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Was ist der Unterschied zwischen Homeoffice und mobilem Arbeiten?

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Der Begriff „Homeoffice“ ist spätestens seit der Corona-Pandemie in aller Munde. In diesem Zusammenhang wird oft auch von mobilem Arbeiten gesprochen. Doch diese Begriffe sind nicht dasselbe. Worin liegt der Unterschied zwischen Homeoffice und mobilem Arbeiten? Arbeitgebende sollten sich vor der Einführung eines Arbeitszeitmodells genau überlegen, welches Modell für ihre Mitarbeitenden infrage kommt und worin die Unterschiede bestehen. Wir haben die wichtigsten Antworten auf diese Fragen und klären, was der Unterschied zwischen Homeoffice und mobilem Arbeiten ist.

Wichtige Fakten

  1. Der entscheidende Unterschied: Homeoffice (Telearbeit) ist eine gesetzlich geregelte Arbeitsform gemäß § 2 Abs. 7 ArbStättV mit festen Pflichten für die Einrichtung des Arbeitsplatzes. Mobiles Arbeiten hingegen ist ortsunabhängig und unterliegt nicht der Arbeitsstättenverordnung, wie die Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin (BAuA) klarstellt.
  2. Verbreitung in Deutschland: Im Jahr 2026 arbeiteten laut Statistischem Bundesamt (Destatis) 25 % aller Erwerbstätigen zumindest gelegentlich im Homeoffice – in IT-Dienstleistungen und Unternehmensberatung lag der Anteil bei jeweils 74 %.
  3. Hybrides Arbeiten als Präferenz: Die Konstanzer Homeoffice-Studie 2026 der Universität Konstanz zeigt, dass 75 % der Beschäftigten ein hybrides Modell bevorzugen und sich im Schnitt 2,77 Homeoffice-Tage pro Woche wünschen.
  4. Handlungsempfehlung: Unternehmen, die Homeoffice oder mobiles Arbeiten einführen, sollten die Regelungen in einer Betriebsvereinbarung oder einem Arbeitsvertragszusatz festhalten. Sie sollten eine digitale Zeiterfassungslösung einsetzen, um die Pflichten aus dem Arbeitszeitgesetz (ArbZG) rechtssicher zu erfüllen.

Was ist der Unterschied zwischen mobilem Arbeiten und Homeoffice?

Vor allem während der Corona-Pandemie haben das mobile Arbeiten und das Arbeiten aus dem Homeoffice einen nie dagewesenen Aufschwung erlebt. Laut Statistischem Bundesamt (Destatis) arbeiteten im Jahr 2026 bereits 25 % aller Erwerbstätigen zumindest gelegentlich im Homeoffice – ein Anstieg gegenüber 24 % im Jahr 2026 und mehr als doppelt so viele wie vor der Pandemie (2026: 13 %).

Neben dem Homeoffice wird in diesem Zusammenhang auch von Telearbeit, Remote-Arbeiten und mobilem Arbeiten gesprochen. Obwohl die Begriffe Ähnlichkeiten haben, sind sie jedoch rechtlich und praktisch nicht deckungsgleich.

Im Folgenden wollen wir betrachten, worin sich vor allem Homeoffice und mobiles Arbeiten unterscheiden und welche Vor- und Nachteile sie haben bzw. für welche Unternehmen welche Form geeignet ist.

Welche rechtlichen Unterschiede bestehen zwischen Homeoffice und mobilem Arbeiten?

Was heißt mobiles Arbeiten?

Unter dem Begriff „mobiles Arbeiten“ versteht man die Möglichkeit, dass Beschäftigte flexibel außerhalb des traditionellen Büroarbeitsplatzes ihres Arbeitgebenden arbeiten können. Es betrifft meist Mitarbeitende, die hauptsächlich ein mobiles Endgerät wie einen Laptop für ihre Arbeit benötigen. Im Gegensatz zum Homeoffice sind sie dabei nicht auf einen festen Ort wie ihr Zuhause beschränkt, sondern können grundsätzlich von überall aus arbeiten.

Die konkrete Ausgestaltung des mobilen Arbeitens hängt stark von den jeweiligen Unternehmen und deren internen Regelungen ab. Es gibt bislang keine gesetzliche Grundlage, die mobiles Arbeiten einheitlich regelt.

