät/Monat
NinjaOne IT-Teams mit bestehendem RMM ✅ Work Profile + Fully Managed + Dedicated ✅ Ja ✅ Ja ❌ Nein EU-Region verfügbar Auf Anfrage

1. Factorial IT

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Ideal für: europäische Unternehmen, die gemischte Flotten aus Android, macOS, Windows und Linux verwalten und den Geräte-Lebenszyklus an den HR-Rhythmus koppeln wollen, nicht an den der IT-Abteilung.

Factorial IT ist mehr als ein reines MDM. Es ist die Schicht, die Geräteverwaltung, SaaS-Zugriffe und Endpunkt-Bereitstellung mit dem verbindet, was im HRIS passiert. Ein Neueintritt konfiguriert das Android-Gerät der neuen Vertriebskraft. Ein Abteilungswechsel passt die Berechtigungen an. Ein Austritt entzieht Zugriffe und löst die Löschung des Geräts aus. All das, ohne dass die IT-Abteilung bei jedem Schritt manuell eingreifen oder zwischen drei Konsolen hin- und herspringen muss. Daten und Support befinden sich in Europa.

Factorial IT ist die einzige Lösung in diesem Vergleich, die vollständig aus der EU heraus betrieben wird (Infrastruktur, Daten und Support). Für Unternehmen, die unter das NIS2-Umsetzungsgesetz fallen und den Nachweis eines lückenlosen Endpunkt-Managements gegenüber dem BSI erbringen müssen, ist das kein Komfortmerkmal, sondern ein Compliance-Argument.

Zentrale Funktionen

  • Android-App-Verteilung über Managed Google Play: Unternehmensanwendungen werden direkt über die Konsole auf Android-Geräte verteilt und zugewiesen, segmentiert nach Team oder Rolle.
  • Automatische Bereitstellung beim ersten Start: Geräte kommen einsatzbereit an, dank Integration mit Apple Business Manager (macOS/iOS), Windows Autopilot und Android Enterprise. Profile, Apps und Zugangsdaten werden ohne IT-Eingriff aufgespielt.
  • Zentrale Sicherheitsrichtlinien: Passwörter, Einschränkungen, Zertifikate, WLAN- und VPN-Konfiguration werden über ein einziges Dashboard verwaltet, ausgerichtet an gängigen Compliance-Frameworks.
  • Erzwungene Verschlüsselung mit zentraler Schlüsselwiederherstellung: FileVault unter macOS und BitLocker unter Windows werden standardmäßig aktiviert. Die Wiederherstellungsschlüssel sind in der Plattform hinterlegt, damit die IT-Abteilung bei Bedarf eingreifen kann, ohne Daten zu verlieren.
  • Vollständige Flottenübersicht in Echtzeit: Sie sehen, welche Apps installiert sind, in welcher Version, welche Hardware jedes Gerät hat und ob es richtlinienkonform ist. Sie müssen nicht auf geplante Reports warten.
  • Automatische Schwachstellenerkennung (CVE): Die Plattform gleicht die installierte Software der Flotte mit öffentlichen CVE-Datenbanken ab und kennzeichnet gefährdete Endpunkte.
  • Remote-Aktionen auf jedem Gerät: Sperren, Löschen, Orten, Neustarten und Skriptausführung über die Konsole – für macOS, Windows und Linux.
  • Onboarding und Offboarding ohne Tickets: Wenn die Personalabteilung einen Eintritt, Wechsel oder Austritt erfasst, passen sich Gerät, SaaS-Lizenzen und Unternehmenszugriffe automatisch an.
  • SaaS-Lizenzverwaltung auf derselben Plattform: Transparenz darüber, wer welches Tool nutzt und wie viele Lizenzen tatsächlich aktiv sind – ohne das Geräteverwaltungs-Dashboard zu verlassen.
  • Infrastruktur und Daten in Europa, mit Support zu europäischen Geschäftszeiten.

