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HR Lexikon

HR-Lexikon: Human Resources von A bis Z

Die Welt der Human Resources entwickelt sich ständig weiter und hat sich in den letzten Jahren stark verändert. Es ist nicht verwunderlich, dass es manchmal etwas kompliziert ist, mit den neuesten Entwicklungen bei Personalstrategien, Organisationsformen oder einfach nur Anglizismen auf dem Laufenden zu bleiben.

Um allen zu helfen, die mit den Trends im Personalmanagement Schritt halten möchten, präsentieren wir unser HR-Lexikon. Darin finden Sie Definitionen und Informationen zu den grundlegendsten Konzepten bis hin zu den neuesten Ansätzen in der Personalbranche.

Unser HR-Glossar

A, B, C, D, EF, G, H, I, J, K, L, M, N, O, P, Q, R, S, T, U, V, W, X, Y, Z


A

Active Sourcing
Eine Form der aktiven Personalbeschaffung von potentiellen Mitarbeitern, die zum Unternehmen allgemein oder konkret auf eine bestimmte Stelle passen. Active Sourcing wird häufig durch eine direkte Ansprache der Kandidaten in sozialen Medien, Messen etc. umgesetzt.
Applicant Tracking System (ATS)
Eine Software zur Verwaltung des Recruiting- und Einstellungsprozesses. Es organisiert die Daten der Bewerber und hilft dabei, die Kandidaten während des Recruiting zu “tracken”. Es hilft bei der Planung, sendet Benachrichtigungen und automatisierte E-Mails and Kandidaten. Das Ziel ist es den Recruiting Prozess effizienter zu gestalten und sowohl für HR-Manager als auch Kandidaten zu optimieren.
Arbeitserlaubnis
Eine Genehmigung der Bundesagentur für Arbeit zur Ausübung einer Beschäftigung für Arbeitskräfte aus dem Ausland. Bürger aus EU-Mitgliedsstaaten und aus Ländern, die ein entsprechendes Abkommen mit der EU haben, benötigen keine Arbeitserlaubnis.
Arbeitsklima
Die Atmosphäre bzw. Stimmung, die durch ein gewisses gemeinschaftliches Verhalten am Arbeitsplatz geformt wird. Das Arbeitsklima ist für die Motivation der Mitarbeiter und für den Erfolg des Unternehmens ein ausschlaggebender Faktor.
Arbeitsunfall
Laut der Deutschen Gesetzlichen Unfallversicherung (DGUV) sind Arbeitsunfälle die Unfälle, die versicherte Personen infolge der versicherten Tätigkeit erleiden. Dazu gehören unter anderem auch Unfälle, die auf dem Weg zur Arbeit passieren, wenn kein Zwischenstop gemacht wird.
Arbeitszeitkonto
Eine Art Sparkonto, in welchem das Zeitguthaben der geleisteten Arbeitszeit erfasst wird. In der Regel wird die Arbeitszeit der Mitarbeiter elektronisch festgestellt. Die tatsächliche Arbeitszeit wird dann mit der vertraglich geregelten Arbeitszeit abgeglichen und es entsteht ein Zeitguthaben.
Assessment Center
Das Assessment Center (AC), ist Teil des Auswahlverfahrens im Bewerbungsprozess und wird häufig von großen Unternehmen genutzt, in denen sich eine Vielzahl an Bewerbern auf eine Stelle bewerben. Das AC umfasst mehrere Runden (meist zwischen 3-6), in denen Bewerber Aufgaben, wie Rollenspiele und Diskussionsrunden, bewältigen müssen.


B

Betriebliches Eingliederungsmanagement (BEM)
Ein Prozess als Teil des Personalmanagements, anhand welchem ermittelt wird, wie die Arbeitsunfähigkeit eines Mitarbeiters überwunden werden kann und mit welchen Maßnahmen eine erneute Arbeitsunfähigkeit vorgebeugt und der Arbeitsplatz erhalten werden kann.
Betriebsferien
Die Schließung des Betriebs aus wichtigen betrieblichen Gründen. Diese beziehen sich vor allem auf die Gegebenheiten, die es Mitarbeitern unmöglich machen, ihrer Arbeit nachzugehen, wie z.B. niedrige Auftragslage, Umbauten oder Betriebsferien der Kunden.
Bildunsgurlaub
Bildungsurlaub ermöglicht es Mitarbeitern, von der Arbeit freigestellt zu werden, um sich weiterzubilden. Zusätzlich zum vertraglich festgelegten Jahresurlaub, müssen Arbeitgeber ihren Mitarbeitern bezahlten Urlaub gewähren, wenn sie diesen für Fort- und Weiterbildungen nutzen.


