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Generation Z und ihre Bedeutung auf dem Arbeitsmarkt

Generation Z

Immer online, ungeduldig und fordernd, gesundheits- und umweltbewusst, das ist die Generation Z. Die Generation, die auch als Digital Natives bekannt ist, tickt etwas anders als ihre Vorgänger.

Was diese Generation ausmacht und welche Bedeutung sie auf dem Arbeitsmarkt hat, erfahren Sie in diesem Artikel.

Recruiting Generation Z

Definition der Gen Z 

Haben Sie schon einmal von der Generation Z gehört?

Zur Generation Z gehören Menschen, die zwischen den Jahren 1995 und 2010 geboren wurden. Sie folgen auf die Generation Y, die auch Millennials genannt werden. Deshalb nennt man die Menschen der Generation Z unter anderem auch Post Millennials. Der Generation Z schließt sich die aktuelle Generation Alpha an, die von etwa 2011 bis 2025 zur Welt gekommen ist oder kommen wird. 

Einfluss der digitalen Medien 

Die sogenannte Gen Z ist die erste Generation, die seit ihrer Kindheit mit digitalen Technologien aufgewachsen ist. Im Gegensatz zu ihrem Vorgänger, der Generation Y, findet ihr Alltag nicht nur im realen, sondern auch im virtuellen Raum statt. Die Generation weist größtenteils ein hohes Bildungsniveau auf.

Allerdings werden nur selten ursprüngliche Medien wie Zeitschriften oder Bücher genutzt, da mit den digitalen Medien bereits genug Informationen zur Verfügung stehen. Zu den digitalen Medien gehören beispielsweise Smartphones, Tablets oder Laptops. Auch der soziale Austausch findet oftmals über Social Media Kanäle wie WhatsApp, Instagram oder Tiktok statt. 

Merkmale und Eigenschaften 

Wie auch ihre Vorgänger zeichnen sich die sogenannten „Zoomer“ durch bestimmte Eigenschaften aus: 

  • Eine dieser Eigenschaften ist die Entscheidungsunfähigkeit, welche viele Menschen der Generation betrifft. Durch die große Menge an Informationen hinterfragen sie mehr als frühere Generationen. Dies erschwert den Prozess der Entscheidungsfindung. 
  • Auch der Wunsch nach Unverbindlichkeit ist charakteristisch. Oft steht der Gedanke im Vordergrund, dass noch etwas Besseres kommen könnte. Aus diesem Grund legen sich die Zoomer ungern fest. Diese Unverbindlichkeit äußert sich vor allem bei Jobangeboten oder Beziehungen. Die eigene Familie und Freunde haben dagegen eine sehr hohe Priorität. 
  • Ein weiteres Merkmal der Menschen der Generation Z ist der Leistungsdruck, der konstant durch den Einfluss der sozialen Medien verstärkt wird. Sie machen sich viele Sorgen um die Zukunft und vergleichen sich dauerhaft mit anderen.

In den sozialen Medien wird der Eindruck vermittelt, dass viele andere Menschen ein spannenderes Leben oder einen tolleren Job haben. Auch der äußere Eindruck spielt eine große Rolle. Vor allem junge Frauen haben oftmals psychische Probleme wegen dieses äußerlichen Drucks.

Werte: Was der Gen Z wichtig ist 

Nicht nur in ihren Eigenschaften unterscheidet sich die Gen Z von den älteren Generationen. Auch bei den Werten lassen sich laut einer Studie von McKinsey Differenzen erkennen.

Die Zukunft wird dabei eher realistisch betrachtet – ganz im Gegensatz zur Generation Y, die eher von Optimismus geprägt ist. Außerdem ist der Aspekt der Selbstverwirklichung sehr wichtig. 

Die Werte, die dabei mit einfließen, sind unter anderem: 

  • Gesundheit
  • Freiheit
  • Individualität
  • Gerechtigkeit 
  • Diversität

Während für Mädchen dabei die Werte Gerechtigkeit, Respekt und Hilfsbereitschaft eine wichtige Rolle spielen, sind für Jungs Freiheit und Leistung die wichtigsten Aspekte. Wie schon oben erwähnt, stehen Freunde und Familie an erster Stelle und das Verbundenheitsgefühl und die Treue ihnen gegenüber ist für die meisten Menschen der Gen Z eine Selbstverständlichkeit.

Tipp: Entwickeln Sie eine Employer Branding Strategie und kommunizieren Sie authentisch Ihre Unternehmenswerte. Denn Jobsuchende und Bewerber*innen achten bei der Entscheidung zum neuen Arbeitgeber immer mehr auf die Unternehmenskultur und das Image des Unternehmens.