Was Factorial IT auszeichnet

Bei den meisten MDMs existieren Gerät und die beschäftigte Person in getrennten Welten. Factorial IT führt sie zusammen: Der Endpunkt ist Teil des Mitarbeiterprofils, genauso wie der Arbeitsvertrag oder die E-Mail-Adresse. Wenn die Personalabteilung jemanden in eine andere Abteilung versetzt, übernimmt das Gerät automatisch die neuen Richtlinien, Apps und Zugriffe, ohne dass die IT ein Ticket anlegt oder eine Konsole öffnet. Für Teams, die bisher Eintritte und Austritte über vier verschiedene Tools koordiniert haben, ist das keine schrittweise Verbesserung, sondern eine grundlegend andere Arbeitsweise. Da die Plattform vollständig aus der EU heraus betrieben wird (Daten und Support), ist der Weg zur NIS2- und DSGVO-Konformität von Anfang an geebnet.

Einschränkungen

  • Kein ChromeOS-Support. Wer Chromebooks in der Flotte hat, benötigt ein zusätzliches Tool zur Verwaltung dieser Geräte.
  • Das Ökosystem an Konnektoren zu SIEM, Ticketing und anderen Drittanbieter-Tools wächst, erreicht aber noch nicht den Umfang von Intune oder Hexnode. Bei einem sehr speziellen IT-Stack empfiehlt sich ein Blick auf die verfügbaren Integrationen, bevor man sich entscheidet.
  • Factorial IT entfaltet seinen vollen Mehrwert in Kombination mit dem HRIS von Factorial. Als Standalone-MDM funktioniert es, aber dann fehlt genau das, was es von den anderen abhebt: die HR-gesteuerte Lebenszyklus-Automatisierung.

2. Hexnode — Wann ist es die richtige Wahl für Android-Flotten?

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Ideal für: IT-Teams, die Android-Flotten mit Bedarf an Kiosken, dedizierten Geräten und schnellen Rollouts auf Basis vorkonfigurierter Richtlinienvorlagen verwalten.

Hexnode unterstützt Windows, macOS, iOS, Android, tvOS, Fire OS und ChromeOS. In der Verwaltung von Android-Geräten liegt jedoch seine größte Stärke. Es ist kein Zufall, dass Hexnode in technischen Foren und Communities systematisch als Referenz auftaucht, sobald jemand einen spezifischen Android-Enterprise-Anwendungsfall lösen möchte. Die Bibliothek vorkonfigurierter Richtlinienvorlagen ermöglicht es einem IT-Team mit begrenzten Ressourcen, eine „BYOD Android“- oder „Kiosk Android“-Konfiguration in Minuten statt in Stunden auszurollen.

Zentrale Funktionen

  • Vollständiges Android Enterprise: Alle drei Verwaltungsmodi abgedeckt (Work Profile, Fully Managed und Dedicated Device), vom persönlichen Smartphone einer mitarbeitenden Person bis zum Kiosk im Ladengeschäft, alles über eine Konsole verwaltbar.
  • Zero-Touch-Enrollment für Android: Integration mit Android Zero-Touch und Samsung Knox. Das Gerät wird ausgepackt, eingeschaltet und konfiguriert sich eigenständig, ohne IT-Eingriff.
  • Sofort einsetzbare Richtlinienvorlagen: Statt jede Richtlinie von Grund auf einzurichten, stellt Hexnode vorkonfigurierte Setups für gängige Szenarien (Kiosk, BYOD, geteiltes Gerät, COPE) bereit. Auswählen, minimal anpassen und ausrollen.
  • Erweiterter Kiosk-Lockdown: Single-App- oder Multi-App-Sperre mit gefiltertem Browser und Kontrolle über physische Hardware (Kamera, USB, Tasten). Der Kiosk-Modus von Hexnode gehört zu den umfassendsten auf dem Markt für Android.
  • APK-Verteilung und Managed Google Play: Verteilung von Unternehmens-Apps über Managed Google Play sowie Sideloading von APK/XAPK für interne Anwendungen, die nicht über den Store laufen.
  • Geofencing und standortbasierte Richtlinien: Das Gerät wechselt seine Konfiguration automatisch je nach Standort. Das ist praktisch für Außendienstteams oder Geräte, die zwischen Standorten mit unterschiedlichen Richtlinien unterwegs sind.
  • Integrierte Fernwartung: Remote View und Remote Control direkt aus der Konsole, um Probleme auf Geräten von Nutzenden ohne zusätzliche Software zu beheben.
  • ChromeOS-Support: Eines der wenigen MDMs auf dieser Liste, das Chromebooks verwalten kann. Eine Option für gemischte Flotten mit Google-Geräten.

