Checkliste für einen erfolgreichen Onboarding Prozess

Es ist üblich, dass sich kleine und mittlere Unternehmen, die sich in der Wachstumsphase befinden, mehr auf wirtschaftliche Unternehmensaspekte als auf humane konzentrieren. Allerdings ist es für das Wohlbefinden jedes Unternehmens entscheidend, dass die Integration neuer Mitarbeiter erfolgreich verläuft. Neue Mitarbeiter sollten sich vom ersten Tag an Willkommen und zu Hause fühlen und sich ihrer Verantwortung bewusst sein, um eine frühzeitige Fluktuation zu vermeiden.

Zusammenfassung:

Die Bedeutung des Onboarding Prozesses
Checkliste für einen erfolgreichen Onboarding Prozess
Kostenlose Vorlage

Der Onboarding Prozess

Als Onboarding Prozess wird die Zeit, die ein Mitarbeiter benötigt, um sich mit allen Aspekten seiner neuen Position und des Unternehmens vertraut zu machen, bezeichnet. Ein Onboarding Prozess setzt jedoch weit aus früher ein, und zwar schon bevor der Mitarbeiter den Vertrag unterschreibt und seine Positon im Unternehmen einnimmt. Um einen erfolgreichen Onboarding Prozess zu gewährleisten, sollte der Personaler darüber nachdenken, wie er den Rekrutierungsprozess  sowie das Auswahlverfahren angenehm für die Bewerber gestalten kann.

Ein erfolgreicher Onboarding Prozess sorgt für zufriedene Mitarbeiter, die sich wohl fühlen und motiviert sind. Und verbessert so letztendlich die Produktivität und das Betriebsklima, reduziert Abwesenheiten und senkt die Fluktuationsrate des Unternehmens.

Es gibt verschieden Arten von Onboarding Prozessen. Wie diese verlaufen, hängt vom jeweiligen Unternehmen ab. Trotzdem gibt es einige Aspekte, die du berücksichtigen solltest, um zu gewährleisten, dass sich deine Mitarbeiter ab dem ersten Tag integriert und wohl fühlen.

Checkliste für eine erfolgreiche Integration neuer Mitarbeiter

Vor der Aufnahme:

  • Jobangebot + Rekrutierungsprozess: Diesen ersten Schritt solltest du immer berücksichtigen – denn der erste Eindruck zählt! Wie der Bewerber anfangs über das Stellenangebot denkt, kann sich letzendlich auf die Vorstellung seiner Position und/oder des Unternehmens auswirken. Man sollte auf jeden Fall vermeiden, dass ein Mitarbeiter falsche Vorstellungen von der Position hat und sich im nachhinein betrogen oder belogen fühlt.
  • Notwendiges Arbeitsmaterial: Schon während des Auswahlverfahrens, solltest du dir überlegen, welche Utensilien der neue Mitarbeiter für die Verrichtung seiner Arbeit benötigt.
    Wo werden sie sitzen? Gibt es genug Stühle und Tische? Wird ein E-Mail Zugang oder ein neuer Computer benötigt?
  • Informiere das Team: Es ist sehr wichtig, dass sich neue Mitarbeiter nicht ausgeschlossen fühlen. Informiere dein Team frühzeitig darüber, dass ein neuer Mitarbeiter dem Unternehmen beitreten wird und welche Verantwortung diese/r haben wird. Falls der neue Angestellte über eine/n Vorgesetzte/n verfügt, sollte diese/r Bescheid wissen und den Vertrag vorbereiten.
  • Begrüßungsmail und Begrüßungspaket: Sobald du dem neuen Mitarbeiter die positive Botschaft übermittelst, sende ihm/ihr auch eine Bestätigungsmail mit Informationen über das Unternehmen sowie über den Dienstplan, benötigte Passwörter und über den Verlauf des ersten Arbeitstages. Es ist zudem sehr wichtig, die neuen Mitarbeiter wissen zu lassen, ob sie etwas mitbringen müssen (z.B. ein Foto für ihre Zugangskarte). Natürlich wurde früher oder später schon einmal über diese Details gesprochen, es ist trotzdem nicht verkehrt die neuen Angestellten noch einmal daran zu erinnern.

Der erste Tag:
Der neue Mitarbeiter sollte sich ab dem ersten Augenblick wohlfühlen. Wenn der Mitarbeiter im Vorhinein vor allem mit dem Personaler in Kontakt stand, dann ist es sinnvoll, wenn dieser den Mitarbeiter am ersten Tag Willkommen heißt. Am ersten Tag sollte der Mitarbeiter eine Einführung erhalten. Ihm/ Ihr sollte gezeigt werden, wo alles ist und wie er/sie sich zurecht finden kann. Außerdem sollte ihm/ihr Kollegen und Vorgesetzte vorgestellt werden. Es ist sinnvoll eine Gruppenaktivität für den ersten Tag zu planen, wie etwa ein gemeinsames Mittagessen. Trotz all dem solltest du daran denken, dass du den neuen Mitarbeiter nicht mit neuen Informationen und Eindrücken überforderst. Daher lasse ihm/ihr ruhig auch etwas Zeit für sich allein. Oh! Und vergiss nicht, den Vertrag zu unterschreiben, wenn das nicht schon bereits erledigt wurde! 😉

Nachbereitung:
Nach einigen Tagen solltest du ein Einzelgespräch mit dem neuen Angestellten führen, um über seine/ihre ersten Erfahrungen zu sprechen. So stellst du sicher, dass er/sie sich zurecht findet und entsprechende Aufgaben erledigen kann. Sobald ein Monat vergangen ist, solltest du ein solches Gespräch nocheinmal führen, um zu gewährleisten, dass alles optimal verläuft.

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Ein erfolgreicher Onboarding Prozess umfasst viele kleine Details, die einen Unterschied ausmachen. Wenn du sicherstellen willst, dass du ja keine davon vergisst, dann kannst du unsere Onboarding Checkliste kostenlos herunterladen und alle deine neuen Mitarbeiter herzlichst willkommen heißen!

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