Generation Z Merkmale

Was Sie beim Recruiting von Gen Z beachten müssen

Viele der jungen Menschen, die zur Generation Z gehören, steigen gerade ins Berufsleben ein. Das heißt, dass Unternehmen sich ganz neuen Herausforderungen stellen müssen: 

  • Denn die Digital Natives bringen ganz neue Voraussetzungen mit sich. Zum Beispiel im Umgang mit neuen Technologien und Flexibilität. Daher muss sich insbesondere das Personalmanagement überlegen, welche Strategien sich am besten eignen, um die junge Generation anzusprechen. 
  • Gen Z achtet bei der Jobauswahl auf einen idealen Mix zwischen Arbeitsleben und Freizeit. Um die Generation zu erreichen, können Instrumente wie beispielsweise Influencer Marketing, digitale Events oder Personal Kampagnen genutzt werden. 
  • Investieren Sie außerdem Zeit in Ihr Employer Branding: Unternehmen sollten auf jeden Fall ihr Employer Branding optimieren und versuchen den Bekanntheitsgrad des Unternehmens zu erhöhen, sowie die Attraktivität des Unternehmens für potenzielle Mitarbeiter*innen herauszustellen.
  • Außerdem nehmen interessante Projekte und wechselnde Herausforderungen langfristig Einfluss auf die Motivation.

Erstellen Sie maßgeschneiderte Stellenangebote, Bewerbungsformulare oder Schritte im Bewerbungsprozess. Factorial passt sich ganz einfach an die Bedürfnisse Ihres Unternehmens an.

Generation Z im Vergleich..

..zur Generation Y 

Vor der Generation Z kam die Generation Y. Zur Generation Y gehören alle Menschen, die zwischen 1980 und den frühen 1990ern geboren wurden. Sie werden also zwischen der Generation X und der Generation Z eingeordnet.

Die Menschen der Generation Y werden auch Millennials genannt. Laut BBC ähneln sich die Generationen Y und Z in dem Aspekt, dass sie viele Dinge hinterfragen und alte Strukturen durchbrechen möchten.

Genau wie die Menschen der Generation Z weisen auch die meisten der Millennials einen hohen Bildungsabschluss auf und stellen somit einen hohen Wert für Unternehmen dar. 

Laut Statista sind dies die wichtigsten drei Ziele der Millennials: 

  • Gesundheit
  • finanzielle Unabhängigkeit 
  • eine eigene Familie gründen 

..zur Generation X

Die Generation X hat ihren Namen Douglas Coupland zu verdanken, der sich in seinem Roman “Generation X” mit der Generation X und ihren Merkmalen beschäftigt. Zur Generation X gehören diejenigen, die zwischen 1965 und 1981 geboren wurden, also in der Zeit des Wiederaufbaus Europas nach dem Krieg.

Die Auswirkungen des Kalten Kriegs haben einen großen Einfluss diese Generation. Ihr Leben war nicht einfach, denn nach einer Zeit des Umbruchs war es eine große Herausforderung, einen Arbeitsplatz zu finden. Arbeiten und produzieren war ihre Lebensphilosophie, die keinen Raum für Idealismus ließ. Deswegen werden sie auch oft als Workaholics bezeichnet. 

Individualismus, Ehrgeiz und Arbeitssucht sind Werte, die diese Generation auszeichnen. Die Generation X folgt auf die Generation der Baby Boomers. Sie umfasst alle Menschen, die zwischen 1946 und 1964 geboren wurden.

 

Recruiting Generation Z

Was kommt nach der Generation Z ?

Nach der Generation Z kommt die Generation Alpha. Die Generation Alpha ist der Nachfolger der Generation Z. Sie umfasst die Menschen, die zwischen 2010 und 2025 geboren sind oder noch geboren werden. 

Was die Generation Alpha auszeichnet: 

  • Menschen der Generation Alpha sind vollständig von neuen Technologien geprägt und besitzen eine stärkere digitale Denkweise als die Digital Natives. 
  • Sie profitieren außerdem von einem hohen technologischen Standard und Wohlstand. Allerdings sind sie auch die Generation, die die Folgen des Klimawandels besonders zu spüren bekommt.

Auf die Generation Alpha wird die Generation Beta folgen. Durch was diese Generation geprägt werden wird, steht noch nicht fest. Zur Generation Beta zählen alle Menschen, die ab dem Jahr 2025 geboren werden. 





 

Interessiert verfolgt unsere Autorin Marcela die neuesten Themen im HR Bereich und verpackt diese in informative Blogartikel. Wichtig sind ihr vor allem der aktuelle Bezug zum Thema und der Mehrwert für Sie als Leser.

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