Was Hexnode auszeichnet

Die Tiefe der Android-Verwaltung liegt über dem Durchschnitt. Während andere MDMs Android Enterprise als bloßes Häkchen auf der Kompatibilitätsliste behandeln, stellt Hexnode es in den Mittelpunkt. Die Konfigurationsmöglichkeiten für Android sind granular, gut dokumentiert und funktionieren zuverlässig. Wer eine überwiegend Android-basierte Flotte hat und feine Kontrolle über dedizierte Geräte benötigt, findet in Hexnode eine der solidesten Optionen.

Einschränkungen

  • Für Zertifikatsverwaltung, Per-App-VPN oder granulare App-Kontrolle ist ein Upgrade auf die Enterprise- oder Ultra-Pläne notwendig. In den Einstiegsplänen bleibt die Sicherheit auf das Wesentliche beschränkt.
  • Die Anbindung an HR-Systeme und ITSM-Tools ist kaum vorhanden. Es existiert keine Brücke zwischen dem, was im HRIS geschieht, und den Ereignissen auf dem Gerät. Onboarding und Offboarding erfolgen manuell.
  • In den Einstiegsplänen verlängern sich die Support-Reaktionszeiten, besonders während europäischer Geschäftszeiten. Hexnode rechnet ausschließlich in US-Dollar ab. Nutzende berichten von schwankenden Rechnungsbeträgen durch Wechselkursschwankungen.

3. Scalefusion — Die spezialisierte Wahl für dedizierte Android-Geräte

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Ideal für: Unternehmen, die dedizierte Android-Geräte verwalten, etwa Tablets am Point of Sale, Lagerterminals, Smartphones von Zustellpersonal oder Kioske im Empfangsbereich.

Scalefusion stammt aus der reinen Android-Welt (früher MobiLock Pro, der einzige Zweck war das Sperren von Android-Geräten). Heute unterstützt es auch iOS, Windows, macOS und Linux, die Ausrichtung bleibt jedoch auf Hardware, die nach dem Rollout von der IT-Abteilung physisch nicht mehr berührt wird. Der große Vorteil ist die Fernsteuerung in Echtzeit mit Sitzungsaufzeichnung und Dateitransfer. Sie wurde für Support-Teams entwickelt, die aus der Ferne eingreifen und jede Intervention dokumentieren müssen.

Zentrale Funktionen

  • Alle Android-Enterprise-Modi: Fully Managed, Work Profile und Dedicated Device sowie Android Zero-Touch-Enrollment zur Konfiguration ganzer Flotten, ohne ein einziges Gerät physisch anfassen zu müssen.
  • Fernsteuerung mit integrierter Aufzeichnung: Echtzeit-Verbindung zum Gerät mit Remote-Terminal, Bildschirmstreaming, Dateitransfer und vollständiger Sitzungsaufzeichnung für Auditzwecke.
  • Kiosk mit vollständiger Oberflächenkontrolle: Single-App- und Multi-App-Sperre unter Android mit Einschränkungen für Navigation, physische Tasten und Bildschirmelemente. Der Grad der Kiosk-Anpassung geht über das hinaus, was die meisten Wettbewerber bieten.
  • DeepDive für Android-Diagnose: Eigenes Tool zur Ferninspektion von Hardware-, Netzwerk- und Leistungsstatus jedes Android-Geräts direkt aus der Konsole.
  • Privater App Store (Enterprise Store): Internes Repository für die Verteilung eigener Android-Apps ohne Abhängigkeit von Google Play, mit lautlosen Updates.
  • GPS-Tracking und Geofencing: Standortverfolgung von Außendienstgeräten mit automatischen Benachrichtigungen, wenn ein Gerät seine zugewiesene Zone verlässt oder eine nicht autorisierte Zone betritt.
  • ProSurf (verwalteter Browser): Browser mit URL-Whitelist für öffentlich zugängliche Geräte oder Kioske, die nur bestimmte Seiten laden dürfen.
  • Android-SDK für Entwicklungsteams: Ermöglicht die Integration von MDM-Funktionen direkt in eigene Android-Unternehmensanwendungen. Dies ist besonders für Außendienst- oder Logistik-Apps nützlich.
  • Verwaltung geteilter Geräte: Nutzendenwechsel auf Android-Tablets mit Richtlinien, die sich automatisch an die eingeloggte Person anpassen.