Aus arbeitsrechtlicher Sicht ist mobiles Arbeiten von der Telearbeit klar abzugrenzen. Gemäß § 2 Abs. 7 ArbStättV unterliegt Telearbeit der Arbeitsstättenverordnung, während mobiles Arbeiten dieser Verordnung ausdrücklich nicht unterliegt, wie die Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin (BAuA) bestätigt. Das Arbeitsschutzgesetz (ArbSchG) gilt jedoch für beide Formen gleichermaßen. Unternehmen sind gemäß § 5 ArbSchG verpflichtet, für alle Beschäftigten – unabhängig vom Arbeitsort – eine Gefährdungsbeurteilung durchzuführen. Zudem gilt das Arbeitszeitgesetz (ArbZG) für alle Arbeitsformen, einschließlich der täglichen Höchstarbeitszeit von acht Stunden und der Regelungen zu Ruhepausen und Ruhezeiten.

Einige Unternehmen gewähren ihren Angestellten völlige Freiheit und erlauben ihnen, von jedem beliebigen Ort aus zu arbeiten – dies wird als „Remote Working“ (also Arbeiten aus der Ferne) bezeichnet. Andere Firmen erlauben mobiles Arbeiten nur für einen bestimmten Zeitraum im Jahr, beispielsweise für ein halbes Jahr (die sogenannte Workation). Wiederum andere Unternehmen beschränken es auf bestimmte Regionen, wie die eigene Stadt oder das eigene Land. In manchen Fällen wird mobiles Arbeiten nur für Dienstreisen oder nur gelegentlich gestattet.

Und was versteht man unter Homeoffice?

Der Begriff „Homeoffice“ hat sich insbesondere im Rahmen der Corona-Pandemie durchgesetzt. Zuvor wurde in diesem Zusammenhang meist von „Telearbeit“ gesprochen. Inhaltlich handelt es sich jedoch um dasselbe.

Bei einem Homeoffice-Arbeitsplatz sind Arbeitgebende verpflichtet, die gleichen arbeitsrechtlichen Standards einzuhalten wie am regulären Büroarbeitsplatz – insbesondere in Bezug auf Arbeitsschutz und gesundheitliche Vorkehrungen. Hierbei sind vor allem die Regelungen der Arbeitsstättenverordnung zu berücksichtigen.

Grundsätzlich bedeutet das, dass ein Homeoffice-Arbeitsplatz vom Arbeitgebenden so eingerichtet werden muss, dass er den gleichen Anforderungen entspricht wie ein regulärer Arbeitsplatz im Büro.

Telearbeit bzw. Homeoffice ist dabei an einen festen Ort außerhalb des Unternehmensbüros gebunden – in der Regel also das Zuhause der jeweiligen Beschäftigten.

Wichtig für die Praxis: Ein Telearbeitsplatz gilt gemäß § 2 Abs. 7 ArbStättV erst dann als eingerichtet, wenn Unternehmen und Beschäftigte die Bedingungen der Telearbeit arbeitsvertraglich oder im Rahmen einer Vereinbarung festgelegt haben und die benötigte Ausstattung durch das Unternehmen im Privatbereich der Beschäftigten bereitgestellt und installiert wurde. Darüber hinaus steht dem Betriebsrat gemäß § 87 Abs. 1 Nr. 14 BetrVG ein Mitbestimmungsrecht bei der Ausgestaltung von Regelungen zum mobilen Arbeiten zu. Unternehmen sollten daher frühzeitig eine Betriebsvereinbarung oder einen Arbeitsvertragszusatz abschließen, um Rechtssicherheit für alle Beteiligten zu schaffen. Ein gesetzlicher Anspruch auf Homeoffice oder mobiles Arbeiten besteht in Deutschland derzeit nicht.

Welche Vor- und Nachteile haben mobiles Arbeiten und Homeoffice im Vergleich?