C

Candidate Experience
Alle Erfahrungen und Wahrnehmungen mit einem Unternehmen, die ein Bewerber während des Recruiting Prozesses sammelt. Hierzu zählen die Stellensuche, der Bewerbungsprozess sowie  die gesamte Kommunikation zwischen Kandidat und Unternehmen.
Corporate Social Responsibility
Die soziale Verantwortung von Unternehmen gegenüber der Gesellschaft. Es umfasst soziale, ökologische und ökonomische Aspekte, wie zum Beispiel Umweltschutz, soziales Engagement oder eine mitarbeiterorientierte Personalkultur.
Cultural Fit
Cultural Fit, oder auch kulturelle Übereinstimmung, bezeichnet die gemeinsamen Verhaltensweisen sowie Werte- und Zielvorstellungen von Arbeitnehmer und Arbeitgeber.


D

Diversity Management
Diversity Management ist ein Teilbereich des Personalmanagements und bezeichnet die Anerkennung sowie die Nutzung der Vielfalt der Mitarbeiter, um Unternehmensziele zu erreichen.
Digitale Personalakte
Wie bei der traditionellen Personalakte werden hier alle für das Beschäftigungsverhältnis relevanten Dokumente und Informationen der Mitarbeiter aufbewahrt, allerdings in elektronischer Form.


E

Elternzeit
Eine unbezahlte Auszeit von der Arbeit, die sowohl Müttern, als auch Vätern zusteht. Arbeitnehmer haben einen Anspruch auf bis zu 3 Jahre Elternzeit pro Kind. Während der Auszeit erhalten Eltern kein Gehalt, können aber das sogenannte Elterngeld beantragen.
Elektronische Signatur
Die elektronische Signatur verknüpft elektronische Informationen mit Daten auf eine Weise, dass man den Unterzeichner identifizieren und somit die Richtigkeit der signierten elektronischen Informationen feststellen kann. Dabei wird zwischen der einfachen, der fortsgeschrittenen und der qualifizierten elektronischen Signatur unterschieden.
Employee Self Service
Employee Self Service (ESS), zu deutsch: Mitarbeiter-Selbstbedienung, ermöglicht es Mitarbeitern, durch das Intranet, Internet oder eine HR Software personalbezogene Daten zu erhalten und auf diese zuzugreifen. So können Mitarbeiter beispielsweise selbstständig ihre Urlaube oder Arbeitszeiten einsehen und verwalten, sowie auf ihre digitale Personalakte zugreifen.
Employer Branding
Bezeichnet den Aufbau und die Pflege einer einzigartigen Arbeitgebermarke. Ziel ist es, sich als attraktiven Arbeitgeber zu positionieren und so die richtigen Talente ans Unternehmen zu binden.
Employer Value Proposition (EVP)
Als Teil des Employer Branding beschreibt die Employer Value Proposition (EVP) den einzigartigen Arbeitgebervorteil und umfasst die Werte, Benefits und Unternehmenskultur des Arbeitgebers.
Empowerment
Vom Management initiierte Maßnahmen, die die Autonomie und Verantwortung von Mitarbeitern stärken. Das Ziel von Empowerment ist das Schaffen von Entfaltungsmöglichkeiten, um die Mitarbeiterbindung im Unternehmen zu stärken.
Equal Pay
Gemäß des Equal Pay Grundsatzes sollen Zeitarbeiter das gleiche Gehalt bekommen, wie Stammitarbeiter. Dabei bezieht sich die Gleichstellung nicht ausschließlich auf das monatliche Entgelt, sondern auch auf alle anderen Zusatzleistungen (z.B. Sonderzahlungen wie Urlaubsgeld oder Weihnachtsgeld, Arbeitsgeräte, wie ein Diensthandy, Laptop oder Dienstwagen).
E-Recruiting
Electronic Recruiting bezeichnet die digitale Personalbeschaffung, bei der der gesamte Bewerbungsprozess – angefangen bei der Stellenausschreibung über die Bewerberauswahl bis hin zum Bewerbungsgespräch – online stattfindet.
Exit-Interview
Ein Exit Interview wird in der Regel durchgeführt, wenn ein Mitarbeiter das Unternehmen verlässt. Ziel ist es, die Gründe zu ermitteln, weshalb ein Mitarbeiter das Unternehmen verlassen möchte und Verbesserungspotential in der Organisation, der Personalentwicklung, der Unternehmenskultur und mehr aufzudecken.