Was Scalefusion auszeichnet

Die Aufzeichnung von Remote-Support-Sitzungen hebt Scalefusion in dieser Nische von anderen Anbietern ab. Wenn sich eine technische Fachkraft mit einem POS-Terminal in einer entfernten Filiale verbindet, das Problem behebt und die Sitzung automatisch aufgezeichnet wird, steht das Audit-Protokoll sofort zur Verfügung. In Kombination mit dem Android-SDK, das MDM-Funktionen in eigene Unternehmens-Apps integriert, ist es die spezialisierteste Option für dedizierte Android-Flotten.

Einschränkungen

  • Kein Self-Service-Portal für Endnutzende. Jede Aktion läuft über die IT-Abteilung, was bei größeren Flotten zum Engpass werden kann.
  • Die Admin-Konsole zeigt zu viele Optionen auf einmal. Für kleine Teams, die eine schnelle Einrichtung suchen, kann die Vielzahl an Menüs und Einstellungen abschreckend wirken.
  • Praktisch keine Anbindung an HR-Systeme. Ein Eintritt oder Austritt von Mitarbeitenden löst keine automatische Aktion auf dem Gerät aus.
  • Infrastruktur hauptsächlich in den USA gehostet. Für europäische Unternehmen, die dem NIS2-Umsetzungsgesetz oder strengen Anforderungen an den Datenstandort unterliegen, erfordert das zusätzliche Prüfung.

Für Unternehmen, die dem NIS2-Umsetzungsgesetz unterliegen, ist der US-Datensitz ein Punkt, der vor der Entscheidung mit dem Anbieter schriftlich geklärt werden sollte, insbesondere im Hinblick auf die Nachweispflichten gegenüber dem BSI gemäß § 30 BSIG.

4. Microsoft Intune — Wann reicht das integrierte MDM aus?

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Ideal für: Unternehmen, die bereits Microsoft-365-Lizenzen besitzen und ihre Android-Geräte verwalten möchten, ohne einen weiteren Anbieter hinzuzuziehen.

Intune ist das MDM von Microsoft. Für alle, die bereits E3- oder E5-Lizenzen nutzen, ist es die praktischste Lösung, da es bereits im Unternehmen vorhanden ist. Die Stärke bei Android liegt nicht in der Tiefe der Gerätekontrolle (hier sind Hexnode oder Scalefusion besser), sondern in der Schutzschicht für BYOD-Umgebungen. App Protection Policies ermöglichen es, Unternehmensdaten in Outlook, Teams oder SharePoint auf einem privaten Android zu schützen, ohne das gesamte Gerät verwalten zu müssen. Für Organisationen, in denen Mitarbeitende ihre eigenen Smartphones einsetzen und die IT keine vollständige Kontrolle übernehmen soll, ist das der Weg mit dem geringsten Widerstand.

