Optimiere deine One-to-One Meetings

Es mag seltsam klingen, aber nur sehr wenige kleine und mittlere Unternehmen pflegen die Gewohnheit, Einzelgespräche mit ihren Kollegen und Kolleginnen zu führen. Die wöchentliche/monatliche Betriebsversammlung reicht ihnen aus – das denken sie zumindest.

Die meisten Probleme, die sich auf das Personal beziehen, werden erst dann in Angriff genommen, wenn sie ernst zu nehmen sind und es sich nicht mehr vermeiden lässt. Dann ist es in der Regel aber jedoch schon zu spät. Jedes Unternehmen benötigt persönliche Besprechungen, unabhängig von der Größe. In vertraulichen Gesprächen können Arbeitgeber und Arbeitnehmer einige Minuten lang offen über ihren Alltag, ihre Ziele und ihre Arbeitslast sprechen und so letztendlich gewährleisten, dass alles planmäßig verläuft. Wenn es irgendwelche Probleme geben sollte, kann das Unternehmen sie rechtzeitig aufdecken und lösen. So kann sichergestellt werden, dass sich weder Arbeitsprozesse verzögern noch die Motivation der Mitarbeiter nachlässt. Ein Problem erst dann zu lösen, wenn es unvermeidlich erscheint, ist etwas, das sich kein Unternehmen leisten kann.

Einzelgespräche können die Produktivität eines Unternehmens verdoppeln und Prozesse agiler und leistungsfähiger gestalten.

Denke darüber nach, am Ende wirst du nämlich mehr Zeit damit verschwenden, ein tiefgreifendes Problem zu lösen, als diese wöchentlichen Treffen zu arrangieren.

Ratschläge für ein erfolgreiches One-to-One Meeting:

  • Der Schlüssel liegt darin,ehrlich zu sein: Falls es ein Problem geben sollte, das den Mitarbeiter daran hindert, 100% -tige effektive Arbeit zu leisten, sollte man darüber ohne Furcht reden können. Als Arbeitgeber solltest du immer versuchen ehrlich und konstruktiv zu bleiben. Du solltest deinen Mitarbeitern ein vertrautes Umfeld bieten, damit er/sie sich wohlfühlt und sich selbst ausdrücken und über seine/ihre Probleme reden kann.
  • Bereite dich vor: Verbringe eine Minuten damit, das Meeting vorzubereiten und Themen zu formulieren, über die du sprechen möchtest.
  • Taten statt Worte: Sowohl Arbeitgeber als auch Arbeitnehmer werden aus dem Gespräch Aspekte mitnehmen, die es zu verbessern gibt. Es ist wichtig, dass beide Parteien sich am Ende des Gesprächs im Klaren sind, was getan werden muss, um die Probleme zu lösen.

Was du auf jeden Fall vermeiden solltest:

  • Ausschließlich über Arbeit sprechen: Ziel dieser Treffen ist es nicht ausschließlich über Arbeit zu sprechen. Du solltest alle Faktoren berücksichtigen, die das Potenzial des Mitarbeiters blockieren könnten, und ihnen Raum geben, um sich auszudrücken. Ziel ist es, den direkten Kommunikationskanal mit dem Mitarbeiter zu fördern.
  • Die Zeit kontrollieren: Diese Meeting sollten zwar nicht zu kurz und nicht zu lang sein, du solltest aber trotzdem nicht ständig die Zeit im Auge behalten. Du kannst ein Zeitfenster von 10-15 Minuten für das Meeting einplanen und dich dann vom Gespräch leiten lassen.
  • Am Ende mit leeren Hände dastehen: Nach dem Meeting sollten beide Beteiligten sich ihrer zukünftigen Aufgaben und Ziele bewusst sein. Wenn dies nicht der Fall sein sollte, ist etwas schief gelaufen und das Meeting war nutzlos.
  • Meetings verschieben: Wenn du deine Meetings immer wieder absagst, verleihst du deinen Mitarbeitern den Eindruck, dass Sie keine Priorität für dich darstellen. Um eine aufrichtige und vertrauensvolle Atmosphäre zu schaffen, solltest du die wöchentlichen Meetings unbedingt einhalten. Um Überschneidung zu vermeiden, solltest du die Meetings immer auf den selben Tag und auf die selbe Zeit legen.

Wenn Dein Terminkalender bereits bis oben hin mit HR-Aufgaben vollgepackt ist, brauchst Du vielleicht die Hilfe einer HR-Software, die dir dabei hilft, einen großen Teil der administrativen Aufgaben zu automatisieren. Spare bis zu 6 Stunden pro Woche und verbringe mehr Zeit mit deinen Mitarbeitern!

 

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