Vor- und Nachteile von mobilem Arbeiten

Stärken des mobilen Arbeitens

  • Große Flexibilität für Beschäftigte: Beschäftigte haben maximale Freiheit bei der Wahl ihres Arbeitsplatzes.
  • Förderung der Vereinbarkeit von Beruf und Privatleben: Durch die Ortsunabhängigkeit können Beschäftigte ihr Privatleben besser mit der Arbeit vereinbaren und Sorgearbeit leichter integrieren.
  • Kosteneinsparungen: Sowohl für Beschäftigte als auch für Unternehmen bietet mobiles Arbeiten finanzielle Vorteile. Mitarbeitende sparen Zeit und Geld für das Pendeln, während Unternehmen geringere Ausgaben für Büroräume, Heizung und Infrastruktur haben.
  • Größerer Talentpool: Mobiles Arbeiten ermöglicht Unternehmen, mit Spitzenkräften weltweit zusammenzuarbeiten. Auch Beschäftigte aus anderen Ländern können grenzüberschreitend tätig sein.

Die Konstanzer Homeoffice-Studie 2026 der Universität Konstanz zeigt zudem, dass 75 % der Beschäftigten ein hybrides Modell aus mobilem Arbeiten und Präsenzarbeit bevorzugen – und sich im Schnitt 2,77 Homeoffice-Tage pro Woche wünschen. Für Unternehmen bedeutet dies, dass flexible Arbeitsmodelle heute ein entscheidender Faktor für die Gewinnung und Bindung von Fachkräften sind.

Hinweis: Eine HR-Software erleichtert die Verwaltung und Umsetzung von Telearbeit deutlich. Besonders in den Bereichen Kommunikation, Zeiterfassung und Dokumentenmanagement ist eine solche Software ein geeignetes Instrument. Mitarbeitende können ihre Arbeitszeiten digital erfassen, Dokumente elektronisch verwalten und effizient mit dem Team kommunizieren. Außerdem ermöglichen Module für Leistungsbeurteilung, digitales Onboarding und Personalgewinnung eine bessere Integration neuer Mitarbeitender und strukturierte Arbeitsabläufe.

Herausforderungen beim mobilen Arbeiten

  • Datenschutz gewährleisten: Unternehmen können nicht vollständig kontrollieren, wer Zugriff auf Unternehmensdaten hat, vor allem wenn Mitarbeitende an öffentlichen Orten wie Coworking-Spaces, in Zügen oder Cafés arbeiten. Um Sicherheitsrisiken zu minimieren, sollten Mitarbeitende und Unternehmen auf verschlüsselte Verbindungen, VPNs und sichere Passwörter setzen. Zudem kann eine HR-Software sicherstellen, dass nur autorisierte Mitarbeitende Zugriff auf vertrauliche Unternehmensinformationen haben.
  • Geringere Kontrolle: Unternehmen haben weniger direkte Aufsicht über ihre Mitarbeitenden. Arbeitszeiten und Produktivität lassen sich nicht so leicht überprüfen wie im Büro. Klare Zielvorgaben, regelmäßige Meetings und digitale Zeiterfassungssysteme können Transparenz schaffen und Vertrauen fördern.
  • Weniger sozialer Kontakt: Der spontane Austausch im Team fällt weg, was sich auf die Teamdynamik und das Wohlbefinden auswirken kann. Besonders für Beschäftigte, die viel Wert auf soziale Interaktion legen, kann mobiles Arbeiten zur Isolation führen. Unternehmen sollten deshalb regelmäßige virtuelle Meetings, Team-Events oder hybride Arbeitsmodelle unterstützen, um den Teamgeist zu erhalten.

Hinweis zur Zeiterfassung: Unabhängig vom Arbeitsort – ob Homeoffice, mobiles Arbeiten oder Büro – sind Unternehmen verpflichtet, die Arbeitszeiten ihrer Beschäftigten systematisch zu erfassen. Dies ergibt sich aus den Vorgaben des Arbeitszeitgesetzes (ArbZG) sowie aus der Rechtsprechung des Bundesarbeitsgerichts (BAG-Beschluss vom 13.09.2022, 1 ABR 22/21). Factorial unterstützt Unternehmen dabei, diese Pflicht mit einer digitalen Zeiterfassungslösung rechtssicher und ortsunabhängig zu erfüllen.