F

Fehlzeitenmanagement
Das Fehlzeitenmanagement beinhaltet verschiedene Aktionen, um die Fehlzeiten im Unternehmen zu reduzieren. Das Ziel ist es, die Ursachen der Fehlzeiten von Mitarbeitern (sowohl arbeitsbedingte, als auch personenbedingte) zu ermitteln und zu minimieren, bzw. zu beseitigen.
Fluktuationsrate
Die Fluktuationsrate gibt Aufschluss über die Mitarbeiterbewegungen innerhalb eines Unternehmens. Dabei beinhaltet die Fluktuationsrate nicht nur Mitarbeiter, die aus dem Unternehmen austreten, sondern auch diejenigen, die innerhalb des Betriebs versetzt werden.


G

Gleitzeit
Ein flexibles Arbeitszeitmodell, bei dem es Mitarbeitern freisteht, wann sie ihre Arbeit tätigen. Dabei geht es um die Verteilung der vertraglich geregelten Arbeitszeit, denn diese muss trotz flexiblem Beginn und Ende eingehalten werden. Um einen strukturierten Arbeitsalltag zu gewährleisten, legen Unternehmen häufig eine Kernarbeitszeit fest.
Geldwerter Vorteil
Sämtliche Leistungen, die der Arbeitgeber dem Arbeitnehmer zusätzlich zum Gehalt gewährt, wie zum Beispiel Gutscheine, Rabatte, die private Nutzung des Dienstwagens, Firmenhandys und -laptops.


H

Headhunting
Bezeichnet die gezielte Suche nach neuen qualifizierten Mitarbeitern. Dafür beauftragen Unternehmen oft einen externen Dienstleister (sog. Headhunter) der darauf spezialisiert ist, den richtigen Kandidaten für die zu besetzende Stelle zu finden.
Human Resources und Human Resources Management
Human Resources (HR) beschreibt die Ressourcen eines Unternehmens hinsichtlich des Wissens, der Ausbildung und der Motivation der Mitarbeiter. Die Betreuung, Verwaltung und Förderung der Humanen Resources, wird als Human Resources Management (HRM) bezeichnet.
HR Analytics
Der Prozess des Sammelns, Analysierens und Organisierens von Daten aus der Personalabteilung, mit dem Ziel, die Leistung der Mitarbeiter des Unternehmens zu verbessern und die Fluktuationsrate zu senken.
HR Software
Eine Software, die durch Automatisierung von Personalprozessen, wie zum Beispiel Zeiterfassung, Urlaubsverwaltung oder Recruiting, die Arbeit der Personalabteilung effizienter macht.


J

Job Rotation
Eine Maßnahme, um Mitarbeiter zwischen verschiedenen Aufgabenbereichen und Arbeitsplätzen wechseln zu lassen, um die Erfahrung und Vielfalt der Mitarbeiter zu fördern.


K

Kurzarbeit
Eine vorübergehende Verringerung der Arbeitszeit mit entsprechender Kürzung des Entgelts. Kurzarbeit wird dann eingeführt, wenn ein Unternehmen sich die volle Auslastung der Mitarbeiter nicht leisten kann, z.B. in Zeiten mit niedriger Auftragslage.
Kurzfristige Beschäftigung
Zeitlich begrenzter Nebenjob, der sich besonders für saisonale Tätigkeiten, Studentenjobs oder Vertretungen handelt. Entscheiden ist, dass die Dauer von 70 bzw. 90 Arbeitstagen nicht überschritten wird und keine Berufsmäßigkeit vorliegt.


L

Lohnnebenkosten Arbeitgeber
Lohnnebenkosten fallen durch die Gehaltszahlungen an den Arbeitnehmer an und bestehen hauptsächlich aus den Sozialversicherungsbeiträgen. Darunter fallen die Renten-, Kranken- und Arbeitslosenversicherung. Die Lohnnebenkosten werden nicht in der Gehaltsabrechnung des Arbeitnehmers aufgeführt, sondern werden vom Arbeitgeber in der internen Buchhaltung aufgezeichnet.