Zentrale Funktionen

  • Android Enterprise mit Work Profile und Fully Managed: Deckt die wichtigsten Android-Verwaltungsszenarien ab, sowohl für Unternehmensgeräte als auch für private Smartphones der Mitarbeitenden.
  • App Protection Policies ohne Enrollment: Schutz von Unternehmensdaten in Microsoft-Apps auf privaten Android-Geräten. Kontrolliert das Kopieren und Einfügen zwischen beruflichen und privaten Apps, erzwingt eine PIN für Arbeits-Apps und ermöglicht das Löschen ausschließlich geschäftlicher Daten, ohne private Daten zu berühren.
  • Bedingter Zugriff mit Entra ID: Regeln, die den Zustand des Android-Geräts (Verschlüsselung, OS-Version, SafetyNet-Integrität) mit der Benutzeridentität abgleichen, um über den Zugriff auf Unternehmensressourcen zu entscheiden.
  • App-Verteilung über Managed Google Play: Veröffentlichung und Zuweisung von Android-Anwendungen direkt über das Intune-Administrationsportal.
  • Konformitätsregeln für Android: Richtlinien, die automatisch prüfen, ob das Gerät die Sicherheitsanforderungen erfüllt, bevor Zugriff gewährt wird. Erfüllt das Gerät die Vorgaben nicht, wird es gesperrt, bis das Problem behoben ist.
  • Remote-Konfiguration von Android-Geräten: WLAN-, VPN-, E-Mail-Profile und Nutzungseinschränkungen werden zentral verwaltet.
  • Microsoft Defender for Endpoint als Add-on: Bedrohungsschutz auf Android als zusätzliches Modul für Unternehmen, die bereits das Microsoft-Sicherheitsökosystem nutzen.
  • In Microsoft 365 E3 und E5 enthalten: Das Basis-MDM (Plan 1) ist in der Lizenz enthalten, ohne zusätzliche Kosten für Unternehmen, die diese bereits nutzen.

Was Intune auszeichnet

Datenschutz bei BYOD, ohne die volle Kontrolle über das Gerät zu übernehmen. In der Praxis: Eine mitarbeitende Person installiert Outlook auf dem privaten Android, die IT wendet eine App Protection Policy an. Ab diesem Moment bleiben Unternehmensdaten in einer geschützten Umgebung – sie lassen sich nicht in private Apps kopieren, nicht außerhalb der Arbeitsumgebung teilen und können bei Austritt remote gelöscht werden. All dies, ohne dass die IT private Daten oder Fotos einsehen kann oder das gesamte Gerät verwalten muss. In Kombination mit dem bedingten Zugriff durch Entra ID wird die Sicherheit und Privatsphäre der Mitarbeitenden in BYOD-Umgebungen optimal abgedeckt.

Einschränkungen

  • Die Admin-Konsole ist wenig intuitiv. Android Enterprise in Intune zu konfigurieren, erfordert Erfahrung und Geduld. Für IT-Teams ohne dedizierte Fachkraft ist die Lernkurve hoch.
  • Bei dedizierten Android-Geräten (Kioske, Außendienst-Terminals) bleibt Intune hinter Hexnode oder Scalefusion zurück, sowohl bei den Konfigurationsmöglichkeiten als auch bei der Bedienfreundlichkeit.
  • Das Basis-MDM ist enthalten, aber die Funktionen, die den Unterschied machen (Remote-Hilfe, erweiterte Analysen, Defender for Endpoint), benötigen Zusatzmodule, die die Kosten deutlich erhöhen können.
  • Keine native HR-gesteuerte Automatisierung. Eine Verknüpfung des Mitarbeiterlebenszyklus mit dem Android-Gerät erfordert Integrationen mit Entra ID und Drittanbieter-Tools. Dies erhöht den Aufwand und die Komplexität.

5. Miradore

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Ideal für: Unternehmen ohne MDM-Budget, die ihre Android-Flotte nicht mehr manuell verwalten wollen und sofort loslegen möchten, unabhängig von einer Budgetfreigabe.

Miradore, Teil von LogMeIn, bietet einen kostenlosen Plan ohne versteckte Bedingungen. Er umfasst bis zu 50 Geräte mit Enrollment, Inventar, Standortbestimmung und grundlegenden Fernbefehlen. Das Tool erreicht bei Funktionsumfang und Spezialisierung nicht das Niveau von Hexnode oder Scalefusion. Aber für Unternehmen ohne bisherige MDM-Lösung ist die Einstiegshürde nirgends niedriger. Wer mehr Funktionen benötigt, kann auf den Premium-Plan (2,75 $/Gerät/Monat bei jährlicher Abrechnung) oder Premium+ (3,95 $/Gerät/Monat) wechseln.