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Vor- und Nachteile des Homeoffice

Stärken des Homeoffice

  • Optimale Kombination im hybriden Arbeiten: Homeoffice kann – vor allem in hybriden Arbeitsmodellen – die Vorteile von Büroarbeit und mobilem Arbeiten beziehungsweise Homeoffice vereinen. Unternehmen und Mitarbeitende profitieren von der strukturierten Umgebung des Homeoffice sowie der Möglichkeit, je nach Bedarf ins Büro zu kommen. Dies lässt sich auch für mobiles Arbeiten umsetzen.
  • Einhaltung des Arbeitsschutzes: Im Gegensatz zum mobilen Arbeiten unterliegt das Homeoffice den gesetzlichen Regelungen der Arbeitsstättenverordnung. Arbeitgebende müssen dafür sorgen, dass ergonomische Arbeitsplätze bereitgestellt und gesundheitliche Standards eingehalten werden, was langfristig das Wohlbefinden der Mitarbeitenden fördert.
  • Höhere Konzentration und Produktivität: Viele Beschäftigte arbeiten bei anspruchsvollen oder kreativen Aufgaben zu Hause effizienter. Sie können sich dort besser konzentrieren als im Büro, wo Umgebungsgeräusche, spontane Gespräche und Ablenkungen häufig die Produktivität beeinträchtigen.
  • Geringere emotionale Erschöpfung: Die Konstanzer Homeoffice-Studie 2026 der Universität Konstanz belegt, dass Beschäftigte mit Präsenzpflicht deutlich häufiger emotional erschöpft sind (38 %) als jene ohne Präsenzpflicht (21 %) – bei vergleichbar wahrgenommener Produktivität. Homeoffice kann damit aktiv zur Gesunderhaltung der Belegschaft beitragen.
  • Strukturierteres Zeitmanagement: Im Vergleich zum mobilen Arbeiten ist das Zeitmanagement im Homeoffice oft einfacher. Da die Arbeitsumgebung festgelegt ist, gibt es weniger spontane Standortwechsel oder unvorhersehbare äußere Faktoren, die den Arbeitsfluss stören könnten. Zudem ermöglichen feste Routinen eine bessere Organisation des Tagesablaufs.

Herausforderungen beim Homeoffice

  • Gefahr der sozialen Isolation: Auch im Homeoffice besteht die Gefahr der sozialen Isolation, da Mitarbeitende unabhängig vom Ort arbeiten. Besonders bei längeren Phasen des Homeoffice kann der fehlende persönliche Austausch zu einem Gefühl der Entfremdung führen. Um dem entgegenzuwirken, bietet sich ein hybrides Arbeitsmodell an, das sowohl sozialen Kontakt als auch die positiven Effekte von Homeoffice wie Flexibilität und Kosteneinsparungen ermöglicht.
  • Verschwimmen von beruflichem und privatem Leben: Im Homeoffice fällt es vielen Mitarbeitenden schwer, klare Grenzen zwischen Arbeit und Privatleben zu ziehen. Ohne den physischen Abstand zu einem Büro oder einem festen Arbeitsplatz können die Arbeitszeiten unklar werden, und die Arbeit überschneidet sich mit der Freizeit. Unternehmen sollten darauf achten, dass Mitarbeitende nach Feierabend nicht mehr kontaktiert werden.

Für wen eignet sich welches Modell: mobiles Arbeiten oder Homeoffice?

Mobiles Arbeiten eignet sich für Unternehmen, bei denen Mitarbeitende keinen festen Arbeitsplatz benötigen und deren Tätigkeit von überall aus erledigt werden kann, solange ein digitales Endgerät zur Verfügung gestellt wird. Dies ist bei vielen Bürojobs der Fall, wie zum Beispiel in der IT, beim Verfassen von Inhalten oder in anderen digitalen Bereichen. Auch international tätige Unternehmen profitieren von mobilem Arbeiten, da sie die besten Talente ortsunabhängig anziehen können. Besonders attraktiv ist dies für Mitarbeitende, die viel reisen möchten, oder für solche, die auf dem Land leben wollen. Auch Unternehmen, die sich für umweltbewusstes Handeln engagieren möchten, können von mobilen Arbeitsmodellen profitieren.