M

Mitarbeiterbefragung
Ein Instrument des Personalmanagements, durch welches sich Unternehmen die Meinungen ihrer Mitarbeiter einholen können. Diese finden in der Regel anonym statt, damit Mitarbeiter ehrliche Aussagen abgeben und sowohl gute als auch schlechte Erfahrungen teilen können.
Mitarbeitervorteile
Vorteile, die einem Mitarbeiter vom Unternehmen zusätzlich zum Gehalt angeboten werden, auch bekannt als “Corporate Benefits”. Ziel ist es die Attraktivität als Arbeitgeber zu erhöhen und neue Mitarbeiter zu gewinnen.
Mitarbeiter-werben-Mitarbeiter
Ein wichtiges Instrument des Personalmarketings, bei welchem Mitarbeiter Freunde, Bekannte oder Verwandte, empfehlen, die als neue Mitarbeiter für das Unternehmen infrage kommen. Bei erfolgreicher Besetzung der Stelle wird dem Mitarbeiter, der das Talent geworben hat, ein Bonus gezahlt.
Mobile Recruiting
Ein Instrument der Personalabteilung und Teil des E-Recruiting. Der Fokus der Personagewinnung liegt dabei auf der Kommunikation über mobile Endgeräte, wie Smartphones oder Tablets. Dazu gehören responsive Karriereseiten und Unternehmenswebsites, Social Media, Unternehmens-Apps oder aber auch die Ansprache durch Messenger-Dienste.
Mutterschutz
Bezeichnet sämtliche Bereiche im Job, die eine Frau vor und nach der Geburt ihres Kindes schützen. Dazu zählen unter anderem das Beschäftigungsverbot, ein besonderer Kündigungsschutz, sowie die Sicherung des Einkommens während des Mutterschutzes.


O

Onboarding
Die Aufnahme und Integration von neuen Mitarbeitern im Unternehmen. Mit einem erfolgreichen Onboarding Prozess wird einem neuen Mitarbeiter dank einer gezielten Einführung in seinen Aufgabenbereich der Einstieg in sein neues Arbeitsumfeld erleichtert.
Offboarding
Offboarding ist der Prozess, der zur formellen Trennung zwischen einem Mitarbeiter und einem Unternehmen durch Kündigung oder Pensionierung führt und umfasst alle Entscheidungen und Prozesse, die beim Austritt stattfinden.


P

Personalcontrolling
Das Personalcontrolling bereitet wichtige Daten und Kennzahlen des Personalmanagements auf. Auf dieser Grundlage können Unternehmen wichtige Geschäftsentscheidungen treffen und Strategien für das HR-Management ausarbeiten.
Personalmarketing
Der Prozess des Anwerbens und der Bindung von neuen Bewerbern und bestehenden Mitarbeitern, mit drei wesentlichen Funktionen: Unterstützung in der Gewinnung neuer qualifizierter Fachkräfte, Motivation, Förderung und Bindung bestehender Fachkräfte und die Präsenz des Unternehmens als Arbeitgeber bei bestehenden Mitarbeitern und potenziellen Bewerbern.
Potenzialanalyse
Strukturierte Analyse bestimmter Fähigkeiten und Charakteristika von Mitarbeitern bzw. Bewerbern.  So können sowohl Talente innerhalb als auch außerhalb des Unternehmens identifiziert und anhand dessen Personalentwicklungsmaßnahmen geplant werden.

Q

Qualifiziertes Arbeitszeugnis
Das qualifizierte Arbeitszeugnis wird Arbeitnehmern ausgestellt, sobald ein Beschäftigungsverhältnis beendet wurde und enthält die Bewertung des Arbeitgebers zur Leistung, Arbeitsweise und sozialen Kompetenz des Arbeitnehmers.

R

Recruiting
Recruiting ist ein Teilbereich des Personalmanagements, der sich mit der Suche und Gewinnung qualifizierter neuer Mitarbeiter für das Unternehmen befasst. Die wichtigsten Aspekte sind die Erstellung eines Anforderungsprofils, die Kandidatensuche, die Bewerberauswahl und die Einstellung des neuen Mitarbeiters.
Reisekosten
Als Reisekosten werden jegliche Aufwendungen bezeichnet, die bei beruflich bedingten Reisen anfallen. Dazu zählen Fahrtkosten, Übernachtungskosten, Verpflegungskosten sowie Reisenebenkosten.
Remote Work
Remote Work, oft auch als Home-Office und Telearbeit bezeichnet, beschreibt das ortsunabhängige Arbeiten von Mitarbeitern, d.h. Arbeit, die nicht im Büro, sondern von einem beliebigen anderen Ort getätigt wird.