Zentrale Funktionen

  • Android-Enterprise-Enrollment: Geräteregistrierung über Android Enterprise, mit manuellen oder automatisierten Abläufen – kompatibel mit Unternehmensgeräten und BYOD.
  • Basiskonfiguration, die funktioniert: Richtlinien zu Passwort, WLAN, VPN, E-Mail und Geräteeinschränkungen. Sie decken das Wesentliche ab, ohne durch Optionen zu überfordern.
  • Grundlegende Remote-Aktionen: Sperren, vollständiges Löschen, selektives Löschen (nur Unternehmensdaten) und GPS-Ortung für jedes registrierte Android-Gerät.
  • Automatisches Flotteninventar: Aktuelle Übersicht über Hardware, installierte Software und Zustand jedes Android-Geräts. Dashboards und planbare Berichte erleichtern die Kontrolle.
  • Apps über Managed Google Play: App-Verteilung nach Gerätegruppen, ohne jedes Gerät einzeln anfassen zu müssen.
  • Schnelle Konfigurationsvorlagen: Vorgefertigte Business Policies, mit denen sich ein Regelwerk mit wenigen Klicks auf eine Gerätegruppe anwenden lässt – ohne alles von Grund auf aufzusetzen.
  • 50 Geräte kostenlos, ohne Haken: Der kostenlose Plan deckt alle wesentlichen MDM-Funktionen ab und ist zeitlich unbegrenzt. Wer zusätzliche Funktionen benötigt, kann auf den Premium-Plan (2,75 $/Gerät/Monat bei jährlicher Abrechnung) oder Premium+ (3,95 $/Gerät/Monat) upgraden.
  • 14-tägiger Premium+-Test: Voller Zugriff auf alle erweiterten Funktionen, um zu überprüfen, ob sich das Upgrade lohnt.
  • Remote-Support über GoTo Resolve (Premium+): Direkte Fernwartung von Android-Geräten ist in der Konsole integriert – nur im Top-Plan verfügbar.

Was Miradore auszeichnet

Der kostenlose Plan ist tatsächlich alltagstauglich – es handelt sich nicht um eine zeitlich begrenzte Demo. Ein Unternehmen mit 25 Android-Tablets im Außendienst kann diese registrieren, orten, Basisrichtlinien anwenden und bei Verlust eine Löschung auslösen, ohne Kosten. Das beseitigt das Argument „Wir haben kein Budget für ein MDM“ und ermöglicht die sofortige Verwaltung der Flotte.

Einschränkungen

  • Alles, was über die Basisfunktionen hinausgeht (erzwungene Verschlüsselung mit Schlüssel-Escrow, nativer Remote-Support, Drittanbieter-Integrationen), ist nur im Premium+-Plan verfügbar, der nicht kostenlos ist.
  • Keine Lebenszyklus-Automatisierung. Es existiert kein SaaS-Management, keine automatische Zugriffsverwaltung, keine HR-Anbindung. Verlässt jemand das Unternehmen, sind manuelle Maßnahmen am Gerät notwendig.
  • Das Kontrollniveau bei Android bleibt oberflächlich im Vergleich zu Hexnode oder Scalefusion. Der Kiosk-Modus ist rudimentär, und die Möglichkeiten zur Feinabstimmung sind begrenzt.
  • Oberfläche nur auf Englisch verfügbar. Für nicht-technische Teams in deutschsprachigen Unternehmen kann das die Einführung erschweren.
  • Mehrere Nutzende berichten, dass jede Einschränkung ein eigenes Profil erfordert (z. B. eines für Netzwerk, eines für Hintergrund, eines für Apps). Bei vielen aktiven Richtlinien kann die Verwaltung schnell unübersichtlich werden.

Wenn die Anforderungen wachsen, startet der Premium-Plan bei 2,75 $/Gerät/Monat (jährliche Abrechnung) und der Premium+-Plan bei 3,95 $/Gerät/Monat. Details finden Sie unter miradore.com/plans-pricing.