Homeoffice hingegen eignet sich eher für Unternehmen, bei denen eine regelmäßige Anwesenheit der Mitarbeitenden im Büro noch notwendig ist, oder für Unternehmen, die sehr strukturiert und klassisch arbeiten, aber ihren Mitarbeitenden teilweise die Möglichkeit bieten möchten, von zu Hause aus zu arbeiten. Auch in Branchen, in denen bestimmte Tätigkeiten viel Ruhe erfordern, wie etwa Buchhaltung oder kreative Aufgaben, kann Homeoffice besonders vorteilhaft sein.

Wie lässt sich die Einführung von Homeoffice oder mobilem Arbeiten rechtssicher gestalten?

Unabhängig davon, welches Modell ein Unternehmen wählt, sind einige rechtliche Grundvoraussetzungen zu beachten:

  • Schriftliche Vereinbarung: Sowohl für Telearbeit als auch für mobiles Arbeiten empfiehlt sich ein Zusatz zum Arbeitsvertrag oder eine Betriebsvereinbarung, in der Arbeitszeit, Ausstattung, Datenschutz und Erreichbarkeit geregelt werden.
  • Gefährdungsbeurteilung: Gemäß § 5 ArbSchG sind Unternehmen verpflichtet, für alle Arbeitsformen – einschließlich Homeoffice und mobilem Arbeiten – eine Gefährdungsbeurteilung durchzuführen.
  • Arbeitszeiterfassung: Das Arbeitszeitgesetz (ArbZG) gilt für alle Arbeitsformen. Unternehmen müssen sicherstellen, dass Beginn, Ende und Dauer der täglichen Arbeitszeit verlässlich dokumentiert werden – unabhängig vom Arbeitsort.
  • Mitbestimmung: Bei der Einführung von mobilem Arbeiten steht dem Betriebsrat gemäß § 87 Abs. 1 Nr. 14 BetrVG ein Mitbestimmungsrecht zu.

Factorial unterstützt Unternehmen dabei, diese Anforderungen mit einer integrierten HR-Software für Telearbeit und Homeoffice zu erfüllen – von der digitalen Zeiterfassung über das Dokumentenmanagement bis hin zur Verwaltung von Betriebsvereinbarungen.

FAQ

Sind Homeoffice und mobiles Arbeiten das Gleiche?

Nein. Beim Homeoffice, auch Telearbeit genannt, ist der Arbeitsort vertraglich auf das Zuhause festgelegt und der Arbeitgeber muss einen festen Arbeitsplatz einrichten. Mobiles Arbeiten hingegen erlaubt es Mitarbeitenden, flexibel und ortsunabhängig zu arbeiten, ohne an einen bestimmten Ort gebunden zu sein.

Was ist der Unterschied zwischen Homeoffice und Remote Arbeiten?

Remote-Arbeit ist der Oberbegriff für jede Arbeit außerhalb des Büros, egal ob von zu Hause, aus einem Café oder einem anderen Land. Das Homeoffice ist eine spezifische Form der Remote-Arbeit, bei der der Arbeitsort vertraglich auf das eigene Zuhause beschränkt ist.

Was sind die Vorteile von mobilem Arbeiten?

Mobiles Arbeiten bietet Mitarbeitenden maximale Flexibilität bei der Wahl des Arbeitsortes und fördert die Work-Life-Balance. Unternehmen profitieren von Kosteneinsparungen bei Büroflächen und haben Zugriff auf einen globalen Talentpool, da sie nicht mehr an einen Standort gebunden sind.

Was ist mobile Arbeit?

Mobile Arbeit bezeichnet die Möglichkeit für Beschäftigte, ihre Tätigkeit flexibel und ortsunabhängig außerhalb des Unternehmensbüros auszuüben. Im Gegensatz zum Homeoffice sind sie dabei nicht auf einen festen Ort beschränkt und können mit einem Laptop von praktisch überall arbeiten.

Julia Lehmann ist Schriftstellerin, Philosophin, Künstlerin und Übersetzerin. Seit über drei Jahren setzt sie sich intensiv mit aktuellen Entwicklungen im Bereich Human Resources und der Arbeitswelt auseinander. Mit ihrem interdisziplinären Hintergrund analysiert sie Themen wie Unternehmenskultur, Führung, Wandel in der Arbeitsorganisation und rechtliche Rahmenbedingungen – und liefert dabei Impulse, die sowohl in Fachkreisen als auch in der unternehmerischen Praxis Anklang finden.