S

Sabbatical
Ein Arbeitszeitmodell, das eine berufliche Auszeit bzw. einen Sonderurlaub ermöglicht. In der Regel dauert diese Auszeit zwischen drei und zwölf Monaten an und wird durch das Ansparen von Urlaubsansprüchen möglich gemacht.
Social Media Recruiting
Eine immer beliebter werdende Methode der Personalgewinnung, vor allem in Hinblick auf den herrschenden Fachkräftemangel. Dabei machen sich Personaler die gängigen Social Media Kanäle, wie Facebook, YouTube, Instagram, oder Twitter zunutze. Besonders beliebt bei Bewerbern und Arbeitgebern sind die sozialen Netzwerke XING und LinkedIn, die vorrangig auf den beruflichen Austausch ausgelegt sind.
Sonderurlaub
Eine Freistellung von der Arbeit, die bei besonderen Ereignissen oder Zwischenfällen vom Gesetzgeber vorgesehen ist. Dabei handelt es sich um meist bezahlte, manchmal unbezahlte, zusätzliche Urlaubstage. Allerdings handelt es sich nicht um den klassischen Erholungsurlaub, weshalb sich die Urlaubstage der Mitarbeiter nicht verringern.

T

Talent Management
Das Talent Management sorgt dafür, qualifizierte Fachkräfte zu gewinnen und an das Unternehmen zu binden. Dazu zählt auch die Weiterentwicklung der Mitarbeiter und deren Fähigkeiten.
Talent Pool
Ein Talent Pool ist eine Datenbank, in der Profile von potentiellen Kandidaten und Mitarbeitern gespeichert sind.


U

Unbezahlter Urlaub
Zusätzliche Urlaubstage, bzw. Freistellung, zu den gesetzlichen bezahlten Urlaubstagen. Mitarbeiter haben nur unter bestimmten Voraussetzungen einen Anspruch auf unbezahlte Urlaubstage, ansonsten muss dieser beim Arbeitgeber beantragt und genehmigt werden.
Unternehmenskultur
Die Unternehmenskultur spiegelt die Persönlichkeit eines Unternehmens wider und basiert auf geteilten Grundeinstellungen, Symbolen oder Ritualen sowie Normen und Werten. Diese wiederum beeinflussen, wie Mitarbeiter handeln, miteinander umgehen und wie sie sich fühlen.
Urlaubsübertragung
Jahresurlaub, der nicht vollständig in Anspruch genommen wurde kann unter gewissen Bedingungen ins Folgejahr übertragen werden.

V

Verpflegungspauschale
Auch Verpflegungspauschbetrag: Kommt zum Einsatz, wenn ein Mitarbeiter im Auftrag seines Arbeitgebers mehr als 8 Stunden zu geschäftlichen Zwecken unterwegs ist. Damit kann sich der Arbeitnehmer den Verpflegungsmehraufwand vom Arbeitgeber erstatten lassen oder steuerlich absetzen.
Vertrauensarbeitszeit
Ein flexibles Arbeitszeitmodell, das auf dem Vertrauen des Arbeitgebers gegenüber dem Arbeitnehmer basiert. Der Arbeitnehmer hat keine bestimmte Arbeitszeiten als Vorgabe, sondern kann selbstständig bestimmen, wann er arbeitet.
Vollzeitäquivalent (auch FTE)
Beschreibt die Mitarbeiterkapazität. Das Vollzeitäquivalent rechnet die von Teilzeitmitarbeitern geleisteten Arbeitsstunden in von Vollzeitkräften geleisteten Arbeitsstunden um.

W

War for Talent
Der Begriff War for Talents ist vor allem aus dem zunehmenden Fachkräftemangel entstanden und bezeichnet den Kampf von Unternehmen um die besten Talente.
Work-Life-Balance
Beschreibt das gesunde Gleichgewicht zwischen Beruf und Privatleben. Das umfasst auf der einen Seite alle Bereiche rund um die Arbeit und auf der anderen Seite ein glückliches Privatleben, wie z.B. Familie, Hobbys, Gesundheit und weitere Lebensbereiche, die von Person zu Person unterschiedlich aussehen können.


Z

Zeiterfassungssoftware
Eine Software, die es ermöglicht und vereinfacht, die Arbeitszeiten von Mitarbeitern zu erfassen und die geleisteten Stunden digital zu visualisieren.

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