6. NinjaOne

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Ideal für: IT-Teams, die NinjaOne bereits nutzen und ihre Android-Geräte über dieselbe Konsole verwalten möchten, ohne einen zusätzlichen Anbieter einzubinden.

NinjaOne stammt aus der RMM-Welt und hat seine MDM-Funktionen schrittweise auf mobile Geräte erweitert. Das Tool beansprucht nicht, das umfassendste Android-MDM auf dem Markt zu sein, sondern das, das am besten passt, wenn NinjaOne bereits für andere Endpunkte eingesetzt wird. Wer mit dem Team schon Server patcht und Laptops über diese Konsole verwaltet, fügt Android einfach als weiteren Tab hinzu und muss keinen neuen Anbieter evaluieren.

Zentrale Funktionen

  • Android Enterprise aus derselben Konsole: Work Profile für BYOD, Unternehmensgeräte (COPE) und dedizierte Geräte werden im gleichen Dashboard verwaltet wie Server und Laptops.
  • Konfigurierbare Android-Richtlinien: Passwörter, Einschränkungen, Netzwerkeinstellungen, erzwungene Verschlüsselung sowie das OS-Update-Management mit Sofort- oder Terminupdates im Wartungsfenster.
  • Apps über Managed Google Play: Remote-Installation, Sperrung und Entfernung von Anwendungen, mit der Möglichkeit, das Gerät in den Single-App-Kiosk-Modus zu versetzen.
  • Echtzeit-Bildschirmansicht: IT-Fachkräfte sehen den aktuellen Bildschirminhalt des Android-Geräts, ohne Rückfragen an die Nutzenden stellen zu müssen.
  • Massen-Enrollment per QR-Code: QR-Codes und Enrollment-Tokens ermöglichen die Registrierung vieler Android-Geräte in einem Schritt.
  • Ein Dashboard für die gesamte Flotte: Das Android-Gerät aus dem Vertrieb erscheint direkt neben dem Produktionsserver und dem Laptop aus der Designabteilung. Kein Tab- oder Tool-Wechsel erforderlich.
  • Integrierte Schwachstellenerkennung: Identifikation von CVEs und risikobehafteter Software in der gesamten Flotte, Android-Geräte eingeschlossen.
  • Remote-Support mit NinjaOne Remote: Gerätezugriff zur Problembehebung erfolgt direkt aus der Konsole, ohne zusätzliche Installation auf dem Endpunkt.

Was NinjaOne auszeichnet

Alles auf einem Bildschirm. Wer morgens einen Windows-Server patcht, kann direkt feststellen, dass ein Android im Vertrieb zwei OS-Versionen im Rückstand ist und dieses sofort aktualisieren. Diese operative Durchgängigkeit ist bei einem kleinen IT-Team, das viele verschiedene Endgeräte verwaltet, eine große Erleichterung. Für bestehende NinjaOne-Kunden bedeutet Android hinzuzufügen lediglich das Aktivieren eines weiteren Tabs.

Einschränkungen

  • Das MDM-Modul für Android ist im Vergleich zum RMM-Kernprodukt noch jung. Die Tiefe der Android-Verwaltung erreicht noch nicht das Niveau von Hexnode oder Scalefusion, insbesondere bei Kiosken und dedizierten Geräten.
  • Es handelt sich um ein reines Geräteverwaltungs-Tool. Weder SaaS-Management, Zugriffskontrolle noch Automatisierung des Mitarbeiterlebenszyklus sind enthalten.
  • Preise nur auf Anfrage. Es gibt keine veröffentlichten Preise. Ein Angebotsverfahren ist vor einem Preisvergleich notwendig.
  • Keine HR-Anbindung. Eintritte und Austritte von Mitarbeitenden lösen auf Android-Geräten keine automationsgestützte Aktion aus. Die Verbindung zwischen Person und Endpunkt erfolgt manuell.

Wie wählt man die richtige MDM-Software für Android-Geräte aus?

Die Auswahl einer MDM-Lösung ist von vier Faktoren abhängig, die vor dem Vergleich der einzelnen Tools geklärt werden sollten:

1. Gerätetyp und Verwaltungsmodus
Unternehmenseigene Geräte, die vollständig kontrolliert werden sollen (Fully Managed), erfordern andere Konfigurationen als private Smartphones der Beschäftigten (BYOD mit Work Profile). Dedizierte Geräte wie Kioske oder POS-Terminals benötigen den Dedicated-Device-Modus. Nicht jede Lösung beherrscht alle drei Modi gleich gut. Zero-Touch-Enrollment ermöglicht die automatische Konfiguration beim ersten Einschalten, ohne IT-Eingriff vor Ort. Eine vollständige Android-Enterprise-Zertifizierung ist das Mindestkriterium für jede seriöse MDM-Lösung. BYOD-Management ist für Unternehmen mit gemischten Flotten unverzichtbar.

2. Datensitz und Compliance-Anforderungen
Für Unternehmen, die unter das NIS2-Umsetzungsgesetz (NIS2UmsuCG) fallen, ist der Standort der Datenverarbeitung kein optionales Kriterium. Das BSI erwartet Nachweise über Endpunktsicherheitsmaßnahmen gemäß § 30 BSIG. Lösungen mit EU-Infrastruktur erleichtern diesen Nachweis erheblich.

3. Integration in bestehende Systeme
Ein MDM, das isoliert von HR- und IT-Systemen arbeitet, erzeugt manuelle Prozesse bei jedem Eintritt und Austritt. Wer Onboarding und Offboarding automatisieren will, benötigt eine Lösung, die den Mitarbeiterlebenszyklus abbildet, nicht nur das Gerät.

4. Skalierbarkeit und Gesamtkosten
Die Lizenzkosten pro Gerät sind nur ein Teil der Gesamtkosten. Implementierungsaufwand, Supportqualität und Zusatzkosten für fehlende Integrationen, die dann manuell überbrückt werden müssen, bestimmen den tatsächlichen Aufwand. Factorial IT ist die einzige Lösung in diesem Vergleich, die Geräteverwaltung, SaaS-Lizenzen und den HR-Lebenszyklus auf einer Plattform vereint und damit den Koordinationsaufwand zwischen IT und Personalbereich strukturell reduziert.

Deloitte Insights zufolge trat das NIS2-Umsetzungsgesetz am 6. Dezember 2025 ohne Übergangsfristen in Kraft und verpflichtet rund 30.000 Organisationen in Deutschland zu dokumentierten Risikomanagementmaßnahmen, darunter ausdrücklich die Sicherung von Endpunkten. Eine MDM-Lösung, die diesen Nachweis nicht unterstützt, ist für betroffene Unternehmen keine vollständige Antwort auf die Compliance-Anforderungen.

Laut IDC-Daten via Statista erzielte Android im dritten Quartal 2026 einen weltweiten Marktanteil von rund 82 % aller verkauften Smartphones. Dies unterstreicht die strategische Bedeutung einer dedizierten Android-MDM-Strategie für fast jedes Unternehmen mit mobilem Außendienst.

FAQ

Welche MDM-Software ist die beste?

Die beste MDM-Software verknüpft die Geräteverwaltung direkt mit den HR-Prozessen. Für Unternehmen, die den Lebenszyklus von Geräten automatisch an Ein- und Austritte koppeln wollen, ist eine All-in-one-Unternehmenssoftware wie Factorial die ideale Lösung, da sie IT- und Personalverwaltung nahtlos integriert.

Ist es möglich, MDM von Android zu entfernen?

Ja, MDM kann entfernt werden. Dies wird in der Regel von IT-Administratoren über die MDM-Software selbst veranlasst. Meist ist ein Zurücksetzen des Geräts auf die Werkseinstellungen erforderlich, um alle unternehmensspezifischen Konfigurationen und Einschränkungen vollständig zu löschen.

Welche bekannten MDM-Software gibt es?

Es gibt viele MDM-Lösungen, darunter Angebote von großen Betriebssystem-Anbietern und spezialisierte Tools für bestimmte Branchen. Eine All-in-one-Unternehmenssoftware wie Factorial integriert MDM direkt mit HR-Prozessen, was die Geräteverwaltung bei Mitarbeiterwechseln automatisiert und vereinfacht.